One Direction: Shitstorm gegen Comedy-Show

    Nachdem Moderator John Stewart in seiner The Daily Show einen Gag auf Kosten von One Direction machte, gab es einen riesigen Shitstorm der 1D-Fans auf Twitter.

    Leg dich nicht mit One Direction an! Als Comedy-Show darf man Witze über Politik, Religion und Minderheiten machen, doch an ein heikles Thema sollte man sich besser nicht herantrauen, wie jetzt das Team von The Daily Show zu spüren bekam: One Direction!

    In einer kürzlich ausgestrahlten Ausgabe der Sendung schaltete Moderator John Stewart zu seiner ‘Pentagon Korrespondentin’ Jessica Williams, um über die zunehmende Ausbreitung von Terror-Gruppen im Nahen Osten zu sprechen. Die angebliche Reporterin berichtet dabei von einer neuen terroristischen Supergruppe, die sich gerade gegründet habe. Die bestehe aus ‘Mitgliedern von ISIS, Al-Nusra, Al-Qaida, Hamas, One Direction und dem Los Zetas Drogenkartell’. Während die meisten Zuschauer darüber lachten, 1D in eine Reihe mit Terrorgruppen zu stellen, ist der Witz scheinbar bei vielen Fans der Boyband nicht so gut angekommen.

    Die One Direction-Fans sahen den Gag vor allem als Angriff auf Bandmitglied Zayn Malik, der einen muslimischen Background hat und halb Brite, halb Pakistani ist. Innerhalb von kürzester Zeit löste der harmlose Gag aus der Daily Show einen regelrechten Shitstorm aus. Es hagelte wütende Tweets und die Hashtags #TheDailyShowGoneTooFar, #ZaynSavesNotKills und #ZaynWeLoveYou wurden schnell zum Twitter-Trend.



    Die Macher der Daily Show haben wohl nicht damit gerechnet, dass ihr Witz über One Direction solch eine Welle der Empörung auslöst. Moderator John Stewart scheint jedenfalls von dem Enthusiasmus der 1D-Fans überwältigt zu sein. Er stellte am Montag fest, dass wenn die Fans von One Direction sich gegen den Klimawandel mobilisieren würden, wäre das Problem wahrscheinlich schnell gelöst.



    Mittwoch, 01. Oktober 2014