Rammstein

  • Rammstein ist eine deutsche Rock-Band, die 1994 in Berlin gegründet wurde und musikalisch zur Neuen Deutschen Härte gezählt wird. Ihr Kennzeichen ist ein als „brachial“ beschriebener

    Bandgeschichte

    Vorgeschichte und Anfangszeit

    Die Vorgeschichte Rammsteins reicht bis in die Zeit vor der Deutschen Wiedervereinigung. Richard Kruspe floh aus seiner Heimatstadt Schwerin (damals DDR) über Ungarn und Österreich in die Bundesrepublik Deutschland und gründete als Gitarrist seine erste Band Orgasm Death Gimmick. Nach dem Mauerfall 1989 zog er zurück nach Schwerin. In dieser Zeit lernte er Till Lindemann kennen, der in der Punkband First Arsch Schlagzeug spielte. Zusammen mit Richard Kruspes Mitbewohnern Oliver Riedel, Bassist der Band The Inchtabokatables, und Christoph Schneider, Schlagzeuger bei Die Firma, starteten sie das Projekt Rammstein Flugschau. Mit Till Lindemann als Sänger und Textschreiber begannen sie, gemeinsam zu musizieren. Um besser proben zu können, zog Lindemann von Chemnitz nach Berlin. Eine erste Demoaufnahme mit vier Liedern (Das alte Leid, Seemann, Weißes Fleisch und Rammstein) nahmen sie am 19. Februar 1994 für den Berliner Senatswettbewerb für junge Bands auf. Diese Lieder unterschieden sich aber von den gleichnamigen Liedern, die auf Herzeleid, dem Debütalbum der Band, zu hören sind. Bei diesem Wettbewerb gewannen sie eine einwöchige Aufnahmesitzung in einem Tonstudio.

    Kurz darauf stieg als zweiter Gitarrist Paul Landers von der Band Feeling B mit ein, der bei den einwöchigen Aufnahmen bereits mitgespielt hatte. Wunschkandidat als Keyboarder war Flake Lorenz, der in derselben Gruppe wie Paul Landers spielte. Dieser zeigte zuerst Abneigung gegen die neue Band, erklärte sich später aber zur Zusammenarbeit bereit.

    Zunächst spielte Rammstein auf Konzerten mit wenig Publikum und in Clubs. Der erste Auftritt fand am 14. April 1994 in der für ihr alternatives Programm bekannten Leipziger Kultureinrichtung NaTo vor 15 Besuchern statt.

    1994 begann die Zusammenarbeit mit Manager Emanuel Fialik und seinem Unternehmen Pilgrim Management, welches die Band Ende des Jahres bei Motor Music vorstellte, die mit Rammstein Anfang 1995 einen Plattenvertrag abschloss.

    Kommerzieller Erfolg

    1995 debütierte Rammstein mit dem Album Herzeleid, das auf Platz 99 der deutschen Albencharts einstieg. Anschließend tourte Rammstein als Vorgruppe der Cottbuser Band Sandow und später mit Project Pitchfork durch Deutschland und trat als Vorgruppe der schwedischen Crossover-Band Clawfinger in Warschau und Prag auf. Danach folgte die erste, 17 Konzerte umfassende Deutschlandtour als Headliner. Zudem traten sie als Vorband der Ramones auf.

    Das zweite Album Sehnsucht stieg dagegen in die Top Ten der deutschen, österreichischen und schweizerischen Albumcharts ein.

    Die entsprechende Tour im Jahr 1997 führte durch den deutschsprachigen Raum und ganz Europa. Des Weiteren trat Rammstein zum ersten Mal in den USA auf, wo sie zwei Klubkonzerte im Rahmen des „CMJ-Festivals“ in New York City gaben und als Support der Band KMFDM auftraten.

    Im selben Jahr erfuhr Rammstein durch die Verwendung zweier Lieder (Rammstein und Heirate mich) in dem Soundtrack des Films Lost Highway von David Lynch internationale Aufmerksamkeit.

    Die erste Headliner-Tour durch die USA fand im folgenden Jahr statt. Auftritte hatten sie auch bei Open-Air Konzerten unter anderen bei Rock am Ring. Konzerte mit Korn und Limp Bizkit führten sie im Rahmen der „Family Values Tour“ abermals in die Vereinigten Staaten. Beim Konzert auf der Parkbühne in der Berliner Wuhlheide am 23. August 1998 wurde das Album Live aus Berlin aufgenommen, das 1999 erschien. Außerdem präsentierte die Band das Lied Du hast bei den MTV Europe Music Awards 1998 in Mailand.

    1999 tourten sie als Begleitband der Band KISS durch Süd- und Mittelamerika. Eine Tour durch Nordamerika mit Soulfly als Vorgruppe folgte.

    Im Jahr 2001 – vier Jahre nach ihrem letzten Studioalbum – wurde Mutter veröffentlicht. Bei der „Pledge of Allegiance Tour“ im selben Jahr trat Rammstein unter anderem mit Slipknot und System of a Down auf. Gitarrist Paul Landers fiel für zwei Konzerte aus, da er wegen eines Krankheitsfalls in der Familie zwischenzeitlich nach Deutschland zurückkehrte. Einen Abend spielte Rammstein zu fünft, am Abend darauf ersetzte Daron Malakian von System of a Down Landers. Rammstein brach die Tour danach komplett ab.

    Rammstein hatte im Film xXx – Triple X (erschien 2002) am Anfang einen Auftritt mit dem Song Feuer frei!, der zugleich Titelsong des Films ist.

    Rammstein ging 2004 und 2005 mit dem neuen Album Reise, Reise auf Welttournee. Außerdem führte Rammstein das Lied Keine Lust bei der Echoverleihung 2005 auf, bei der die Gruppe den Preis in der Kategorie „Bester Live-Act“ gewann. Bei den Konzerten dieser Tour wurde die DVD Völkerball aufgenommen, die aber erst Ende 2006 erschien.

    2004 erhielten die Dresdner Sinfoniker unter Leitung von Torsten Rasch den Klassik-Echo für ihren Liederzyklus Mein Herz brennt, in dem sie Texte von Rammstein verwendeten. Produziert wurde das Projekt von Sven Helbig, der seitdem auch an den folgenden Alben von Rammstein als Produzent mitwirkte.

    Am 28. Oktober des anschließenden Jahres veröffentlichte die Band das Album Rosenrot,

    2006 legte Rammstein eine Pause ein. Ab Mai 2007 arbeitete die Band an einem neuen Studioalbum.

    Am 3. November 2008 wurde bekannt gegeben, dass die Band die Vorproduktion zum sechsten Album in Berlin fertiggestellt hatte. Die Schlagzeugtracks wurden von Christoph Schneider, gemeinsam mit dem Produzententeam um Jacob Hellner, im Henson Studio in Los Angeles Anfang November aufgenommen. Am 9. November begann dann die gesamte Band gemeinsam in einem angemieteten Studio in der Nähe von San Francisco das sechste Album aufzunehmen.

    Im November 2010 tauchte, ähnlich wie schon bei Liebe ist für alle da, ein bisher unveröffentlichter Rammstein-Song mit dem Titel Eisenmann im Internet auf.

    Der erste Auftritt seit zehn Jahren in den USA fand am 11. Dezember 2010 im Rahmen der Liebe ist für alle da Tour im Madison Square Garden in New York statt. Alle Tickets waren in weniger als 30 Minuten ausverkauft.

    Am 2. Dezember 2011 erschien ein Best-of-Album mit dem Titel Made in Germany 1995–2011. Das Album enthält einen neuen Song sowie alle Videos auf DVD.

    Am 22. März 2012 trat Rammstein im Duett mit Marilyn Manson bei der Echoverleihung 2012 auf und spielte den Manson-Song The Beautiful People.

    Beim Wacken Open Air-Metalfestival 2013 trat Heino am 1. August als Überraschungsgast auf und spielte gemeinsam mit Rammstein den Song Sonne.

    Für Lars von Triers Drama Nymphomaniac aus dem Jahr 2013 steuerte die Band ihren Song Führe mich bei, der allerdings schon auf dem Album Liebe ist für alle da als Bonus-Track erhalten war. An manchen Passagen des Songs singt Till Lindemann das Wort Nymphomaniac.

    Im November 2014 bestätigte Gitarrist Kruspe in einem Interview, dass die Band sich zurzeit in einer Kreativpause befinde. Gründe dafür seien Kruspes Bandprojekt Emigrate und Till Lindemanns Projekt Lindemann. In der Band habe man sich darauf geeinigt, auf die Bedürfnisse eines einzelnen Bandmitgliedes einzugehen, um den Zusammenhalt zu bewahren. Die Pause dauert voraussichtlich bis September 2015.

    Musik

    Rammstein gilt laut Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen als wichtiger Vertreter der Neuen Deutschen Härte. Dabei spannt die Musik einen Bogen über verwandte Stilrichtungen wie Hard Rock und Alternative Metal, aber auch Deutschrock und Technoelemente (beispielsweise auf dem Album Sehnsucht). Eine genaue Klassifizierung wird dadurch erschwert, dass sich die Musik der Band im Laufe der Zeit gewandelt hat und auf den jüngeren Alben auch Einflüsse weiterer Musikstile und exotische Instrumente zu hören sind. So weist das Lied Te Quiero Puta! vom Album Rosenrot Einflüsse lateinamerikanischer Musik auf.

    Andere Bands wie die slowenische Gruppe Laibach, die Symbole der politischen Rechten zitiert und so provoziert hatten Einfluss auf Rammstein.

    Anders als viele Gruppen aus dem Berlin der frühen 1990er Jahre wollte Rammstein nach eigener Aussage keine US-amerikanischen und englischen Bands imitieren. Flake Lorenz sagte dazu in einem Interview: „Den Stil haben wir gefunden, indem wir alle genau wussten, was wir nicht wollen. Und wir wollten genau nicht amerikanische Funkymusik machen oder Punk eben oder irgend so was, was wir gar nicht können. Wir haben gemerkt, dass wir nur diese Musik können, die wir auch spielen. Und die ist halt mal sehr einfach, stumpf, monoton.“

    Instrumentierung

    Ihren Musikstil bezeichnen die Bandmitglieder Rammsteins als „Tanzmetall“. Charakteristisch für die Musik der Band sind Gitarrenriffs, die von verzerrten E-Gitarren gespielt werden, und einfache Schlagzeugrhythmen. Häufig sind die Stücke auf einfachen, durchgehenden Mustern aufgebaut. Von klassischen Heavy-Metal-Bands, wie etwa Iron Maiden, unterscheidet sich Rammsteins Musik durch den massiven Einsatz von elektronischen Klängen – wie beispielsweise elektronisch simulierten Klavier- oder Geigenstimmen bei ruhigen Balladen, oder Technosounds –, sowie durch den selteneren Einsatz von Schlagzeugbreaks. Auch kommen Gitarren- und Keyboardsoli zwar vor, sind aber seltener und in der Regel einfacher gehalten.

    Vergleichbar ist ihre Musik zum Teil mit Marilyn Manson, Dope oder Static-X, bei denen Heavy Metal mit elektronischer Musik und Soundeffekten gemischt wird. Beispiele dafür sind die Klänge, die die Titel Engel ( Hörbeispiel) oder Asche zu Asche unterlegen, bei denen Gitarrenriffs mit einem durch lang ausgehaltene Grundtöne (H – A – G) unterlegten Synthesizer-Pattern wechseln.

    Die von Richard Kruspe und Paul Landers gespielten Gitarrenriffs zeichnen sich meist durch einen bestimmten Groove aus, der zu den Betonungen der Viertelschläge des Schlagzeugs (s.o.) passt. Um weitere Betonungen zu erzeugen bzw. diese hervorzuheben nutzen sie die in der Rockmusik und im Metal weit verbreitete Palm-Muting-Technik. Um einen kraftvolleren Klang zu erreichen, verwenden Kruspe und Landers häufig nur aus Grundton und dazugehöriger Quinte bestehende Akkorde, sogenannte Powerchords (siehe Abbildung rechts). Außerdem sind die Klänge der E-Gitarren meist stark verzerrt. Eine Ausnahme hiervon stellt das Lied Los vom Album Reise, Reise dar, in dem die Stimme der Rhythmusgitarre das ganze Lied hinweg unverzerrt bleibt, obwohl sie sich musikalisch sonst nur wenig von den Gitarrenspuren unterscheidet, die charakteristisch für Rammsteins Musik sind. Die Stimmen des Basses und der Rhythmusgitarre ähneln sich bisweilen sehr. Im Titel Engel beispielsweise erklingt eine Sechzehntel-Figur des Basses, welche dann von den Gitarren aufgegriffen und im Unisono der Instrumente vorgetragen wird ( Hörbeispiel).

    Ein besonderes Kennzeichen der Musik Rammsteins ist Till Lindemanns tiefer, „teutonenhafter“ Gesang mit rollendem „R“, das durch Lindemanns tiefe Gesangslage begründet ist.

    Im Verlauf der einzelnen Alben ist jedoch, parallel zu der Entwicklung bei den Textinhalten, ein Wandel in der musikalischen Gestaltung erkennbar. Dominierten auf den ersten beiden Alben vor allem von wiederholten, von verzerrten E-Gitarren gespielte Riffs, wodurch ein Höreindruck von „stumpfen unnachgiebigen Gitarrenwänden“ entstand, machen die späteren Werke einen differenzierteren Eindruck. Der Anteil ruhigerer Lieder wie Nebel und Ohne dich erhöhte sich, und auch die nicht zu den Balladen zählenden Titel wirken weniger monoton. Das ist auf neue Spielweisen, einen melodischeren Gesang von Sänger Lindemann und die Einbeziehung anderer Instrumente – wie Akkordeoneinsätze bei Reise, Reise, Panflöten in Wo bist du oder Trompetenklänge im Stil mexikanischer Mariachimusik bei Te Quiero Puta! ( Hörbeispiel) – zurückzuführen. Auch die Einsätze der Gitarren veränderten sich teilweise. So wechseln sich auf der Ballade Ohne dich Powerchords der E-Gitarre – die allerdings weniger hektisch als auf älteren Titeln wirken – mit einer durch Streichinstrumente unterlegten gezupften akustischen Gitarre ab. Auf Reise, Reise kommen auch erstmals von Sven Helbig arrangierte Chöre (Mein Teil, Morgenstern, Amerika, Reise, Reise) zum Einsatz. Auf den Nachfolgealben Rosenrot und Liebe ist für alle da bleibt er Rammsteins Arrangeur für markante Zusatzinstrumente wie Waldhörner, Mexikanische Trompeten, Posaunen, Jodler und Streichinstrumente.

    Texte

    Die Texte von Rammstein und vor allem deren Vortrag durch Sänger Till Lindemann sind ein essentielles Element der Musik und prägen die Wahrnehmung durch Fans und eine breitere Öffentlichkeit deutlich. Das liegt unter anderem daran, dass häufig sehr kontroverse, tabuisierte und schambesetzte Themen wie BDSM (Bück dich, Feuerräder und Ich tu dir weh), Homosexualität (Mann gegen Mann und Reise, Reise), Inzest (Spiel mit mir, Laichzeit, Tier und Wiener Blut), Sexueller Missbrauch (Wiener Blut, Tier und Halleluja), Drogen (Kokain), Nekrophilie (Heirate mich), Sextourismus (Pussy), Pyromanie (Benzin, Feuer frei! und Hilf mir), Kannibalismus (Mein Teil und Eifersucht), Asylbewerber (Mein Land), Misanthropie (Halt), das Spiel mit religiösen Bildern (Asche zu Asche) und Gewalteinwirkung während des Sexualaktes (Wollt ihr das Bett in Flammen sehen?) bzw. eine außergewöhnliche Sichtweise auf diese gewählt werden. Insbesondere die Lieder auf den frühen Alben Herzeleid und Sehnsucht thematisieren Sex und Gewalt. Auf Reise, Reise und Rosenrot werden schließlich verstärkt zwischenmenschliche Beziehungen behandelt, wie beispielsweise im Lied Ohne dich vom Album Reise, Reise.

    Die Texte lehnen sich zum Teil an bekannte Werke der deutschen Literatur an. So ist das Lied Dalai Lama eine Adaption von Goethes Ballade vom Erlkönig:

    Der Liedtext von Haifisch ähnelt stellenweise der Moritat von Mackie Messer von Bertolt Brecht:

    Das Lied Roter Sand setzt das Sujet der Duellszene aus Theodor Fontanes Effi Briest musikalisch um. Da Texter Till Lindemann sich bisweilen der Chiffrenlyrik bedient, ist stellenweise eine bewusste Mehrdeutigkeit der Texte festzustellen, bei denen viele Passagen gleichermaßen anzüglich als auch harmlos gedeutet werden können. Außerdem lassen einige Texte zu umstrittenen Themen bewusst offen, ob sie die geschilderten Ansichten propagieren, ironisieren oder neutral schildern wollen. So lässt Lindemann im Text von Bestrafe mich offen, ob er sich auf masochistische Unterwerfung und Impotenz im sexuellen Umfeld oder auf die Unterwerfung und Machtlosigkeit des Menschen im Verhältnis zu Gott bezieht.

    Stilistisch sind die Texte von der meist bewusst einfach und plakativen angelegten Verwendung von Wortspielen und Allegorien geprägt. So wird im Titel Du hast mit der Homophonie der Worte „haben“ und „hassen“ in der 2. Person Singular () gespielt.

    Dass bei „Rammstein

    Öffentliche Wahrnehmung

    Die Fachpresse sah die Musik der Band anfänglich eher kritisch. So bewertet das Rock-Lexikon von Barry Graves und Siegfried Schmidt-Joos das zweite Album der Band Sehnsucht folgendermaßen:

    Spätere Werke der Band wurden dagegen meist besser aufgenommen. So schrieb Frank Albrecht von der Zeitschrift Rock Hard über das Album Reise, Reise:

    Viele Texte Lindemanns lassen sich der Romantik zurechnen. In der katholischen Wochenzeitung hinsehen.net wird die Band als Gesamtkunstwerk vom Autor Jung der Romantik zugeordnet.

    Diskografie

    Folgende Studioalben sind bisher erschienen:

    • 1995: Herzeleid
    • 1997: Sehnsucht
    • 2001: Mutter
    • 2004: Reise, Reise
    • 2005: Rosenrot
    • 2009: Liebe ist für alle da

    Bühnenshow

    Rammstein setzt bei den Konzerten in erheblichem Maße Pyrotechnik ein. So tragen einzelne Bandmitglieder Flammenwerfer (Lycopodiummasken) auf dem Kopf, verwenden während des Spielens Rauch- und Funkenwerfer oder zünden ihre Mikrofonstative an. Beim Stück Rammstein zündete sich Sänger Lindemann – geschützt durch einen Asbestmantel – selbst an. Auch Requisiten wie Mikrofone in Messerform (zu Mein Teil), explodierende Schlagzeuge und Sticks finden bei einzelnen Stücken Verwendung. Die pyrotechnischen Einlagen, vor allem vom ausgebildeten Pyrotechniker Lindemann, sind dabei für den hohen Bekanntheitsgrad der Band mitverantwortlich,

    Die von der Band pyrotechnisch verwendeten Bärlappsporen stammen größtenteils aus chinesischer Ernte, die chinesische Jahresernte beträgt ca. 11 Tonnen, wobei Rammstein 2012 4 Tonnen für die Amerika-Tournee aufgekauft hat.

    Für die Shows der Band ist ihre Zusammenarbeit mit dem Regisseur Gert Hof, der oftmals die Bühnen- und Lichtkonzepte ausarbeitet, wichtig. Richard Kruspe sagte in einem Interview zur Bühnenshow, dass er Spaß daran habe, sich auf der Bühne zu verstellen und zu verkleiden, und die anderen Bandmitglieder schließe er da mit ein. Ein weiteres Showelement ist ein Gummiboot, in dem sich Keyboarder Flake von den Menschenmassen tragen lässt. Anfangs geschah dies nur zum Lied Seemann, zwischenzeitlich auch bei Heirate mich und Stripped, seit der Liebe ist für alle da-Tour beim Lied Haifisch. Zwischenzeitlich, nach einigen schmerzhaften Stürzen, hatte Flake diese Aufgabe an Oliver Riedel und Paul Landers abgetreten, steuert das Gummiboot mittlerweile aber wieder selbst.

    Kontroversen

    Bandname

    Der Name „Rammstein“ stammt von Paul Landers, Christoph Schneider und Flake Lorenz. Am 28. August 1988 fand auf der westpfälzischen Ramstein Air Base eine Flugschau statt, an der auch die italienische Kunstflugstaffel Frecce Tricolori teilnahm. Dabei kam es zu einem Flugzeugzusammenstoß, der 70 Menschen das Leben kostete. Rammstein selbst haben sich lange von einem direkten Bezug zwischen ihrem Bandnamen und dem Unglück distanziert. Die damit verbundene Kontroverse ist für den hohen Bekanntheitsgrad der Band teilweise verantwortlich. Tatsächlich entstanden die genannten Erklärungsversuche erst nachträglich. Kurz nach der Gründung trat die zu dieser Zeit unbekannte Band unter dem eindeutigen Namen „Rammstein Flugschau“ auf.

    Vorwurf des Rechtsextremismus

    Aufgrund der mehrdeutigen Texte und des harten Stils wurde der Band in der Anfangszeit seitens der Medien häufig vorgeworfen, rechtsextremen Tendenzen zu folgen. Die Kritik verstärkte sich, nachdem 1998 das Video zum Coversong Stripped – das Original ist von Depeche Mode – erschien, das Filmmaterial der Olympischen Sommerspiele 1936 von Leni Riefenstahl enthielt. So kritisierte der Chefredakteur des Magazins der Süddeutschen Zeitung Ulf Poschardt auf einem Vortrag im Rahmen der Leni-Riefenstahl-Ausstellung in Potsdam 1999:

    Trotz der Entfernung verfassungsfeindlicher Symbole aus dem Videomaterial wurde der Band die Verbreitung faschistoiden Gedankenguts und die gedankenlose Idealisierung nationalsozialistischer Ästhetik vorgeworfen. Ein Verbot der Ausstrahlung des Musikvideos für Sendezeiten vor 22 Uhr war die Folge. Sänger Till Lindemann erklärte später, man habe mit dieser Provokation eine Grenze überschritten, was er nicht noch einmal tun würde.

    Im ZDF/Arte Dokumentarfilm Flake – Mein Leben distanziert sich Keyboarder Christian „Flake“ Lorenz klar von jeglichem rechten Gedankengut und ärgert sich über die Vorwürfe.

    Auch Gitarrist Paul Landers äußerte sich dazu:

    In anderen Interviews verurteilten sie rassistisch motivierte Gewalt. Sänger Till Lindemann beklagte im Stern, man ignoriere das Problem und würde nicht genug tun:

    Schlagzeuger Christoph Schneider legte dar, warum sie dennoch nicht an Aktionen wie „Rock gegen Rechts“ teilnehmen:

    Gitarrist Paul Landers beschrieb Rammstein in einem weiteren Interview als „Kämpfer für linken Patriotismus“.

    Martin Büsser warf in der Ausgabe des Magazins Der Rechte Rand vom Januar / Februar 2002 Rammstein und anderen Bands vor, nationalistische Ästhetik zu verwenden, ohne diese in den entsprechenden historischen Zusammenhang zu stellen. Dadurch würde diese Ästhetik als unpolitisch dargestellt und „wieder hoffähig“ gemacht.

    Das ebenfalls bisweilen kritisierte, expressiv gerollte „R“ im Gesang Lindemanns hat die Band nach eigener Aussage nicht beabsichtigt. So sagte Till Lindemann diesbezüglich:

    Aufgrund des gerollten „R“ werde Rammsteins Musik nur eingeschränkt gespielt, erklärte ein Mitarbeiter des Soldatensenders der Bundeswehr, Radio Andernach, gegenüber dem Magazin Rolling Stone, da „es zu einer verzerrten Darstellung und Wahrnehmung Deutschlands im Ausland“ kommen könne.

    Vereinzelt kam es zu Vereinnahmungen der Band von rechtsextremistischer Seite. So meinte das NPD-Parteiorgan Deutsche Stimme im Jahr 2004 in einem Artikel über Reaktionen auf ein Lied der Berliner Punkband Mia:

    Die FAZ konstatierte im gleichen Jahr nur eine eher provokative Verwendung nationalsozialistischer Ästhetik:

    Der Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen stufte die Band in einer 2005 erschienenen Publikation nicht als rechtsextremistisch ein:

    Schulmassaker von Littleton

    In die Schlagzeilen geriet Rammstein auch nach dem Schulmassaker von Littleton. Die Attentäter Eric Harris und Dylan Klebold waren erklärte Fans der Band gewesen, was insbesondere in den USA für ein „Kreuzfeuer der Kritik“ und Vorwürfe in Richtung einer angeblichen Solidarität mit dem Nationalsozialismus sorgte. Doch auch deutsche Schul- und Jugendbehörden erwogen, einige der Songs auf den Prüfungsindex zu setzen. Daraufhin brachten die Bandmitglieder ihr Mitgefühl mit den Angehörigen der tragischen Ereignisse zum Ausdruck und bekräftigten ihre Abneigung gegen jegliche Form von Gewalt,

    Vorwurf der Gewaltverherrlichung

    Weiteres Aufsehen erregte Rammstein mit der Verarbeitung tabuisierter Themen. Die intensive Auseinandersetzung mit Gewalt – sowohl aus der Sicht des Täters als auch des Opfers – führt oft zu heftiger Kritik in den Medien. Mit der Veröffentlichung der Single Mein Teil, die den Fall des als „Kannibale von Rotenburg“ bekannt gewordenen Armin Meiwes aufgriff, erregte die Band im Oktober 2004 großes Aufsehen. Das zugehörige Musikvideo wurde von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien für Zeiten vor 22 Uhr gesperrt. Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) schrieb dazu im Jugendschutzbericht 2/2004, dass das Musikvideo zu Mein Teil geeignet sei, „die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen unter 16 Jahren zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen.“ Der Auftritt zu „Mein Teil“ in Nîmes hingegen wurde von MTV auch schon vor 22 Uhr gespielt.

    Indizierung des Albums Liebe ist für alle da

    Im Spätsommer 2009 veröffentlichte die Band das Musikvideo zu Pussy. Das Video wird jedoch nur in einer stark zensierten Version auf Musiksendern ausgestrahlt, unzensiert gibt es das Video nur auf einer Erotikseite und diversen Videoportalen im Internet zu sehen. Grund dafür waren die pornografischen Inhalte des Videos, die die Bandmitglieder beim Geschlechtsverkehr zeigen – allerdings wurden die Bandmitglieder von Schauspielern körpergedoubelt.

    Das dazugehörige Album Liebe ist für alle da wurde am 11. November 2009 auf Antrag des Familienministeriums wegen des Liedes Ich tu dir weh und eines Fotos im Grafikdesign indiziert.

    Das Album wurde vom Verwaltungsgericht Köln mit Beschluss vom 31. Mai 2010 und mit Wirkung zum 1. Juni 2010 wieder von der Indizierungsliste gestrichen. Als Begründung wird die aufschiebende Wirkung der Klage gegen die Indizierung genannt.

    Auszeichnungen (Auswahl)

    • 1Live Krone
      • 2005: Bester Liveact
    • Bravo Otto
      • 1997: Silber für Band Rock
      • 2005: Bronze für Band Rock
    • Comet
      • 1998: Beste Live Band
      • 2005: Bestes Video für Keine Lust
    • Echo
      • 1998: Bestes Video für Engel
      • 1999: Erfolgreichste nationale Künstler im Ausland
      • 2002: Künstler/Künstlerin/Gruppe des Jahres national
      • 2005: Künstler/Künstlerin/Gruppe des Jahres national/international
      • 2005: Best Live Act national
      • 2006: Künstler/Künstlerin/Gruppe des Jahres national
      • 2010: Bester Rock / Alternative / Heavy Metal National [67]
      • 2011: Bestes Video National für Ich tu dir weh [68]
      • 2012: Beste Gruppe Rock/Alternative national
      • 2012: Erfolgreichster nationaler Act im Ausland
    • Edison Award
      • 2006: Best Alternative Album für Rosenrot
    • Emma
      • 2005: Bester ausländischer Künstler
    • Hard Rock Award
      • 2002: Best Rock Act
      • 2004: Best Album für Reise, Reise
      • 2004: Best Song und Best Video für Mein Teil
    • Grammy
      • 1999: Nominierung als Best Metal Performance für Du hast
      • 2006: Nominierung als Best Metal Performance für Mein Teil
    • Kerrang! Awards
      • 2002: Best International Live Act
      • 2010: Kerrang! Inspiration Award
    • Loudwire Music Award
      • 2011: Video of the Year für Mein Land
    • Metal Hammer Awards
      • 2010: Bestes Album für Liebe ist für alle da
      • 2012: Beste deutsche Band
    • MTV Europe Music Award
      • 2005: Best German Act
    • Revolver Golden Gods Award
      • 2011: Beste Live-Band
    • Rock Mag / Le Mouv
      • 2006:
        • Internationaler Künstler oder Gruppe
        • Album international für Rosenrot
        • Titel international für Mann gegen Mann
        • Clip international für Benzin
        • Konzert für Rammstein (Arènes de Nîmes)
        • Sänger international an Till Lindemann
    • Rock Pics'
      • 2006:
        • International Künstler oder Gruppe
        • Konzert des Jahres für ihr Konzert in Nîmes
        • Internationaler Sänger an Till Lindemann
        • Bassist des Jahres an Oliver Riedel
        • Keyboarder des Jahres an Flake Lorenz
        • Schlagzeuger des Jahres an Christoph Schneider
    • World Music Award
      • 2005: Best Selling Artists Around the World – Germany
      • 2010: Best Selling Artists Around the World – Germany

    Literatur

    • Barry Graves, Siegfried Schmidt-Joos, Bernward Halbscheffel: Das neue Rock-Lexikon. Bd 1. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1998, ISBN 3-499-16352-7.
    • Barry Graves, Siegfried Schmidt-Joos, Bernward Halbscheffel: Das neue Rock-Lexikon. Bd 2. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1998, ISBN 3-499-16353-5.
    • Ulf Poschardt: Stripped: Pop und Affirmation bei Kraftwerk, Laibach und Rammstein (Memento vom 22. Mai 2008 im Internet Archive). Original in: Jungle World 20/1999, Berlin 1999, ISSN 1613-0766.
    • Rammstein: Rammstein – Liederbuch. Hal Leonard Corporation, London 1999, ISBN 0-7119-7220-6.
    • Martina Lüke: Modern Classics: Reflections on Rammstein in the German Class. In: Die Unterrichtspraxis/Teaching German 41:1 (Spring 2008): 15–23.
    • Wolf-Rüdiger Mühlmann: Letzte Ausfahrt – Germania. Ein Phänomen namens neue deutsche Härte. I.P. Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-931624-12-9.
    • Gert Hof: Rammstein. Die Gestalten Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-931126-32-3.
    • Matthias Matthies: Rammstein – Deutschlandtour 2001. Berlin 2002.
    • Andreas Speit: Ästhetische Mobilmachung – Dark Wave, Neofolk und Industrial im Spannungsfeld rechter Ideologien. Unrast 2001, ISBN 3-89771-804-9.
    • Michele Bettendorf: Ursprung Punkszene. Oder Rammstein hätte es im Westen nie gegeben. Books on Demand GmbH, 2002, ISBN 3-8311-4493-1.
    • Till Lindemann und Gert Hof: Messer. Eichborn, Frankfurt M 2002, ISBN 3-8218-0927-2.
    • Ronald Galenza, Heinz Havemeister: Mix mir einen Drink. – Feeling B. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2002, ISBN 3-89602-418-3.
    • Michael Fuchs-Gamböck und Thorsten Schatz: Spiel mit dem Feuer – Das inoffizielle Rammstein-Buch. Heel, Königswinter 2006, ISBN 3-89880-661-8.
    • Frédéric Batier: Rammstein – Völkerball. 2006, ISBN 3-8291-1869-4.

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. Peter E. Müller Konzertbericht auf www. morgenpost.de, 22. Mai 2010 (deutsch, abgerufen am 24. Dezember 2010)
    2. Laut.de: Rezensions des „Mutter“ – Albums (deutsch, abgerufen am 29. Dezember 2010)
    3. a b Frank Rummeleit, Zillo Musikmagazin, Heft-Nr. 11/95, Interview mit Rammstein, Seite 52, November 1995
      Tobias Matkowitz, New Life Soundmagazine, Heft-Nr. 12/95, Interview mit Rammstein, Seite 30, Dezember 1995
      Reiner Rasche, Entry Musikmagazin, Heft-Nr. 5/96, Interview mit Rammstein, Seite 11, August/September 1996
    4. a b koeln.de: Bericht über ein Konzert in Köln (deutsch, abgerufen am 23. Dezember 2010)
    5. a b c d Peter Richter: Frühsport bei Tiffany In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Nr. 50, 2010, S. 27.
    6. arte.tv: Rammstein bei ARTE. Abgerufen am 18. Dezember 2010
    7. a b musicline.de: Chartverfolgung für das Album Herzeleid (deutsch, abgerufen am 20. Dezember 2010)
    8. musicline.de: Chartverfolgung für das Album Sehnsucht (deutsch, abgerufen am 20. Dezember 2010)
    9. hitparade.ch: Sehnsucht in den Schweizer Albumcharts (deutsch, abgerufen am 20. Dezember 2010)
    10. austriancharts.at: Sehnsucht in den österreichischen Albumcharts (deutsch, abgerufen am 20. Dezember 2010)
    11. musicline: Übersicht über die Chartplatzierungen aller Rammstein-Alben in Deutschland (deutsch, abgerufen am 4. Januar 2011)
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    43. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJosef Jung: Die Rammstein-Faszination: Die dunkle Welt unter unserer Zivilisation. Rammstein ist ein Phänomen. Die Band ist momentan eine der erfolgreichsten deutschen Bands im In- und Ausland. Sie besingt meist die Abgründe des Menschen, hat aber auch Liebesballaden und tiefsehnsüchtige Romantik in ihrem Programm. Sie feuert auf ihren Live-Konzerten mehr Pyrotechnik ab als die meisten Silvesterfeiern in mehreren Jahren. Was macht ihren Reiz aus, was vermitteln sie religiös? Eine Auseinandersetzung anhand ihrer Lieder. Wer und was Rammstein ist. hinsehen.net, 4. Juli 2014, abgerufen am 13. September 2014 (Artikel, deutsch).
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