Grindr hat ausgedient: Warum die Schwulengemeinde Pokémon GO liebt

Mit dem Handy auf die Jagd gehen, kommt uns irgendwie bekannt vor.

Du läufst mit dem Handy in der Hand durch die Straßen und suchst nach dem kleinen Monster Deiner Träume… Das Konzept ist nicht ganz neu. In der Schwulengemeinde ist man sich einig: Pokémon GO ist das neue Grindr.

Die Parallelen zu der populären Dating-App für Männer sind nicht zu übersehen: Bei Grindr werden einem beim Spaziergang durch die Stadt andere Singles angezeigt, die sich in der Nähe aufhalten. Genau wie die Pokémon in dem gehypten neuen Spiel.

“Bei Pokémon GO sind überall nur Rattatas um mich herum. Es ist im Grunde Grindr.”



>>>Fünf Dinge, die wir uns beim Spielen von Pokémon GO fragen

“Bei Pokémon GO und Grindr kann ich die Dinge jagen, die ich am meisten liebe. Ein wilder Silberfuchs ist aufgetaucht, schnell wirf den Meisterball!” Ihr wisst sicher, was das englische Wort “Balls” in unserer Sprache bedeutet, richtig?



Langsam aber sicher scheint Pokémon GO die Dating App sogar abzulösen.

“Was das Beste an Pokémon GO ist, fragt Ihr? Süße Nerds an jeder Straßenecke, die schüchtern tun, obwohl ich weiß, dass sie swipen um ein Raupy zu fangen. Es ist wie Grindr, aber ohne die gruseligen Typen.”



>>>7 eindeutige Zeichen dafür, dass Pokémon GO die Kontrolle über Euer Leben übernommen hat

“Wer braucht schon Grindr? Lass in Pokémon GO einfach ein Lockmittel fallen und die Jungs strömen in Scharen herbei.”



“Findest Du die Kreaturen in Pokémon GO nicht auch süßer als die bei Grindr? Sie sind außerdem fähig, sich zu entwickeln und zu verändern.”



Man muss eben Prioritäten setzen.

“Grindr: 15 Minuten Fußweg zu Dir? Vielleicht ein anderes Mal. Pokémon GO: geht sechs Meilen joggen, um ein Ei schlüpfen zu lassen



Wollt ihr beweisen, dass ihr die noch größeren Poké-Freaks seid? Dann greift doch noch zum i-Tüpfelchen: Nickelodeon zeigt jeden Samstag um 10:20 Uhr Pokemón im TV. Auch Online könnt ihr euch alle Episoden reinziehen. Möge der Wahn nie wieder aufhören!

Mittwoch, 13. Juli 2016