Go Miley!

5 Gründe, weshalb die Polaroids fürs V Magazine trotz wenig Kleidung unglaublich modisch sind

Ehrlich gesagt wird Miley Cyrus immer mehr zu der Heldin, die wir unser Leben lang gesucht haben. Ok, das war leicht übertrieben, aber ihr wisst, was wir meinen, oder? Nachdem sie Hannah Montana so brutal aus ihrer Existenz löschte, dass wir schon dachten der nächste Britney Spears Absturz stände uns bevor, zieht sie ihr Ding konsequent durch. Sie gehört zum #FreeTheNipple Movement, steht offen zu ihrer Sexualität und Weed, verfügt über beeindruckende Photoshop-Skills (siehe Instagram), hat sich den heißen Schwarzenegger-Sprössling gekrallt, hat bei der Art Basel ihre Kunstkarriere gestartet und – das Wichtigste – sie ist einfach sie selbst. Miley ist eine echt coole Socke, die sogar ohne Kleidung eines der besten Fashion-Shoots des jungen Jahres hinlegte. Ihr bester Kumpel Cheyne Thomas begleitete Miley auf ihrer Bangerz-Tour mit der Polaroid, inszenierte sie in perfekt-unperfekter Art. Das Ergebnis wurde jetzt im V Magazine veröffentlicht – und wir sind hin und weg. Miley, fettes High Five für deine Attitüde!

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Hier unsere Top 5 Argumente, weshalb Mileys Strecke so unglaublich toll ist:

1. Sie ist ein Frisuren-Phänomen
Während wir morgens vorm Spiegel stehen und uns fragen, ob wir unsere Haare lieber offen tragen oder doch – ganz crazy – einen Pferdeschwanz machen, präsentiert Miley auf den Bildern geschätzte zehn Frisuren. Ihr allseits bekannter Mini-Dutt ist natürlich auch dabei. Neu: Ihr blonder, fransiger Pixie und die Milla-Jovovich-Das-Fünfte-Element-Gedächtnisfrisur (nur in etwas länger).

2. Nipplepasties à la Tom Ford
Wenn sie nicht grade ihre nackten Nippel in die Kamera streckt, hat sie diese mit Nippel-Aufklebern bedeckt. Was man sonst eher aus der Burlesque-Szene kennt, wurde durch die SS15 Kollektion von Tom Ford zum offiziellen Trend. Er bedeckt selbst bei Abendkleidern das von Instagram so verhasste Körperteil nur mit von Nipple-Pasties inspirierten Stickereien. Sie ist eben modetechnisch immer an vorderster Front.

3. Sie trägt ihren eigenen Schmuck
Selbst Schmuck zu designen ist schon eine Herausforderung. Wenn es sogar soweit geht, dass man selbst seine Sonnenbrille modifiziert, scheitern wahrscheinlich die meisten Möchtegern-Handerwerker. Sie hat beides geschafft und sogar noch Designer Jeremy Scott davon überzeugt, ihre Kreationen bei seiner Modenschau zu zeigen. Boom!

4. Miley ist die moderne Pamela
Gut, diese Aussage trifft eventuell nicht hundert Prozent zu. Aber nimmt man den roten Bikini mit dem hohen Beinausschnitt, kann man schon sagen, dass eine gewissen Ähnlichkeit zu der legendären Serie Baywatch besteht, oder? Wir jedenfalls lieben Mileys Hang zu den Achtzigern und frühen Neunzigern was ihr Bein-Dekolleté betrifft.

5. Sie trägt einen Selfie-Pulli
Im letzten Jahr gehörte es zum guten Ton, dass Prominenz mit dem eigenen Gesicht vor der Brust herumlief. Da wäre zum Beispiel James Franco. Oder die Shirt-Liaison zwischen Macaulay Culkin und Ryan Gosling beziehungsweise zwischen Taylor Swift und Matt Healy. Ganz vorne mit dabei war allerdings Miley, die sowohl auf der Bühne, als auch im Shooting mit Cheyne sich selbst doppelt zeigte.

Mittwoch, 14. Januar 2015