Black Out Tuesday: Was es mit dem Tag auf sich hat

2 Juni 2020
#TheShowMustBePaused
Seitdem der afroamerikanische Familienvater George Floyd am Montag zum Opfer tödlicher Polizeigewalt wurde, scheint die Welt nicht mehr die gleiche zu sein. Unzählige Protestmärsche gegen sinnlose Polizeigewalt werden seit dem Vorfall organisiert und in den USA kommt es derzeit täglich zu Gewalt zwischen Demonstrierenden und der Polizei. Heute wollen Stars ein Zeichen setzen. Keine Selfies, keine lustigen Clips und vor allem keine Werbung: Der Hashtag #blackouttuesday verbreitet sich derzeit in den Sozialen Medien und ruft dazu auf, das Posten an diesem Dienstag sein zu lassen. Die Zeit soll stattdessen für Aufklärung genutzt werden.

"In den letzten Tagen war das Ausmaß der Verwüstung, des Zorns und der Traurigkeit, die ich gefühlt habe, sanft ausgedrückt überwältigend! Zu sehen, wie meine Leute Tag für Tag umgebracht und gelyncht werden, brach mir das Herz! Bis zu dem Punkt, dass man sich nicht in die sozialen Netzwerke klickt, nur um zu vermeiden, die blutige Qual in George Floyds Stimme wieder zu hören, der immer wieder um sein Leben bettelt." Mit diesen Worten meldet sich Rihanna via Instagram zu Wort und veröffentlichte dazu ein Foto des ermordeten US-Amerikaners:
Beyoncé hingegen wendet sich mit einem kurzen Video an ihre Follower und ruft dazu auf, eine Petition zu unterschrieben: "Wir alle haben die Aufnahmen vom Polizeieinsatz gesehen und sind so Zeuge davon geworden, wie George Floyd ermordet wurde. Wir dürfen unsere Augen nicht länger verschließen. […] Wir alle haben seinen Mord am helllichten Tag miterlebt. Wir sind gebrochen und angewidert. […] Wir können diesen Schmerz nicht normalisieren."
Während viele Superstars ihre Reichweite dazu nutzten, um über die Polizeigewalt zu sprechen, ging Filmproduzent Quincy Jones noch einen Schritt weiter und erklärte den heutigen Dienstag zum "Black Out Tuesday", einem Tag, an dem die Selbstdarstellung oder Werbung der Aufklärung weichen soll. "Es ist schwer zu wissen, was ich sagen soll, weil ich mein ganzes Leben lang mit Rassismus zu tun hatte. Aber er erhebt gerade seinen hässlichen Kopf und bei Gott ist es Zeit, sich ein für allemal damit zu befassen. Mein Team und ich stehen für Gerechtigkeit. Es werden Gespräche geführt und Maßnahmen ergriffen. #THESHOWMUSTBEPAUSED", heißt es im Posting, während der Filmproduzent im Untertitel ein weiteres Mal erklärte, dass er sein ganzes Leben lang angefeindet wurde.
Um ihre Solidarität zu zeigen und auf die offensichtlichen Probleme aufmerksam zu machen, posten viele User heute ein schwarzes Bild in ihren Social Media Kanälen.

#TheShowMustBePaused #BlackoutTuesday

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