1977

Ana Tijoux

  • Anamaría Merino Tijoux (* 12. Juni 1977 in Lille, Frankreich), besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Ana Tijoux oder Anita Tijoux (französische Aussprache: Breite Anerkennung wurde ihr mit ihrem zweiten Soloalbum 1977 zuteil.

    Biografie

    Anamaría Merino Tijoux wurde am 12. Juni 1977 in der französischen Stadt Lille als Tochter der Soziologin María Emilia Tijoux und Roberto Merino Jorquera geboren. Ihre chilenischen Eltern flüchteten vor der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet ins Exil nach Frankreich. 1982 zog die Familie nach Paris. Erst 1983 lernte sie Chile durch einen Familienbesuch bei ihren Großeltern kennen.

    1988 stieg sie als Tänzerin in den Hip-Hop ein. Nach Wiederherstellung der Demokratie in Chile kehrte sie wieder ins Land zurück und lies sich 1993 endgültig dort nieder. Zwei Jahre später integrierte sie sich mit Hilfe einer Rappergrupper der Gemeinde Macul, Santiago in der lokalen Szene und gründete mit Zaturno ihre erste Band Los Gemelos. In 1997 stieg ihre Bekanntheit durch das Feature La Medicina mit der Gruppe Los Tetas, ihre erste professionelle Studioaufnahme.

    Makiza

    1997 wird sie Teil der chilenischen Rap-Band Makiza, welche in diesem Jahr in der chilenischen Musikszene debütierte. Im folgenden Jahr veröffentlichte die Band mit großem Erfolg ihr erstes Album, Vida salvaje. 1999 folgte das Album Aerolíneas Makiza, welches Tabu-Themen wie das Leben im Exil, von Teenager-Eltern und Anderem anspricht.

    Im Jahr 2000 beteiligte sich Makiza am Cover Somos tontos, no pesados von Los Tres, dem letzten gemeinsamen Album der Band. Im selben Jahr trennten sich Makizas Mitglieder um individuelle Projekte zu verfolgen. So entstand Anitas Zusammenarbeit mit der Band Santo Barrio in Songs wie La persecución und La bienvenida im Jahr 2001. Noch 2001 reiste sie wieder nach Frankreich. Dort nahm sie ihren ersten Solo-Song Santiago Penando Estás auf, welcher als Teil des Tribute-Albums Después de vivir un siglo gewidmet Violeta Parra in Frankreich und Chile veröffentlicht wurde.

    Diskografie

    Alben

    • 2007: Kaos
    • 2009: 1977
    • 2011: La bala
    • 2014: Vengo

    Singles

    • 2007: Despabílate
    • 2008: Gol
    • 2008: A veces
    • 2010: 1977
    • 2010: Partir de cero
    • 2010: Crisis de un MC
    • 2011: Shock
    • 2012: Sacar la voz
    • 2014: Vengo
    • 2014: Somos sur
    • 2014: Los peces gordos no pueden volar
    • 2014: Todo lo sólido se desvanece en el aire

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. National Public Radio, Ana Tijoux On World Cafe (Memento vom 30. März 2014 im Internet Archive), 16. März 2011
    2. National Public Radio Tell Me More interview. 29. Juli 2010

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