Lou Reed: so trauern die Stars

    Der Tod des Musikers wird nicht nur von Fans weltweit betrauert, sondern auch von seinen Kollegen.

    Die Stars trauern um ihren Kollegen Lou Reed – am Sonntag machte die Nachricht die Runde, dass der Sänger (‘Satellite of Love’) im Alter von 71 Jahren verstorben ist.

    Auf Twitter überschlugen sich kurze Zeit später die Trauerbekundungen. Justin Timberlake (32, ‘Mirrors’) wandte sich mit einem schlichten “RIP Lou Reed” an seine Fans, während Miley Cyrus (20, ‘The Climb’) ihren Unglauben zum Ausdruck brachte: “Neeeeein, nichtttttt LOU REED” [sic], twitterte die Popprinzessin.

    Lou Reed diente vielen aktuellen Bands als Einfluss – über alle Genregrenzen hinaus. So zeigte sich beispielsweise auch der ‘Def Jam’-Labelmitbegründer Russell Simmons (56) bestürzt: “Ruhe in Frieden, Lou Reed. New York hat heute eines seiner größten Geschenke verloren.”

    Nicht nur die Musikszene, auch die Filmwelt ist vom Verlust des Singer-Songwriters schwer getroffen. Filmemacher Kevin Smith (43, ‘Stirb Langsam 4.0’) erklärte auf seiner Twitterseite: “Mr. Lou Reed hatte einen eigenen Traum. Mache den Untergrund samtiger [Wortspiel aus ‘Velvet Underground’, Reeds einstiger Band] und verändere die Musikszene. Jetzt ist er weg und da oben. Ruhe in Frieden – ein nicht perfekter Tag” [bezieht sich auf ‘Perfect Day’, einer der größten Hits des Musikers].

    “Mögest du für immer auf der wilden Seite unterwegs sein, Lou Reed. Entsetzlich, von deinem Tod zu hören”, meinte der Schauspieler Elijah Wood (32, ‘Der Hobbit – Eine unerwartete Reise’) und spielte damit auf einen weiteren großen Hit Reeds an: ‘Walk On The Wild Side’. Susan Sarandon (67, ‘Cloud Atlas’) nannte Reed ein “New-York-Original” und Samuel L. Jackson (64, ‘Django Unchained’) erinnerte an den Beitrag des Ausnahmekünstlers zur heutigen Musik: “Ruhe in Frieden, Lou Reed. Gerade erst bei den GQ Awards getroffen. Die Musik meiner Generation. Nach wie vor relevant!”

    Die Nachricht vom Tod des Mitglieds der Rock and Roll Hall of Fame wurde von Timothy Greenfield-Sanders gegenüber ‘USA Today’ bestätigt. Der Regisseur schuf 1998 die Grammy-gekrönte Dokumentation ‘Lou Reed: Rock and Roll Heart’.

    Während die Todesursache noch nicht bekannt ist, weiß man, dass sich Lou Reed im Mai einer Lebertransplantation unterzog und im Sommer wegen Komplikationen in die Notaufnahme eingeliefert werden musste.

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    Montag, 28. Oktober 2013