Keinen Bock mehr auf Labels: Sam Smith ist jetzt geschlechtsneutral

16 September 2019
Sam hört jetzt nur noch auf die Pronomen “They/Them”:
Schon seit Jahren steht Sam Smith offen zu seiner Homosexualität. Genauer gesagt dazu, dass er genderqueer und nicht-binär ist. Das wiederum bedeutet, dass sich Sam weder dem männlichen, noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen möchte. Deshalb ist er jetzt noch einen Schritt weiter gegangen und gab via Instagram bekannt, dass er ab sofort auch nicht mehr mit einem männlichen Pronomen bezeichnet werden möchte. Er hört jetzt nur noch auf „They/Them":
„Heute ist ein guter Tag. Ich habe mich dazu entschieden, meine Pronomen in THEY/THEM zu ändern. Nachdem ich ein Leben lang mit meinem Geschlecht auf Kriegsfuß war habe ich entschieden mich so zu akzeptieren wie ich bin, von innen und von außen. Ich bin so aufgeregt und privilegiert von Leuten umgeben zu sein, die mich bei dieser Entscheidung unterstützen aber ich war auch sehr nervös, diese Entscheidung zu verkünden, weil ich mich immer noch zu sehr dafür interessiere, was Leute denken. Aber Scheiß drauf! Ich verstehe, dass noch Fehler passieren werden, weshalb ich euch nur darum bitte, es wenigstens zu versuchen. Ich hoffe, dass Ihr mich alle so sehen könnt, wie ich mich jetzt sehe. Danke.", schrieb Sam in dem emotionalen Statement.

>>> Geht da etwa mehr zwischen dem Ex-von Sam Smith und diesem „Game of Thrones"-Star?

Einer der ersten, der Sam mit seinen neuen Pronomen interviewte, war der Journalist James Barr. In einem Tweet nach dem Gespräch schrieb er: „Habe gerade Sam Smith interviewt. ‚They' hörte sich glücklich, frei und mehr nach sich selbst an wie jemals zu vor […]" Das freute Sam natürlich, weshalb er direkt antwortete: „Du bist einer der ersten, der mich mit diesen Pronomen bezeichnet. Danke. Es fühlt sich wunderschön an."
Während sich im Englischen die Pronomen „They/Them" mittlerweile durchgesetzt haben, sieht die Sache im Deutschen leider etwas schwieriger aus, da es keine direkte Übersetzung gibt, die auch im Singular Sinn machen würde. Verständlicherweise lehnen queere Menschen das Pronom „es" ab und auch die neu-deutschen Vorschläge wie „xier" und „dey/denen" kommen bei der Community nicht wirklich gut an. Vielleicht steigen wir auch einfach auf „They/Them" um?! Wäre ja nicht das erste Wort, was wir aus dem Englischen übernommen hätten …

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