Bloc Party

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Bloc Party: Neueste Bildergalerien

Brandneue Alben, mit denen Ihr 2016 rechnen könnt

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Bloc Party: Info

Bloc Party ist eine englische Rockband, die 1998 in London unter dem Namen Angel Range von Kele Okereke und Russell Lissack gegründet wurde. Der Name ist eine Anspielung auf eine „block party“, einen Namen für ein Nachbarschaftsfest in den USA, bei dem eine örtliche Band spielt.

Bandgeschichte

Die Band hatte ihren Durchbruch, nachdem der Sänger Kele Okereke 2003 auf einem Franz-Ferdinand-Konzert war und sowohl dem Franz-Ferdinand-Sänger Alex Kapranos als auch dem BBC-Moderator Steve Lamacq eine Demo-CD mit She's Hearing Voices in die Hand geben konnte. Anschließend spielte ihn Lamacq in seiner Radiosendung und lud sie ein, live in seiner Sendung zu spielen.

Ihr Album Silent Alarm kam bis auf Platz drei der britischen Albumcharts, die Single So Here We Are auf Platz fünf der Singlecharts. Das Lied Like Eating Glass wurde in dem Spiel Tony Hawks American Wasteland verwendet. Das Lied Banquet wurde im EA-Spiel SSX on Tour, Helicopter in FIFA 2006 und Colin Mc Rae Dirt 2, Marc Ecko’s Getting Up: Contents Under Pressure, Guitar Hero III und Burnout Revenge und der Komödie Der Ja-Sager verwendet.

Im Spätsommer 2005 erschien mit Silent Alarm Remixed eine Remix-Version des Debüts. Darauf versuchen sich Künstler der Elektro-Szene wie Ladytron, M83 und Four Tet an den Stücken von Bloc Party. Daneben covern Mogwai Plans und Death from Above 1979 bearbeiten Luno. Außerdem gibt es eine Deluxe Edition von Silent Alarm, welche noch zwei weitere Songs beinhaltet (Little Thoughts und Two More Years) sowie eine DVD mit Musikvideos, Liveauftritten und einer Art Reportage über bzw. von Bloc Party.

Das zweite Album A Weekend in the City, welches mit Jacknife Lee produziert wurde, ist am 2. Februar 2007 erschienen. Die Band wollte nach Aussage von Kele Okereke auf keinen Fall eine Art Silent Alarm Pt. 2 veröffentlichen, vom Sound her ist es ihrer Meinung nach deutlich elektronischer und experimenteller als das Debüt. Die Mitglieder von Bloc Party nannten als großen Einfluss für A Weekend in the City die experimentellen Veröffentlichungen der britischen Band Radiohead. Die Kritiken in den einschlägigen Magazinen bescheinigen Bloc Party mit diesem Album eine eindeutige Weiterentwicklung. In Interviews gab Okereke zu, sich in seinen Songtexten in stärkerem Maße an politische Themen heranzuwagen, insbesondere einige rassistische Vorfälle in Großbritannien waren dafür der Auslöser. Als erste Single erschienen in Großbritannien The Prayer (B-Side: We Were Lovers) und in den USA I Still Remember. Im Anschluss an die Veröffentlichung von A Weekend In The City fand eine Mini-Tour durch Europa statt. Der Song Flux wurde Anfang Oktober 2007 vorgestellt und als neue Single veröffentlicht. Kurios dabei war die Tatsache, dass Sänger Kele Okereke das Lied auch auf Deutsch einsang. Diese Version wurde u. a. auf einer der Zeitschrift Visions beiliegenden CD veröffentlicht.

Am 11. August 2008 erschien die Single Mercury. Seit dem 21. August ist das dritte Album Intimacy in digitaler Form auf der Website der Band erhältlich. Das Album kam am 27. Oktober 2008 mit zusätzlichen Tracks in die Läden. Der Sound auf dem Album ist deutlich elektronischer geprägt als die beiden Vorgänger. Für fünf Konzerte kam die Band im Frühjahr 2009 nach Deutschland. Im Juni 2009 gab Bloc Party bekannt, dass eine neue Single One More Chance am 10. August erscheinen wird. Das Lied gehörte bis dato allerdings nicht zum Album Intimacy und wurde produziert von Jacknife Lee. Jedoch verkündete Bloc Party, eine Re-Release ihres Albums Intimacy auf den Markt zu bringen, welche dann auch die Single One More Chance enthalten solle.

Kele Okereke gab außerdem bekannt, die Band habe zur Zeit keinerlei Verpflichtungen seitens ihrer Plattenfirma, in naher Zukunft ein viertes Album herauszubringen. Die Band möchte sich bei den Aufnahmen nicht unter Druck setzen lassen, um ein qualitativ hochwertiges neues Album herausbringen zu können.

Das vierte Album, schlicht Four betitelt, erschien in Deutschland am 24. August 2012. Vorab wurde die Single Octopus veröffentlicht. Das Album ist wieder deutlich rocklastiger als der Vorgänger Intimacy, mit teilweise harten Gitarrenriffs unterscheidet es sich dennoch vom Erstling Silent Alarm. Tong verließ die Band im Sommer 2013. Bei Live-Auftritten wird er seitdem von Sarah Jones (NYPC, Hot Chip) vertreten.

In einem Interview hat Okereke dem australischen Radiosender Triple J verraten, dass Bloc Party ein neues Studioalbum plant und dafür in den nächsten Monaten ins Studio gehen will . Sie hätten dafür schon Ideen für 18 neue Songs, die einen komplett neuen Sound bekommen sollen. Wann das Album erscheinen soll, ließ er dabei aber offen.

Über Twitter verkündete Bassist Moakes im Frühjahr 2015, im Rahmen der Neuigkeiten der Aufnahmen zum fünften Bloc-Party-Album, dass er bereits nicht mehr Teil der Band sei..

Stil

Der Stil der Band ähnelt der Musik von The Smiths,

Diskografie

EPs

  • 2004: Bloc Party
  • 2004: Little Thoughts EP
  • 2007: Flux EP
  • 2012: Four More EP (exklusiv für den Musikexpress)
  • 2013: The Nextwave Sessions EP

Remix-Alben

  • 2005: Silent Alarm Remixed
  • 2009: Intimacy Remixed

Einzelnachweise

  1. motor.de: Bloc Party veröffentlichen komplett neue Single (Abgerufen am 7. August 2009)
  2. Yahoo News vom 31. Juli 2009: Trennungsgedanken bei Bloc Party? (Abgerufen am 7. August 2009)
  3. stern.de vom 24. August 2012: Bloc Party kommt von der Notlage zur Notlüge
  4. Marcello: Creative Spotlight: Episode #306 – Matt Tong of Bloc Party. Japan Cinema, 8. Februar 2014, abgerufen am 5. September 2014.
  5. delta radio: Bloc Party sind wieder da! (Abgerufen am 17.März 2015)
  6. http://www.nme.com/news/bloc-party/83765 auf New Music Express
  7. McLean, Craig: 21st-century boy. The Observer. Sunday 7 Januar 2007. Abgerufen am 14-3-2012.
  8. a b Chris G: Interview Bloc Party. Soundsxp. 10. Mai 2004. Abgerufen am 14. März 2012.
  9. a b Phares, Heather: Bloc Party: Biography. Allmusic. Abgerufen am 14-3-2012.
  10. O'Kane, Josh: Talking Bloc during Harvest Jazz. In: [Here] New Brunswick. 18. September 2008. Abgerufen am 17. März 2012: „With the new record, he said he was inspired by a song written years ago by Siouxsie and the Banshees called Peek-a-boo. "I heard it for the first time, and it sounded like nothing else on this planet. This is just a pop song that they put out in the middle of their career that nobody knows about, but to me it sounded like the most current but most futuristic bit of guitar-pop music I've heard. I thought, that'd be cool, to make music that people might not get at the time, but in ten years' time, people would revisit it."“
  11. Daniel Melia: Bloc Party Plan Experimental "Radiohead" Like Second Album. Gigwise. 24. Februar 2006. Abgerufen am 10. Juli 2008.
  12. Review zur Compilation "Bloc Party Tapes". Popshot. 3. November 2013. Abgerufen am 4. November 2013.
  13. a b Chartquellen: DE (Teil 1) DE (Teil 2) AT CH UK US

Weblinks