Jacques Brel

  • Jacques Romain Georges Brel ( Aussprache?/i; * 8. April 1929 in Schaerbeek/Schaarbeek, Belgien; † 9. Oktober 1978 in Bobigny, Frankreich) war ein belgischer Chansonnier und Schauspieler. Seine Lieder in französischer Sprache machten ihn zu einem der wichtigsten Repräsentanten des französischen Chansons. Gemeinsam mit Charles Trenet und Georges Brassens nimmt er unter den Chansonniers, die ihre eigenen Lieder vortragen, eine herausragende Stellung ein. Die Themen seiner Chansons decken ein weites Spektrum von Liebesliedern bis zu scharfer Gesellschaftskritik ab. Seine Auftritte waren gekennzeichnet durch einen expressiven, dramatischen Vortrag. Zahlreiche andere Sänger interpretierten seine bekanntesten Chansons wie Ne me quitte pas, Amsterdam, Le plat pays oder Madeleine und übertrugen sie in andere Sprachen, so auch den internationalen Hit Seasons in the Sun. Im deutschen Sprachraum sind besonders Michael Heltau und Klaus Hoffmann als Brel-Interpreten bekannt.

    Aufgewachsen in Brüssel ging Brel 1953 in der Hoffnung auf eine Karriere als Chansonnier nach Paris. In Frankreich sang er lange nur in kleinen Cabarets und auf Tourneen durch die Provinz, bis ihm Ende der 1950er Jahre der Durchbruch gelang und er zu einem der größten zeitgenössischen Stars der Chansonszene wurde. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere trat Brel 1967 von der Bühne ab. In der Folge übertrug er das Musical Der Mann von La Mancha ins Französische, in dem er selbst die Rolle des Don Quijote übernahm. Er spielte in zehn Spielfilmen, von denen er zwei in eigener Regie realisierte. Nach dem Misserfolg seines zweiten Films zog er sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück und frönte zwei privaten Leidenschaften, der Fliegerei und dem Segeln. Im Jahr 1976 ließ er sich auf Hiva Oa, einer Insel in Polynesien, nieder, von der er 1977 noch einmal nach Paris zurückkehrte, um nach langer künstlerischer Pause seine letzte Platte aufzunehmen. Der an Lungenkrebs erkrankte Brel starb im Folgejahr.

    Leben

    Jugend in Brüssel

    Jacques Brel war das jüngste Kind von Romain Brel (1883–1964) und dessen Frau Elisabeth, geborene Lambertine (1896–1964). Ein Zwillingspaar starb 1922 kurz nach der Geburt, der ältere Bruder Pierre wurde 1923 geboren. Sein Chanson Mon enfance beginnt mit den Versen:

    Von 1941 an ging Jacques auf die Privatschule Institut Saint-Louis. Er war ein schlechter Schüler und musste mehrfach Klassen wiederholen. Zu allerlei Streichen aufgelegt und für gute Stimmung sorgend war er bei den Mitschülern ebenso beliebt wie in seiner Pfadfindergruppe.

    Seine geistige Heimat fand Brel zu dieser Zeit in der katholischen Jugendbewegung Franche Cordée um ihren Gründer Hector Bruyndonckx. Im Jahr 1949 übernahm er die Präsidentschaft der Gruppe. Diese war bestimmt von christlichen Moralprinzipien, sie ermöglichte aber auch einen überkonfessionellen Gedankenaustausch und förderte soziale Aktivitäten wie die Fürsorge für Kinder aus armen Vierteln oder kulturelle Auftritte in Krankenhäusern und Altenheimen.

    Der monotonen Arbeit in der Fabrik wurde Brel derweil immer überdrüssiger. Nach einem Streit mit seinem Vater entstand die Ausbruchsphantasie Il pleut:

    Brel verspürte den Drang zur Bühne, um seine selbst geschriebenen Lieder vorzutragen. Er trat in kleinen Clubs in der Brüsseler Gegend auf und nahm erfolglos an Wettbewerben teil, so im Seebad Knokke, wo er den vorletzten Platz belegte.

    Chansonnier in Paris

    In der französischen Hauptstadt fiel es Brel lange schwer, Fuß zu fassen. Rückblickend beschrieb er: „Ich habe lange debütiert, fünf Jahre lang.“

    Im Sommer 1954 engagierte Canetti Brel erstmals für eine Tournee. Dieser begann Geschmack am Tourneeleben zu finden, den täglichen Fahrten und abendlichen Auftritten auf Provinzbühnen Frankreichs, Belgiens oder Nordafrikas. Mit seiner Tourneepartnerin Catherine Sauvage begann er eine kurze Liaison.

    Das Lied Quand on n’a que l’amour wurde 1956 Brels erster Verkaufserfolg. Die Hymne über die Macht der Liebe erreichte Platz drei der französischen Hitparade

    Im Jahr 1959 hatte Brel endgültig den Durchbruch geschafft. Mit den Konzerterfolgen stiegen auch die Verkaufszahlen seiner Platten an, und ihm wurden zahlreiche Ehrungen zuteil. Von 1962 an hielten seine Chansontexte als Unterrichtsmaterial Einzug in die Schulen.

    Treuer als den Frauen blieb er seinem Freund Georges Pasquier, genannt „Jojo“, der in diesen Jahren nicht von Brels Seite wich, lebhafte politische Diskussionen mit ihm führte und als Brels „Mann für alles“ fungierte.

    Rückzug und neue Projekte

    Im Jahr 1965 hatte Brel längst auch im Ausland den Status eines Aushängeschilds der frankophonen Kultur erreicht. Nach Erfolgen in der Schweiz und in Kanada führten ihn Tourneen durch die Sowjetunion und die USA. Auftritten in der New Yorker Carnegie Hall folgte 1966 die Londoner Royal Albert Hall.

    Auch nach seinem Abschied von der Bühne blieb das Interesse des Publikums an Brel und seinen Alben unverändert groß. 1968 brachte er seine – vorläufig – letzte Platte heraus, eingeleitet vom Chanson J’arrive.

    Ein weiteres Musical für Kinder, das unter dem Titel Voyage sur la lune geplant war und auf neuen Liedern Brels basierte, sagte dieser 1970 zwei Tage vor der Premiere noch ab, weil er für die unbefriedigende Umsetzung nicht seinen Namen hergeben wollte.

    Von der Bühne wechselte Brel in den folgenden Jahren auf die Leinwand. Zwischen 1967 und 1973 spielte er in insgesamt zehn Spielfilmen, darunter Mein Onkel Benjamin an der Seite von Claude Jade und Die Filzlaus neben Lino Ventura. Bei den Dreharbeiten zu Die Entführer lassen grüßen lernte er 1971 Maddly Bamy kennen, eine junge Frau aus Guadeloupe, mit der er eine dritte parallele Beziehung einging. Die wenigen Chansons, die Brel in diesen Jahren schrieb, dienten überwiegend zur Untermalung der Filme.

    Aufbruch in die Südsee

    Nach dem Scheitern von Le Far-West zog sich Brel vom Film und weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. In den folgenden Jahren widmete er sich vorrangig zwei privaten Leidenschaften, der Fliegerei und dem Segeln.

    Anfang des Jahres 1974 plante er eine fünfjährige Weltumsegelung in Begleitung seiner Tochter France und seiner Geliebten Maddly. Doch die Fahrt mit der frisch erworbenen Askoy II wurde gleich zu Beginn auf den Azoren und den Kanarischen Inseln zweimal unterbrochen.

    Beeinflusst von Robert Merles Roman L’île hegte Brel schon lange den Traum eines Lebens fernab der Zivilisation. Bereits 1962 hatte er seiner Sehnsucht im Chanson Une île Worte verliehen:

    Seine Insel fand er in Hiva Oa, einer der Marquesas-Inseln, auf der einst schon der Maler Paul Gauguin seine letzten Jahre verbracht hatte. Im Juni 1976 mietete Brel ein Häuschen im Dorf Atuona, wo er sich gemeinsam mit Maddly niederließ.

    Für die Aufnahme der Chansons reiste Brel im August 1977 nach Paris zurück, wo er seine alten Weggefährten wiedertraf und von der Krankheit gezeichnet seine letzte Platte einsang.

    Chansons

    Jacques Brel trug beinahe ausschließlich eigene Chansons vor. Im Lauf seiner Karriere veröffentlichte er rund 150 Aufnahmen. Fünf Chansons, die er bei der Produktion seiner letzten Platte aussortiert hatte, wurden erst im Jahr 2003 postum veröffentlicht. Zur Auflistung seiner Veröffentlichungen siehe Jacques Brels Diskografie. Neben eigenen Liedern schrieb Brel sieben Chansons für andere Interpreten, die er nicht in sein eigenes Repertoire aufnahm, siehe dazu auch die Liste von Interpreten der Chansons von Jacques Brel.

    Texte

    Über die Frage, inwiefern Chansons im Allgemeinen und Brels Chansons im Besonderen als Poesie aufzufassen seien, gibt es umfangreiche Debatten, die insbesondere durch die Herausgabe der Texte Brassens’ und Brels Anfang der 1960er Jahre in der Reihe Poètes d’aujourd’hui der Éditions Seghers angefacht wurden. Obwohl zahlreiche Stimmen die poetische Natur seiner Chansons bestätigen, lehnte Brel selbst den Poesiebegriff ab.

    Während die frühen, eher idealistischen Chansons Brels durch lyrische Stilelemente geprägt sind, dominieren im späteren Werk die dramatischen Chansons, die eine theatralische Interpretation auf der Bühne verlangen. Sie beruhen auf zwei unterschiedlichen, zum Teil auch kombinierten Stilmitteln: zum einen der dramatischen Ausgestaltung einer Situation und ihrer Entwicklung – etwa in Madeleine, Jef oder Les bonbons –, zum anderen dem gesteigerten dramatischen Ausdruck von menschlichen Empfindungen – etwa in Ne me quitte pas, La Fanette oder J’arrive. Daneben erzählt Brel häufig Fabeln – allerdings kaum wie etwa in Le cheval oder Le lion konkret Tierfabeln – und eher selten Parabeln wie Sur la place oder das stark verschlüsselte Regarde bien, petit. Zur Zeichnung der Gesellschaft bedient er sich mit Vorliebe der Karikatur und Satire.

    Brels Sprache ist die französische Standardsprache, die häufig an den umgangssprachlichen Gebrauch angepasst wird. Im Unterschied zu Brassens und Ferré verwendet er weder Vokabular noch rhetorische Mittel des hohen Stils. Auch fehlen bei ihm deren intertextuelle Verweise auf Literatur und Mythologie. Wo Brel solche Verweise einsetzt, bleiben sie zumeist innerhalb der Welt des Chansons. Wie Prévert hat Brel eine Vorliebe für einfache poetische Bilder, so erscheinen auch bei ihm mehrfach dessen „feuilles mortes“. Das auffälligste stilistische Mittel ist eine Vielzahl von Neologismen, die sich laut Michaela Weiss durch ihre Prägnanz und Anschaulichkeit auszeichnen und vielfach Anthropomorphismen sind. Daneben fallen vor allem die strukturellen Wortwiederholungen auf. Die Syntax zeigt häufige Ellipsen und Satzumstellungen gegenüber dem üblichen Sprachgebrauch. Brel orientiert sich an traditionellen Versmaßen, handhabt die Metrik jedoch unregelmäßig und passt sie bei Bedarf flexibel an.

    Für Sara Poole liegt ein großer Teil der Wirkung von Brels Chansons in ihrer Mehrdeutigkeit, die an die Imagination des Zuhörers appelliert, sie mittels eigener Phantasie auszugestalten. Ein Chanson wie Ces gens-là etwa setze lediglich einen Rahmen, angefüllt mit realistischen Details und den zugrundeliegenden Beziehungen und Emotionen, doch in jedem Hörer entstehe ein anderes Bild „dieser Leute da“. Auch inhaltlich lassen Brels Chansons oft mehr als eine Interpretation zu, so kann es sich bei Le moribond um den Abschied eines Todkranken oder aber eines Suizidkandidaten handeln, und in Je ne sais pas bleibt uneindeutig, welche der drei Personen ein Paar bilden und wer tatsächlich wen verlässt. La Fanette lässt nicht nur das Schicksal der Angebeteten offen, es genügt auch der Austausch eines einzigen Buchstabens in einem ansonsten identischen Satz, um das Schicksal der Protagonisten vollständig zu ändern („m’aimait / l’aimait“ – „liebte mich / liebte ihn“).

    Musik

    Während Brel seine Texte stets eigenhändig verfasste, blieb er bei der musikalischen Umsetzung auf die Zusammenarbeit mit anderen Musikern angewiesen. Der Chansonnier, der sich autodidaktisch das Spiel auf Gitarre und Orgel beigebracht hatte, konnte weder Noten lesen noch Partituren ausarbeiten, so dass zu Beginn seiner Karriere verschiedene Orchesterleiter das musikalische Arrangement übernahmen. Dabei instrumentierten André Grassi und Michel Legrand noch im zeittypischen Big-Band-Sound, André Popp zurückhaltender und stärker auf Brel akzentuiert. Entscheidend prägte Brels Stil die Zusammenarbeit mit François Rauber und Gérard Jouannest, die seit 1956 beziehungsweise 1958 für das Arrangement seiner Chansons verantwortlich waren und teilweise die Musik komponierten. Beide hatten unterschiedliche Arbeitsweisen: Während Rauber stets nach fertiggestelltem Text arbeitete, entwickelten Brel und Jouannest Text und Musik zumeist im Zusammenspiel.

    Brel sang in der Stimmlage eines Baritons und beherrschte einen großen Tonumfang. Der Publizist Olivier Todd beschreibt seine Stimme als „die eines begabten Amateurs – klar, aber ohne Volumen.“ Dabei hatte er anfänglich einen leichten Brüsseler Akzent, über den er sich selbst in Les bonbons 67 lustig machte.

    Brel griff in seinen Chansons gerne auf bekannte musikalische Grundformen wie Walzer, Charleston, Tango oder Samba zurück, die jedoch oft verfremdet sind. So nimmt der Walzer in La valse à mille temps unaufhörlich in seinem Tempo zu, und die Samba Clara steht im ungewohnten 5/4-Takt. Die Tangos in Rosa oder Knokke-le-Zoute tango untermalen den Inhalt, im ersten Fall die schulische Domestizierung der Jugend, im letzten eine karikierte Ausschweifung im Stile des Tango Argentino. Titine dagegen zitiert parodistisch den Charleston Je cherche après Titine aus dem Jahr 1917. Auch Zitate klassischer Musik sind immer wieder zu finden, so erinnert der Auftakt des Klaviers in Ne me quitte pas an die Sechste Ungarische Rhapsodie von Franz Liszt oder L’air de la bêtise an Arien im Stile Rossinis. Die Stilzitate dienen zumeist einer Ironisierung oder Parodie.

    Vortrag

    Brels Bühnenauftritte wurden oft mit drastischen Worten beschrieben. Le Figaro sprach von einem „Orkan namens Brel“, und Der Spiegel charakterisierte den Chansonnier bei seinen Auftritten als „

    Brels Programme umfassten in der Regel 15 oder 16 Chansons, die ohne Moderation aufeinander folgten. Zugaben verweigerte Brel aus Prinzip, was er mit einem Schauspieler verglich, von dem man auch nicht den erneuten Vortrag einer Szene verlangte. Er trat überwiegend im neutralen schwarzen Anzug auf, der die Blicke der Zuschauer auf seine Mimik und Gestik lenkte. Nachdem er sich zu Anfang seiner Karriere selbst auf der Gitarre begleitet hatte, spielte diese in späteren Jahren nur noch als Requisit bei einzelnen Chansons wie Quand on n’a que l’amour und Le plat pays eine Rolle. Brels Auftritte waren zu dieser Zeit vielmehr durch einen expressiven, dramatischen Vortrag vor einem Standmikrofon geprägt, den Michaela Weiss als gleichzeitig „intensiv“ und „exzessiv“ bezeichnet. Brel gehe es dabei nicht um die Erzeugung einer Illusion, sondern er setze bewusst Mittel der Stilisierung und karikaturistischen Überzeichnung ein, wobei er sich nicht vor der Wirkung von Lächerlichkeit scheue. Er behalte aber auch das Gespür für feine Differenzierungen, wenn etwa im Chanson Les vieux die raumgreifende Bewegung eines Pendels – als Symbol der verstreichenden Zeit – mit dem Zittern der Hände der Alten kontrastiert wird. Trotz solcher einstudierter Gesten ließ sich Brel beim Vortrag immer wieder zu spontanen Improvisationen hinreißen, wie der Vergleich verschiedener Aufzeichnungen desselben Liedes zeigt.

    Robert Alden merkte zu einem Auftritt Brels in der New Yorker Carnegie Hall an, dass es dem amerikanischen Publikum auch ohne Sprachkenntnis allein aufgrund Brels Vortrag, seiner Verwendung von Stimme, Hände und Körper, möglich gewesen sei, den Inhalt der Lieder auf der Gefühlsebene nachzuempfinden und von ihm gefangen genommen zu werden.

    Themen

    Brels Anfänge als Chansonnier waren noch stark geprägt von seiner katholischen Herkunft und insbesondere den Einflüssen der Jugendorganisation Franche Cordée. Auch in seinen Liedern fand sich eine christlich-idealistische Weltanschauung wieder, so dass Brassens für seinen Kollegen den Spitznamen „l’abbé Brel“ prägte. Michaela Weiss führt die Inhalte vieler früher Chansons auf die Formel „Liebe, Glaube, Hoffnung“ zurück. Zwar manifestiert sich in der Welt seiner Lieder durchaus das Böse, wovon Brel im Chanson Le diable (Ça va) den Teufel höchstpersönlich Bericht erstatten lässt. Doch der Glaube an den Menschen und dessen Fähigkeit, das Ideal einer besseren Welt zu realisieren, bleibt ungebrochen, wie die Hymne Quand on n’a que l’amour beschwört. Allerdings zeigen sich schon in den frühen Chansons erste Ansätze von Skeptizismus. So wendet sich Brel in seiner Glaubenssuche in Grand Jacques explizit gegen die traditionell-kirchlichen Rezepte:

    Für Chris Tinker benützte der junge naiv-romantische Brel lediglich einen losen christlichen Rahmen, um seine moralische Agenda zu verpacken, die sich etwa in Chansons wie L’air de la bêtise, Sur la place und S’il te faut gegen die Ignoranz der Menschen richtet. Im Verlauf des Werks nehme Brel, der sich selbst in späten Interviews als Atheisten bezeichnete, hingegen immer mehr die Position des Agnostizismus ein. So bleibt im Chanson Seul der Mensch letztlich auf sich selbst und eine absurde Existenz zurückgeworfen, deren einzige Gewissheit der Tod ist. In Le Bon Dieu geht der Chansonnier schließlich so weit, Gott und den Menschen in eins zu setzen:

    Im Zentrum seiner Chansons steht stets der Mensch, seine Stellung in der Welt und die allgemeinen Menschheitsfragen. Carole A. Holdsworth sieht in Brel daher den Vertreter eines zeitgenössischen Humanismus.

    Ein zentrales Thema in Brels Œuvre ist die Liebe. Allerdings behauptet Jean Clouzet, Brel habe nie ein wirkliches Liebeslied geschrieben, seine Chansons handelten vielmehr stets von unglücklichen Lieben. Ähnlich wie beim Thema Glauben gibt es auch bei der Liebe eine zeitliche Entwicklung in Brels Chansons. In jungen Jahren entwarf Brel ein hoch idealisiertes Bild von romantischer Liebe, die ihre Erfüllung in einer dauerhaften Bindung sucht, etwa im Chanson Heureux:

    Chris Tinker betont allerdings die narzisstische Perspektive vieler der Brel’schen Liebeslieder, in deren Mittelpunkt stets die Gefühle des Liebenden stehen, während diejenigen der Geliebten kaum eine Rolle spielen. Zudem überhöhten die Chansons den Gegenstand ihrer Liebe und überfrachteten ihn derart mit moralischen Erwartungen, dass die Enttäuschung bereits vorgezeichnet scheine. Folgerichtig sei es, dass Brels Protagonisten mit dem Ende der 1950er Jahre, als sie allgemein ihren frühen Idealismus verlieren und stärker dem Pessimismus zuneigen, ihre verlorene, unglückliche oder unerreichbare Liebe ebenso ausführlich betrauern, wie sie sie zuvor erwartungsfreudig herbeigesehnt haben.

    Das Frauenbild, das Brel in seiner späten Phase zeichnete, ist zynisch bis zur Misogynie, wie ihm auch vielfach von Kritikern vorgeworfen wurde. Nun bevölkern vor allem Frauenfiguren die Chansons, die Männer ausnützen und betrügen. In Les filles et les chiens stellt Brel die Frage, ob Frauen oder Hunde die besseren Gefährten eines Mannes abgäben. In Les biches vergleicht er sie mit Hirschkühen:

    Carole A. Holdsworth verwies allerdings darauf, dass Brels späte Werke ebenso negative Zeichnungen von männlichen Figuren enthielten, und dass die Schuld zwischen den Geschlechtern oft gleichmäßig verteilt sei. In diesem Sinne habe allgemein Brels Misanthropie zugenommen, die sich mit einer Misogamie, also einer Abneigung gegen die Ehe, verbunden habe. Manche Stimmen sehen als wahre Liebeslieder in Brels Werk jene, die von Männerfreundschaften handeln, wie etwa die Tröstung des unglücklichen Jef im gleichnamigen Chanson.

    Brels Chansons zeigen ab Beginn der 1960er Jahre mehrere Wege auf, die Enttäuschungen der Liebe zu überwinden. Einige „chansons dramatiques“, dramatische Lieder, die besonders von der Präsentation auf der Bühne leben, führen einen Helden vor, der in seinen anfänglichen Träumen von der Realität mehr und mehr desillusioniert wird, doch am Ende seine Zuversicht zurückgewinnt und wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blickt. Hierzu gehört das bekannte Chanson Madeleine, dessen Erzähler jeden Abend vergeblich auf seine Angebetete wartet und trotzdem am Ende zuversichtlich auf ihr Erscheinen am folgenden Tag vertraut. Auch Les bonbons und dessen Fortsetzung Les bonbons 67 sind solche „chansons dramatiques“, in denen ein junger Mann mit Bonbons aussichtslos um seine Angebetete wirbt, wobei Brel seinen Helden derart überzeichnet, dass die Brautwerbung in eine parodistische Farce umschlägt. Im späten La chanson des vieux amants führt Brel schließlich einen gereiften und illusionslos-pragmatischen Umgang mit Liebesbeziehungen aus der Sicht eines miteinander alt gewordenen Paares vor.

    Kinder und die Kindheit an sich sind ein häufiges Thema in Brels Chansons. Die Kindheit wird als ein Idealzustand gezeichnet, voller Freiheit, Energie, erfüllter Wünsche und ungebrochener Träume. Häufig verwendet Brel dafür die Metapher „Far West“ („Wilder Westen“). In den späteren Chansons ist es vor allem ein nostalgischer Blick, den ein Erwachsener auf das verlorene Paradies der Kindheit zurückwirft, etwa im Chanson L’enfance aus dem Film Le Far-West:

    Die Kindheit steht unter ständiger Bedrohung durch Erwachsene, die ihren Kindern, im Bemühen, sie zu behüten, die unbeschwerten Abenteuer der Kindheit rauben. Immer wieder beschreibt Brel in seinen Liedern, wie der Krieg, auch er ein Teil der Erwachsenenwelt, seine eigene Kindheit auf einen Schlag beendete.

    Altern ist für Brel ein negativer, gefürchteter Prozess. In L’age idiot ist jedes Alter, egal ob mit 20, 30 oder 60, ein „idiotisches Alter“. In La chanson de Jacky erweist sich die Rückkehr in die verlorene Kindheit als unmöglich, in Marieke jene in die Zeit der ersten Liebe. Im Alter verlieren die Menschen wie in Les vieux ihre Illusionen, in Le prochain amour wird die Vergänglichkeit der Liebe bewusst. Die ultimative Trennung durch den Tod drückt das Chanson Fernand aus:

    Das zweithäufigste Thema nach der Liebe in Brels Chansons ist der Tod.

    In Brels Werk finden sich zahlreiche bittere Anklagen und scharfe Attacken gegen die Gesellschaft, in der er lebt. Für Carole A. Holdsworth ist das Motto seines Werkes der Kampf des Individuums gegen seine Umwelt und die Verweigerung, sich von dieser formen zu lassen. Obwohl für Brel die Probleme nicht in erster Linie ökonomischer, sondern psychologischer Natur sind, gilt seine Sympathie, der er selbst aus einer begüterten Bürgerfamilie stammt, den Armen, Unterdrückten und Schwachen. Seine kritischen Attacken richten sich nie gegen einzelne Individuen, sondern generalisieren, wie schon der bestimmte Artikel in vielen Chansontiteln verrät: Les bigotes, La dame patronnesse, Les flamands, Les paumés du petit matin, Les timides, Les bourgeois.

    Insbesondere die Bourgeoisie war für Brel wie für viele andere linksintellektuelle Künstler seiner Generation eine bevorzugte Zielscheibe. Er widmete ihr das Chanson Les bourgeois, dessen Refrain lautet:

    Das Lied, in dem eine Gruppe Jugendlicher den Bürgern den blanken Hintern zeigt, nimmt in der letzten Strophe die Wendung, dass es nun die alt gewordenen Bürgerschrecke von einst sind, die von einer neuen jungen Generation als „Bourgeois“ beschimpft und verspottet werden. Hier zeigt sich, dass Brels Begriff der Bourgeoisie nicht in erster Linie eine Frage der sozialen Klasse ist, vielmehr geißelt er eine Lebenseinstellung. Zum Bourgeois im Brel’schen Sinne wird man, wenn man seine Spontaneität und Neugier verliert und sich Stagnation, Passivität und Stillstand überlässt. Teil der abgelehnten bürgerlichen Welt sind für Brel auch die Institutionen der Familie, Schule und katholischen Kirche mit ihrer Einschränkung der individuellen Freiheit.

    Trotz seiner kritischen Bestandsaufnahme der Gesellschaft und ihrer sozialen Ungerechtigkeiten fehlt Brels Chansons jeder konkrete politische Lösungsansatz zu einer Veränderung. Er stellt im Chanson La Bastille mit dem Sturm auf die Bastille sogar die gesamte Französische Revolution in Frage, die nicht das vergossene Blut wert gewesen sei:

    Die Helden in Brels Chansons verharren in Passivität, unfähig, eine Veränderung zu bewirken. Ihr Gefühl von überwältigender persönlicher Schuld paart sich mit einer – wie Chris Tinker es nennt – sozialen Impotenz. So bleiben Brels Chansons letztlich auf der Ebene, darzustellen, was in der Welt nicht in Ordnung ist, und den Zuhörer zum eigenen kritischen Denken zu ermutigen.

    Brels Verhältnis zu seiner Heimat war schwierig. Er fühlte sich in Belgien eingeengt, betonte aber dennoch in seiner Wahlheimat Frankreich stets seine belgische Herkunft. Olivier Todd sprach von einer „Hassliebe“, die erkennen ließ, dass Brel für sein Heimatland Stolz und Scham gleichermaßen empfand. Mit der flämischen Sprache hatte Brel, der zwar flämischer Abstammung, aber französischsprachig aufgewachsen war, bereits in der Schulzeit Probleme, später verglich er sie mit „Hundegebell“.

    Mit mehreren seiner Lieder brüskierte Brel seine flämischen Landsleute. Das Chanson Les flamands beschreibt den strengen, freudlosen Tanz der Fläminnen als Konstante in ihrem tristen Lebenskreislauf. Obwohl von einer zärtlichen Ironie geprägt, löste das Lied 1959 Proteste und Drohbriefe aus, die Brel damals noch überraschten. Sieben Jahre später, ausgerechnet am Festtag der belgischen Dynastie im Brüsseler Palais des Beaux-Arts, provozierte er in La… la… la… mit voller Absicht:

    Das Chanson beschwor in Belgien 1966 einen Skandal herauf. Die flämische Volksbewegung behauptete einen „Affront gegen die Ehre des flämischen Volkes“ und erklärte Brel zur persona non grata, sogar das belgische Parlament debattierte über Brels Chanson. Der Chansonnier selbst betonte in Interviews stets den Unterschied der Begriffe „flamands“, die Bewohner Flanderns, die er keineswegs in ihrer Gesamtheit angreifen wolle, und „flamingants“, die flämischen Nationalisten, die er schlicht für Faschisten hielt. Ein Jahr vor seinem Tod wiederholte er mit dem Schmählied Les F… noch einmal seine Attacke, und auch die Reaktion, vom Skandal in der Öffentlichkeit bis zur Anfrage vor dem Parlament und einer gerichtlichen Anzeige, blieb dieselbe. Im Chanson charakterisierte Brel die „Flamingants“ als:

    Für Chris Tinker sind Brels Tiraden allerdings weniger spezifisch gegen die Flamen gerichtet, als dass sie in der Tradition seiner sonstigen Gesellschaftskritik an Bourgeoisie und Nationalismus stehen. Hingegen seien Brels Übertragungen verschiedener Chansons ins Flämische, darunter auch Le plat pays (Mijn vlakke land), als persönliche Geste an die flämische Kultur und Sprache zu verstehen. Mit der Verknüpfung flämischer und frankophoner Verse in Marieke habe der Chansonnier sogar eine Allegorie auf das zweisprachige Belgien geschrieben.

    Filme

    Auch die beiden Filmprojekte Brels beruhen laut Stéphane Hirschi auf dem Motivkatalog seiner Chansons. So nimmt Hirschi etwa in der Dreiecksgeschichte Franz die implizite Präsenz von rund 50 Brel-Chansons wahr und setzt einige Filmdialoge vollständig aus sinngemäßen Passagen von Liedtexten zusammen. Das Medium Film füge den Brel’schen Chansons schlicht eine neue Dimension hinzu, indem sich die Bilder nun konkret darstellen und nicht nur im Kopf des Zuhörers suggerieren ließen. Dabei gelte Brels besonderes Augenmerk mit der Tonspur und der musikalischen Untermalung weiterhin dem Medium, aus dem er stammte. Brel selbst beschrieb, dass er seinen ersten Film ganz wie ein Chansonprogramm aufgebaut habe, indem er alle neun Minuten auf einen Höhepunkt zusteuerte.

    Für Olivier Todd stellte Léon, der Protagonist von Franz, eine jener Durchschnittsexistenzen dar, als die Brel selbst hätte enden können, wenn er in Belgien geblieben wäre. Der Erfolg des Filmes sei allerdings auch deswegen ausgeblieben, weil das Publikum die Welt des Chansonniers nicht in jener des Films wiederfinden konnte. Während sein erster Film realistisch bis zum Naturalismus sei, habe Brel im zweiten Film Le Far-West auf die reine Phantasie gesetzt. Doch die Suche einer Gruppe von Erwachsenen nach den Träumen ihrer Kindheit, dem Paradies, das sie im Wilden Westen wähnen, scheitert ebenso wie Léons Suche nach der Liebe in Franz. Auf die Protagonisten wartet in beiden Filmen der Tod: Léon wählt den Freitod, der Cowboy Jacques stirbt im Kugelhagel.

    Als Schauspieler sammelte Brel seine ersten Erfahrungen im Jahr 1956 mit einem belgischen 10-Minuten-Kurzfilm für einen Wettbewerb, bei dem er selbst das Drehbuch überarbeitet hatte und die Hauptrolle spielte. Das Ergebnis war allerdings mangelhaft und wurde nie in den Kinos gezeigt. Seine späteren zehn Filme von 1967 bis 1973 verglich Olivier Todd mit Brels Entwicklung als Chansonnier: einer Periode als Prediger und Weltverbesserer unter den Regisseuren André Cayatte und Marcel Carné folge eine Phase als Witzbold und Lebemann unter Édouard Molinaro und Alain Levent. Politisches Kino fabriziere Brel unter Philippe Fourastié und Jean Valère, während seine eigenen Regiearbeiten Brels späten Pessimismus widerspiegeln. Der abschließende Film Die Filzlaus zeige ihn schließlich als schüchternen Träumer. Dabei überzeugte Brel laut Todd nur in jenen Filmen, in denen die dargestellte Figur seiner eigenen Persönlichkeit ähnelte, wobei er Mein Onkel Benjamin als Brels Paraderolle betrachtet.

    Rezeption

    Bedeutung und Nachwirkung

    Jacques Brel zählt zu den führenden Repräsentanten des französischen Chansons. Nahezu einhellig wird er gemeinsam mit Charles Trenet und Georges Brassens zu den drei bedeutendsten Chansonniers, die ihre eigenen Chansons interpretierten, gezählt, wobei er laut Michaela Weiss im 21. Jahrhundert inzwischen eine nachhaltigere Wirkung und Vorbildfunktion erzielt hat als seine beiden Kollegen.

    Brel wurde nicht nur zu einer Institution des französischen Chansons, sondern gehört inzwischen ganz allgemein – neben etwa Eddy Merckx, René Magritte oder Georges Simenon – zu den bekanntesten Belgiern. Die französische Journalistin Danièle Janovsky bezeichnete den französisch singenden Flamen gar als „Symbol für Belgien schlechthin“. Noch 2005 belegte Brel bei einer Publikumswahl zum „größten Belgier“ in der wallonischen Ausgabe Le plus grand Belge den Spitzenplatz, beim flämischen Gegenstück De Grootste Belg erreichte er Rang 7.

    Im Brüsseler Stadtteil Anderlecht trägt eine Métro-Station der Linie 5 den Namen Jacques Brel. Nach dem Chansonnier wurden eine Bibliothek, zahlreiche Kultur- und Freizeitzentren, Schulen, Jugendherbergen, Restaurants, Plätze und Straßen benannt.

    Das Werk Brels wird seit 2006 von der Éditions Jacques Brel verwaltet, einer Vereinigung des 1962 gegründeten Musikverlags Éditions musicales Pouchenel und der 1981 ins Leben gerufenen Fondation Brel seiner Tochter France, die seither auch die Éditions leitet.

    Mythos Brel

    Die Verehrung für Jacques Brel nahm laut einer Untersuchung Thomas Weicks im Lauf der Zeit Züge eines Massenmythos an, zu dem gleichermaßen Brels Werk wie sein Leben beitrugen. Brels Chansons trafen mit einer kompromisslosen Verweigerung des gesellschaftlichen Konformismus, verbunden mit dem Ausdruck eines ideellen Humanismus, auf die Bedürfnisse der jungen Nachkriegsgeneration.

    Zu seiner Popularität beigetragen haben eine – etwa im Vergleich zu Georges Brassens und Leo Ferré – einfache und klare Sprache ebenso wie die durch die Chansons transportierten Themen und Ideale, in denen sich die Zuhörer wiederfanden. Dabei wurde die Widersprüchlichkeit zwischen Brels Leben und Werk vom zeitgenössischen Publikum weitgehend übersehen, das den Chansonnier auf die Aussagen seiner Lieder reduzierte.

    Sara Poole hebt insbesondere die Tatsache hervor, dass Brels Werk, im Unterschied etwa zu dem Georges Brassens’, weltweit importierbar sei, dass seine Form des Vortrags über Stimme und Körper, Musik und Gesten die Barrieren der Sprache überwunden habe. Brels Einfühlungsvermögen und die Ansprache des Publikums habe eine breite Zuhörerschaft quer durch alle Alters- und Bevölkerungsschichten gefunden.

    Interpreten

    Zahlreiche Künstler haben Brels Chansons interpretiert, sei es im französischen Original oder in Übertragungen in andere Sprachen. Bereits im Jahr 1988 existierten in den Vereinigten Staaten 270 und in Japan 38 Fassungen von Brels Erfolgslied Ne me quitte pas. Neben der grundsätzlichen Problematik der Übertragung von Liedern in fremde Sprachen gelten Brels Chansons als besonders schwer interpretierbar. So macht Thomas Weick als Ursachen des häufigen Misslingens der Interpretationen – als Beispiel nennt er die kommerziell erfolgreiche Fassung Ces gens-là der Band Ange – mangelnde Vertrautheit mit Brels Persönlichkeit und Werk sowie ein fehlendes Talent für dessen ausdrucksvolle dramatische Vermittlung aus.

    Die erste Brel-Interpretin war Juliette Gréco, die 1954 bei einem Auftritt im Olympia sein Chanson Le diable (Ça va) vortrug. Nach ihr nahmen in Frankreich Serge Lama, Barbara, Isabelle Aubret und Jean-Claude Pascal verschiedene seiner Lieder in ihr Repertoire, zahlreiche weitere Sänger und Sängerinnen sangen lediglich einzelne Chansons. Liesbeth List machte Brels Chansons in flämischer Sprache bekannt, und auch Herman van Veen übertrug einige seiner Lieder. In den englischen Sprachraum führten Brel vor allem Mort Shuman und Eric Blau sowie Rod McKuen ein. Dessen Fassung Seasons in the Sun, gesungen von Terry Jacks, wurde im Jahr 1974 ein Welthit. Auch Scott Walker war mit mehreren Brel-Übertragungen erfolgreich. Einzelne Lieder interpretierten Tom Jones, Andy Williams, Dusty Springfield, Shirley Bassey, Daliah Lavi, David Bowie und Sting.

    Die ersten deutschen Fassungen sang der österreichische Schauspieler und Chansonnier Michael Heltau, der Brel in Antwerpen noch persönlich kennengelernt hatte. Der Schauspieler und Sänger Dominique Horwitz interpretiert Brels Chansons im französischen Original.

    Verschiedene Kollegen widmeten Brel musikalische Hommagen, so etwa Dalida, Pierre Perret, Mannick, Jean Roger Caussimon, Jean-Claude Pascal und Sacha Distel.

    Werke

    Diskografie (Auswahl)

    Jacques Brel veröffentlichte zahlreiche LPs, EPs und Singles, sowie Kompilationen aus zuvor veröffentlichten Aufnahmen. Die Auswahl beschränkt sich hier auf die 15 Alben der Gesamtausgabe von 2003. Da die meisten Alben Brels zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung keinen Titel trugen, sind zur Identifikation die CD-Titel von 2003 angegeben.

    • 1954: Grand Jacques
    • 1957: Quand on n’a que l’amour
    • 1958: Au printemps
    • 1959: La valse à mille temps
    • 1961: Marieke
    • 1962: Olympia 1961 (live)
    • 1962: Les bourgeois
    • 1964: Olympia 1964 (live)
    • 1966: Les bonbons
    • 1966: Ces gens-là
    • 1967: Jacques Brel 67
    • 1968: J’arrive
    • 1968: L’homme de la Mancha (französische Fassung des Musicals Der Mann von La Mancha)
    • 1972: Ne me quitte pas (modernisierte Neuaufnahmen älterer Chansons)
    • 1977: Les Marquises (Originaltitel: BREL)

    Filmografie

    • 1956: La grande peur de Monsieur Clément (Kurzfilm) – Regie: Paul Deliens (Buch, Darsteller)
    • 1967: Verleumdung / Berufsrisiko (Les risques du métier) – Regie: André Cayatte (Darsteller, Musik)
    • 1968: La bande à Bonnot – Regie: Philippe Fourastié (Darsteller, Musik)
    • 1969: Der Mann im roten Rock / Mein Onkel Benjamin (Mon oncle Benjamin) – Regie: Édouard Molinaro (Darsteller, Musik)
    • 1970: Mont-Dragon – Regie: Jean Valère (Darsteller)
    • 1971: Mörder nach Vorschrift / Mörder im Namen der Ordnung (Les assassins de l’ordre) – Regie: Marcel Carné (Darsteller)
    • 1972: Franz (Regie, Buch, Darsteller, Musik)
    • 1972: Die Entführer lassen grüßen (L’aventure c’est l’aventure) – Regie: Claude Lelouch (Darsteller)
    • 1972: Ein charmanter Gauner (Le bar de la fourche) – Regie: Alain Levent (Darsteller, Musik)
    • 1973: Le Far-West (Regie, Buch, Darsteller, Musik)
    • 1973: Die Filzlaus (L’emmerdeur) – Regie: Édouard Molinaro (Darsteller, Musik)

    Literatur

    Biografien

    deutsch

    • Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. Achilla-Presse, Hamburg 1997, ISBN 3-928398-23-7.

    französisch

    • Marc Robine: Le Roman de Jacques Brel. Carrière, Paris 2003, ISBN 2-253-15083-5.
    • Olivier Todd: Jacques Brel. Une vie. Laffont, Paris 1984, ISBN 2-221-01192-9.

    englisch

    • Alan Clayson: Jacques Brel. La Vie Bohème. Chrome Dreams, New Malden 2010, ISBN 978-1-84240-535-2.

    Textsammlungen

    deutsch-französisch

    • Heinz Riedel: Der zivilisierte Affe. Damokles, Ahrensburg 1970.

    französisch

    • Jacques Brel: Tout Brel. Laffont, Paris 2003, ISBN 2-264-03371-1.
    • Jacques Brel: Œuvre intégrale. Laffont, Paris 1983, ISBN 2-221-01068-X.
    • Jean Clouzet (Hrsg.): Jacques Brel. Choix de textes, discographie, portraits. Reihe Poètes d’aujourd’hui 119. Seghers, Paris 1964.

    Untersuchungen

    deutsch

    • Anne Bauer: Jacques Brel: Ein Feuer ohne Schlacken. In: Siegfried Schmidt-Joos (Hrsg.): Idole 2. Zwischen Poesie und Protest. John Lennon. Van Morrison. Randy Newman. Jacques Brel. Ullstein, Berlin 1984, ISBN 3-548-36503-5, S. 145–179.
    • Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. Lang, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-631-42936-3.
    • Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. Winter, Heidelberg 2003, ISBN 3-8253-1448-0.

    französisch

    • Patrick Baton: Jacques Brel. L’imagination de l’impossible. Labor, Brüssel 2003, ISBN 2-8040-1749-4.
    • Stéphane Hirschi: Jacques Brel. Chant contre silence. Nizet, Paris 1995, ISBN 2-7078-1199-8.
    • Bruno Hongre, Paul Lidsky: L’univers poétique de Jacques Brel. L’Harmattan, Paris 1998, ISBN 2-7384-6745-8.
    • Monique Watrin: Brel. La quête du bonheur. Sévigny, Clamart 1990, ISBN 2-907763-10-5.

    englisch

    • Carole A. Holdsworth: Modern Minstrelsy. Miguel Hernandez and Jacques Brel. Lang, Bern 1979, ISBN 3-261-04642-2.
    • Sara Poole: Brel and Chanson. A Critical Appreciation. University Press of America, Lanham 2004, ISBN 0-7618-2919-9.
    • Chris Tinker: Georges Brassens and Jacques Brel. Personal and Social Narratives in Post-War Chanson. Liverpool University Press, Liverpool 2005, ISBN 0-85323-758-1.

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. Alan Clayson: Jacques Brel. La Vie Bohème. S. 201, 204.
    2. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 14–15, 19.
    3. Eddy Przybylski: L'usine de Brel. In: La Dernière Heure vom 7. Februar 2005.
    4. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 14, 21, 26.
    5. Jacques Brel: Mon enfance (1967). In: Tout Brel. S. 324.
    6. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 31.
    7. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 31–35.
    8. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 40–41.
    9. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 50.
    10. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 52–57.
    11. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 59, 71.
    12. Alan Clayson: Jacques Brel. La Vie Bohème. S. 203–204.
    13. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 69–70.
    14. Jacques Brel: Il pleut (1955). In: Tout Brel. S. 127.
    15. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 69–70.
    16. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 78, 82.
    17. Marc Robine: Le Roman de Jacques Brel. S. 89.
    18. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 75, 80–81, 85.
    19. „J’ai debuté longtemps… pendant cing ans“. Nach: Bruno Hongre, Paul Lidsky: L’univers poétique de Jacques Brel. S. 11.
    20. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 87–91, 98–99.
    21. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 110, 247.
    22. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 102–107.
    23. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 127–131.
    24. Jacques Brel: Ne me quitte pas (1959). In: Tout Brel. S. 179.
    25. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 131.
    26. Alan Clayson: Jacques Brel. La Vie Bohème. S. 64–66.
    27. Jean Clouzet (Hrsg.): Jacques Brel. Seghers, Paris 1964, S. 187.
    28. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 139–141, 150, 159.
    29. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 86, 188, 193.
    30. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 176, 180.
    31. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 193, 213, 217.
    32. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 249.
    33. Alan Clayson: Jacques Brel. La Vie Bohème. S. 91, 143. In Todds Biografie werden die beiden Frauen mit den Pseudonymen „Sophie“ und „Marianne“ belegt.
    34. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 250–251, 287.
    35. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 268–270, 274.
    36. Jacques Brel: Un enfant (1965). In: Tout Brel. S. 304.
    37. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 42.
    38. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 116–119, 173–175.
    39. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 300–301.
    40. Jacques Brel: Les vieux (1963). In: Tout Brel. S. 249.
    41. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 301.
    42. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 376, 385–390.
    43. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 390–391, 398.
    44. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 403, 422.
    45. Alan Clayson: Jacques Brel. La Vie Bohème. S. 144.
    46. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 432–436.
    47. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 437–439, 451, 454–455.
    48. Jacques Brel: La quête (1968). In: Tout Brel. S. 29.
    49. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 451.
    50. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 460–461.
    51. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 469–472, 488–489.
    52. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 506, 525.
    53. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 541–546.
    54. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 547–548.
    55. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 565, 570, 579.
    56. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 584, 588–590.
    57. Jacques Brel: L’ostendaise (1968). In: Tout Brel. S. 340.
    58. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 590.
    59. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 599–600, 602.
    60. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 615, 622, 627.
    61. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 632, 641.
    62. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 315.
    63. Jacques Brel: Une île (1962). In: Tout Brel. S. 228.
    64. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 654.
    65. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 657–660.
    66. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 657–660, 693.
    67. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 679–683.
    68. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 700–702.
    69. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 706–707.
    70. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 720–721.
    71. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 725–728.
    72. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 740–743.
    73. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 738–739.
    74. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 749–751.
    75. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 756–757.
    76. Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. S. 12–13, 168.
    77. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 399.
    78. Carole A. Holdsworth: Modern Minstrelsy. Miguel Hernandez and Jacques Brel. S. 7–8.
    79. Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. S. 12–13, 21.
    80. Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. S. 247–257.
    81. Michaela Weiss:Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. S. 262–267.
    82. Sara Poole: Brel and Chanson. A Critical Appreciation. S. 63–74.
    83. Sara Poole: Brel and Chanson. A Critical Appreciation. S. 37–47.
    84. Michaela Weiss:Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. S. 253–255, 258.
    85. Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. S. 168–170.
    86. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 153, 161–162.
    87. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 78, 140.
    88. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. S. 29.
    89. Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. S. 172, 174.
    90. Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. S. 172–173.
    91. Alle Zitate aus:  Orkan im Saal. In: Der Spiegel. Nr. 36, 1967, S. 106 (online).
    92. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 188–191.
    93. Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. S. 26, 260–262.
    94. Nach Chris Tinker: Georges Brassens and Jacques Brel. Personal and Social Narratives in Post-War Chanson. S. 4.
    95. Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. S. 256–259, 262.
    96. Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. S. 174–180.
    97. Jacques Brel: Grand Jacques (C’est trop facile) (1953). In: Tout Brel. S. 113.
    98. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 126.
    99. Chris Tinker: Georges Brassens and Jacques Brel. Personal and Social Narratives in Post-War Chanson. S. 31–36.
    100. Jacques Brel: Le Bon Dieu (1977). In: Tout Brel. S. 353.
    101. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 666.
    102. Carole A. Holdsworth: Modern Minstrelsy. Miguel Hernandez and Jacques Brel. S. 10–11, 129.
    103. Jean Clouzet (Hrsg.): Jacques Brel. Choix de textes, discographie, portraits. S. 31.
    104. Jacques Brel: Heureux (1956). In: Tout Brel. S. 139.
    105. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 172.
    106. Chris Tinker: Georges Brassens and Jacques Brel. Personal and Social Narratives in Post-War Chanson. S. 56–65, 83.
    107. Jacques Brel: Les biches (1962). In: Tout Brel. S. 218.
    108. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 279.
    109. Carole A. Holdsworth: Modern Minstrelsy. Miguel Hernandez and Jacques Brel. S. 82–86, 99.
    110. Chris Tinker: Georges Brassens and Jacques Brel. Personal and Social Narratives in Post-War Chanson. S. 99–108.
    111. Jacques Brel: L’enfance (1973). In: Tout Brel. S. 67.
    112. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 535.
    113. Sara Poole: Brel and Chanson. A Critical Appreciation. S. 49–62.
    114. Carole A. Holdsworth: Modern Minstrelsy. Miguel Hernandez and Jacques Brel. S. 66–70.
    115. Jacques Brel: Fernand (1965). In: Tout Brel. S. 297.
    116. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 617.
    117. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 253.
    118. Chris Tinker: Georges Brassens and Jacques Brel. Personal and Social Narratives in Post-War Chanson. S. 16–18, 24–29.
    119. Carole A. Holdsworth: Modern Minstrelsy. Miguel Hernandez and Jacques Brel. S. 29–30.
    120. Jacques Brel: Les bourgeois (1962). In: Tout Brel. S. 224.
    121. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 50.
    122. Chris Tinker: Georges Brassens and Jacques Brel. Personal and Social Narratives in Post-War Chanson. S. 117–129, 133–134, 140.
    123. Jacques Brel: La Bastille (1955). In: Tout Brel. S. 129.
    124. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 117.
    125. Chris Tinker: Georges Brassens and Jacques Brel. Personal and Social Narratives in Post-War Chanson. S. 163–166, 172.
    126. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 344–345, 356, 369.
    127. Jacques Brel: La… la… la… (1967). In: Tout Brel. S. 318.
    128. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 361.
    129. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 357–366.
    130. Jacques Brel: Les F… (1977). In: Tout Brel. S. 354.
    131. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 366.
    132. Chris Tinker: Georges Brassens and Jacques Brel. Personal and Social Narratives in Post-War Chanson. S. 149–152.
    133. Sara Poole: Brel and Chanson. A Critical Appreciation. S. 3–7.
    134. Carole A. Holdsworth: Modern Minstrelsy. Miguel Hernandez and Jacques Brel. S. 25–26, 30.
    135. Jacques Brel: Le plat pays (1962). In: Tout Brel. S. 226.
    136. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 182.
    137. Stéphane Hirschi: Jacques Brel. Chant contre silence. S. 463–467.
    138. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 511, 525, 528–529, 544–545.
    139. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 467–472, 480.
    140. Michaela Weiss:Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. S. 10–16.
    141. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 247–248.
    142. Marc Robine: Le Roman de Jacques Brel. S. 610.
    143. Sara Poole: Brel and Chanson. A Critical Appreciation. S. xv.
    144. „le symbole même de la Belgique“. Nach: Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. S. 8.
    145. Brel Bruxelles 2003 auf idearts.be (französisch), Revue Wallonie-Bruxelles n° 81 janvier/février 2003 (französisch, pdf; 5,6 MB).
    146. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. S. 71.
    147. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. S. 4.
    148. Sara Poole: Brel and Chanson. A Critical Appreciation. S. 102, 104. Siehe Bild auf flickr.
    149. Presentation (Memento vom 22. Oktober 2008 im Webarchiv Archive.is) auf der Internetseite der Éditions Jacques Brel, Version vom 22. Oktober 2008.
    150. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. S. 69–70.
    151. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. S. 35–44, 66, 70.
    152. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. S. 66, 69–70.
    153. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. S. 21–22, 69.
    154. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel, S. 71.
    155. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. S. 33, 39, 43.
    156. Sara Poole: Brel and Chanson. A Critical Appreciation. S. xv–xvi.
    157. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. S. 8.
    158. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. S. 214–215, 229, 260.
    159. Bruno Hongre, Paul Lidsky: L’univers poétique de Jacques Brel. S. 99.
    160. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. S. 249–251, 255–256.
    161. An Interview with Arnold Johnston. In: ata Source No. 44, Newsletter der American Translators Association, Winter 2008, S. 8–13.
    162. Johnston’s Brel translation among Chicago’s top shows, News der Western Michigan University vom 9. Juli 2008.
    163. Best of Brel auf der Internetseite von Michael Heltau.
    164. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. S. 251–253, 229, 260.
    165. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. S. 191–196.
    166. Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel –Chanson zwischen Poesie und Engagement. S. 270–275.
    167. Stéphane Hirschi: Jacques Brel. Chant contre silence. S. 475.
    168. Biographie auf der Webseite von Bruno Brel.

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