"Emily in Paris"-Macher Darren Star verteidigt seine klischeehafte Darstellung von Paris

28 Oktober 2020
Nach der Kritik aus Frankreich, dass seine Serie nur aus Klischees bestünde, hat sich jetzt der Serien-Schöpfer zu Wort gemeldet.
Ein Großteil der französischen Medien ist nicht begeistert davon, wie "Emily In Paris" - die überaus beliebte neue Serie mit Lily Collins in der Hauptrolle - die berühmte französische Hauptstadt darstellt. Viele Medien schreiben, dass die Show mit wenig hilfreichen Klischees und Stereotypen um sich wirft (ein Gefühl, dem sogar Lucas Bravo, alias Gabriel, irgendwie zustimmt).

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Charles Martin von Premiere schreibt zum Beispiel: "[In Emily In Paris] erfahren wir, dass die Franzosen 'alle schlecht' sind, dass sie faul sind und nie vor dem Ende des Vormittags im Büro ankommen, dass sie kokett und nicht wirklich an den Begriff der Loyalität gebunden sind, dass sie sexistisch und rückständig sind, und natürlich, dass sie ein fragwürdiges Verhältnis zum Duschen haben. Ja, kein Klischee wird verschont, auch nicht das schwächste." Die Unterhaltungsseite Sens Critique war ähnlich unbeeindruckt und scherzte, dass die Zuschauer "Science-Fiction stark lieben müssen", um die Serie zu überstehen. "Die Autoren haben vielleicht zwei oder drei Minuten lang gezögert, jedem Franzosen ein Baguette unterzukleben oder sogar eine Baskenmütze, um sie klar zu unterscheiden."

In einem neuen Interview mit The Hollywood Reporter schien der Schöpfer Darren Star (der Mann hinter Younger and Sex and the City) von den französischen Kritiken nicht berührt zu sein. "Die Show ist ein Liebesbrief an Paris durch die Augen dieses amerikanischen Mädchens, das noch nie dort war", sagte er. "Das erste, was sie sieht, sind die Klischees, denn es ist aus ihrer Sicht. Es tut mir nicht leid, Paris durch eine glamouröse Linse zu betrachten."

Auch Lucas Bravo hat sich in die Diskussion eingemischt. "Ich glaube, sie haben in gewisser Weise recht", sagte Lucas in einem Interview mit Cosmopolitan. "Wir stellen Klischees dar, und wir stellen eine einzige Vision von Paris dar."

Lucas sieht darin aber nicht unbedingt ein großes Problem. Er meint, dass die Show unter den gegenwärtigen Umständen im Moment am besten als Eskapismus konsumiert wird. "Die Realität ist heutzutage so rau, und wir haben eine so schwierige Zeit durchgemacht, dass ich die Show für so unbeschwert halte, sie ist so farbenfroh, die Mode, die Romantik, das Reisen. Die Vision von Darren Star ist so farbenfroh und lebendig und lustig. Die Menschen brauchten etwas, durch das sie einfach entfliehen können."

"Emily in Paris" ist definitiv voller Klischees und wir können verstehen, dass nicht jeder davon begeistert ist. Auf Netflix findet die Serie allerdings bisher großen Zuspruch. Was denkt Ihr? Zu viel Klischee oder einfach nur eine unterhaltsame Serie?

Lady Gaga - 911

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