Is A Woman

Lambchop

  • Lambchop (engl.: Lammkotelett) ist eine US-amerikanische Alternative-Country-Band aus Nashville, Tennessee. Die Band ist ein bis zu 18-köpfiges Kollektiv um den ehemaligen Parkettleger Kurt Wagner (*1958), der sowohl die Texte als auch die Musik schreibt und mit seiner leicht rauchigen Stimme den Sound der Band prägt. Die Musik zeichnet sich durch einen gewissen Minimalismus aus, d. h. durch sparsame Instrumentierung und eine ruhige, zurückgenommene Handhabung, die von Fans gerne als „sanfte Eleganz“ bezeichnet wird. In Europa sind die Platten von Lambchop beim Label City Slang erschienen.

    Bei der Veröffentlichung ihres 2008er Albums OH (ohio) gingen die Gruppe und ihr Label einen ungewöhnlichen Weg: Die CD lag samt Hülle und Booklet der Oktober-Ausgabe des Magazins Rolling Stone bei, dessen Preis dafür nur geringfügig erhöht wurde. Die Aktion stieß allerdings auch auf Kritik: Zwei große Handelsketten nahmen sie zum Anlass, Lambchop-Alben aus ihren Regalen zu verbannen.

    Das von den Kritikern hochgelobte Album Mr. M wurde stark durch den Suizid Vic Chesnutts, der Freund und Mentor Kurt Wagners war, geprägt. Wagner malte das Covermotiv und die Illustrationen des Booklets in einer musikalischen Schaffenspause.

    Diskografie

    Kompilationen

    • 2001: Tools in the Dryer
    • 2006: The Decline of the Country and Western Civilization (1993-1999)
    • 2006: The Decline of Country and Western Civilization, Part 2: The Woodwind Years
    • 2010: Broken Hearts & Dirty Windows: Songs of John Prine
    • 2011: Turd Goes Back: Essential Tracks from Secret Secret Sourpuss & Big Tussie

    Weitere Alben

    • 1996: Hank (EP)
    • 2000: The Queens Royal Trimma (Livealbum)
    • 2001: Treasure Chest of the Enemy
    • 2002: Pet Sounds Sucks (Livealbum)
    • 2003: Mono (Livealbum)
    • 2004: Nashville Does Dallas
    • 2004: Boo Fucking Who? (Livealbum)
    • 2005: CoLab (Kollaboration mit Hands Off Cuba)
    • 2006: Succulence (Livealbum)
    • 2008: Rainer on My Parade (Livealbum)
    • 2009: Live at XX Merge (Livealbum)

    DVDs

    • 2007: No Such Silence

    Quellen

    1. Biografie auf musicline.de
    2. Artikel der Süddeutschen Zeitung (Aufgerufen am 5. Oktober 2008)
    3. Plattenkritik auf culturmag.de (Aufgerufen am 5. März 2012)
    4. a b Chartquellen: DE AT CH UK US

    Weblinks

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