Chris Brown: Kein Prozess wegen Fahrerflucht

    Sänger Chris Brown muss nicht fürchten, sich wegen seiner angeblichen Fahrerflucht vor Gericht verantworten zu müssen - das Unfallopfer zog seine Anzeige zurück.

    Chris Brown (24) hat eine Sorge weniger – Olga Gure-Kovalenko hat ihre Anzeige wegen Fahrerflucht zurückgezogen.

    Der Sänger (’Don’t Judge Me’) hatte im Mai mit seinem Wagen einen Unfall verursacht und soll sich dann angeblich geweigert haben, der Frau seine korrekten Versicherungsdaten sowie seinen Führerschein zu geben. Dann behauptet Gure-Kovalenko noch, dass der Star sie Schl**’e genannt habe. Dem Künstler wird außerdem vorgeworfen, mit ungültigem Führerschein gefahren zu sein. Der Anwalt des Unfallopfers, Freddy Sayegh, erklärte gegenüber ‘TMZ’, das seine Mandantin Chris Brown nicht vor Gericht zerren wird, weil “es keine Verletzung und auch nur einen minimalen Schaden an ihrem Auto” gab.

    Damit ist Chris Brown aber trotzdem nicht alle Sorgen los. Der Chartstürmer wurde 2009 wegen der Körperverletzung seiner damaligen Freundin Rihanna (25, ‘Diamonds’) zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt. Deshalb schaut sich jetzt die Staatsanwaltschaft die vorgebrachte Beschuldigung einer Fahrerflucht genau an. Laut ‘TMZ’ braucht die zuständige Behörde noch “einige Zeit, um darüber nachzudenken”, was sie mit dem R’n’B-Star macht, dem weiteres Unglück droht, sollte er tatsächlich mit ungültigem Führerschein gefahren sein. Sollte ein Richter entscheiden, dass er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hat, könnte der Amerikaner bis zu vier Jahren hinter Gitter landen. Der Musiker findet allerdings, dass die ganze Affäre aufgebauscht wurde: “Es handelt sich um keine Fahrerflucht, wenn man aus dem Auto aussteigt, Informationen austauscht, (auch wenn es keinen Schaden an den Autos gab). Es ist wirklich lächerlich. Ich habe einen gültigen Führerschein und habe der Frau die richtigen Informationen gegeben. Sie sah die Kameras und wollte eine Szene machen”, beschrieb Chris Brown die damalige Situation aus seiner Sicht.

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    Dienstag, 16. Juli 2013