Schwere Vorwürfe: Haben Xatar, Mero & Co. Streamingzahlen gefälscht?

27 Mai 2019
Jetzt meldet sich die deutsche Rap-Elite zu Wort:
Die deutsche Rap-Szene steht gerade unter Beschuss. Letzte Woche zeigte die 22-minütige Dokumentation „Der Rap Hack", wie „Hacker Kai" angeblich Streamingzahlen und Charts illegal manipuliert. Alles im Auftrag des Managements der fünf größten deutschen Rap-Stars, um die ganz nach vorne zu bringen. Und das geht so: „Hacker Kai" hat bis zu 250.000 deutsche Accounts auf Spotify, die dann alle gewisse Tracks auf Repeat hören. Das pusht natürlich die Streamingzahlen. In der Doku fiel auch der Name Mero, der mit seinem Song „Baller los" steil auf Platz 1 der Single-Charts ging. Jetzt meldete sich der Hip Hopper zu den Vorwürfen und stellte einiges klar.
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Auf Instagram teilte er einen Post, indem zu sehen ist, wie viele Tickets er für seine anstehende Tour verkauft hat. Dazu schrieb er: „Danke für über 42.000 verkaufte ‚echten' Tickets fünf Monate vor der Tour."
Auch sein Label, Groove Attack, meldete sich zu Wort und gab ein langes Statement auf Instagram ab: „Groove Attack & Groove Attack TraX stellen klar, dass wir zu keinem Zeitpunkt Klicks gekauft oder sonstige Manipulationsbestrebungen unternommen haben, um Artists künstlich zu Ruhm zu verhelfen. Der große Erfolg unseres Künstlers Mero hat dazu geführt, dass auf Betreiben einer der Major-Companies eine Überprüfung der Streaming-Zahlen erfolgte. Die GfK stellte fest, dass die Abrufzahlen hoch seien, konnte aber keine Auffälligkeiten feststellen. Wir sind traurig, dass verdienten Künstlern aus dem eigenen Haus unterstellt werde, dass ihr Erfolg auf Fälschungen basiere. Hunderttausende Fans würden täglich ihre Musik, hätten Tickets für die Konzerte gekauft und würden ihnen in den sozialen Netzwerken folgen. "Sie sind die Basis für den Erfolg, ihnen gebührt unser Dank!"
Als Mitbegründer des Labels „Groove Attack TraX" hat auch Xatar keinen Bock auf die Vorwürfe und nahm seinen Schützling Mero auf Social Media in Schutz: „Freunde, akzeptiert eine Sache: Mero hat alles rasiert, wird – so Gott will – weiter rasieren. Sero El Mero rasiert gerade alles und es wurden noch nie von uns Fake-Streams oder Fake-Views gekauft."
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Besonders die fehlende Beweislage und Fehlinformationen, gehen dem Rapper gegen den Strich.In der Doku versucht der Reporter nämlich mit verkauften Streams die Charts zu manipulieren – ohne Erfolg. Es wird auch die Behauptung aufgestellt, dass Mero in nur 24 Stunden genau so viele Streams kassiert hat wie Ariana Grande. Und das sei Beweis genug, um von einer Manipulation auszugehen. Deshalb hat Xatar mal selbst recherchiert und in seiner Insta-Story präsentiert, dass Ariana mit „Thank U, Next" 50 Millionen Klicks gemacht hat und Mero nur vier Millionen.

Was an den Vorwürfen der Doku genau dran ist, lässt sich zu diesem Zeitpunkt also nicht eindeutig sagen. Fakt ist aber, dass Mero, Xatar & Co. die Sache nicht auf sich sitzen lassen. Und das sollten sie auch nicht, denn die Beweislage ist tatsächlich ein bisschen dünn ...
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