Azealia Banks: Weißes Haus statt Twitter-Beef

2 März 2015
Azealai Banks ist nicht gerade für ihre Zurückhaltung bekannt. Sie als leidenschaftlich zu bezeichnen ist wohl das Mindeste, stolz bis jähzornig klingen auch nicht ganz verkehrt. Aber hey, das macht die schwarze New Yorkerin aus und das fließt auch in ihre Art des Raps.
Dass sie damit öfters mal aneckt, ist klar und die Liste ihrer Beefs ist lang. Lil Kim, Diplo, Lily Allen, Lady Gaga, Pharrell Williams - das ist kein Festival Lineup, sondern die illustre Feindesliste der Lady aus dem New Yorker Stadtteil Harlem. Von Streit über die richtige Lippenstiftfarbe bis zu schlechten Remixen sind die Themen bunter als der Strauß Blumen, den Azeala niemals von ihrer BEF (Best Enemy Forever) Iggy Azalea erhalten wird.
Doch damit soll jetzt Schluss sein. Sie will endlich ihre Leidenschaft in den Griff bekommen, erklärte sie in einem Interview im englischen TV im Vorfeld ihres bald erscheinenden Albums 'Broke with Expensive Taste'. Doch damit nicht genug: Banks hat große Pläne, möchte sich politisch engagieren und für die Rechte der Unterdrückten einsetzen.
Selbstbewusst wie sie ist, kann sich die feiste Rapperin sogar vorstellen, als erste Frau als Präsidentin ins Weiße Haus einzuziehen. Sollten internationale Konflikte bald via Twitter geführt werden, hätte Amerika jedenfalls eine ziemlich massive Waffe in der Hinterhand.

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