News
Music
Das schreckliche Unglück, welches sich gestern auf der Love Parade in Duisburg ereignete, ist kaum zu fassen. Nach aktuellen Meldungen starben 20 Menschen.
Schwere Vorwürfe gegen Veranstalter
Sie wollten feiern und Spaß haben, dann brach die Massenpanik aus. Auf dem Weg auf das Festivalgelände bildete sich ein Nadelöhr in einem Tunnel. Es gab nur diesen einen Zugang zum Gelände, weshalb die Menschen anfingen, über Absperrungen zu klettern und unbefestigte Treppen zu besteigen. Menschen rangen um Luft, versuchten sich in Sicherheit zu bringen. Insgesamt verloren 20 Menschen zwischen 20 und 40 ihr Leben. Mehr als 300 wurden verletzt.
Nun müssen sich die Veranstalter der Love Parade schweren Vorwürfen stellen. Das Festivalgelände auf welchem im Anschluss an die Parade gefeiert werden sollte, sei viel zu klein gewesen. Die Menschen seien "Opfer materieller Interessen geworden".
Die Party wurde nach der Tragödie nicht sofort abgebrochen um eine weitere Massenpanik zu vermeiden. Der Umgang mit der Katastrophe wirkt allerdings mehr als unangebracht, wenn man bedenkt, dass die Musik zunächst weiterlief und die Menschen erst gegen 23 Uhr mit folgender Durchsage nach Hause geschickt wurden: "Bitte geht langsam nach Hause, es war ein schöner Tag mit euch!"
Der schreckliche Vorfall bedeutet das endgültige Ende der Love Parade, welche erstmals 1989 Berlin stattfand.
Wir gedenken allen Opfern und Betroffenen - über die Kommentarfunktion könnt ihr eure Gefühle und Gedanken austauschen.
Die Stadt Duisburg hat eine Hotline eingerichtet, unter der sich besorgte Angehörige informieren können: 0203-94000.





















