Kollegah: 'Ich bin die Vaterfigur, die ich mir gewünscht hätte'

Der Rapper spricht im Interview unter anderem über seinen Einfluss auf die Jugend, den Besuch bei Chemie-Studenten und Helene Fischer.

Kollegah der Boss räumt in der deutschen Rap-Szene so richtig auf. Denn einfach nur rappen, reicht seiner Meinung heute nicht mehr, um noch erfolgreich zu sein. ‘Früher konntest du rappen, konntest dabei aber scheiße aussehen, der totale Langweiler sein und im Leben der Vollversager, und die Leute haben es gekauft. Aber mittlerweile kannst du nicht mehr existieren, unter einem Bizepsumfang von unter 44 cm’, so der Wahl-Düsseldorfer. Da könne jedoch kaum einer mithalten und so würde auch eine Helene Fischer einfach ‘weggewichst’.

Damit spricht der Rapper natürlich auf seinen sensationellen Erfolg mit Album Nummer vier an. ‘King’ schaffte es nach seinem Release im Mai direkt an die Spitze der deutschen Album-Charts und landete damit vor dem Schlager-Superstar. Im MTV-Interview verrät Kollegah, dass er mit dem Gangster-Rap-Image von früher nichts zu tun haben möchte. ‘Früher wurdest du als Gangster-Rapper als authentisch wahrgenommen, wenn du dich als Hohlfrucht präsentiert hast’. Er sieht sich dagegen eher als eine Art Universalgenie.

>>>Checkt Kollegahs Video zu 'King'

Der ehemalige Jura-Student schaut übrigens auch heute noch gelegentlich an Unis vorbei, um zu checken, wer ihn auf dem Campus denn so erkennt. Bis zu den Physik- und Chemie-Studenten seien seine Battle-Raps allerdings noch nicht durchgedrungen. Welchen Einfluss Kollegah auf die Jugend hat und warum auch er gerne Mal kuschelt, seht Ihr im Interview.

Mittwoch, 02. Juli 2014