Selena Gomez spricht darüber, wie sie sich durch die Pandemie verändert hat

Social Media ist immer noch ein No Go für sie!

Wir alle kennen es wahrscheinlich nur zu gut: Seit fast zwei Jahren nun leben wir in einem ständigen Auf und Ab der Pandemie. Mal geht's besser und dann kommt auch schon der nächste Variant und damit potentielle Lockdown um die Ecke. Klar, das zerrt an den Nerven!



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So viel Zeit zu Hause (und den größten Teil mit sich allein) kann aber auch dazu führen, dass man anfängt das eigene Leben zu reflektieren und gewisse Dinge der Vergangenheit neu zu überdenken. Genau das hat Selena Gomez getan, die in einem Interview mit InStyle darüber sprach, wie die Coronavirus-Pandemie sie verändert hat; besonders, was ihr Social-Media-Verhalten angeht:



„Ich wurde mir bewusst, dass meine kleine Welt kompliziert ist, dass das Gesamtbild aber viel größer ist […] Ich habe mit Angstattacken und Depressionen zu kämpfen und habe es schwierig empfunden, ich selbst zu sein. Ich wollte nichts eigenes auf Social Media posten, weil ich realisiert habe, dass ich für meine Situation sehr dankbar sein kann. Was hätte ich auch nur sagen oder posten können? Dann hatte ich die Idee, verschiedene Leute auf mein Instagram einzuladen, um ihre Geschichte zu erzählen."

Der Social-Media-Abstinenz ist sie bis heute treu geblieben, denn auch wenn sie immer noch auf Instagram & Co. vertreten ist, Selena postet nicht mehr selbst, schreibt ihre Captions und liest die Kommentare. Dafür ist ihre Assistentin zuständig, der Sel voll und ganz vertraut, denn sie kennt nicht einmal die Passwörter zu ihren Social-Accounts. Den Schritt, sich davon loszueisen, bereut sie aber bis heute nicht:

„Es war die beste Entscheidung, die ich für meine mentale Gesundheit gemacht habe. An einem gewissen Punkt, wurde Instagram zu meiner ganzen Welt und es war sehr gefährlich. Ich hatte das Gefühl, nicht hübsch genug zu sein, dass ich ständig Make-Up tragen muss und nicht ohne gesehen werden kann. Je älter ich wurde, desto mehr habe ich realisiert, dass ich die Kontrolle über meine eigenen Gefühle zurücknehmen muss […] Und sobald ich das Handy weggelegt habe, verschwand der ganze unnötige Hass und die Vergleiche."

Richtig so, Selena! Wir sollten uns alle mehr frei von dem Social-Media-Druck machen oder versuchen, eine gesunde Balance zu finden. Und wenn das nicht geht wie in Sels Fall, dann hilft wahrscheinlich nur noch kalter Entzug.