#Breadfacing: Diesen Instagram-Trend werden wir garantiert nicht nachmachen!

"Ähm, du hast da ziemlich viele Brotkrümel an der Stirn kleben!" Alles über ein ballaststoffreiches Phänomen.

Eine Szene, wie sie jeder von uns kennt (zumindest zu Beginn): Ein asiatisches Girl sitzt am Küchentisch, gestylt für eine Party, perfekt lackierte Nägel. Im Hintergrund laufen Club-Klassiker. Als das Mädchen das Stück Brot wie ein Magier in die Kamera hält, denken wir sowas wie “Na klar, sie will noch etwas essen, bevor sie ausgeht” oder gar “Gleich zaubert sie Marmelade aufs Brot”. Doch dann neigt sie ihren Kopf und reibt, wälzt und stößt ihr Gesicht immer wieder – in das trockene Brotstück.

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Eins muss man der namenlosen Macherin von breadfaceblog (mittlerweile 34.000 Follower auf Instagram) lassen: Diese Performances sind schon ziemlich abgefahren. Und sie finden täglich mehr Nachahmer. Doch: Welcher Sinn steckt wohl dahinter, vor laufender Kamera seine sensible Gesichtshaut in den verschiedensten Brotsorten zu baden?

“Ich glaube, wir übersehen oftmals die fühlbaren Freuden von Lebensmitteln. Manchmal schmeckt es gut, das ist schön, aber Geschmack und Textur – das ist überwältigend”, erzählte die Erfinderin des breadfaceblog der Zeitschrift ELLE. Und sie offenbarte uns bisher unbekannte Details aus ihrem Brot-Fetisch: “Überraschenderweise haben eher geschmacksarme Brotsorten, sobald du in ihnen bist, ein besseres Aroma.” Oha!

Immerhin – das ungewöhnliche Hobby der Asiatin hinterlässt weder bleibende Schäden noch ärgerliche Pfunde um die Hüften. Aber falls das Ganze zum Trend 2016 werden sollte: Nachmachen werden wir breadfacing sicher nicht!

Schaut selbst!



Samstag, 09. Januar 2016