Maria Sadowska

  • Maria Sadowska (* 27. Juni 1976 in Warschau) ist eine polnische Sängerin, Songwriterin, Komponistin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Sie ist Mitglied der Phonographischen Akademie ZPAV. Zu ihren musikalischen Stilrichtungen gehören Jazz, Pop, Funk und Electronica.

    Biografie

    Maria Sadowska ist die Tochter des Komponisten Krzysztof Sadowski (* 1936) und der Sängerin Liliana Urbańska (* 1939). Ihr erstes musikalisches Werk nahm sie im Alter von 14 Jahren auf. Sie debütierte mit der Band Tęcza. Drei Jahre später nahm sie ihre ersten Solowerke auf. Als Jugendliche moderierte sie auch die Fernsehsendungen Tęczowy Music Box und Co jest grane und die Radiosendung Twój Hit. 1995 wurde ihr erstes Soloalbum veröffentlicht. Außerdem besuchte sie eine Musikschule in Warschau.

    2002 absolvierte sie ihr Studium als Regisseurin an der Staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater Łódź. 2004 brachte sie ihr Album „Marysia Sadowska“ raus, mit dem sie erstmals größere Erfolge feiern konnte. Mit dem Album Tribute to Komeda erreichte sie im Jahr 2006 in Polen Goldstatus und verkaufte mehr als 15.000 Tonträger. Die Singleveröffentlichung Kiedy nie ma miłości war ebenfalls erfolgreich.

    Am 5. Juni 2009 veröffentlichte sie das Album Spis treści, für dessen Produktion Sadowska erstmals vollständig alleine verantwortlich war. Ebenfalls 2009 wurde ihr 30-minütiger Film Non stop kolor im Rahmen des Episodenfilms Demakijaż vorgestellt.

    Bei ihren vier Musikvideos zu Chcemy tylko tańczyć, Tomaszów, Tylko tu i teraz und Rewolucja führte sie die Regie selbst.

    2012 wurde Sadowska für ihr Spielfilmdebüt Frauentag (Dzień Kobiet) mit dem Hauptpreis des Filmfestivals Cottbus ausgezeichnet. Im Februar 2013 erhielt sie außerdem den „coco Special Pitch Award“ des Filmfestivals Cottbus, der es ihr ermöglicht, beim Ost-West-Koproduktionsmarkt 2013 ihr neues Projekt zu pitchen. Derzeit arbeitet sie an ihrem neuen Album, dem Soundtrack zu ihrem Film Frauentag.

    Diskografie

    Singles

    • "Chcemy tylko tańczyć" (2004)
    • "Fotografia" (2004)
    • "O mnie o tobie" (2004)
    • "Tomaszów" (2005)
    • "Tylko tu i teraz" (2005)
    • "Niezmiennie" (2006)
    • "Kiedy nie ma miłości" (2006)
    • "Wracaj" (2007)
    • "Rewolucja" (2009)
    • "Jest dobrze" (2009)
    • "Wydarzyło się nie wydarzyło" (2009)
    • "Sama ze sobą" (2010)

    Filmografie

    2009: Episode Non stop kolor im Film Demakijaż
    2012: Frauentag (96 min)

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. Übersicht der SPAV-Auszeichnungen
    2. Connecting Cottbus - Pressemitteilungen
    3. OLIS-Archiv

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