Fashion Week Berlin: Die Highlights vow zweiten Tag

Heute mit: Malaika Raiss, Bobby Kolade und der Bright

Wenn man Leuten, die nichts mit der Modebranche am Hut haben, erzählt, man liebt es Messen zu besuchen, erklären einen die meisten für bekloppt. Langweilige Bilder schießen in den Kopf gepaart von noch viel langweiligeren Bildern von Menschen, die sich gerne auf Messen herumtreiben. Hallo Vorurteile! Aber dem ist wirklich nicht so. Zumindest nicht auf der Bright Tradeshow, auf der ich mich gestern nachmittag herumgetrieben habe. Hier tümmeln sich Brands von Abandonship Apparel bis Zoo York, lassen sich neue Brands entdecken und die Stücke von Herzenslabels à la DRMTM aus der Nähe begaffen. Außerdem gibt’s leckeres Essen, gute Musik und wahnsinnig viele, wahnsinnig gut aussehende Menschen on top dazu. Immer noch skeptisch?!



Natürlich waren wir auch bei den Schauen unterwegs, die das Kontrastprogramm zum ersten Tag waren: Zwei Offsite-Locations (d.h. nicht im Zelt beim Brandenburger Tor) und Damenmode! Der Jungdesigner Bobby Kolade präsentierte seine Kreationen in der Halle am Berghain, was für die Zuschauer großartig, für die Models hingegen, dank unebenen Bodens, zur Herausforderung wurde. Aber wer achtet schon auf das dezente Schwanken einiger Models, wenn einem so wunderschöne Stücke entgegenkommen? Zu der Live-Performance von MAMA zeigte er feminine, starke Looks. Ein blauer Glitzer-Zweiteiler, asymmetrische Wickelmäntel, Anzüge aus Wollsatin, transparente Elemente. Bobby, du hast unsere unendliche Liebe.



Das zweite Show-Highlight war das Defilee von malaikaraiss. Hier zeigten Models wie Franzi Müller traumhaft schöne, fließende Neuinterpretationen der Siebziger. Leichte Satinstoffe, Volants, Denim, asymmetrische Kleider, Turtlenecks, Strick, Mary Janes und Cowboystiefel bestimmten den Look irgendwo zwischen Tomboy und federleichtem Hippie-Mädchen. Die Farbpalette? Pudertöne, Beige, Creme, Rotnuance und Schwarz. Gern würden wir jedem Look eine neue Heimat im persönlichen Kleiderschrank geben.

Ausführliche Berichte folgen, ihr Lieben!

Mittwoch, 21. Januar 2015