Haartrends 2016: Balayage, Babylights und Lowlights

Wir verraten Euch, was genau sich hinter den Trendlooks verbirgt!

Zum Glück sind sie vorbei, die Zeiten von Block- und Foliensträhnchen, die Blondinen und Brünette einst wie Streifenhörnchen aussehen ließen! Heute gehören vor allem multidimensionale Farben und weiche Kontraste zum Repertoire der Profi-Friseure, die uns immer wieder mit neuen Methoden überraschen, um Highlights in die Haare zu zaubern.

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Die Farbe von heute ist nicht einfach nur noch blond, braun, schwarz oder rot – Die Haare erstrahlen viel mehr in unterschiedlichen Nuancen der Grundhaarfarbe. Dafür werden Strähnchen ins Haar gesetzt und zwar nicht mehr via Haube oder Folien, sondern vor allem durch so genannte Freihandtechniken.

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Von Balayage bis Babylight: Hier ein kleiner Guide, was sich hinter welchen Färbetechnicken verbirgt.

Was ist Balayage?
Balayage bedeutet eigentlich nichts anderes als das “Ineinanderverzahnen zweier Haarfarben”. Die Färbetechnik kommt aus Frankreich und wurde bereits in den 70er Jahren entwickelt.
Dabei wird die Farbe nicht mit einer Folientechnik, sondern mit freier Hand aufgetragen. Man beginnt ca. 10 cm unter dem Scheitel und tupft zusätzlich die Farbansätze mit einem Schwamm ab, um einen sanften Übergang zu schaffen. So entsteht der wunderbare Look, der ganz natürlich wirkt.



Highlights.
Klar, die klassichen Highlights kennt Ihr sicher schon. Sie sind eine gute Alternative zur kompletten Blondierung und lassen das Haar insgesamt heller erscheinen.
Wer nicht alle vier Wochen zum Nachfärben zum Friseur gehen möchte, sollte nach der Lived-In-Technik fragen. Die Strähnchen werden hierbei unregelmäßiger gesetzt und ebenfalls unterhalb vom Ansatz gefärbt.



Lowlights.
Lowlights sind dunklere Strähnchen und ein guter Trick für alle, die sich mehr Volumen wünschen, denn sie zaubern durch ihren schattierenden Effekt optisch Fülle ins Haar.
Vor allem bei blondem bis dunkelblondem Haar sorgen aschblonde bis hellbraune Partien für mehr Tiefe.



Die Lowlights sollten nur etwa zwei bis drei Nuancen dunkler als die Ausgangsfarbe sein – sonst kommt es zum fiesen Streifenhörnchen-Look.

Babylights.
Babylights entstehen durch das Aufhellen einiger weniger Haarpartien links und rechts vom Gesicht. Inspiriert sind sie von der Idee, dass bei Kleinkindern die vordere Haarpartie heller ist als der Rest der Haare.



Lasst Euch für den perfekten Strähnen-Look unbedingt beim Friseur beraten, schließlich wollen wir nicht, dass Eure Haare am Ende so aussehen:



Dienstag, 12. April 2016