Deshalb ist „Aladdin“ in der Disney-Realverfilmung nicht mehr oben ohne

27 Mai 2019
Aladdin hat in der Live-Action-Version ein Hemd gefunden. Leider.
Disneys Realverfilmung von „Aladdin" ist endlich in den Kinos und überraschenderweise kommt der Film bei den Fans besser an, als gedacht. Wir erinnern uns: als die ersten Bilder und der erste Trailer rauskamen, hagelte es noch Kritik von allen Seiten, denn Will Smiths Dschinni war nicht blau und allgemein wirkte das Remake eher lahm. Obwohl sich Guy Ritchie zu 90 Prozent an der Animationsvorlage orientiert hat, gibt's in der Live-Action-Version ein paar entscheidende Veränderungen – besonders was den Oberkörper freien Look von Aladdin angeht.

>>> Die nächste Disney-Realverfilmung in der Pipeline: Schaut Euch hier nochmal den Trailer zu „Der König der Löwen" an

Als „Aladdin" 1992 zum ersten Mal in die Kinos kam, hat es bei einigen bestimmt zum Erwachen der eigenen Sexualität geführt. Denn der Straßenräuber trug nichts unter seiner knappen roten Weste. Schließlich ist es in einer Stadt wie Agrabah auch ziemlich heiß. Deshalb waren die Fans auch ziemlich enttäuscht, als sie sahen, dass Mena Massoud plötzlich ein ziemlich langes Hemd trägt und in der Realverfilmung kein einziges Mal oben ohne zu sehen ist. Das ist nicht der halbnackte Aladdin, den wir kennen.
Auch Jasmin präsentierte sich in der Zeichentrickvorlage noch recht sexy. Immer bauchfrei mit türkisfarbenem Croptop und trug schon ein rotes Bandana-Oberteil, bevor das zum It-Look beim Coachella-Festival wurde. In der Realverfilmung ist ihr Outfit eher hochgeschlossen und als Bauchtänzerin würde Naomi Scott definitiv nicht mehr durchgehen.
Wieso also wurden die Looks von Aladdin und Jasmin geändert? In einem Interview mit Entertainment Weekly darauf angesprochen sagte der Kostümdesigner: „Wenn du den Schritt vom Cartoon zum Realfilm machst, dann musst du ein einige Veränderungen vornehmen […] Wir dachten, dass zu viel Haut bei einem realen Schauspieler mehr vom Film ablenken würde, als bei einer Cartoon-Figur. Es hat sich für uns unangebracht angefühlt, wären Aladdin und Jasmin die ganze Zeit halbnackt gewesen […] Wir wollten aber trotzdem an das ikonische Design von 1992 erinnern, weshalb wir die Grundelemente der Outfits erhalten haben."
Gut, da hat jetzt aber jemand lange ausgeholt denn eigentlich kann man zwischen den Zeilen lesen, dass es besonders um eine Sache ging: Jugendschutz. Die Zeiten haben sich eben geändert und Disney wollte damit bestimmt einfach nur auf Nummer Sicher gehen. Ein halbnackter Aladdin, der unter seiner knappen Weste seine Brustmuskeln präsentiert, wird also weiterhin nur ein Zeichentricktraum bleiben …
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