Richard Marx

  • Richard Noel Marx (* 16. September 1963 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter.

    Karriere

    Richard Marx ist in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen - sein Vater Dick Marx war Komponist und Gesangstrainer, seine Mutter Ruth Sängerin.

    Entdeckt wurde Marx zu Beginn der 80er Jahre von Lionel Richie, für den er im Anschluss als Background-Sänger arbeitete. Bereits 1987 veröffentlichte Richard Marx sein gleichnamiges Solodebüt, das vor allem in den USA großen Erfolg hatte. 1989 schaffte er den endgültigen Durchbruch mit seiner Ballade Right Here Waiting aus seinem zweiten Album Repeat Offender. Sein drittes Album Rush Street (1991) knüpfte an die Erfolge der ersten beiden LPs an und brachte Marx auf den Höhepunkt seiner Solo-Karriere.

    In den folgenden Jahren veröffentlichte er vier weitere Platten, darunter ein Best-Of-Album, doch an die Erfolge früherer Jahre konnte er nicht mehr anknüpfen. Er zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück und arbeitete vor allem als Songschreiber für viele namhafte Künstler. So schrieb er unter anderem Texte für Kenny Loggins, Lara Fabian, 98 Degrees oder 'N Sync. Zudem engagierte er sich in dieser Zeit besonders für die Lehre der Kunst und Musik in Schulen und für eine Kampagne gegen das Rauchen.

    Erst mit seinem achten Soloalbum, My Own Best Enemy, schaffte er 2004 ein viel beachtetes Comeback. Auf dieser Platte arbeitete Marx mit einigen bekannten Kollegen, wie Fee Waybill, Michael Landau und Keith Urban zusammen. Außerdem wurde seine Single Ready To Fly die inoffizielle Hymne der Vierschanzentournee 2005.

    Insgesamt hat Marx in seiner Karriere über 30 Millionen Platten verkauft. Er hatte als Sänger neunzehn TOP-20 Hits, davon sieben Nummer-eins-Hits und hat dreizehn weitere für andere Künstler geschrieben. 2004 gewann er mit Luther Vandross einen Grammy-Award für den Song Dance With My Father als „Song of the year“.

    Marx war von 1989 bis 2014 mit der Schauspielerin Cynthia Rhodes verheiratet und hat mit ihr drei Söhne.

    Diskografie

    Kompilationen

    Weitere Alben:

    • 1991: Marx
    • 1992: Live in USA 1988/92
    • 1992: Live Music Hall Koln 1992
    • 1994: Ballads
    • 1995: Channel V at the Hard Rock Live
    • 1997: His Songs, Your Life
    • 2000: Timeline
    • 2000: The Best of
    • 2000: The Essential
    • 2000: Days in Avalon
    • 2004: Live Acoustic
    • 2008: Duo
    • 2008: Sundown
    • 2008: Emotional Remains
    • 2009: The Music of: 1987-2009
    • 2010: Duo Live
    • 2010: Stories to Tell
    • 2010: Hits & Ballads
    • 2012: Inside My Head
    • 2012: Seven & Seven
    • 2012: A Night Out with Friends
    • 2014: Now and Forever: The Ballads
    • 2014: Beautiful Goodbye

    Quellen

    1. Richard Marx and Cynthia Rhodes Divorcing After 25 Years of Marriage, Wenner Media. 4. April 2014. Abgerufen am 6. Januar 2015. 
    2. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US

    Weblinks

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