Leigh-Anne Pinnock spricht offen über ihre Erfahrungen mit Rassismus

10 Juni 2020
Der Little Mix Sängerin ist egal, wen sie durch ihre Offenheit Fans verliert.
Leigh-Anne Pinnock von Little Mix hat vor wenigen Tagen ein Video auf Instagram gepostet, in dem sie offen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Rassismus berichtet. Jetzt hat Leigh-Anne in einem Interview berichtet, dass sie auch in Zukunft nicht mehr zu diesem Thema schweigen wird, selbst wenn das ihrer Karriere schaden würde.

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Bei einem Interview in der britischen TV-Sendung "This Morning" sagte Leigh-Anne zu ihrem Video: "Ich habe im letzten Jahr kurz über meine Erfahrungen gesprochen und ich hatte nicht das Gefühl, dass es genug Leute interessierte, dass genug Leute zuhörten."

"Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass die ganze Welt über Rassismus spricht, über die Leben Schwarzer Menschen spricht. Ich war davon so überwältigt und ich dachte: 'Ich habe das Gefühl, dass ich mich von diesem Schmerz, den ich seit neun Jahren mit mir herumtrage, befreien muss und hoffentlich können Leute das nachempfinden.' Ich hatte einfach das Gefühl, dass es der richtige Moment war, [das Video] zu posten."

Leigh-Anne fügte hinzu: "Jetzt habe ich das Gefühl, dass die Menschen anfangen, es zu verstehen und sich zu bilden und merken, dass das Problem massiv ist und wir darüber sprechen müssen. Es muss sich etwas ändern, weil wir einfach nicht mehr so weitermachen können."

In ihrem Instagram-Video berichtete Leigh-Anne, dass sie wegen ihrer Hautfarbe das Gefühl hatte, das unbeliebteste Mitglied von Little Mix zu sein. Sie hätte gerne früher über Rassismus gesprochen, doch sie hatte lange Zeit Angst, dass sie dadurch Fans verlieren könnte. In Zukunft will die Sängerin aber auf keinen Fall mehr Schweigen, wie sie im Interview verraten hat:

"Es ist mir egal, wie viel ich darüber predige. Es ist mir egal, wie viel ich sage, denn das ist meine Realität und die Realität von so vielen anderen Menschen. Was ist der Sinn darin weiterzumachen, wenn wir keine Veränderung schaffen."

"Ich werde nicht einfach herumsitzen und nichts sagen. Es ist mir egal, wenn ich dadurch Fans verliere. Und ich weiß, dass einige Leute, die gepostet haben, bereits viele Fans verloren haben. Das finde ich ekelhaft, aber es ist der Beweis für das, was wir sagen."



Wir finden es toll, dass Leigh-Anne offen über ihre Erfahrungen spricht und so einen großen Teil im Kampf gegen Rassismus beiträgt.

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