Alain Bashung

Alain Bashung: Neueste Musikvideos

Alain Bashung - Sommes-Nous

Musikvideo

Alain Bashung - Madame Rêve

Musikvideo

Alain Bashung - Résidents De La République

Musikvideo

Alain Bashung - Sur Un Trapèze

Musikvideo

Alain Bashung - Gaby Oh Gaby

Musikvideo

Alain Bashung - La nuit je mens

Musikvideo

Alain Bashung - La Nuit Je Mens

Musikvideo

Alain Bashung - Madame Reve

Musikvideo

Alain Bashung: Info

Alain Bashung (* 1. Dezember 1947 in Paris als Alain Baschung; † 14. März 2009 ebenda) war ein französischer Sänger und Schauspieler.

Leben

Alain Bashung war der Sohn einer Arbeiterin aus den Pariser Vororten. Sein Vater war algerischer Herkunft; er hat ihn nie gekannt. Er wuchs in der Familie seines Stiefvaters im Elsass auf. Mit fünf Jahren entdeckte er die Musik von Kurt Weill. Nachdem er 1959 nach Paris zurückgekehrt war, kam er in den 1960ern mit Rock-Musik in Kontakt. Seine ersten Titel veröffentlichte er ab 1966, darunter Pourquoi rêvez-vous des Etats-Unis oder Les Romantiques. In den folgenden Jahren erschienen mehrere Platten. Alain Bashung trat in dieser Zeit zu Anfang erfolglos unter den Pseudonymen David Bergen und Hendrick Darmen auf. 1973 spielte und sang er die Rolle des Maximilien de Robespierre in Claude-Michel Schönbergs Musical La Revolution Française.

1979 erschien mit Roulette Russe eine Platte mit melancholischen Themen. Mit dem Song Gaby (1980) wurde er schließlich bekannt. Mit Vertige de l’Amour (Platte: Pizza) konnte er seinen Erfolg stabilisieren. Die darauffolgenden Platten sind v.a. durch ihre schmerzhafte Schwermut charakterisiert, besonders Play Blessures (1982, in Zusammenarbeit mit Serge Gainsbourg) und Figure Imposée (1983) oder Novice (1989). Novice ist die erste Platte, deren Texte zum Teil von Jean Fauque geschrieben wurden. Ab 1989 entwickelt sich ihre Zusammenarbeit, die 1991 zum großen Erfolg von Osez Josephine führt.

Die 1990er-Jahre waren für Bashung die Zeit des wachsenden Ruhms. 1994 erschien das Album Chatterton mit dem Song Ma petite Entreprise. 1998 veröffentlichte er mit Fantaisie Militaire und den Songs "La Nuit je mens" sowie "Aucun Express" ein melancholisches Album, das sowohl den Kritikern als auch dem Publikum gefiel. Fantaisie Militaire wurde 2005 zum besten französischen Album der letzten 20 Jahre gewählt. L’Imprudence (2002) war kein kommerzieller Erfolg, doch wurde das literarische Album von Kritikern gelobt.

2007 spielten Alain Bashung und der belgische Sänger Arno im Film J’ai toujours rêvé d’être un gangster von Samuel Benchetrit in der 3. Geschichte einstmals erfolgreiche Sänger, die durch die Provinz tingeln und sich zufällig begegnen. Bei einem Kaffee reden sie über die Welt und ihr Leben und versuchen, voreinander ihren Bedeutungsverlust zu verbergen.

2008 erschien Bleu Pétrole. Neben Jean Fauque arbeitete auch Gérard Manset an diesem Album mit, das von der Kritik als ein poetisches Meisterwerk bezeichnet wurde und zu einem kommerziellen Erfolg wurde. Im August 2008 gab Bashung bekannt, dass er an Lungenkrebs leide, setzte allerdings seine Konzerte fort.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. France Info – Alain Bashung, Vertige de la Mort (Memento vom 16. März 2009 im Internet Archive)
  2. Le Monde – Le Chanteur Alain Bashung est mort
  3. Le Figaro – Sa petite entreprise...
  4. Libération – Vive Bashung!
  5. Libération – Bashung impérial
  6. Libération – Alain Bashung est mort