Beyoncé
Biographie
Beyoncé Giselle Knowles [biˈjɒn.seɪ] (* 4. September 1981 in Houston, Texas) ist eine US-amerikanische R&B- und Soul-Sängerin, Schauspielerin, Songwriterin und mehrfache Grammy-Preisträgerin. Sie war bis 2005 Mitglied der R&B-Girlgroup Destiny’s Child und ist seit April 2008 mit dem US-amerikanischen Rapper Jay-Z verheiratet. Als Künstlernamen verwendet sie ihren Vornamen Beyoncé, während sie sich auf Konzerten Sasha Fierce nennt.
Knowles kam als erstes Kind von Mathew Knowles und Tina Beyince zur Welt. Ihre jüngere Schwester ist die Schauspielerin und Sängerin Solange Knowles. Beyoncés musikalisches Talent wurde bereits in jungen Jahren von der High School for Performing and Visual Arts in Houston mit professionellen Tanz- und Gesangsunterricht gefördert. Später machte sie sowohl als Solistin im örtlichen Kirchenchor als auch als Gewinnerin von über 30 Talentwettbewerben auf sich aufmerksam.
1990 gründete Knowles gemeinsam mit LaTavia Roberson und ihren Schulfreundinnen Kelly Rowland, LeToya Luckett, Keke Wyatt und Ashley Támar Davis die Tanz- und Gesangsgruppe Girls Tyme. Gemanagt von Vater Mathew, gelang es der Band im Laufe der Jahre durch zahlreiche Auftritte in Einkaufszentren oder bei Gesangswettbewerben (darunter auch das TV-Format Star Search) auf lokaler Ebene bekannt zu werden. Als ein Plattenvertrag mit Elektra Records bevorstand, änderte man den Namen der Gruppe – die fortan aus dem Quartett Knowles, Rowland, Luckett und Roberson bestand – in Destiny’s Child.
Nach einigen Verzögerungen unterzeichnete das Quartett 1996 schließlich bei Columbia Records seinen ersten Plattenvertrag. Die erste Single der Band, No No No, kletterte bis auf Platz 1 der US-amerikanischen Billboard-Charts und machte die Band landesweit bekannt. Es folgten weitere erfolgreiche Auskopplungen; darunter die No.1-Hits Bills Bills Bills und Say My Name. Außerdem erschienen zwei erfolgreiche Alben: Destiny’s Child (1998) und The Writing’s On The Wall (1999).
Am Höhepunkt ihrer Karriere lösten sich zwei der vier Mitglieder von der Gruppe. Ende 1999 verließen LeToya Luckett und LaTavia Roberson die Band wegen Unstimmigkeiten mit Mathew Knowles, dem Vater von Beyoncè und Manager der Band. Destiny’s Child nahm infolgedessen zwei neue Mitglieder auf: Michelle Williams und Farrah Franklin. Letztere verließ die Band auf Grund interner Probleme wiederum nach nur sechs Monaten; Destiny’s Child blieben als Trio bestehen.
Im Spätherbst 2000 veröffentlichten Destiny’s Child die Single Independent Women Part I, den Filmsong zum Kinoerfolg 3 Engel für Charlie und Vorboten zu ihrem dritten Album Survivor, das im Mai 2001 erschien und sowohl in den USA, Großbritannien als auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz Platz 1 der Albumcharts belegte. Die Platte verkaufte sich allein in den USA bis Ende 2001 über 4 Millionen Mal und brachte mit Survivor, Bootylicious und Emotion (einer Coverversion der Bee Gees) drei weitere Hitsingles hervor. Nach der anschließenden Welttournee trennten sich die Wege der Bandmitglieder zu Gunsten von Solokarrieren im Jahre 2002 vorerst.
Im Jahre 2002 hatte Knowles ihr erste Hauptrolle in der Komödie Austin Powers in Goldmember, sie spielte Foxxy Cleopatra neben Mike Myers. Im selben Jahr veröffentlichte Knowles auch ihre erste Solo-Single Work It Out, welche auch auf dem Soundtrack-Album zum Film erschien. Im folgenden Jahr spielte sie neben Cuba Gooding, Jr. in der romantischen Komödie The Fighting Temptations mit und nahm für den Soundtrack-Album sämtliche Lieder auf, darunter Fighting Temptation und eine Coverversion von Fever aus dem Jahre 1956. Im Oktober 2002 nahm Knowles mit ihren Freund, den US-Rapper Jay-Zs die Single '03 Bonnie & Clyde auf. Das Lied erreichte Platz 4 der amerikanischen Billboard Hot 100, damit wurde es Knowles' erster Solo-Top-Ten Hit in den USA. In der Schweiz wurde das Lied ein Nummer-eins-Hit. Im März 2003 nahm Knowles eine Remix-Version von 50 Cents Welthit In Da Club auf, welches auf sämtlichen Mixtape-Veröffentlichungen erschien.
Nachdem Williams und Rowland ihre ersten Solo-Werke veröffentlichten, veröffentlichte Knowles im Juni 2003 ihr Debütalbum Dangerously in Love. Das Album debütierte auf Platz 1 der amerikanischen Billboard 200-Albumcharts mit 317,000 verkauften Einheiten in der ersten Woche. Allein in den Vereinigten Staaten verkaufte sich das Album über 4.6 million Mal und wurde somit von der Recording Industry Association of America (RIAA) viermal mit einer Platin-Schallplatte ausgezeichnet. Weltweit verkaufte sich das Album über 11 million Mal und wurde ihr erfolgreichstes und meistverkauftes Album ihrer Karriere. Die erste Single des Albums Crazy in Love in Zusammenarbeit mit Jay-Z verbrachte acht Wochen nacheinander auf Platz 1 der amerikanischen Billboard Hot 100 und wurde somit Beyoncés erster Nummer-eins-Hit in den USA. Im Vereinigtem Königreich erreichte das Lied ebenfalls Platz 1. Die zweite Single des Albums Baby Boy in Zusammenarbeit mit den Dancehall Musiker Sean Paul verbrachte sogar neun Wochen nacheinander auf Platz 1 der amerikanischen Billboard Hot 100, damit wurde es Knowles' zweiter Nummer-eins-Hit in den USA. Die dritte Single des Albums Me, Myself and I erreichte Platz vier in den USA. Die vierte Single Naughty Girl erreichte in den USA Platz 3 und wurde Knowles' vierte Top-5 Veröffentlichung aus dem Album in den USA. Insgesamt verbrachte Knowles mit ihren Liedern Crazy in Love und Baby Boy 17 Wochen auf Platz 1 der amerikanischen Billboard Hot 100, damit wurde Knowles zur erfolgreichsten Künstler/in des Jahres 2003. Außerdem wurde ihr Debütalbum Dangerously in Love auch das erfolgreichste Album des Jahres 2003.
Das Album brachte Knowles einen Rekord von fünf Grammy-Ehrungen in einer Nacht bei der Grammy-Verleihung 2004 in den Kategorien „Best Contemporary R&B Album“, „Best Female R&B Vocal Performance“ für Dangerously in Love 2, „Best R&B Song“, „Best Rap/Sung Collaboration“ und „Best R&B Performance by a Duo or Group with Vocals“. Im November 2003 startete Knowles ihre erste Welttournee, ihre „Dangerously in Love Tour“ in Europa.
Im März 2004 begann Knowles mit Alicia Keys, Missy Elliott und Tamia die „Verizon Ladies First Tour“ in Nordamerika. Ursprünglich hatte Knowles geplant, ihr Debütalbum 2004 mit neuen Liedern wieder zu veröffentlichen, aber dazu kam es nicht. Jedoch entschied sich Knowles dafür, ein neues Album mit Destiny's Child aufzunehmen. Nach einer dreijährigen Pause, in dem sich die Bandmitglieder auf Solo-Projekte konzentrierten, fand sich Knowles 2004 wieder mit Rowland und Williams zusammen, um das letzte Album der Gruppe, Destiny Fulfilled, im November 2004 zu veröffentlichen. Das Album erreichte Platz 2 in den amerikanischen Albumcharts, verkaufte sich in den Vereinigten Staaten über 3.1 million Mal und wurde dort dreimal mit Platin ausgezeichnet. Das Album enthielt die Hits Lose My Breath, Soldier und Cater 2 U. Im April 2005 startete die Girlgroup ihrer letzte Welttournee, die „Destiny Fulfilled ... And Lovin' It“ Tour, welche im September des selben Jahres endete. Während des letzten Konzertes in Europa in Barcelona erklärte Rowland, dass sich die Band nach den Auftritten in Nordamerika auflösen werde. Ein Kompilations-Album mit dem Titel Number 1's, welches die Nummer-eins-Hits und die bekanntesten Lieder der Girlgroup enthält, wurde im Oktober 2005 veröffentlicht. Das Album debütierte auf Platz 1 der amerikanischen Billboard 200 und wurde dort mit Platin ausgezeichnet. Knowles' Lied Check on It mit dem Rapper Slim Thug wurde im Dezember 2005 als Single des Albums veröffentlicht. Das Lied wurde ein kommerzieller Erfolg und verbrachte 2006 fünf Wochen auf Platz 1 der amerikanischen Charts und wurde insgesamt Beyoncés dritter Nummer-eins-Hit in den USA. Im März 2006 bekamen die mittlerweile aufgelösten Destiny's Child einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.
Im Februar 2006 spielte Knowles neben Steve Martin eine Hauptrolle in der Komödie Der rosarote Panther, als internationaler Popstar Xania. Knowles veröffentlichtes ihr zweites Musikalbum B’Day im September 2006, für dessen Produktion sich unter anderem Darkchild, Swizz Beatz, Rich Harrison und The Neptunes verantwortlich zeigten; wie ihr Vorgänger debütierte B’Day direkt auf Platz 1 der amerikanischen Billboard 200 mit 541,000 verkauften Einheiten in der ersten Woche. Dies wurde die erfolgreichste Verkaufswoche in Knowles' Karriere, kein Album von ihr verkaufte sich in einer Woche so oft wie B’Day, außerdem wurde es ihr zweites Nummer-eins-Album in den Vereinigten Staaten. Das Album verkaufte sich in den USA rund 3.2 million Mal und wurde somit dreimal mit einer Platin-Schallplatte geehrt. Die erste Single des Albums Déjà Vu mit Jay-Z erreichte Platz 4 der Billboard Hot 100 und wurde im Vereinigten Königreich Knowles' zweiter Solo-Nummer-eins-Hit nach Crazy in Love (2003). In Deutschland sowie in der Schweiz stieg das Lied auch in die Top 10 der Charts ein.Ring the Alarm wurde in den Vereinigten Staaten als zweite Single veröffentlicht und erreichte nur Platz 11 der Billboard Hot 100, damit ist es Knowles' zweites Lied nach Dangerously in Love 2, welches in den Vereinigten Staaten eine Top-Ten Platzierung verfehlt. International wurde zum gleichen Zeitpunkt Irreplaceable als zweite Single veröffentlicht, die wie seine Vorgänger ein weltweiter Erfolg wurde, später wurde das Lied in den Vereinigten Staaten als dritte Single veröffentlicht und wurde schnell ihr vierter Nummer-eins-Hit in den USA, insgesamt verbrachte das Lied zehn Wochen nacheinander auf Platz 1 in den USA. Die Ballade erreichte außerdem Platz 1 in Irland, Australien und Neuseeland.
Im Dezember 2006 spielte Knowles eine Hauptrolle im Musical-Film Dreamgirls, einer Film-Adaptation des gleichnamigen Broadway-Musicals aus dem Jahre 1981. Knowles spielte die Hauptrolle neben Jamie Foxx, Eddie Murphy und Jennifer Hudson. Knowles nahm viele Lieder für den Soundtrack-Album zum Film auf, darunter Listen, welches als erste Single des Soundtracks veröffentlicht wurde. Ihre Hauptrolle brachte Knowles zwei Nominierungen für die Golden Globe-Verleihung 2007 in den Kategorien „beste Schauspielerin“ und „Bester Filmsong“. Am 3. April 2007 veröffentlichte Knowles die Deluxe-Edition von B’Day, mit fünf neuen Liedern, darunter Beautiful Liar, ein Duett mit der kolumbianischen Sängerin Shakira. Das Lied erreichte Platz 3 in Amerika und wurde in Deutschland, Österreich, der Schweiz und im Vereinigtem Königreich ein Nummer-eins-Hit. In Deutschland blieb Beautiful Liar Knowles' einziger Nummer-eins-Hit, im Vereinigten Königreich wurde das Lied ihr dritter Nummer-eins-Hit. Am 10. April 2007 startete Knowles ihre zweite Solo-Welttournee, die „The Beyoncé Experience“ Tour. Die Tournee beinhaltete über 90 Konzerte weltweit und wurde später in einen Konzertfilm mit der DVD The Beyoncé Experience Live! verfilmt. Diese DVD zur Tournee wurde ebenfalls kommerziell erfolgreich. Wegen einer Vertragsverletzung des von Des’ree gecoverten Titels Kissing You wurde gegen das Album B’Day Ende April 2007 ein Verkaufsstopp erwirkt.
B’Day wurde bei den Grammy Awards 2007 für fünf Grammys in den Kategorien „Best Contemporary R&B Album“, „Best Female R&B Vocal Performance“ für Ring the Alarm, „Best R&B Song“ und „Best Rap/Sung Collaboration“ für Déjà Vu nominiert. Das Freemasons Club Mix von Déjà Vu ohne den Rap von Jay-Z wurde in der Kategorie „Best Remixed Recording, Non-Classical“ nominiert. Das Album gewann den Grammy in der Kategorie „Best Contemporary R&B Album“. Es wurde Knowles' sechste Grammy-Ehrung als Solokünstlerin. Bei den Grammy Awards 2008 im folgenden Jahr wurde Knowles in den Kategorien „Record of the Year“ für Irreplaceable und „Best Pop Collaboration with Vocals“ für Beautiful Liar nominiert. Knowles wurde außerdem für ihre Arbeit an Dreamgirls für einen Grammy nominiert.
Am 4. April 2008 heiratete Knowles in New York City den Rapper Jay-Z, mit dem sie seit 2002 befreundet war. Vor ihrer Hochzeit waren Knowles und Jay-Z als „Most Powerful Couple“ von TIME Magazines 100 Most Influential people of 2006 gelistet. Im Januar 2009 listete das Forbes Magazin das Paar als das bestverdienende Paar in Hollywood mit gesamten Einnahmen von $162 Millionen Dollar. Im folgenden Jahr verteidigten beide Platz 1 mit Einnahmen von $122 million Dollar zwischen Juni 2008 und Juni 2009.
Im November 2008 berichtete das Forbes-Magazin, dass Knowles zwischen 1. Juni 2007 und 1. Juni 2008 über $80 Millionen Dollar verdient hat, damit war sie auch der Promi mit den höchsten Einnahmen in den USA und weltweit auf Platz 2. Knowles veröffentlichte ihr drittes Musikalbum mit dem Titel I Am... Sasha Fierce am 14. November 2008. Für das Album kreierte Knowles ihr Alter Ego „Sasha Fierce“. Das Album debütierte wie seine Vorgänger auf Platz 1 der amerikanischen Billboard 200 mit 482.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche, damit ist es Knowles' drittes Nummer-eins-Album in den USA. Somit wurde Knowles die dritte Künstlerin der 2000er, die ihre ersten drei Alben direkt auf Platz 1 der amerikanischen Albumcharts platzierte. Bereits nach der ersten Woche fiel das Album in den USA auf Platz 4 mit 277.000 verkauften Einheiten. In der nächsten Woche stieg das Album auf den dritten Platz mit 157.000 verkauften CDs. Das Album verkaufte sich insgesamt 2.9 Millionen mal in den Vereinigten Staaten. und wurde mit Doppel-Platin ausgezeichnet. In Deutschland schaffte es das Album in die Top 20. Bereits in der zweiten Woche fiel die Platte auf den 27. Platz der deutschen Hitparaden. Damit ist dies das erste Album der Sängerin, welches sich nicht in den Top 10 der deutschen Album-Charts platzieren konnte. Weltweit hat sich das Album bis März 2011 über 7 Millionen Mal verkauft.If I Were a Boy und Single Ladies (Put a Ring on It) wurden als die ersten beiden Singles veröffentlicht.If I Were a Boy erschien am 7. November 2008. Eine zweite Version dieses Songs wurde Ende 2008 im Duett mit R. Kelly aufgenommen. If I Were a Boy erreichte Platz 3 in den Billboard Hot 100 und Single Ladies (Put a Ring on It) Platz 1 für vier Wochen, damit wurde es Knowles' insgesamt 5. Nummer-eins-Hit in den Vereinigten Staaten. Im Vereinigten Königreich wurde If I Were a Boy Knowles' vierter Nummer-eins-Hit. Mit If I Were a Boy platzierte sich Beyoncé in Deutschland mit Platz 3 so hoch, dass nur Beautiful Liar höher in Deutschland einstieg. Das Musikvideo von Single Ladies (Put a Ring on It) wurde durch seine aufwändige Tanzchoreografie bekannt. Der Erfolg des Musikvideos wurde als „erste große Tanzwelle des neuen Millennium und des Internets“ beschrieben. Es entstanden weltweit viele Nachahmungen und Imitationen der Choreografie, viele davon wurden auf YouTube veröffentlicht. Durch den Erfolg des Musikvideos gewann Knowles dutzende Preise allein für das Musikvideo. Die berühmtesten Nachahmer des Musikvideos sind Justin TimberlakeJoe Jonas,Tom Hanks und US-Präsident Barack Obama. Das Musikvideo wurde bei den MTV Video Music Awards 2009 in neun Kategorien nominiert und gewann den Award für „Video of the Year“ und zwei weitere Preise, verlor aber in der Kategorie „Best Female Video“ gegen Taylor Swifts You Belong with Me.
Im Dezember 2008 spielte Knowles eine Hauptrolle im Muscal-Film Cadillac Records als Bluessängerin Etta James. Diva wurde in den Vereinigten Staaten als dritte Single von I Am... Sasha Fierce veröffentlicht, während Halo international als dritte Single veröffentlicht wurde und später in den USA als vierte Single. Halo erreichte Platz 5 in den amerikanischen Billboard Hot 100 und wurde Knowles' zwölfter Top-Ten Hit als Solo-Künstlerin in den USA. Damit hatte Knowles die meisten Top-Ten-Hits aller Künstler seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts, später wurde Knowles deutlich von der Sängerin Rihanna überholt.Ego wurde in den USA als fünfte Single des Albums veröffentlicht. Das Lied erreichte nur Platz 39 in den Billboard Hot 100.Broken-Hearted Girl und Sweet Dreams wurden als sechste und siebte Single veröffentlicht und waren ebenfalls internationale Erfolge. Sweet Dreams wurde in den USA für Knowles ein weiterer Top-Ten-Hit und in einigen Ländern sogar ein Nummer-eins-Hit. Broken-Hearted Girl reichte nicht an den Erfolg von Sweet Dreams heran, wurde aber trotzdem in vielen Ländern ein Top-Ten-Hit. Um das Album zu promoten, startete Knowles im März 2009 ihre dritte Welttournee, die „I Am... Tour“, ihre erfolgreichste bisher. Laut der Website Pollstar nahm Knowles allein durch die Tournee $103.2 million Dollar ein für ihre 97 Shows. Im April 2009 spielte Knowles neben Ali Larter und Idris Elba eine Hauptrolle in dem Thriller Obsessed. Der Film nahm schon am ersten Tag nach seiner Veröffentlichung $11.1 Millionen Dollar ein und beendete die erste Woche mit Einnahmen von $28.5 million Dollar. Im Juni 2009 listete Forbes Knowles auf Platz 4 der „100 Most Powerful and Influential Celebrities in the World“, auf Platz 3 der „Top-Grossing Musicians“ und auf Platz 1 der „Top Best-Paid Celebs Under 30“ mit Einnahmen von $87 million Dollar zwischen 2008 und 2009.Video Phone wurde als achte Single von I Am... Sasha Fierce veröffentlicht. Es wurden zwei Musikvideos gedreht für die ursprüngliche Version des Liedes und der Remixversion mit der US-Popsängerin Lady Gaga. Beide Versionen des Liedes charteten in den Billboard Hot 100 und international.
Knowles wurde bei den Grammy Awards 2010 in zehn Kategorien nominiert, darunter „Album of the Year“ für I Am... Sasha Fierce, „Record of the Year“ für Halo und „Song of the Year“ für Single Ladies (Put a Ring on It). Sie stellte damit den Rekord von Lauryn Hill für die meisten Grammy-Nominierungen einer weiblichen Künstlerin in einer Nacht ein. Knowles stellte später den Rekord auf für die meisten Grammy-Ehrungen einer weiblichen Künstlerin in einer Nacht, als sie von ihren zehn Nominierungen sechs Grammys gewann; „Song of the Year“, „Best R&B Song“ und „Best Female R&B Vocal Performance“ für Single Ladies, „Best Female Pop Vocal Performance“ für Halo, „Best Contemporary R&B Album“ und „Best Traditional R&B Vocal Performance“ für At Last.
Im Januar 2010 gab Knowles in einem Interview in der USA Today Pläne bekannt, sich für ein Jahr aus der Musikszene zurückzuziehen. Sie erklärte: „Jetzt ist definitiv die Zeit gekommen, um eine Pause zu machen, um meine Batterien wieder aufzuladen. ... Ich hoffe, ich muss sechs Monate lang nicht mehr ins Studio gehen. Ich muss mein Leben leben und mich wieder von Sachen inspirieren lassen.“ Im Februar 2010 arbeitete Knowles mit Lady Gaga auf ihrem Lied Telephone zusammen, der zur selben Zeit als Single veröffentlicht wurde. Das Lied erreichte Platz 3 der amerikanischen Billboard Hot 100 und wurde international wieder ein voller Erfolg und erreichte unter anderem Platz 1 im Vereinigten Königreich, dort wurde es Knowles' fünfter Nummer-eins-Hit als Solo-Künstlerin. Die Single erreichte auch Platz 1 der amerikanischen Popcharts, somit wurde es für Knowles und Gaga ihr sechster Nummer-eins-Hit. Damit stellten beide den Rekord von Mariah Carey ein. Später stellten Katy Perry und Pink den Rekord auch ein, bis Rihanna alle deutlich überholte und nun neun Nummer-eins-Hits in den Popcharts hat. Telephone wurde bei den Grammy Awards 2011 in der Kategorie „Best Pop Collaboration with Vocals“ nominiert. Außerdem nahm Beyoncé mit Alicia Keys noch das Lied Put It in a Love Song auf, das mit einer international limitierten Veröffentlichung weitaus bescheideneren Erfolg im Vergleich mit Telephone hatte.
Im Juni 2010 listete das Forbes Magazin Knowles auf Platz 3 der „Top-Earning Musicians“ mit Einnahmen von $87 Millionen Dollar, durch ihre Welttournee in 93 Städten und Werbeverträge mit Nintendo und L'Oréal und ihre Modefirma House of Deréon. Damit war Knowles im Jahr 2010 die bestbezahlte weibliche Künstlerin der Welt. Im Oktober 2010 listete Forbes Knowles auf Platz 9 der „Most Powerful Woman in the World“. Sie erreichte ebenfalls Platz 9 in Forbes Liste der „Hollywood's 20 Highest Earners of 2010“, in dieser Liste war Knowles die einzige weibliche Person in den Top-Ten.
Im Januar 2011 gab Knowles bekannt, dass sie eine Hauptrolle für das Remake von A Star Is Born ergattert hat. Die Regie und Produktion wird Clint Eastwood ausführen, veröffentlicht wird der Film von Warner Bros.. Das Remake wird die vierte Verfilmung von A Star Is Born, die kommerziell erfolgreichste Veröffentlichung der Filmreihe stammt aus dem Jahr 1976 mit Barbra Streisand und Kris Kristofferson in der Hauptrolle. Im Februar 2011 wurden von WikiLeaks Dokumente veröffentlicht, die zeigen, dass Knowles zusammen mit Usher, Mariah Carey und Nelly Furtado jeweils eine million Dollar bekamen, um für die Familie des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi zu singen. Das Rolling Stone Magazin gab bekannt, dass die Musiker das Geld für ihre Auftritte an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet haben. Am 2. März 2011 erzählte ein Berater von Knowles der The Huffington Post, dass Knowles das Geld an die Wohltätigkeitsorganisation Clinton Bush Haiti Fund gespendet hat, um den Opfern des Erdbebens von Haiti zu helfen. Am 28. März 2011 wurde bekannt, dass Knowles Vater und Manager Mathew Knowles, nicht mehr ihr Manager sein wird. Knowles erklärte, dass sie mit ihrem Vater Streit „auf Geschäftsebene“ hatte. Knowles managt sich jetzt selber und hat ihr eigenes Team, über das sie bestimmen kann. Im Juni 2011 platzierte Forbes Knowles auf Platz 8 der „Best-Paid Celebrities Under 30“ für Einnahmen von $35 Millionen Dollar zwischen Mai 2010 und Mai 2011. Forbes erklärte, dass Knowles' Einnahmen durch ihre Karrierepause und das Arbeiten am viertem Studioalbum zurückgingen.
Knowles' viertes Musikalbum 4 wurde am 24. Juni 2011 veröffentlicht. Das Album war von vielen Musiker/innen inspiriert, darunter Fela Kuti, The Stylistics, Lauryn Hill, Stevie Wonder und Michael Jackson. Das Album debütierte wie seine Vorgänger auf Platz 1 der amerikanischen Billboard 200 mit 310,000 verkauften Einheiten in der ersten Woche. Dieser Erfolg brachte Knowles ihren vierten Debüt als Solo-Künstlerin auf Platz 1 der amerikanischen Billboard 200 und macht sie zur zweiten weiblichen Künstlerin und zur dritten überhaupt, die ihre ersten vier Alben alle direkt auf Platz 1 der Billboard 200 platzieren konnten Jedoch waren die Verkaufszahlen von 4 in der ersten Woche die schlechtesten in Knowles' Karriere. Am 21. April 2011 wurde Knowles' erste Single Run the World (Girls) aus ihrem vierten Studio-Album 4 veröffentlicht. Erste Platzierung in einer offiziellen Hit-Parade erfolgte am 23. April 2011 in den niederländischen Single-Charts auf Platz 60. Am 7. Mai debütierte die Single in den Billboard Hot 100 auf Platz 33 und erreichte seine Spitzenposition auf Platz 23 - damit Knowles' bisher schwächste erste Single-Auskopplung aus einem ihrer Alben.. Durch den Chart-Flop von Run the World (Girls), wurde die zweite Single des Albums Best Thing I Never Had schon am 1. Juni 2011 veröffentlicht. In Deutschland wurde gleich die Veröffentlichung von Run the World (Girls) durch Best Thing I Never Had ersetzt. Knowles gab beim Glastonbury Festival 2011 ein 90-minütiges Konzert am letzten Tag des Festivals am 26. Juni 2011. Durch dieses Konzert stiegen sämtliche Lieder von Knowles wieder in die britischen Charts ein und Best Thing I Never Had debütierte in den britischen Charts sogar auf Platz 3, damit wurde die Single der erste Erfolg des Albums. Das Album selber platzierte sich einer Woche nach Knowles' Konzert auch auf Platz 1 der britischen Albumcharts und ließ den Misserfolg von Run the World (Girls), welches in den britischen Charts Platz 11 erreichte, vergessen. Weitere Konzerte gibt Knowles beim Oxegen Festival in Irland und beim T in the Park Festival in Schottland im Juli 2011.
Knowles’ Musik ist generell vom Contemporary R&B beeinflusst, aber sie bringt immer wieder Pop, Funk, Hip-Hop, Soul und weitere Elemente der „Black Urban Music“ in ihre Lieder. Ihre Lieder veröffentlicht Knowles in englischer Sprache, nur für die EP Irreemplazable und der Wiederveröffentlichung von B’Day nahm Knowles Lieder in spanischer Sprache auf. Rudy Perez hat Knowles unterstützt und gecoacht, damit sie die Lieder auf Spanisch singen konnte.
Seit den Anfängen von Destiny’s Child machte Knowles sich nicht nur als Sängerin einen Namen, sie schrieb die meisten Lieder der Girlband und alle ihrer Solo-Karriere, dadurch ist Knowles als Songwriterin genauso erfolgreich und gefragt, wie als Sängerin. Die meisten ihrer Lieder beinhalten persönliche und private Themen, Knowles erklärte, dass sie sich durch den Einzug von Jay-Z in ihr Leben neue Gedanken machte, wie Männer und Frauen zueinander finden, dies half ihr Lieder wie Independent Women, Survivor und Cater 2 U, wo Knowles ihrem Freund die Unterwäsche bringt und seine Männeraufgaben erledigt, zu schreiben. Manche ihrer Lieder sind autobiographisch, welche Themen beinhalten, die laut Knowles von persönlichen Erfahrungen und der ihrer Freunde stammen. Knowles produzierte ebenso die meisten Lieder an denen sie beteiligt war und alle ihrer Solo-Karriere. Jedoch schreibt sie nicht die Noten der Lieder, aber die Melodien der Lieder kommen aus Knowles’ Gedanken, außerdem gibt Knowles den weiteren Produzenten während der Produktionen Tipps zu Verbesserungen. Knowles gewann 2001 den „Pop Songwriter of the Year Award“, herausgegeben von der American Society of Composers, Authors, and Publishers Pop Music Awards, damit wurde Knowles die erste afro-amerikanische Frau, die mit diesem Preis geehrt wurde und die zweite Frau überhaupt. Knowles schrieb die Lieder, Irreplaceable, Grillz und Check on It, die im Jahr 2006 alle Platz 1 der amerikanischen Billboard Hot 100 erreicht haben, damit ist Knowles die dritte Frau seit Carole King 1971 und Mariah Carey 1991, der dies gelang. Insgesamt hat Knowles neun US-Nummer-eins-Hits geschrieben, genau so viele wie Diane Warren, nur zwei Frauen haben noch mehr Nummer-eins-Hits geschrieben.
Knowles besitzt einen Mezzosopran-Stimmumfang mit mehr als drei Oktaven. Knowles wurde aufgrund ihrer Gesangstechniken oft als das Mittel und Höhepunkt von Destiny’s Child bezeichnet. Jon Pareles von der The New York Times schrieb, dass Knowles die Stimme habe, welche die Gruppe definiere. Andere Kritiker lobten ebenso Knowles’ Stimmumfang und ihre Gesangstechniken. In einer Rückmelde zu ihrem zweiten Album B’Day schrieb Jody Rosen von der Entertainment Weekly: „Beyoncé Knowles ist ein Sturmsystem, das sich als Sängerin verkleidet. Auf ihrem zweiten Soloalbum B’Day kommen die Lieder in die sehr großen Böen des Rhythmus und des Gefühls, mit Beyoncés Meistergesang über krachende Beats; du musst fern suchen oder in der Metropolitan Opera – um eine Sängerin zu finden, die mit eigener Kraft solche gewaltigen Techniken hinkriegt... Niemand, nicht R. Kelly, nicht Usher und schon gar nicht ihre Pop-Diva-Rivalinnen können mit Beyoncés geniehaften Gesang über Hip-Hop-Beats mithalten.“
Knowles wurde oft wegen Übersingens kritisiert. Sie nutzt ständig Melisma für ihren Gesang, wodurch Knowles oft mit Künstlern wie Mariah Carey, welche Gesangstechniken die Melodie und das Musikalische ins Hintergrund stellen, verglichen wird. Redakteure des Eye Weekly Magazins schrieben: „Es gibt keinen Zweifel daran, dass Beyoncé eine der besten Sängerinnen in der Popwelt ist, vielleicht sogar die beste lebende...“
Knowles bezeichnet Michael Jackson als ihren größten musikalischen Einfluss und ihr Idol. Knowles hat Diana Ross als einen weiteren Einfluss bezeichnet, da „sie eine Alleskönner-Entertainerin sei: eine prima Schauspielerin, eine gute Sängerin und eine wunderschöne, elegante Frau. Sie ist eine von wenigen Sängerinnen, die es schaffen, in guten Filmen mitzuspielen.“ Ihre weiteren musikalischen Einflüsse sind Tina Turner,Prince,Lauryn Hill,Aaliyah,Mary J. Blige,Whitney Houston,Janet Jackson,Anita Baker und Rachelle Ferrell. Knowles bezeichnet Mariah Careys Gesang und ihr Lied Vision of Love als großen Einfluss, für ihre Anfänge als Sängerin in der Kindheit, was ihr grundlegend half, Sängerin zu werden. Ebenso fühlt sich Knowles von Oprah Winfrey und Michelle Obama inspiriert. Knowles sagte, Winfrey ist „die Definition von Inspiration und eine starke Frau. Wenn ich in ihrer Umgebung bin, möchte ich gerade stehen und genau das richtige sagen.“
Knowles selbst wird von verschiedenen Künstlern als Inspiration bezeichnet, unter anderem von Rihanna,Alexandra Burke,Leona Lewis,Adele und Nicki Minaj.Kelly Rowland erklärte in einem Interview mit MTV News, das Knowles eine der Künstlerinnen war, welche sie bei ihrem zweiten Album Ms. Kelly inspirierten.
Knowles erklärte: „Ich mag es, mich sexy zu kleiden und mich selbst wie eine Lady zu zeigen“, aber Knowles stellte auch klar, dass die Art, wie sie sich auf der Bühne kleide, „absolut nur für die Bühne“ gedacht sei. Die Medien benutzen oft den Begriff „bootylicious“ (eine Kombination der Wörter booty (kurvig) und delicious (herrlich)), um Knowles' Figur zu beschreiben. Der Begriff wurde durch den gleichnamigen Nummer-eins-Hit von Destiny’s Child bekannt und wurde in das englische Oxford English Dictionary Wörterbuch aufgenommen.
Im Jahr 2006 kritisierte die Tierrechtsorganisation PETA Knowles für das Tragen von Pelzmänteln. Das People-Magazin ernannte Knowles 2007 zur bestgekleidetsten Persönlichkeit. Im Jahr 2007 war Knowles auf dem Cover von Sports Illustrated Swimsuit Issue, damit ist sie das erste nicht hauptberuflich arbeitende Model und die zweite afro-amerikanische Frau nach Tyra Banks, die es auf das Titelblatt schaffte. Im September 2010 gab Knowles ihr Debüt als Laufstegmodel bei Tom Fords Spring/Summer 2011 Fashion Show. Im Februar 2011 platzierte das LA Times-Magazin Knowles auf Platz 25 der „50 Most Beautiful Women in Film“.
Bereits im Jahr 2001 machte Knowles als Hauptdarstellerin in der MTV-Produktion Carmen: A Hip Hopera an der Seite von Mekhi Phifer auch als Schauspielerin auf sich aufmerksam. Im Jahr darauf übernahm sie die Nebenrolle der Foxxy Cleopatra im dritten Teil der Austin-Powers-Reihe, Austin Powers in Goldständer, für dessen Soundtrack sie unter anderem die Single Work It Out beisteuerte. Anschließend im Jahre 2003 war Knowles an der Seite von Cuba Gooding, Jr. in der Gospel-Komödie The Fighting Temptations zu sehen. Für ihre schauspielerischen Leistungen wurde sie im Jahr darauf schließlich mit einer Nominierung für den NAACP Image Award als Beste Schauspielerin bedacht.
Anfang 2006 trug Knowles in ihrer Rolle des internationalen Popstars Xania neben Steve Martin, Kevin Kline und Jean Reno zum Erfolg des Prequels zu Der rosarote Panther bei. Der Film kletterte sowohl in Deutschland, Kanada, Großbritannien und einer Vielzahl weiterer Länder auf Platz 1 der Kinocharts, spielte bis Mitte 2006 allein in den USA mehr als 150 Millionen US-Dollar ein.
Ende 2006 übernahm Knowles an der Seite von Jamie Foxx, Eddie Murphy und Danny Glover die Rolle der Deena Jones in der Kinoadaption des Musicals Dreamgirls. Die auf der Biografie von Diana Ross und den Supremes basierende Umsetzung brachte Knowles, die mit dem Titel Listen auch die erste Auskopplungen aus dem dazugehörigen Soundtrack beisteuerte, ihre erste Golden-Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical ein. Ende 2008 spielte Knowles an der Seite von Adrien Brody die Rolle der Blues- und Gospelsängerin Etta James im Drama Cadillac Records. Sie schrieb am Soundtrack mit und erhielt eine Golden-Globe-Nominierung für den besten Filmsong. 2009 spielte sie eine der Hauptrollen in dem Thriller Obsessed.
Am 4. April 2008 heiratete Knowles den US-amerikanischen Rapper Jay-Z in New York City.
Nebenbei modelt Knowles auch für L’Oréal. In einem Werbespot ist sie neben Milla Jovovich zu sehen. Sie hat bereits drei eigene Parfums. 'Heat', 'Heat Rush', und 'Pulse'.
Knowles wurde Silvester 2009 für ein Privatkonzert der Familie des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi angeheuert. Das Konzert fand im Nikki-Beach-Club auf der Karibikinsel St. Barth statt. Dies berichten zahlreiche Medien im März 2011. Die Gage für dieses Konzert soll unbestätigten Angaben zu folgen rund eine Million US-Dollar gewesen sein. Bestätigt ist aber, dass sie ein Jahr später ihre Gage spendete.
In der Ausgabe 2010 der Most Powerful Women des Forbes Magazins belegte Knowles Platz 9.
Knowles erhielt 13 Grammys für ihre Solo-Karriere und drei als Mitglied von Destiny’s Child. Weiterhin erhielt sie unter anderem den ASCAP Pop Songwriter Award, wobei sie die zweite Frau überhaupt war, die ihn erhielt. Außerdem bekam sie mehrere BRIT Awards, MTV Europe Music Awards, MTV Video Music Awards und einen NAACP Image Award der National Association for the Advancement of Colored People. Seit 2007 wurde sie für insgesamt drei Golden Globes nominiert.
Diskografie • Auszeichnungen und Nominierungen • Tourneen • Lieder
Beyoncé Knowles • Kelly Rowland • Michelle Williams
LaTavia Roberson • LeToya Luckett • Farrah Franklin
Diskografie
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