Black Box

  • Black Box ist ein 1989 von Valerio Semplici, Daniele Davoli (DJ Lelewel) und Mirko Limoni gegründetes italienisches House-/Eurodance-Projekt. Das Markenzeichen von Black Box sind soulige Frauenstimmen, Pianomelodien und wuchtige Bassdrums, die von Geigen und auch Bläsersätzen begleitet werden.

    Geschichte

    Gesungen wurden die ersten Alben durchweg von Martha Wash, einer der Weather Girls (sie sang 1991 auch Gonna make you sweat von der C+C Music Factory). In den Videos war allerdings nicht Martha Wash, sondern das Model Catherine Quinol zu sehen. Blackbox’ größter Hit Ride on time (1989) basiert auf Vocal-Samples von Loleatta Holloway (wie 1991 auch Cappellas Hit Take me away und Marky Marks Good Vibration). 1989 veröffentlichte das Trio außerdem die Single Numero Uno als Starlight. Die Single erreichte Chartplatzierungen in mehreren Ländern.

    Das erste Album Dreamland hatte außer Ride on Time noch weitere Top-10-Hits wie I don't know anybody else (1990), Everybody Everybody (1990) und Fantasy/Get down (1990/91). Fantasy ist eine Coverversion des Hits von Earth, Wind & Fire aus dem Jahr 1977. In den englischen Charts ebenfalls hoch platziert war 1991 der Song Total Mix/Bright on Time, ein Megamix, bestehend aus dem umbenannten Song Ride on Time als Single zum zweiten Album Remixland.

    Strike it up, ein Top-10-Hit in den USA, und Open your eyes waren die Vorboten zum Album All mixed up (1992). Nach ein paar Monaten Pause erschien in einigen Ländern als Promopressung Hold on, die letzte Single mit Martha Wash, die aber wieder nicht im Video zu sehen war.

    1993 folgten mit einer neuen Sängerin Hits wie Rockin' to the music (Platz 1 in Finnland, Platz 39 in UK), 1994/95 Not anyone (Platz 31 in UK), 1996 I got the vibration (Platz 21 in UK) und der Top-40-Hit Native New Yorker aus dem vor allem in Japan erfolgreichen Album Positive Vibrations.

    2005 kam You Got The Love zusammen mit The Source & Candi Staton auf den Markt und erreichte Platz 7 der UK-Charts. Hintergrund war die letzte Episode der Serie Sex and the City, in der You Got The Love als „Abschiedsstück“ lief. Der Song war bereits 1991 ein UK-Top-10-Hit für The Source & Candi Staton gewesen und erreichte 1997 als Remix erneut die UK-Top-10.

    Diskografie

    Studioalben

    Weitere Alben:

    • 1991: Remixland
    • 1991: Mixed Up!
    • 1995: Positive Vibration
    • 1998: Strike It Up: The Best of
    • 1998: Hits & Mixes

    Einzelnachweise

    1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US

    Weblinks

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