Lizzo, Ariana Grande, Rihanna und mehr fordern in einem offenen Brief eine Polizeireform

25 Juni 2020
Auch Justin Bieber und weitere Stars haben den Brief unterzeichnet.
Stars wie Rihanna, Ariana Grande, Lizzo und Justin Bieber haben gerade einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie eine Reform der amerikanischen Polizei fordern. Mit ihrem Schreiben unterstützen sie den Justice in Policing Act of 2020 des US-Kongresses.

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Zusammen mit den Plattenlabels Universal Music Group, Sony Music Group und Warner Music Group haben zahlreiche amerikanische Stars gerade in einen offenen Brief bekannt gegeben, dass sie den Justice in Policing Act of 2020 des US-Kongresses unterstützen. Das Gesetz soll darauf abzielen, polizeiliches Fehlverhalten, übermäßige Gewaltanwendung und rassistische Voreingenommenheit bei der Polizeiarbeit zu bekämpfen.

Neben dem oben genannten Promis stehen weitere Stars wie Mariah Carey, Billie Eilish, Meek Mill und Post Malone hinter dem offenen Brief. Ausgelöst wurde der Gesetzentwurf und das darauffolgende Schreiben der Stars vom Mord an George Floyd. George wurde von einem Polizisten getötet, der 8:46 Minuten auf seinem Kacken kniete.

"Seit der Ermordung von George Floyd vor nur einem Monat haben in unserem Land die Proteste zugenommen, die Einstellungen haben sich geändert und der Ruf nach Veränderungen hat sich verstärkt. Wir in den Musik- und Unterhaltungsgemeinschaften glauben, Black Lives Matter und haben lange die Ungerechtigkeiten angeprangert, die Generationen schwarzer Bürger erlitten haben", steht in dem Brief geschrieben.

"Wir sind entschlossener denn je, auf bundesweite, landesweite und lokale Strafverfolgungsprogramme zu drängen, die ihren Gemeinden wirklich dienen. Dementsprechend sind wir dankbar für das Voranbringen des Justice in Policing Act of 2020 im US-Repräsentantenhaus und drängen auf seine rasche Verabschiedung."

Des weitern steht im Brief geschrieben: "Bei dem Gesetz über Gerechtigkeit in der Polizeiarbeit geht es nicht um marginale Veränderungen; es braucht mutige Schritte, die einen echten, positiven Unterschied für die Strafverfolgungsbehörden und die Gemeinschaften, denen sie dienen, bewirken werden. Wir feiern die längst überfällige Ablehnung der qualifizierten Immunität und betonen, dass die Strafverfolgungsbeamten selbst nicht über dem Gesetz stehen - bösartige Polizisten müssen zur Rechenschaft gezogen werden und die Opfer müssen Regressansprüche haben."

Außerdem fordert das Schreiben einen nationalen Standard für den Betrieb von Polizeidienststellen, die Sammlung von Daten über Begegnungen mit der Polizei sowie die Optimierung des Bundesrechts, um übermäßige Gewalt zu bestrafen. Am Ende bitten die Verfasser des offenen Briefs den Kongress, für den Justice in Policing Act of 2020 zu stimmen.

Wir finden es super, dass sich so viele Stars für Gerechtigkeit und gegen Rassismus einsetzen.

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