Pull Up

Mr. Vegas

  • Mr. Vegas, eigentlich Clifford Smith (* 29. September 1975 in Kingston, Jamaika

    Karriere

    Ursprünglich war „Mr. Vegas“ ein Spottname, den Clifford Smith von Schulkameraden beim Fußballspielen bekam, da sein Laufstil sowie seine rosafarbene Sporthose bei ihnen Assoziationen an die Go-Go-Girls im Club Las Vegas in Kingston weckten. Er trug den Namen jedoch selbstbewusst als Spitznamen, und schon zu Beginn seiner Karriere als Dancehall-Musiker auch als Künstlernamen in der ansonsten vielfach von Männlichkeitsdemonstrationen geprägten Dancehall-Szene. Smith interessierte sich bereits als Jugendlicher für Musik, und 1996 wurde der Produzent Don Yute auf den jungen Mann aufmerksam und Mr. Vegas bekam eine Einladung zu ersten Aufnahmen in dessen Studio.

    Der Durchbruch kam 1997. Vegas lag mit einem Kieferbruch im Krankenhausbett und hörte Beenie Mans Who Am I. Er verließ gegen den ärztlichen Rat das Krankenhaus, um im Studio des neuen Produzenten Jeremy Harding seinen eigenen Text auf den Riddim zu singen. Der so entstandene Song Nike Air wurde sofort ein Hit in Jamaika.

    Während Nike Air noch in den Spitzen der jamaikanischen Musikcharts rangierte, wurde Heads High herausgebracht, der es nicht nur in Jamaika, sondern auch bald in Großbritannien.

    Im Jahr 2001 folgte Album Damn Right (mit Gastauftritten von Shaggy und Big Yard), das mit das leichten Tendenzen zum Hip-Hop und R&B aufwartete

    Der nächste große Hit kam 2004 mit Pull Up, der auch Titelsong eines Albums wurde, das im gleichen Jahr für sein neues Label Delicious Vinyl herauskam. Der Song schaffte es sogar knapp bis in die allgemeinen Billboard Hot 100 Charts. Album Hot It Up, darauf weitere erfolgreiche Titeln wie Hot Wuk und Taxi Fare.

    Im Jahr 2008 verkündete Mr. Vegas seinen Rückzug aus dem Musikgeschäft. Er erklärte sich zur Ruhe setzen zu wollen, um Zeit mit Gott und seinen Kindern verbringen zu können. Für 2009 ist mit The Last Dancehall Tour zuvor noch eine Abschiedstournee geplant.

    Diskographie

    • 1998: Heads High
    • 2001: Damn Right
    • 2004: Pull Up
    • 2005: Constant Spring
    • 2007: Hot It Up
    • 2008: The Hits (Best Of)
    • 2012: Sweet Jamaica (2 CD´s - 1x Dancehall & 1x Reggae)
    • 2013: Bruk It Down 2.0

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. Barrow, Steve & Dalton, Peter (2004) "The Rough Guide to Reggae, 3rd edn.", Rough Guides, ISBN 1-84353-329-4
    2. a b c nach laut.de, siehe unter Weblinks (gesehen am 13. Oktober 2008)
    3. a b nach Allmusic-Guide, siehe unter Weblinks (gesehen am 13. Oktober 2008)
    4. a b c Allmusic-Guide: Charts, Singles (gesehen am 13. Oktober 2008)
    5. a b Allmusic-Guide: Charts, Albums (gesehen am 13. Oktober 2008)
    6. Mr 'di do' Vegas quits music - Turns to God and kids, Sadeke Brooks, The Jamaica Star online vom 25. September 2008 (gesehen am 13. Oktober 2008)

    Der Text ist unter der Lizenz "Creative Commons Attribution/Share Alike" verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind auf der Seite von Creative Commons beschrieben. Ursprüngliche(r) Autor(en) des verwendeten Textes.