Beenie Man

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Beenie Man: Info

Beenie Man (* 22. August 1973 in Kingston, Jamaika) ist der Künstlername von Anthony Moses Davis, einer der bekannteren Dancehall-Deejays auf Jamaica.

Karriere

Nach eigener Aussage begann Beenie Man mit dem Plattenauflegen bereits im Alter von 6 Jahren. Seine Karriere begann mit acht Jahren, als er 1981 beim landesweiten Tastee Talent Contest den Ersten Platz gewann, dort von dem Produzenten Junjo Lawes entdeckt wurde und im Anschluss seine Debütsingle Too Fancy veröffentlichte. 1983 waren Aufnahmen mit Dillinger und Fathead entstanden, und sein Debütalbum The Invincible Beenie Man mit der Hitsingle Over the Sea war auf dem Markt. Danach widmete der Kinderstar sich, von gelegentlichen Singles abgesehen, wieder ausschließlich der Schule.

Erst 1993 erschien mit Cool Cool Rider wieder ein neues Album des inzwischen erwachsen gewordenen Beenie Man, blieb allerdings zunächst weitgehend unbeachtet. Mit den folgenden Alben begann dann der steile Aufstieg in Jamaika, Beenie Man entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Sänger im Dancehall-Reggae. Der internationale Durchbruch gelang Beenie Man 1997 in Großbritannien mit der Single Dancehall Queen. Die folgende Single Who Am I aus dem Album Many Moods Of Moses schaffte es bereits in die britischen Top 10. Mit dem Album erreichte er seine erste Grammy-Nominierung in der Kategorie für das beste Reggae-Album. Nach weiteren Erfolgen wurde er im Jahr 2000 von Virgin Records in den USA unter Vertrag genommen. Art & Life, der erste Release mit der neuen Plattenfirma, brachte ihm dann im Jahr 2001 den Gewinn des ersten Grammys.

Die Single Girls Dem Sugar aus diesem Album erschien als Gemeinschaftsproduktion mit R'n'B-Sängerin Mýa. Gemeinsame Singles mit internationalen musikalischen Größen wie Wyclef Jean, Janet Jackson und anderen folgten. In Jamaika arbeitete Beenie Man mit unzähligen anderen Dancehall-Stars zusammen. Zu seinen bekanntesten Hits gehören ferner Romie, World Dance und Slam.

2006 war Beenie Man in Reggaetón-Songs von Tito ‚El Bambino‘ (Flow natural) und Don Omar (Belly danza) zu hören.

Unter anderem im Rahmen der Stop Murder Music Kampagne wurden seine Lieder wegen offener Antihomosexualität kritisiert.

Als Reaktion auf diese Kritik, die unter anderem in den USA zu Konzertabsagen durch MTV und Virgin führte,

Am 19. August 2008 unternahm

In einem Interview in der Dancehall USA, veröffentlicht am 17. November 2009, sagt Beenie Man: „

Anfang Dezember 2009 trat Beenie Man in Kampala auf, zu einem Zeitpunkt als das ugandische Parlament einen Gesetzentwurf, der die Todesstrafe für bestimmte Fälle von Homosexualität vorsehen würde, beriet. Dort habe er, laut der ugandischen Zeitung Daily Monitor, „ein Schwert der Wörter in schwule Menschen hineingesteckt durch Singen und Reden“.

Diskographie

  • 2009 – Way Out
  • 2009 – On Fire
  • 2007 – Concept of Life
  • 2006 – Hmm Hmm
  • 2006 – Zingy (feat. Akzent)
  • 2006 – Undisputed
  • 2005 – From Kingston to King of the Dancehall
  • 2004 – Cool Cool Rider (The Roots of a Dancehall Don)
  • 2004 – Back to Basics
  • 2004 – Magnificent Beenie Man
  • 2002 – Tropical Storm
  • 2002 – Heavyweight Dancehall Clash (mit Mad Cobra)
  • 2001 – Best of Beenie Man
  • 2001 – Black Liberty
  • 2001 – Youth Quake
  • 2001 – The Magnificent
  • 2000 – Art & Life
  • 1999 – The Doctor
  • 1999 – Ruff 'n' Tuff
  • 1999 – Y2K
  • 1997 – Many Moods Of Moses
  • 1996 – Maestro
  • 1995 – Beenie Man Meets Mad Cobra
  • 1995 – Blessed
  • 1994 – Defend It
  • 1994 – Dis Unu Fi Hear
  • 1993 – Cool Cool Rider
  • 1984 – The Invincible Beenie Man, Ten Year Old DeeJay Wonder

Filmographie

  • 1996 – Dancehall Queen
  • 2003 – Rude Boy: The Jamaican Don

Einzelnachweise

  1. Homophobie vor Gericht: Beenie Man weiter unter Druck
  2. http://www.amnestyusa.org/Country_Information/Jamaica/page.do?id=1106567&n1=3&n2=36&n3=1040
  3. nach Beenie Man Biographie auf laut.de, abgerufen am 22. Juli 2008
  4. Klaus Jetz: Tödliche Hetze im Dancehall-Reggae. Der Mord an Brian Williamson und die jamaikanischen Hatesongs. ILA 278.
  5. http://www.usatoday.com/life/music/news/2004-08-26-beenie-barred_x.htm
  6. http://www.petertatchell.net/popmusic/reggaestarsditchantigaylyrics.htm
  7. The Jamaica Observer: Beenie Man denies signing deal with gay group (22. Juli 2007 von Keril Wright, abgerufen am 20. Juli 2008)
  8. Kesselhaus abgerufen am 19. August 2008
  9. LSVD: Aktuelle Konzerte von Beenie Man
  10. Aktuelle Deutschland-Konzerte von Beenie Manam abgerufen, am 19. August 2008
  11. Hass-Sänger Beenie Man tritt in Berlin auf queer.de abgerufen am 20. August 2008
  12. Beenie-Man-Konzert in Hamburg abgesagt www.queer.de vom 20. August 2008. Abgerufen am 1. Februar 2015
  13. »Knust«-Konzert in letzter Minute abgesagt abgerufen am 22. August 2008
  14. dancehallusa.com: Beenie Man Axed from New Zealand’s Big Day Out Festival. Abgerufen am 17. Dezember 2009.
  15. http://www.advocate.com/News/Daily_News/2009/12/07/Pepsi_Sponsors_Antigay_Concert_in_Uganda_/

Weblinks