Prince

  • Prince (* 7. Juni 1958 in Minneapolis, Minnesota als Prince Rogers Nelson) ist ein US-amerikanischer Sänger, Komponist, Songwriter, Musikproduzent und Multiinstrumentalist.

    Prince ist seit 1978 im Musikgeschäft tätig. Vor allem in den 1980er Jahren beeinflusste er die internationale Musikszene, indem er unterschiedliche Musikgenres miteinander kombinierte. Die stilistische Spannbreite seiner Musik reicht von R&B, Funk, Soul, Pop und Rock über Blues bis hin zum Jazz. Seine Liedtexte schreibt Prince selbst, zudem komponiert, arrangiert und produziert er seine Songs. Außerdem spielt er Instrumente wie Gitarre, E-Bass, Klavier, Keyboard und Schlagzeug. Bei der Mehrheit seiner Studioaufnahmen spielte er alle Instrumente selbst.

    Den internationalen Durchbruch schaffte Prince im Jahr 1984 mit dem Film, der Single und dem Album Purple Rain. Bislang verkaufte er weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger und gewann sieben Grammy Awards, 1985 einen Oscar sowie 2007 einen Golden Globe Award. 2004 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

    Seit den 1990er Jahren verficht Prince entschieden die Rechte an seinem geistigen Eigentum, was er unter anderem durch seinen Widerstand gegen Schallplattenfirmen zeigt. Aufgrund von Differenzen mit seiner damaligen Plattenfirma Warner Bros. Records legte Prince von 1993 bis 2000 seinen Künstlernamen ab. In dieser Zeit trug er statt eines aussprechbaren Namens ein Symbol als Pseudonym und wurde häufig als „The Artist Formerly Known As Prince“ (Der früher als Prince bekannte Künstler) bezeichnet. Nach dem Vertragsende mit Warner Bros. Records nennt sich der Musiker seit Mai 2000 wieder Prince.

    Anfang des 21. Jahrhunderts grenzte sich Prince zunehmend von der Musikindustrie ab und wählte unkonventionelle Vertriebskanäle für seine Tonträger; einige seiner Alben waren zeitweise nur über das Internet oder als Beilage einer handelsüblichen Zeitung erhältlich. Im April 2014 unterzeichneten Warner Bros. Records und Prince einen Vertrag, der dem Musiker die Urheberrechte an seinen Songs sichert.

    Leben

    Kindheit und Jugend

    Prince Rogers Nelson wurde am 7. Juni 1958 in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) geboren. Benannt wurde er nach dem Bühnennamen „Prince Rogers“ seines Vaters John Lewis Nelson (* 29. Juni 1916; † 25. August 2001).

    Der Halbitaliener John Lewis Nelson war hauptberuflich Angestellter der Firma Honeywell International in Minneapolis und trat in seiner Freizeit auf lokaler Bühne als Jazz-Pianist mit seiner Band The Prince Rogers Trio auf. Bei einem seiner Auftritte im Jahr 1956 in Minneapolis lernte Nelson die Jazzsängerin Mattie Della Shaw (* 11. November 1933; † 15. Februar 2002) Auch Mattie Shaw hatte bereits einen Sohn aus einer früheren Liaison.

    In einem späteren Interview erklärte John Lewis Nelson, er habe den ersten Sohn in seiner zweiten Ehe Prince genannt, damit dieser das verwirklichen könne, was Nelson sich selber vorgenommen hatte.

    Das Ehepaar lebte also mit acht Kindern aus drei verschiedenen Beziehungen gemeinsam in einem Haus in Minneapolis, bis es sich 1965 formell trennte.

    Wegen Streitigkeiten mit Baker zog Prince 1970 im Alter von zwölf Jahren zu seinem leiblichen Vater. Doch John Lewis Nelson warf seinen Sohn 1972 aus dem Haus, weil dieser sich mit einem Mädchen getroffen hatte. Fortan wohnte Prince bei seiner Tante, der Schwester von John Lewis Nelson, bis er schließlich 1973 von Bernadette Anderson aufgenommen wurde. Diese war geschieden und hatte ebenfalls sechs Kinder. Ihren Sohn André Anderson, der sich später André Cymone nannte, hatte Prince bereits 1965 in der Schule kennengelernt.

    Im Juni 1976 bestand Prince seine Abschlussprüfung an der Central Highschool und im Dezember 1976 bezog er im Alter von 18 Jahren seine erste eigene Wohnung in Minneapolis.

    Familie

    Von August 1985 bis Ende April 1986 war der 158 cm

    Im August 1990 lernte Prince bei einem Tour-Konzert in Mannheim die 15 Jahre jüngere Tänzerin Mayte Jannell Garcia (* 12. November 1973) kennen.

    Das zweite Mal heiratete Prince am 31. Dezember 2001 auf Hawaii,

    Meldungen und Berichte, die sein Privatleben betreffen, kommentiert Prince ausgesprochen selten. Er schirmt sein Privatleben rigoros ab.

    Karriere

    Musikalische Anfänge

    Als Prince’ Vater John Lewis Nelson von seiner Familie wegzog, ließ er sein Klavier im Haus zurück. Prince nutzte das, um selbst Klavierspielen zu lernen. Als er ab 1973 in der Familie von André Anderson wohnte, unternahmen die beiden Jugendlichen viel zusammen und lernten Gitarre, E-Bass, Keyboards, Schlagzeug und später auch Synthesizer spielen. Zusammen mit einem Cousin zweiten Grades von Prince gründeten sie ihre erste Band Phoenix. Sie wurde nach einem Album der Band Grand Funk Railroad aus dem Jahr 1972 benannt, und Prince übernahm den Gesang und spielte E-Gitarre. Nachdem Phoenix in Soul Explosion umbenannt wurde, war im Jahr 1974 Grand Central Corporation der neue Name der Band. Sie coverte Songs bekannter Interpreten. Das Schlagzeug bei Grand Central Corporation übernahm noch im selben Jahr Morris Day,

    Im Frühjahr 1976 wurde Grand Central Corporation in Champagne umbenannt und Prince nahm mit der Band im Studio Moonsound in Minneapolis weitere Songs auf. Dieses Studio gehörte dem gebürtigen Engländer Chris Moon, der Gedichte und Texte schrieb, die er vertonen wollte. Prince half ihm dabei und durfte im Gegenzug kostenlos seine eigene Musik im Studio Moonsound aufnehmen. Dadurch konnte er sein Wissen in Tontechnik weiterentwickeln und sich auch als Musiker fortbilden. Die Band Champagne löste sich in dieser Zeit auf. Chris Moon riet Prince dazu, seinen Nachnamen Nelson abzulegen und unter dem Künstlernamen „Prince“ aufzutreten. Jedoch lehnte Chris Moon ab, Manager von Prince zu werden. Stattdessen kontaktierte er Owen Husney, Besitzer einer Werbeagentur in Minneapolis, und spielte ihm Songs von Prince vor. Im Dezember 1976 wurde Husney per Vertrag der erste Manager von Prince, und Anfang April 1977 flogen sie zusammen nach Kalifornien. Dort hatte Husney Treffen mit Vertretern von diversen Schallplattenunternehmen organisiert, um einen Künstlervertrag für Prince abzuschließen. Am 25. Juni 1977 unterzeichnete Prince bei Warner Bros. Records seinen ersten Schallplattenvertrag, der ihm unter anderem ein Budget von 180.000 US-Dollar für die ersten drei Alben zusicherte. Bei Warner Bros. Records stand Prince bis zum 31. Dezember 1999 unter Vertrag.

    Die ersten Schritte im Musikgeschäft (1978–1981)

    Das Debütalbum For You erschien im April 1978. Kommerziell erfolgreich war das Album jedoch nicht, es verfehlte Goldstatus in den USA.

    Im Frühjahr 1979 engagierte Prince die Management-Agentur Bob Cavallo und Joe Ruffalo, aufgrund ihrer italienischen Herkunft damals auch scherzhaft Spaghetti Inc. genannt. Diese übernahm zusammen mit Partner Steve Fargnoli (* 1949; † 2001)

    1980 erschien sein drittes Album Dirty Mind, mit dem Prince sich endgültig von dem Image verabschiedete, eventuell der neue Stevie Wonder zu werden. Er trennte sich von seinem Afro-Look und legte sich eine Kurzhaarfrisur zu. Außerdem trat er in dieser Zeit oftmals in Tanga und Trenchcoat, kombiniert mit Strapsen und hochhackigen Schuhen in der Öffentlichkeit auf. In musikalischer Hinsicht wurde Prince zunehmend experimentierfreudiger und widmete sich Musikrichtungen, die auf seinen ersten beiden Alben nicht vorkamen.

    Prince’ Musik enthielt unterschiedliche Stilrichtungen und sprach somit keine eindeutige Zielgruppe an. Sein androgynes Erscheinungsbild und sein außergewöhnlicher Kleidungsstil verliehen Prince frühzeitig das Image eines Exzentrikers. Seine zum Teil sehr anzüglichen Liedtexte und seine Medienscheu ließen ihn zudem geheimnisvoll wirken. In einem seltenen Interview sagte Prince damals, er sei Fremden gegenüber „wirklich sehr schüchtern.“

    Der nationale und internationale Durchbruch (1982–1986)

    Das im Oktober 1982 veröffentlichte Doppelalbum 1999 spielte zunächst keine große Rolle in den US-Charts, bis der Fernsehsender MTV im Dezember 1982 das Musikvideo zur Single 1999 in sein Programm aufnahm.

    Doch hinter den Kulissen kam es zu Spannungen zwischen ihm und seinen Bandmitgliedern. Prince ließ sich von einem persönlichen Bodyguard abschirmen.

    1984 folgte das kommerziell erfolgreichste Jahr in Prince’ Karriere. Das Album Purple Rain erschien und belegte 24 Wochen ununterbrochen Platz eins der US-Albumcharts.

    Inzwischen legte Prince bei seinen Auftritten mehr Wert auf Choreografien; eigenwillige Kostümierungen gehörten weiterhin zu seinem Image. Auffallend an Prince’ Bühnen-Outfit in den Jahren 1984 und 1985 waren neben seinen hochhackigen Schuhen enge Hosen mit Rüschenhemden und Spitzenmanschetten sowie ein lilafarbener Trenchcoat.

    Unmittelbar nach der Preisverleihung der American Music Awards am 28. Januar 1985, bei der Prince in drei Kategorien gewann, trafen sich zahlreiche Musiker, um für das Musikprojekt USA for Africa den Song We Are the World aufzunehmen. Für Prince war eine Textzeile vorgesehen und ihm wurde ein Platz im Studio reserviert, damit er sie direkt neben Michael Jackson einsingen konnte. Ohne Angabe von Gründen erschien Prince jedoch nicht und steuerte stattdessen später einen eigenen Song für das Album bei. Damit festigte er seinen Ruf als Egozentriker.

    1985 gründete Prince mit finanzieller Beteiligung von Warner Bros. Records das Label Paisley Park Records.

    Sign o’ the Times bis zur Namensänderung (1987–1993)

    Im März 1987 erschien das Doppelalbum Sign o’ the Times, das nach Ansicht von Kritikern einen Höhepunkt des musikalischen Schaffens von Prince darstellt.

    Am 11. September 1987 eröffnete

    Das darauffolgende Album von Prince hätte im Dezember 1987 unter dem Namen Black Album erscheinen sollen. Doch eine Woche vor dem Veröffentlichungstermin sagte Prince die Auslieferung des Albums ab. bevor es im November 1994 doch noch offiziell von Warner Bros. Records veröffentlicht wurde.

    Trotz guter Kritiken für seine letzten Alben sank 1988 Prince’ Popularität in den USA, und sein kommerzieller Erfolg ging dort zurück. Dagegen wuchs seine Beliebtheit in Europa zunehmend an. Zum ersten Mal verkaufte sich mit Lovesexy ein Prince-Album in Europa besser als in seiner Heimat.

    Als im Juni 1989 der Kinofilm Batman anlief, kehrte der nationale kommerzielle Erfolg für Prince zurück. Sein gleichnamiges Album erschien als Soundtrack zum Kinofilm und wurde, wie auch die Single Batdance, Nummer eins der US-Charts.

    Im Jahr 1991 gründete Prince seine neue Begleitband The New Power Generation, kurz The NPG genannt. Diese Band, deren Besetzung im Lauf der Jahre wechselte, unterstützt ihn bis heute bei seinen Konzerten und bei Aufnahmen zu seinen Studioalben. Dank der Single-Erfolge Gett Off und Cream avancierte sein dreizehntes Album Diamonds and Pearls 1991 zu Prince’ weltweit am zweitbesten verkauften Album nach Purple Rain.

    Für die gemessen an Diamonds and Pearls mäßigen Verkaufszahlen des nachfolgenden Albums Love Symbol machte Prince im Jahr 1992 seine Plattenfirma Warner Bros. Records verantwortlich. Er warf ihr vor, sie hätte das Album nicht intensiv genug beworben. Zudem war Prince über die Verkaufsstrategie generell anderer Meinung als seine Schallplattenfirma. Diese hatte ihn in der Vergangenheit mehrfach dazu gedrängt, nicht zu viele Alben hintereinander zu veröffentlichen, um den Musikmarkt nicht mit seiner Musik zu übersättigen.

    Anfang 1993 kam es schließlich zum offenen Konflikt zwischen Prince und Warner Bros. Records. Seine Schallplattenfirma verlangte eine Schaffenspause und wollte ein Greatest-Hits-Album von ihm auf den Markt bringen. Prince sah sich daraufhin in seiner künstlerischen Freiheit eingeschränkt.

    Die namenlose Zeit (1993–2000)

    Am 7. Juni 1993, dem 35. Geburtstag des Musikers, gab das Paisley Park Studio per Pressemitteilung bekannt, Prince ändere seinen Künstlernamen in ein unaussprechbares Symbol. Alle Informationen über finanzielle Details der Vertragsinhalte sind jedoch Spekulation, da es darüber nur sehr unterschiedliche Angaben gibt, aber keine offiziellen Meldungen.

    In den Medien wurde Prince nun unter anderem „The Artist Formerly Known As Prince“ – abgekürzt auch „TAFKAP“ – oder einfach „The Artist“ genannt. Er selbst wollte in dieser Zeit nicht mehr mit seinem alten Künstlernamen angesprochen werden und schrieb sich den Begriff “Slave” (deutsch: „Sklave“) auf die Wange.

    In der Folgezeit distanzierte sich Prince zunehmend von Warner Bros. Records. Er selbst veranstaltete nur noch minimale oder gar keine Werbung mehr für seine von Warner veröffentlichten Alben und Singles. Ab 1993 lieferte Prince vorwiegend älteres und qualitativ schwächeres Songmaterial an seine Plattenfirma ab, um den Vertrag zu erfüllen. Im Booklet des Albums Chaos and Disorder (1996) war dann folgender Text zu lesen: “Originally intended 4 private use only, this compilation serves as the last original material recorded by O(+> 4 warner brothers records” (deutsch: „Ursprünglich nur zur privaten Nutzung beabsichtigt, dient diese Zusammenstellung als das letzte Originalmaterial, das O(+> für Warner Brothers Records aufgenommen hat“).

    Im Zeitraum von 1994 bis 2000 schloss Prince unter dem Namen des unaussprechbaren Symbols auch Verträge mit verschiedenen anderen Schallplattenfirmen ab, bei denen er – parallel zum bei Warner Bros. Records laufenden Vertrag – mehrere Alben veröffentlichte. In allen Plattenverträgen, die Prince nach seiner letzten Unterschrift bei Warner Bros. Records abschloss, sicherte er sich die Urheberrechte an seinen eigenen Songs. Diejenigen Alben, die Prince als „Symbol“ bei Schallplattenfirmen wie EMI oder Arista Records herausbrachte, vermarktete er sehr intensiv. Anlässlich der Veröffentlichung des Albums Emancipation (1996) war Prince beispielsweise Gesprächsgast in der Oprah Winfrey Show,

    Im August 1997 traf Prince bei einer Aftershow in Nashville (US-Bundesstaat Tennessee) den Bassisten Larry Graham, wonach sich eine Freundschaft zwischen den beiden Musikern entwickelte. Larry Graham gehörte damals wie heute zu den Zeugen Jehovas, und Prince trat später ebenfalls dieser Glaubensgemeinschaft bei. Seit 1998 ist Larry Graham regelmäßiger Gastmusiker bei Konzerten von Prince und wirkt auch als Studiomusiker bei Prince-Produktionen mit.

    Im Januar 1998 veröffentlichte Prince das Album Crystal Ball. Nach seinen jahrelangen Differenzen mit Warner Bros. Records grenzte er sich nun zum ersten Mal von der Schallplattenindustrie generell ab: Er vertrieb sein Album ausschließlich im Internet über seine damalige Homepage. Dort konnte eine limitierte 5-CD-Set-Auflage bestellt werden, die nur bei seinem eigenen Label NPG Records erschien.

    Am 31. Dezember 1999 endete der Vertrag mit Warner Bros. Records und am 16. Mai 2000 kündigte The Artist Formerly Known As Prince auf einer Pressekonferenz in New York an, wieder seinen ursprünglichen Künstlernamen Prince anzunehmen.

    Prince und das Internet (2001–2004)

    Nach dem Vertragsende mit Warner Bros. Records arbeitete Prince mehr als vier Jahre lang mit keinem Major-Label zusammen. Stattdessen schuf er im Februar 2001 seine Homepage NPG Music Club.com, auf der man sich damals als lebenslanges Mitglied kostenpflichtig registrieren lassen konnte. Mit Hilfe dieser Homepage führte Prince von 2001 bis Anfang 2004 seinen Musikvertrieb durch. So konnte er selbst entscheiden, wie viele und welche Songs er wann veröffentlichen wollte, da er nicht mehr von Entscheidungen einer Schallplattenfirma abhängig war. Außerdem konnte er seine Musik schneller zugänglich machen, einige seiner Alben waren ausschließlich als Download-Version zu beziehen.

    Für einige Alben schloss Prince auch Verträge mit Independent-Labels ab, die die Alben auf herkömmliche Art und Weise vertrieben. Allerdings wurden diese Alben, etwa The Rainbow Children (2001) oder N.E.W.S (2003), nicht weltweit veröffentlicht, und Singles wurden generell nicht ausgekoppelt. Mitglieder von NPG Music Club.com konnten sich die Alben vier Wochen vor der regulären Veröffentlichung für den freien Verkauf herunterladen oder vorbestellen. Prince bot Mitgliedern noch weitere Optionen an; beispielsweise konnten diese sich die besten Plätze für die One-Nite-Alone-Tour (2002) über die Homepage reservieren lassen und hatten Zutritt zu Soundchecks, die Prince gewöhnlich vor jedem Konzert gab.

    Im Jahr 2006 wurde Prince mit dem Webby Lifetime Achievement Award geehrt, wobei sein Gebrauch des Internets gewürdigt wurde.

    Das Comeback (2004–2007)

    Prince’ Bekanntheitsgrad war über die Jahre gesunken und in den internationalen Hitparaden war er kaum noch vertreten, als ihm 2004 ein Comeback gelang. Bei der Grammy-Verleihung im Februar 2004 trat er gemeinsam mit Beyoncé Knowles auf und sang mit ihr im Duett seinen Hit Purple Rain. Die Grammy-Verleihung wurde in diversen Ländern im Fernsehen übertragen, so dass er international wieder ins Gespräch kam.

    Im April 2004 veröffentlichte Prince sein Album Musicology. Nach fünf Jahren erschien damit wieder ein Album, das auf konventionellem Weg mit Unterstützung eines Major-Labels, Columbia Records, weltweit vermarktet wurde. Musicology erreichte in den USA Doppelplatinstatus

    Im Jahr 2006 veröffentlichte Prince bei dem Universal-Label das Album 3121, das gute Kritiken bekam. Es wurde nach Purple Rain (1984), Around the World in a Day (1985) und Batman (1989) seine vierte Nummer eins in der US-amerikanischen Albumhitparade.

    Anfang Februar 2007 hatte Prince einen Live-Auftritt in der Halbzeitpause des Super Bowl XLI in Miami (US-Bundesstaat Florida), was seine wiedererlangte nationale Popularität widerspiegelte. Der Auftritt wurde von ungefähr 140 Millionen US-amerikanischen Fernsehzuschauern verfolgt.

    Abgrenzung von der Musikindustrie (2007–2013)

    Trotz des wiedererlangten Erfolgs wollte Prince sich weiterhin keiner Schallplattenfirma unterordnen. Das Ende Juli 2007 von Sony BMG Music Entertainment veröffentlichte Album Planet Earth erhielten Leser der britischen Sonntagszeitung The Mail On Sunday bereits am 15. Juli 2007 als Gratisbeilage, denn Prince hatte einen eigenen Vertrag mit dieser Zeitung abgeschlossen. Sony BMG Music England betrachtete das als Affront und brachte daraufhin das Album Planet Earth in Großbritannien nicht heraus.

    Ein Jahr später veröffentlichte Prince das Coffee Table Book 21 Nights. Der 256-seitige Fotoband dokumentiert Prince’ Aufenthalt in London während seiner Konzertreihe von August bis September 2007. Zusätzlich enthält das Buch die CD Indigo Nights, ein Zusammenschnitt verschiedener Aftershows im Musikclub indigO2, die Prince nach den regulären Londoner Konzerten gab. Indigo Nights erschien ausschließlich als Buchbeilage und gelangte nicht in den freien CD-Verkauf.

    Im März 2009 schuf Prince die Homepage Lotusflow3r.com, die er jedoch nach genau einem Jahr im März 2010 wieder schloss. Ähnlich wie bei NPG Music Club.com konnte man sich auf Lotusflow3r.com als Mitglied kostenpflichtig registrieren lassen und sich dann unter anderem die damals aktuellen Prince-Alben Lotusflow3r und MPLSound herunterladen. Zudem konnten diverse Musikvideos und Liveauftritte von Prince angeschaut werden. Die beiden genannten Alben kamen auch in den Einzelhandel, jedoch nur in der US-amerikanischen Handelskette Target Corporation. Damit ging Prince wiederum Schallplattenfirmen aus dem Weg und organisierte seinen CD-Verkauf über alternative Kanäle. Er betrieb in den USA aufwendige Werbung für die Alben und trat in diversen Fernsehsendungen auf. Außerhalb der USA können die Alben nur als Import käuflich erworben werden.

    Im Juli 2010 gab Prince nach zehn Jahren wieder einer britischen Zeitung ein Interview. Gegenüber der Tageszeitung Daily Mirror vertrat er die Meinung, das Internet sei „vollständig vorbei.“ Es werde keine Downloads seiner neuen Songs geben. Er sehe keinen Grund, seine Musik über Plattformen wie den iTunes Store zu verkaufen, weil er die Akzeptanz des Bezahlsystems bezweifle. Er glaube jedoch, neue Wege zu finden, seine Musik zu verbreiten. Damit grenzte sich Prince erneut von der Musikindustrie ab und vertrieb ein Album auf ähnliche Art und Weise, wie bereits im Jahr 2007 bei der Veröffentlichung seines Albums Planet Earth in Großbritannien.

    2012 löste Prince seinen seit 2005 bestehenden Schallplattenvertrag bei dem Major-Label Universal auf.

    Anfang 2013 gründete Prince eine neue Begleitband mit Namen 3rdEyeGirl. Diese Band besteht aus den drei Musikerinnen Hannah Ford am Schlagzeug, Ida Nielsen am E-Bass sowie Donna Grantis an der E-Gitarre.

    Rückkehr zu Warner Bros. Records (seit 2014)

    Seit dem 18. April 2014 steht Prince wieder bei dem Major-Label Warner Bros. Records unter Vertrag. Nach Angaben des Unternehmens besitzt er nun sämtliche Rechte an Songs, die er für das Label aufgenommen hat. Über finanzielle Details der Vertragsinhalte wurde nichts bekannt gegeben. Zu dem Vertragsabschluss sagte Prince, dass er und Warner „mit den Ergebnissen der Verhandlungen sehr zufrieden“ seien.

    Ende September 2014 brachte Prince bei Warner Bros. Records mit Art Official Age und PlectrumElectrum zwei neue Studioalben heraus. Ferner löschte er Ende November seine Benutzerkonten bei Facebook, Instagram, SoundCloud, Twitter und YouTube. Eine offizielle Begründung gab Prince dafür nicht.

    Am 9. Mai 2015 legte sich Prince ein neues Benutzerkonto bei Twitter zu.

    Musik

    Bereits seit Prince’ Debütalbum For You im Jahr 1978 ist der Satz “Produced, Arranged, Composed and Performed by Prince” (deutsch: „Produziert, arrangiert, komponiert und vorgetragen von Prince“) auf den von ihm veröffentlichten Tonträgern zu finden, er kann fast als sein Markenzeichen gelten. Von vereinzelten Coverversionen abgesehen, verfasst Prince alle Liedtexte und Melodien seiner Songs, er spielt auch viele Musikinstrumente auf seinen Studioalben selbst ein. Die Begleitmusiker, die ihn bei den Aufnahmen seiner aktuellen Studioalben unterstützen, spielen lediglich bei einzelnen Songs Instrumente wie Bass, Schlagzeug oder Gitarre. Regelmäßige Gastmusiker bei Prince’ Studioalben waren seit den 1980er Jahren Perkussionistin und Sängerin Sheila E. sowie Arrangeur Clare Fischer, seit den 1990er Jahren Saxofonistin Candy Dulfer, Bassist Larry Graham und Altsaxofonist Maceo Parker, und seit 2002 Posaunist Greg Boyer. Ferner arbeitete Prince im Jahr 2003 mit Violinistin Vanessa-Mae und im Jahr 2007 mit den ehemaligen The-Revolution-Mitgliedern Wendy Melvoin und Lisa Coleman zusammen.

    Musikalischer Stil

    Das typische Merkmal des musikalischen Werks von Prince ist seine stilistische Vielfalt. Erstens bewegte er sich in seiner Karriere bereits auf ganz unterschiedlichem musikalischem Terrain, zweitens verknüpfte er in seinen Alben und Songs wiederholt verschiedene Musikstile miteinander. Er kann daher nicht ausschließlich einem bestimmten Musikgenre zugeordnet werden.

    Prince’ musikalische Entwicklung begann in den 1970er Jahren. Als Jugendlicher spielte er mit seinen damaligen Bands Songs nach, etwa von Interpreten wie Sly & the Family Stone, Jimi Hendrix, Stevie Wonder, James Brown, Parliament, Grand Funk Railroad und Earth, Wind and Fire. Außerdem wurde Prince von Joni Mitchell und Carlos Santana beeinflusst.

    Auf seinen ersten beiden Alben For You (1978) und Prince (1979) dominieren R&B sowie Funk, Rock und Pop mit Disco-Einflüssen. In den 1980er Jahren erweiterte Prince sein musikalisches Spektrum und wurde zunehmend einfallsreicher bei der Kombination unterschiedlicher Musikstile. Songs aus dem New-Wave-, Rockabilly- und Rock-’n’-Roll-Genre kamen auf den Alben Dirty Mind (1980) und Controversy (1981) hinzu, 1999 (1982) und Purple Rain (1984) sind zudem von Dance und Electro Funk geprägt. Auf Around the World in a Day (1985) entdeckte Prince die Hippie-Ära und kreierte ein Album aus Psychedelic Soul, Psychedelic Rock und R&B-Songs.

    Auffällig in dieser Zeit war, dass Prince zunächst auf für R&B-Musik typische Standardinstrumente wie Bläser verzichtete. An Stelle von Saxophon und Trompeten benutzte er Synthesizer.

    Im Jahr 1981 setzte Prince zum ersten Mal das Linn LM-1 als Drumcomputer ein und benutzte dieses für die Aufnahmen einiger seiner Songs bis einschließlich 1987. Zuvor und in den darauffolgenden Jahren spielte er die Beats üblicherweise per Schlagzeug ein.

    In den 1980er Jahren galt Prince als rebellischer Pionier, der sich nicht scheute, unterschiedliche Musikstile gepaart mit teilweise sehr anzüglichen Texten miteinander zu verknüpfen. Doch diesen Ruf verlor er in den 1990er Jahren allmählich. In seinen Alben Diamonds and Pearls (1991) und Love Symbol (1992) widmete er sich unter anderem Musikrichtungen wie Rap und Hip-Hop,

    Anfang des 21. Jahrhunderts waren Prince’ Alben von Jazz-Einflüssen geprägt. Dazu zählt The Rainbow Children (2001) genauso wie 2003 die instrumentalen Fusion-Alben Xpectation – das nur als Download erhältlich war – und N.E.W.S.

    Seit seinem Album Musicology aus dem Jahr 2004 knüpft Prince wieder an die Mischung aus Musikstilen an, die ihn in den 1980er Jahren bekannt und erfolgreich gemacht hatte; R&B-, Funk-, Soul-, Pop- und Rock-Elemente, unterstützt von Blas- und Streichinstrumenten, sind auf den folgenden Alben vertreten.

    Songtexte

    Prince’ Songtexte handeln meist von Liebe, zwischenmenschlichen Beziehungen oder Sexualität. Aber auch politische und gesellschaftskritische Themen sowie religiöse und spirituelle Inhalte kommen in seinen Texten vor.

    In den 1970er, 1980er und 1990er Jahren widmete sich Prince in seinen Liedtexten unter anderem verschiedenen Facetten der Sexualität. 1979 sang er beispielsweise im Song Bambi von lesbischer Liebe, da im Song das Wort Motherfucker vorkommt. Wie nur schon durch Songtitel wie Orgasm (1994) und Pussy Control (1995) klar wird, scheute sich Prince auch weiterhin nicht vor Liedtexten mit sexuellen Inhalten.

    Seit dem 21. Jahrhundert distanziert sich Prince jedoch von seinen allzu deutlichen Texten und spielt Songs wie Head oder Sexy MF nicht mehr live. 2001 erklärte er in einem Interview, dass er alle Kraftausdrücke aus seinen Liedtexten entfernen wolle. Seitdem richtet Prince sich danach.

    Wenn seine Texte politische oder gesellschaftskritische Inhalte behandeln, schildert Prince typischerweise eine Situation oder ein Thema, ohne dabei seine eigene Meinung kundzutun. Beispielsweise thematisiert er im Song Annie Christian (1981) den Mord an John Lennon.

    In manchen seiner Liedtexte widmet sich Prince religiösen und zuweilen auch spirituellen Themen. Im Song Controversy (1981) zitiert er das Vaterunser,

    Gesang

    Charakteristisch für Prince ist sein zuweilen hoher Falsettgesang. Da Prince auf seinen ersten beiden Alben For You und Prince überwiegend mit einer sehr hohen Kopfstimme singt, verglich das Musikmagazin Rolling Stone seinen Gesang 1979 mit dem von Smokey Robinson. Weitere Beispiele für Prince’ Falsettgesang finden sich auf den Singleauskopplungen Kiss (1986), The Most Beautiful Girl in the World (1994) und Black Sweat (2006).

    Bei einigen Songs kreiert Prince einen Stimmeffekt, den er „Camille“ nennt. Dabei läuft das Tonband während der Gesangsaufnahme langsamer als normal. Beim Abspielen des Tonbands im Normaltempo entsteht ein Pitch-Shifting-Effekt, durch den Prince’ Stimme etwas höher und schneller wirkt, etwa als würde er unter Einfluss von Helium singen. Zu hören ist diese tiefe Stimme beispielsweise in dem Song Bob George (1994) oder bei diversen Songs des Albums The Rainbow Children (2001).

    Die meisten seiner Texte singt Prince melodisch vertont, gelegentlich finden sich aber auch Passagen von Sprechgesang in seinen Stücken. Beispiele hierfür sind Songs wie Controversy (1981), Girls & Boys (1986) oder Dead on It (1994), das Prince ursprünglich im Jahr 1986 aufnahm und für das Black Album vorgesehen hatte. In diesem Song stottert er einen Text, der sich über die Musikrichtung Rap lustig macht. Dennoch griff Prince vor allem in den 1990er Jahren gelegentlich auf diese Vortragsform zurück und trägt in Songs wie Gett Off (1991) oder Sexy MF (1992) einen Rap-ähnlichen Gesang vor.

    Prince übernimmt in seinen Songs sowohl den Hauptgesang als auch weitere mehrstimmige Gesangsspuren, beispielsweise in dem A-cappella-Stück For You (1978) oder in den Songs When Doves Cry (1984) und Gold (1995). Die Backing Vocals in seinen Songs stammen ebenfalls vorwiegend von ihm, gelegentlich wird er dabei aber auch von Bandmitgliedern unterstützt. Vereinzelt singen Bandmitglieder komplette Textzeilen in Prince’ Songs, etwa Wendy Melvoin und Lisa Coleman in Songs der 1980er Jahre, Rosie Gaines in Songs aus den 1990er Jahren, Shelby J. in Songs der 2000er Jahre oder 3rdEyeGirl in Songs ab 2013.

    Bei einzelnen Songs singt Prince mit Gastsängerinnen wie beispielsweise Apollonia Kotero (1984), Sheena Easton (1987 und 1989), Carmen Electra (1992), Nona Gaye (1994), Gwen Stefani (1999), Angie Stone (2001) und Zooey Deschanel (2014) zusammen im Duett. Als Gastrapper wirken unter anderem Doug E. Fresh (1998), Chuck D (1999), Eve (1999) und Q-Tip (2009) bei einzelnen seiner Songs mit.

    Einfluss auf andere Künstler

    Der musikalische Einfluss von Prince spiegelt sich in diversen Bereichen der internationalen Musikszene wider. The Boston Globe schrieb 2002, dass Prince zu den meistgecoverten Künstlern seiner Zeit zähle und viele zeitgenössische Musiker in ihrem Sound Elemente Prince’ musikalischen Stils verarbeiteten.

    Auch deutsche Musiker wie beispielsweise das Palast Orchester featuring Max Raabe (2001), Joy Denalane (2004), Texas Lightning (2005), Uwe Schmidt unter dem Pseudonym Señor Coconut (2008) und Barbara Morgenstern (2011) interpretierten Songs von Prince neu.

    Die Schweizer Rockband Züri West nahm mit I ha di gärn gha (1996) eine schweizerdeutsche Version von When You Were Mine vom Album Dirty Mind auf und der österreichische Jazzmusiker David Helbock veröffentlichte im Jahr 2012 ein Album mit Songs von Prince.

    Einige Songs von Prince wurden nicht durch ihre Originalversion, sondern erst durch Neuaufnahmen anderer Musiker bekannt. Chaka Khan beispielsweise verzeichnete 1984 mit I Feel for You einen internationalen Top-Ten-Hit, und Sinéad O’Connor erzielte 1990 mit der Single Nothing Compares 2 U einen Welterfolg. Ursprünglich hatte Prince diesen Song für die Band The Family – sein damaliges Nebenprojekt – geschrieben, die Nothing Compares 2 U bereits im August 1985 auf ihrem Album The Family veröffentlichte. Eine von Prince selbst interpretierte Version erschien erst im Jahr 1993, gesungen als Live-Duett mit der Sängerin Rosie Gaines.

    Prince seinerseits covert sehr selten Songs anderer Künstler, um sie auf eigenen Studioalben zu veröffentlichen. Lediglich auf seinem Album Emancipation (1996) interpretierte er unter anderem Songs von Thom Bell, auf Rave Un2 the Joy Fantastic (1999) einen Song von Sheryl Crow und auf Lotusflow3r (2009) einen Song von Tommy James & the Shondells.

    Zudem komponierte Prince, zum Teil unter Pseudonymen, Songs für diverse Künstler. Zu diesen gehören Stevie Nicks (1983 Stand Back), Sheena Easton (1984 Sugar Walls), The Bangles (1985 Manic Monday), Madonna (1989 Love Song), Patti LaBelle (1989 Yo Mister), Joe Cocker (1991 Five Women), Martika (1991 Love… Thy Will Be Done), Céline Dion (1992 With This Tear), Earth, Wind and Fire (1993 Super Hero) und No Doubt (2001 Waiting Room). Ferner schrieb Prince Songs für Miles Davis, die dieser aber nie als Studio-Versionen herausbrachte.

    Außerdem gründete Prince Bands wie The Time, Apollonia 6, The Family, Madhouse und The New Power Generation. Er schrieb und produzierte für diese Bands Songs und unterstützte als Mentor unter anderem die Karrieren von Jill Jones, Sheila E., Carmen Electra und Andy Allo. Als die musikalischen Laufbahnen von George Clinton, Mavis Staples und Chaka Khan kommerziell in einem Tief waren, nahm Prince diese Künstler bei seinen Labels Paisley Park Records beziehungsweise ab 1994 NPG Records unter Vertrag. Er schrieb für sie Songs, so dass die genannten Musiker ihre Karrieren fortsetzen konnten.

    Gelegentlich agiert Prince als Gastmusiker; beispielsweise sang er im Jahr 1999 Backing Vocals für Ani DiFranco, spielte 2002 Keyboard für Common, 2005 E-Gitarre für Stevie Wonder und 2013 Bassgitarre für Janelle Monáe.

    Konzerte

    Prince spielte in seiner Karriere bisher über 30 Tourneen. Er übernimmt an seinen Konzerten nicht nur den Gesang, sondern betätigt auch verschiedene Musikinstrumente. So spielt er bei seinen Auftritten regelmäßig Gitarre oder Klavier, an dem er zuweilen ein zirka 15-minütiges Medley gibt. Gelegentlich greift er auch zu Schlagzeug, Bass oder Synthesizer. Die typischen Prince-Konzerte der 1980er und 1990er Jahre waren glamouröse Bühnenshows mit ausgefeilten Choreografien und dutzenden Kostümwechseln. Seit dem 21. Jahrhundert verzichtet Prince weitgehend auf solche Showeffekte und konzentriert sich stärker auf seine eigentlichen musikalischen Fähigkeiten; beispielsweise gestaltet er jedes Konzert durch eine andere Songauswahl individuell. Bei seinen Livekonzerten wird Prince von den Musikern und Hintergrundsängerinnen begleitet, die auch bei den Aufnahmen seiner jeweils aktuellen Studioalben mitwirken. Sheila E. gastiert seit 1984 gelegentlich bei Prince auf der Bühne.

    Sein Konzertdebüt gab Prince am 5. Januar 1979 in Minneapolis vor zirka 300 Zuschauern. Prince begleitete James zwei Monate lang bei dessen Fire-It-Up-Tournee und sammelte dadurch Live-Erfahrung.

    Im Frühjahr 1981 gab Prince erstmals Konzerte in Europa, doch die Club-Auftritte in Amsterdam, London und Paris fanden keine größere Beachtung.

    Drei Jahre danach stand Prince auf dem kommerziellen Höhepunkt seiner Karriere, und die Purple-Rain-Tour von 1984 bis 1985 avancierte mit zirka 1,75 Millionen Besuchern in den USA zu seiner erfolgreichsten Tournee.

    Nachdem Prince 1993 seinen Künstlernamen geändert hatte, wählte er die Songs für seine Konzerte anders aus. So verzichtete er in den Jahren 1994 bis 1996 auf Hits wie When Doves Cry, Purple Rain oder Kiss. Stattdessen spielte Prince unter anderem Songs, die zu dem Zeitpunkt noch gar nicht veröffentlicht waren.

    Auch die Musicology-Tour im Jahr 2004 war erfolgreich, sie wurde in den USA von ungefähr 1,5 Millionen Menschen besucht und spielte 87 Millionen US-Dollar ein.

    Im 21. Jahrhundert spielte Prince mehrfach bei Musikfestivals, was er zuvor selten getan hatte. So trat er in den Jahren 2007, 2009 und 2013 beim Montreux Jazz Festival auf, nahm im Jahr 2008 am Coachella Valley Music and Arts Festival teil, und trat im Jahr 2010 unter anderem beim Roskilde-Festival auf.

    Von Dezember 2010 bis September 2012 war Prince mit seiner Begleitband The New Power Generation mit der Welcome-2-America-Tour weltweit unterwegs. Während des Tourabschnitts in den USA traten diverse Gastmusiker auf, beispielsweise Alicia Keys, Carlos Santana, Mary J. Blige, Stevie Wonder und Whitney Houston.

    Seit dem Jahr 2013 tritt Prince vorwiegend mit seiner Begleitband 3rdEyeGirl live auf.

    Aftershows

    Seit 1986 spielt Prince nach seinen Konzerten gelegentlich Aftershows. Bei den Aftershows entsteht meist eine intimere Atmosphäre zwischen Prince und dem Publikum, da er auf Bühnenshows, Choreografien und die aufwendigen Lightshows seiner Hauptkonzerte verzichtet.

    Die Songauswahl gestaltet Prince anders als bei seinen Hauptkonzerten; er verzichtet oftmals auf Hits wie 1999, Purple Rain oder Cream. Keine Seltenheit sind dagegen zehnminütige Instrumentalversionen von beispielsweise Billy-Cobham-, Duke-Ellington- oder Miles-Davis-Songs und Coverversionen von James Brown, Jimi Hendrix, Carlos Santana, Sly & the Family Stone, Aretha Franklin, Parliament / Funkadelic oder Mother’s Finest. Seine Backgroundsänger nehmen eine wesentlich größere Rolle als beim Hauptkonzert ein und interpretieren gelegentlich als Solisten Songs, bei denen Prince sich dann auf die Begleitung durch Instrumente wie Gitarre, Schlagzeug oder Bass konzentriert.

    Höhepunkte mancher Aftershows von Prince sind Gastauftritte bekannter Musiker. Bei solchen Live-Anlässen spielte er bereits unter anderem zusammen mit Eric Clapton (14. August 1986 in London),

    Verteidigung geistigen Eigentums

    In den 1990er Jahren begann Prince, sein geistiges Eigentum konsequent zu schützen; so brachte er insbesondere in den 2000er Jahren verschiedene Fälle von Urheberrechtsverletzungen vor Gericht.

    Im Jahr 1992 verklagte Prince die Hip-Hop-Gruppe Arrested Development, weil die Band unerlaubterweise das Wort Tennessee für ihre gleichnamige Single aus Prince’ Top-Ten-Hit Alphabet St. (1988) gesampelt hatte. Arrested Development musste schließlich 100.000 US-Dollar an Prince bezahlen.

    Im Jahr 2006 reichte Prince eine Klage vor dem Landgericht Berlin ein, weil in Deutschland eine DVD mit einem illegalen Prince-Konzertmitschnitt aus dem Jahr 1983 vertrieben wurde. Das zuständige Gericht gab seiner Klage in allen Teilen statt und die DVD durfte nicht mehr verkauft werden.

    Im Jahr 2010 ließ Prince das Symbol, das er im Zeitraum von 1993 bis 2000 als Pseudonym benutzt hatte, vom Albumcover der Michael-Jackson-CD Michael noch vor deren Veröffentlichungsdatum entfernen. Im Juni 2011 bemerkte Prince gegenüber der britischen Tageszeitung The Guardian, er sollte „ins Weiße Haus gehen, um darüber zu sprechen, wie man das Urheberrecht schützen kann.“

    Im Januar 2014 reichte Prince eine Klage bei einem Gericht in San Francisco (US-Bundesstaat Kalifornien) über 22 Millionen US-Dollar gegen 22 Raubkopierer ein, die Bootlegs von Konzert-Mitschnitten des Musikers produzierten und beispielsweise über Websites wie Facebook verbreiteten und hochgeladen haben sollen.

    Film

    Prince als Schauspieler und Filmregisseur

    In den Jahren 1984 bis 1990 war Prince auch als Schauspieler und Filmregisseur tätig. An sein erfolgreiches Schauspieldebüt im Musikfilm Purple Rain konnte er jedoch anschließend nicht mehr anknüpfen. Zwar ist er Hauptdarsteller dreier weiterer Filme, in denen er zusätzlich auch Regie führte, doch keiner von diesen erreichte nur annähernd den kommerziellen Erfolg seines Leinwanddebüts.

    Der Musikfilm Purple Rain lief am 27. Juli 1984 in den US-amerikanischen Kinos an. Mit einem Budget von sieben Millionen Dollar gelang es Regisseur und Drehbuchautor Albert Magnoli, einen kommerziellen Erfolg zu erzielen, da der Film damals knapp 70 Millionen Dollar in US-amerikanische Kinokassen einspielte.

    Die US-Premiere des Schwarzweißfilms Under the Cherry Moon fand am 1. Juli 1986 statt. Prince, diesmal selbst Filmregisseur, spielt einen Gigolo, der sich an der Côte d’Azur in eine Tochter aus reichem Hause verliebt. Diese wird von Kristin Scott Thomas gespielt, die damals ihr Kinodebüt gab. Doch der Film geriet zum Misserfolg: Er kostete zwölf Millionen US-Dollar, spielte aber nur zehn Millionen US-Dollar ein Prince erhielt diesen Negativpreis bei der Verleihung 1987 in den Kategorien „schlechtester Hauptdarsteller“ und „schlechteste Regie“ sowie „schlechtester Filmsong“ für den Song Love or Money – die B-Seite der Grammy-gekrönten Single Kiss. Zudem wurde Jerome Benton zum „schlechtesten Nebendarsteller“ gewählt und Under the Cherry Moon zum „schlechtesten Film“ des Jahres 1986.

    Dessen ungeachtet führte Prince erneut Regie in einem Film, diesmal bei dem Konzertfilm Sign O’ the Times, der am 20. November 1987 in US-amerikanischen Kinos anlief. Der Film besteht überwiegend aus Konzertaufnahmen in Rotterdam und Antwerpen während Prince’ Europatournee 1987. Ergänzend wurden einige Szenen im Paisley Park Studio in Minneapolis gedreht. Nach dem kommerziellen Misserfolg des Vorgängerfilms Under the Cherry Moon unterstützte die Filmabteilung von Warner Bros. den Film jedoch nicht, so dass Prince einen anderen Verleih suchen musste.

    Graffiti Bridge ist der bisher letzte Film, in dem Prince Regie führte. Er übernahm abermals die Hauptrolle und war auch als Drehbuchautor tätig. Madonna war ursprünglich als Hauptdarstellerin vorgesehen, doch sie lehnte die Rolle ab, nachdem sie das Drehbuch gelesen hatte. Prince wurde erneut mehrfach für die Goldene Himbeere nominiert, blieb bei der Verleihung 1991 jedoch von einem Preis verschont.

    Sonstige Filmprojekte

    Ohne selbst als Schauspieler aufzutreten, wirkte Prince an verschiedenen weiteren Filmprojekten mit. Im Juni 1989 lief der Film Batman in den US-amerikanischen Kinos an, der zu einem der weltweit erfolgreichsten Filme des Jahres wurde. Bei beiden Auftritten spielte er sich selbst.

    Zudem wird Prince seit den 1980er Jahren gelegentlich im US-amerikanischen Film thematisiert oder zitiert; so macht Spike Lee in seinem Film Do the Right Thing aus dem Jahr 1988 positive Anspielungen auf Prince als Identifikationsfigur für Afroamerikaner. Ein anderes Beispiel ist der 1990 erschienene Kinofilm Pretty Woman, in dem die von Julia Roberts gespielte Titelfigur einige Zeilen des Songs Kiss in der Badewanne singt und kurz darauf über Prince spricht.

    Ferner sind Prince-Songs in verschiedenen Filmen zu hören, wie beispielsweise in Lockere Geschäfte (1983), Showgirls (1995), Striptease (1996), William Shakespeares Romeo + Julia (1996), Scream 2 (1997), Get Rich or Die Tryin’ (2005) und P.S. Ich liebe Dich (2007).

    Rezeption

    Prince verkaufte in seiner Karriere bisher über 100 Millionen Tonträger. Erst nachdem Prince im Jahr 2000 wieder seinen ursprünglichen Künstlernamen angenommen hatte und im Jahr 2004 zu einem Major-Label zurückgekehrt war, erreichte er wieder Top-Ten-Platzierungen in den internationalen Hitparaden.

    In den USA brachte Prince bisher 16 Alben in die Top Ten, 4 davon erreichten Platz eins der Charts. In den US-Singlecharts war Prince bislang mit 19 Singles in den Top Ten vertreten, davon erreichten 5 die Spitzenposition. In Deutschland brachte Prince 13 Alben in die Top Ten, doch Platz eins blieb ihm bislang verwehrt. In den deutschen Singlecharts kamen 4 seiner Songs in die Top Ten, die höchste Platzierung erzielte Kiss, das im Jahr 1986 Platz vier erreichte.

    Prince schrieb offiziell bisher knapp 900 Songs (Stand: 2015), von denen einige nicht durch ihn selbst, sondern durch andere Musiker veröffentlicht wurden. Seit 1978 brachte er 37 eigene Studioalben heraus. 1986 verriet Prince in einem Radiointerview, er habe noch 320 unveröffentlichte Songs in seinem Safe liegen;

    1980er Jahre

    Den kommerziellen Erfolg von Prince in den 1980er Jahren analysierte das Nachrichtenmagazin Der Spiegel: „Ganz wesentlich hängt dieser Erfolg zusammen mit seinen überdurchschnittlichen Talenten als Komponist, Produzent, Texter und als Erfinder synthetischer Klangfarben. Außerdem ist er ein virtuoser musikalischer Handwerker.“

    Musikerkollegen äußerten sich ebenfalls über Prince. So gab Randy Newman zu: „Ich bewundere Prince. Er hat etwas zu sagen. Ich ziehe ihn Springsteen und eigentlich auch jedem anderen Musiker vor. Er probiert neue Dinge aus. Und er riskiert auch einmal Sachen, die die Leute in seiner Musik vielleicht nicht auf Anhieb mögen.“

    Der Musikjournalist Barry Graves hielt Prince für sehr polarisierend: Man empfinde Prince gegenüber „nur völlige Abneigung oder totale Sympathie.“

    In den 1980er Jahren berichteten verschiedene Medien über einen angeblichen Konkurrenzkampf zwischen Prince und Michael Jackson, die beide in dieser Zeit kommerziell sehr erfolgreich waren. Auf derartige Vergleiche anspielend, bezeichnete die britische Zeitschrift The Face Prince damals als „Luzifers Antwort auf Michael Jackson.“

    Das exzentrische Image von Prince beschrieb die Stuttgarter Zeitung im Jahr 1987: „Er belegt im Hotel ‚Graf Zeppelin‘ 27 Einzel-, zehn Doppelzimmer und drei Suiten, weil er ja allein schon fünf Leibwächter dabei hat. Vom Koch ganz zu schweigen, der den Zeppelin-Kollegen über die Schulter schauen soll, damit sie dem Prinzle nicht das Frühstücksei versalzen. Hoheit selbst geruhen zwei Suiten mit ihrer Anwesenheit zu adeln, weil ein Bechsteinflügel und das ganze Body-Building Gerät einfach Platz brauchen. Die eigene Bettwäsche hat er auch einfliegen lassen: weißer Satin mit gelben und rosa Blümchen drauf, als Garnitur zwei Schaffelle. Der Mann will’s gemütlich haben, soviel steht fest.“

    In einem Rückblick auf die 1980er Jahre schrieb der Melody Maker 1990 über Prince: „Er war für die achtziger, was Little Richard, Bob Dylan und Johnny Rotten für die fünfziger, sechziger und siebziger Jahre waren.“

    1990er Jahre

    In den 1990er Jahren sank Prince’ Popularität zunehmend. Mitverantwortlich dafür war seine Namensänderung im Jahr 1993, über die sich in verschiedenen Medien lustig gemacht wurde. In Anlehnung an die Textzeile My Name Is Prince – and I am funky (1992) schrieb die Musikzeitschrift New Musical Express: „Mein Name ist O(+> – und ich bin übergeschnappt!“

    Im Zeitraum von 1993 bis 2000 gab Prince so viele Interviews wie nie zuvor in seiner Karriere, dabei sprach er während dieser Zeit manchmal von sich in der dritten Person. Beispielsweise sagte er dem britischen Magazin Time Out im Jahr 1995: „Prince hat früher nie Interviews gegeben. Sie müssen da schon Prince fragen, weshalb er so gehandelt hat, und im Moment reden sie ja nicht mit ihm. Sie reden mit mir.“

    Über Prince’ musikalische Qualitäten in den 1990er Jahren urteilte David Browne von Entertainment Weekly: „Dieser clevere Bursche kommt immer wieder mit ein paar guten Tricks, aber die Löcher dazwischen werden auf jeder Platte größer“

    Als künstlerischen Lichtblick betrachtete das Musikmagazin Rolling Stone 1995 die Veröffentlichung des Albums The Gold Experience: „Bei dieser LP zeigt sich unser ehemaliger Prince von seiner vielseitigsten Seite seit der 1987 erschienenen Sign o’ the Times.“

    Die Entertainment Weekly resümierte, „dass Prince kein auf dem Reißbrett entworfener Popstar ist, sondern ein ungewöhnlicher und brillanter Sonderling mit Kultpotenzial, der nebenbei ein paar Riesenhits gehabt hat.“

    2000er Jahre

    Als Prince im Jahr 2000 wieder seinen ursprünglichen Künstlernamen annahm, sagte er auf der anberaumten Pressekonferenz in New York, das unaussprechbare Symbol sei ein Mittel gewesen, sich von „unerwünschten Beziehungen“ zu lösen.

    Im Jahr 2004 wurde Prince in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. OutKast und Alicia Keys hielten die Laudatio, und Keys sagte über Prince: „Es gibt nur einen Mann, der so laut ist, dass er dich ganz weich machen kann, so stark, dass er dich schwach macht, und so ehrlich, dass du dich beschämt fühlst.“ Prince hielt ebenfalls eine Rede und sagte unter anderem: „Ohne wahre spirituelle Begleitung kann zu viel Freiheit dazu führen, dass die Seele verdirbt. Daher ein Wort an die jungen Künstler: Ein echter Freund und Mentor steht nicht auf eurer Gehaltsliste. Ich wünsche euch allen das Beste auf diesem faszinierenden Weg. Es ist noch nicht zu spät.“

    In der Folge interessierten sich die Medien wieder stärker für Prince. Ebenfalls 2004 erschien sein Album Musicology, in dem mehrere Kritiker ein Comeback von Prince sahen. So schrieb Anthony DeCurtis im Rolling Stone Magazine: „Seit den frühen Neunzigern schien er sich in seinen eigenen bizarren fixen Ideen zu verrennen – der schwammige, religiös geprägte Fusion-Jazz des 2001 erschienenen Albums The Rainbow Children und die ziellosen Instrumentalimprovisationen von N.E.W.S aus dem Jahr 2003 waren da nur die jüngsten Beispiele. Musicology hingegen ist nun ein so ansprechendes, auf den Punkt gebrachtes und absolut zufrieden stellendes Album, wie Prince es seit ewigen Zeiten nicht mehr aufgenommen hat.“

    Das E-Zine PopMatters zelebrierte Prince als „einen der Letzten einer aussterbenden Gattung: der generationsübergreifend attraktiven Popikone. Noch ist kein Nachfolger in Sicht, und daher sollten wir dankbar sein, dass ihm noch nicht der Saft ausgegangen ist.“

    2010er Jahre

    Im Jahr 2010 wurde Prince mit einem BET Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Stephen G. Hill, Präsident der BET-Gesellschaft, hob Prince’ „einzigartigen Stil“ hervor und sagte: „Prince ist dynamisch, Prince ist genial, Prince ist Musik.“ Im Jahr 2011 aktualisierte das US-Musikmagazin Rolling Stone seine Liste der „100 besten Künstler aller Zeiten“, in der es Prince auf Platz 27 setzte.

    Im Juni 2013 wurde Prince als Mitglied in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) aufgenommen; die Academy wählt jedes Jahr die Oscar-Gewinner.

    Diskografie

    Kompilationen und Live-Alben (Auswahl)

    • 1993: The Hits / The B-Sides
    • 1993: The Hits 1
    • 1993: The Hits 2
    • 2001: The Very Best of Prince
    • 2002: One Nite Alone… Live!
    • 2006: Ultimate
    • 2008: Indigo Nights

    Literatur

    • Jake Brown: Prince In The Studio (1975–1995). Colossus Books, Phoenix 2010, ISBN 978-0-9790976-6-9, OCLC 276814904.
    • Jason Draper: Chaos, Disorder, And Revolution. Backbeat Books, New York 2011, ISBN 978-0-87930-961-9, OCLC 664668943.
    • Jason Draper: Prince – Life & Times. Jawbone Press, London 2008, ISBN 978-1-906002-18-3, OCLC 298552523.
    • Jon Ewing: Prince – CD Books: Carlton Books, Rastatt 1994, ISBN 3-8118-3986-1, OCLC 75552811.
    • Alex Hahn: Besessen – Das turbulente Leben von Prince. Hannibal, Höfen 2006, ISBN 3-85445-262-4, OCLC 163398818.
    • Dave Hill: Prince – A Pop Life. Droemer Knaur, München 1989, ISBN 3-426-04036-0, OCLC 75121330.
    • Roland Mischke: Vom Nobody zum Pop-Prinzen. Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1989, ISBN 3-404-61157-8, OCLC 24826787.
    • Per Nilsen: DanceMusicSexRomance – Prince: The First Decade. Firefly Publishing, London 1999, ISBN 0-946719-23-3, OCLC 40610683.
    • Ronin Ro: Prince – Inside The Music And The Masks. St. Martin’s Press, New York 2011, ISBN 978-0-312-38300-8, OCLC 428027211.
    • Jürgen Seibold: Prince. Verlagsunion Erich Pabel-Arthur Moewig, Rastatt 1991, ISBN 3-8118-3078-3, OCLC 312007112.
    • Matt Thorne: Prince. Faber and Faber, London 2012, ISBN 978-0-571-27349-2, OCLC 794814748.
    • Touré: I Would Die 4 U – Why Prince Became an Icon. Atria Books, New York 2013, ISBN 978-1-4767-0549-1, OCLC 829784300.
    • Uptown: The Vault – The Definitive Guide to the Musical World of Prince. Nilsen Publishing, Linköping 2004, ISBN 91-631-5482-X, OCLC 186521364.

    Weblinks

    • Prince3EG, Twitter-Benutzerkonto von Prince & 3rdEyeGirl
    • Literatur von und über Prince im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
    • Prince in der Internet Movie Database (englisch)
    • Prince bei Discogs (englisch)

    Einzelnachweise

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