will.i.am

  • William Adams (* 15. März 1975 in Los Angeles, Kalifornien), besser bekannt unter seinen Künstlernamen will.i.am oder zuper blahq, ist ein US-amerikanischer Rapper und Hip-Hop-Produzent. International bekannt wurde er als Mitglied der Hip-Hop-Band The Black Eyed Peas. Er produzierte Songs für Michael Jackson oder U2. Außerdem ist er seit der ersten Staffel im Jahr 2012 Jurymitglied und Coach in der britischen Gesangs-Castingshow The Voice UK, die auf BBC One ausgestrahlt wird.

    Künstlerische Karriere

    Adams ist aktuelles sowie Gründungsmitglied der Black Eyed Peas, die seit 2003 kommerziell erfolgreich sind. Zudem ist er als Produzent für die Alben der Band tätig.

    Solokünstler

    Sein erstes Studioalbum erschien am 2. Oktober 2001 über die Label Warner Music und Atlantic Records. Es trägt den Titel Lost Change.

    Am 23. September 2003 wurde sein zweites Studioalbum Must B 21 (Soundtrack to Get Things Started) veröffentlicht. Dies erschien über die Plattenlabel Interscope Records und Columbia Records.

    Sein drittes Album erschien am 25. September 2007. Es trägt den Namen Songs About Girls und erschien über will.i.am Music Group und Interscope Records. Es konnte in den Schweizer Charts Platz 27 erreichen, im Vereinigten Königreich Platz 68 und in den USA den 38. Platz. Die erste Single-Auskopplung war I Got It from My Mama. Sie erschien am 21. Juni 2007 und erreichte unter Anderem in Deutschland Österreich, Großbritannien und den USA die obere Charthälfte. Auch die darauffolgenden Singles Heartbreaker mit Cheryl Cole und One More Chance waren mehr oder weniger erfolgreich.

    Im April 2009 erschien ein Kompilations-Album, das will.i.am produzierte. Es trägt den Titel Change Is Now: Renewing America's Promise Bereits 2008 erschienen mehrere Singles aus dem Album. Yes We Can erschien am 12. Februar 2008. Diese nahm er mit 34 weiteren Künstlern auf. Der Titel basiert auf dem weltberühmten Spruch von Barack Obama. We Are the Ones am 29. Februar 2008 und It's A New Day am 7. November 2008.

    Am 20. November 2011 wurde eine neue Single von ihm, gemeinsam mit Jennifer Lopez und Mick Jagger veröffentlicht. Sie hieß T.H.E. (The Hardest Ever) und war in mehreren Ländern sehr hoch in den Charts zu finden. Darunter waren auch Österreich, die Schweiz, Großbritannien und die USA.

    Dann, im April 2013, erschien sein viertes Studioalbum #willpower. Die erste Veröffentlichung aus dem Album erschien bereits am 1. Juni 2012. Es war This Is Love, gemeinsam mit Eva Simons. Sie konnte unter Anderem Nummer-eins im Vereinigten Königreich und Platz 8 in der Schweiz erreichen. Ebenfalls erreichte sie doppelten Platin-Status in Australien und Gold in Schweiz und Neuseeland. Dann, als zweiter Vorbote erschien im November 2012 die Single Scream & Shout in Zusammenarbeit mit der Sängerin Britney Spears. Es ist seine bis Dato erfolgreichste Single. Sie erreichte in über 23 Ländern Platz 1. Ebenso bekamen will.i.am und Spears über 13 Platin-Schallplatten für den Tonträger. Als letzte Vorab-Single veröffentlichte will.i.am zusammen mit Justin Bieber den Titel #thatPower. Das Lied hatte allerdings nicht annähernd den Erfolg wie Scream & Shout. Als Promo-Single erschien, parallel zum Album im April 2013, der Song Fall Down, zusammen mit Miley Cyrus.

    Auf dem Album erschien ebenfalls der Track Let's Go gemeinsam mit Chris Brown. Allerdings enthält er nicht nur neue, eigene Elemente sondern entpuppte sich als ein Cover des Songs Rebound von Arty & Mat Zo, die ihm nicht die Genehmigung dazu gaben, den Song zu covern. Doch will.i.am coverte den Track trotzdem und bekam daraufhin mehrere Vorwürfe wegen Urheberrechtsverletzung.

    Seit 2009 ist er auch unter dem Pseudonym Zuper Blahq im Musikgenre Electro tätig.

    Produktion und Songwriting

    Seit 2004 ist will.i.am auch als Produzent tätig. Oft ist er auf den von ihm produzierten Tracks als Gastmusiker vertreten. Im Jahre 2008 arbeitete er mit Michael Jackson zusammen, um einige Songs und Remixes für den Thriller Re-Release, Thriller 25, zu produzieren.

    Im Februar 2011 arbeitete er mit der US-amerikanischen Popsängerin Britney Spears an einem Song für ihr siebtes Album Femme Fatale. Der Song heißt Big Fat Bass. will.i.am produzierte Musik für weitere Künstler und Projekte, etwa für Animationsfilme (z. B. Madagascar 2), Fernsehserien (z. B. den Titelsong für Samurai Jack) und Computerspiele (z. B. NBA Live). Außerdem produzierte er das Album Sorry for Party Rocking des US-amerikanischen Duos LMFAO.

    Als Schauspieler

    Als Synchronsprecher gab will.i.am 2008 sein Debüt als Stimme von Moto Moto im Animationsfilm Madagascar 2, für den er gemeinsam mit Hans Zimmer auch am Soundtrack arbeitete.

    2009 hat will.i.am im Film X-Men Origins: Wolverine als John Wraith gespielt.

    Politische Aktivitäten

    Während der Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2008 entschloss er sich, den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama mit dem Lied Yes We Can zu unterstützen und drehte hierzu gemeinsam mit Regisseur Jesse Dylan, dem Sohn von Bob Dylan, ein viereinhalb minütiges Musikvideo im Stile eines Virals, in dem viele Stars auftreten und das aus ausgewählten Textstellen einer im Original 13-minütigen Wahlkampfrede Obamas besteht, die zu einer Collage verarbeitet wurden und die er am 2. Februar 2008 im Internet auf YouTube veröffentlichte.

    Am 29. Februar veröffentlichte er ein zweites Musikvideo, in welchem er erneut Obama unterstützt. Es trägt den Namen We Are the Ones, auf Deutsch „Wir sind Diejenigen“. Auch in diesem Video treten wieder eine große Anzahl von Berühmtheiten auf, die ihre Wünsche, Hoffnungen und Träume für die Zukunft artikulieren, während im Hintergrund der Name Obama skandiert wird. Wie das Vorgängervideo Yes We Can ist auch dieses Video in Schwarz-Weiß gehalten und auf YouTube erschienen, seine Länge beträgt knapp über drei Minuten.

    Nach Obamas Wahlsieg am 5. November 2008 veröffentlichte er den Song It’s a New Day auf YouTube.

    Sonstiges

    • will.i.am vertreibt Kleidung unter seiner eigenen Kleidermarke i.am clothing.
    • Im Februar 2010 nahm er beim Projekt We Are the World 25 for Haiti teil, dessen Erlöse den Opfern des schweren Erdbebens in Haiti 2010 gespendet wurden.
    • will.i.ams größtes Vorbild und Jugendidol war Michael Jackson.[13]
    • 2011 hat will.i.am eine eigene Automarke mit dem Namen IAMAUTO gegründet. Die meisten Teile stammen von Chrysler. Lediglich das Chassis und die Inneneinrichtung stammen von seiner Firma. Die Musikanlage soll komplett von Beats by Dr. Dre kommen. Als Grund zur Gründung seiner Firma sagte er, dass er die Arbeitslosigkeit in Los Angeles bekämpfen will. Deshalb hat seine Firma den Hauptsitz in der Nähe des Ghettos in dem will.i.am aufgewachsen ist.[14]
    • 2014 wurde bekannt, dass will.i.am Chief Creative Officer (CCO) des 3D-Druck-Unternehmens 3D Systems wurde.[15]

    Filmografie (Auswahl)

    • 2005: Die himmlische Joan (Joan of Arcadia, Fernsehserie, eine Folge)
    • 2009: X-Men Origins: Wolverine
    • 2010: Date Night – Gangster für eine Nacht (Date Night)
    • 2008: Madagascar 2 (Madagascar: Escape 2 Africa, Stimme von Moto Moto)
    • 2009: Arthur und die Minimoys 2 – Die Rückkehr des bösen M (Arthur et la Vengeance de Maltazard, Stimme von Snow)
    • 2011: Rio (Stimme von Pedro)
    • 2011–2012: The Cleveland Show (Fernsehserie, 5 Folgen, Stimme von Bernard)
    • 2014: Rio 2 – Dschungelfieber (Rio 2, Stimme von Pedro)

    Belege

    1. Lost Change auf Amazon
    2. Lost Change 2012 auf Amazon
    3. Must B 21
    4. Biografie von will.i.am
    5. [ Songs About Girls auf Albumcheck]
    6. Dip Dive berichtet über will.i.am und Yeas We Can
    7. Artikel über T.H.E.
    8. [ Bericht über #willPower]
    9. Do Androids Dance berichtet über das unerlaubte Cover Let's Go
    10. YouTube: Yes We Can
    11. YouTube: We Are The Ones
    12. YouTube: It’s a new day
    13. Artikel, abgerufen am 24. September 2011.
    14. [1] Artikel abgerufen am 7. Januar 2012.
    15. Artikel, abgerufen am 9. Januar 2014.
    16. Chartquellen: DE AT CH UK US

    Weblinks

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