Sacha Baron Cohen lässt es Asche regnen!

Und da kam er doch, der Oskar-Skandal 2012! General Aladeen "verstreute" Amts-Kollege Kim Jong Il.

Nachdem schon viel darüber spekuliert wurde, ob Sacha Baron Cohen überhaupt zur 84. Oscar-Verleihung erscheinen darf, lüftete er das Geheimnis in der vergangenen Nacht himself. In standesgemäßer Uniform aus seinem neuen Streifen “Der Diktator” und in Begleitung zweier sexy Militär-Ladys ließ er sich diesen Spaß nicht nehmen. Auch mit dabei: Die vermeintliche Asche von Kim Jong Il, dem verstorbenen Diktator Nordkoreas. Diese kippte er dann prompt auf den roten Teppich, bis ihm die Urne schließlich von der Security weggenommen wurde.

Auch Moderator Ryan Seacrest fand das zunächst wohl gar nicht lustig. Sein schwarzer, sicherlich sündhaft teurer Anzug bekam nämlich etwas von dem Pulver ab. Baron Cohen rief ihm danach scherzhaft zu:

“Falls jemand fragt, was du da anhast, sag einfach Kim Jong Il.”

Aber Ryan sah es gelassen und kommentierte die Situation mit den Worten:

“Ich bin etwas verstaubt. Ich bin ein Comedy-Opfer.”

Im Vorfeld hatte es unter den Veranstaltern Diskussionen gegeben, ob man die Gefahr eingehen sollte, sich zur PR-(Lach-)Nummer für Cohens neuen Film zu machen. Da er allerdings eine Nebenrolle im Film “Hugo Cabret” hatte, konnte man ihn wohl schlecht ausladen. Im Endeffekt forderte man ihn auf, in angemessenem Outfit zu erscheinen… wie herzlich egal so eine Ansage dem Skandal-Komiker ist, hat man ja gesehen.

Zumindest gab es doch noch ein bisschen Action, denn im Großen und Ganze war die gestrige Oscar-Verleihung doch eine recht, sagen wir, “vorhersehbare” Veranstaltung!

Montag, 27. Februar 2012