Bitte weinen: Eine Studie hat jetzt herausgefunden, dass Popsongs immer trauriger werden

19 Mai 2018
Warum das so ist, erfahrt Ihr hier
Wie ist Euer Eindruck? Laut einer neuen Studie an der der University of California Irvine, in der die Forscher die britischen Top-100-Charts der vergangenen 30 Jahre unter die Lupe genommen haben, werden heute viel mehr traurige Popsongs als früher veröffentlicht. Hätten wir jetzt nicht vermutet, zumal die ersten Plätze der Charts ja in der Regel von eher glücklichen Upbeat-Nummern besetzt werden.
Doch natürlich liefern die Forscher auch gleich eine Erklärung für das Plus an traurigen Songs im Pop-Biz: Laut der ist es heute viel gesellschaftsfähiger, offen seine Gefühle zu zeigen und dazu zählen auch negative Empfindungen wie Trauer, Wut und Verzweiflung. Frei nach dem Motto: Lass es raus, Baby!
Kein Grund zur Trauer: Eine andere Studie hat nämlich unlängst belegen können, dass traurige Songs uns sogar glücklicher machen können. Dazu haben zwei japanische Wissenschaftler untersucht, welchen Effekt traurige Songs auf Menschen haben. Dabei fanden sie heraus, dass diese u.a. spannungsmildernd, beruhigend oder auch anregend auf Zuhörer wirken. Na, dann ziehen wir uns jetzt erst mal The Weeknds "My Dear Melancholy" in Endlosschleife rein.

Tom Walker - Leave A Light On (2018)

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