Chinesen finden "Jason Bourne" zum Kotzen

Im wahrsten Sinne des Wortes.

In China macht Matt Damon aka “Jason Bourne“ nicht nur seinen Gegnern das Leben schwer, sondern leider auch seinen Kinobesuchern. Es ist kein Witz: Vielen chinesischen Zuschauern wird so schlecht von dem neuen Streifen, dass sie noch während der Vorstellung die Toiletten aufsuchen.

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Das liegt allerdings nicht daran, dass der Film besonders eklig, brutal oder einfach nur verdammt schlecht ist – es liegt an einer verpfuschten 3D-Umwandlung, die so gar nicht mit den schnellen Cuts und Kamerabewegungen funktioniert. “Mir wurde währen den Kampfszenen total schlecht, als ich den Film in 3D schaute“, schreibt ein Besucher auf der größten chinesischen Mikroblogging-Page ‘Weibo’ und fügt hinzu: “Es war wie in einem Low-Budget-Film. Ich muss ihn noch mal in 2D schauen.“ Berichten zu Folge ist er mit dieser Erfahrung einer von Tausenden. Verrückt oder?

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Ihr fragt Euch jetzt: Warum passiert das scheinbar nur in China? Ganz einfach: Es gibt dort kaum noch 2D-Leinwände, wofür “Jason Bourne“ eigentlich vorgesehen war. Regisseur Paul Greengrass drehte den Film also lediglich zweidimensional und er wurde dann im Nachhinein für einige asiatische Länder in 3D konvertiert. Offenbar keine gute Entscheidung – beziehungsweise keine gute Umsetzung.

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Der Streifen startete in den chinesischen Kinos dennoch mit einem Bourne-Rekord. $11,8 Millionen wurden bereits am ersten Tag eingespielt. Trotzdem: Dass dieser Erfolg momentan von kollektiver Übelkeit überschattet wird, ist irgendwie einfach nur witzig.

Sonntag, 28. August 2016