Scarlett Johansson findet, dass Black Widow zu stark sexualisiert wurde

Die Natascha Romanoff von damals, ist nicht die Natascha Romanoff von heute.

Nach einer sehr, sehr langen Wartezeit ist es am 08. Juli endlich soweit: Der neueste Marvel-Film „Black Widow" startet im Kino und gleichzeitig auf Disney+ mit Premier-Zugang. Damit verabschiedet sich dann Scarlett Johansson auch offiziell aus dem MCU und gibt ihre Rolle als Natascha Romanoff ab. Grund genug, für sie mal auf elf Jahre Superheldin-Dasein zurückzublicken, mit einer eindeutigen Meinung: Black Widow wurde am Anfang zu hyper-sexualisiert.



>>> Jameela Jamil soll in Marvels „She-Hulk" zum Bösewicht werden



Damit meint Scarlett Nataschas erster Auftritt in „Iron Man 2" aus dem Jahr 2010. Denn damals waren Haare perfekt in Locken gedreht, die Smokey Eyes on point und die Outfits entweder knapp oder eng (oder beides). Kein Wunder, dass Scarlett findet, dass ihr Film-Charakter eine Veränderung zum Besseren durchgemacht hat: „Ich habe ein sehr verändertes Verständnis von mir als Frau und befinde mich in einem anderen Lebensabschnitt. Das hat auch damit zu tun, dass mein Charakter weg von dieser hyper-sexualisierung ist, wie es noch am Anfang in ‚Iron Man 2' der Fall war. Der Film war zwar lustig und alles, aber Black Widow war absolut sexualisiert. Ich erinnere mich noch daran, dass über Natascha als eine Art Gegenstand gesprochen wurde, z.B. in der Szene, in der Tony Stark sagt ‚Ich will auch so eine'. Vielleicht war's damals auch einfach noch anders und eher ein Kompliment …"



Die Message, die „Black Widow" heutzutage an jungen Frauen weitergibt, ist definitiv eine andere und vielleicht sogar eine positiverer. Denn jetzt geht's darum, dass Natascha eine starke Frau ist, die sich selbstlos für andere geopfert hat.