Neue Studie: Gibt es mittlerweile zu viele Streaming-Dienste?

11 November 2019
Netflix, Amazon Prime, Apple TV+, Disney+ & Co. Wer blickt da eigentlich noch durch?!
Es ist noch gar nicht so lange her, fünf Jahre um genau zu sein, dass Netflix mit seinem Streaming-Angebot den TV- und Film-Markt revolutioniert hat. Seitdem ist viel passiert, aka die Konkurrenz. Denn wie das immer bei geilen Ideen so ist, ziehen auch die anderen irgendwann mit. Deshalb haben in den letzten Jahren sämtliche Produktionsfirmen ihre verkauften Lizenzen zurückgezogen, um mit ihrer eigenen Streaming-Plattform durchzustarten. Apple TV+ ist seit letzter Woche verfügbar, Disney+ gibt's seit heute in den USA, Kanada und den Niederlanden (ab dem 31. März dann auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz), HBO Max startet im Frühjahr 2020 und Warner Bros. bastelt auch gerade an einer eigenen App. Kurzum, für den Vorreiter Netflix brechen dunkle Zeiten an.

>>> Streaming-Krieg: Deshalb cancelt Netflix ständig gute Serien

Aber brauchen wir eigentlich so viele unterschiedliche Streaming-Plattformen? Ganz abgesehen davon, dass es langsam auch eine Kostenfrage wird; schließlich kostet jeder Dienst durchschnittlich um die 10 Euro. Eine Studie der Datenanalystenfirma UTA hat darauf jetzt eine klare Antwort gefunden: NEIN! Insgesamt wurden 6.634 Leute zwischen 13 und 54 Jahren in den USA, Kanada, Australien und den Niederlanden zu dem Thema Streaming befragt. Die absolute Mehrheit (70 Prozent) sagte nämlich aus, dass es heutzutage zu viele Streaming-Optionen geben würde. 87 Prozent finden sogar, dass es allgemein zu teuer geworden ist, wenn man auf den gesamten Content zurückgreifen möchte. Ergo, mit der Auswahl rund um Netflix, Apple TV+, Amazon Prime, Disney+, HBO Max etc. sind die meisten einfach viel zu überfordert.
Mit der Idee des kostenpflichtigen Streamings wollten die Produktionsfirmen eigentlich dem illegalen Streaming ein Ende setzen. Am Anfang, als es nur eine wenige Plattformen gab, hat das auch gut funktioniert und die Leute haben lieber 10 Euro ausgebeben, als ein ständiges Buffer-Rädchen drehen zu sehen. Eine Studie aus UK sagt jetzt aber, dass sich das wieder ändern könnte. Demnach soll sich das illegale Streamen von 18 Prozent auf 37 Prozent in den nächsten Jahren erhöhen. Das sagten die 1.500 Befragten aus. War die Gier nach Geld am Ende also vielleicht zu groß? Das werden wir wohl erst erfahren, wenn auch der letzte seine eigene Streaming-Plattform releast hat …
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