Three Lions (Football's Coming Home)

The Lightning Seeds

  • The Lightning Seeds sind eine englische Rockband.

    Bandgeschichte

    Die Band wurde von Ian Broudie (Sänger, Songschreiber, Keyboarder und Gitarrist) und einigen Sessionmusikern gegründet.

    In den 1990er Jahren zählten The Lightning Seeds zu den bekannteren Britpop-Bands. Nach dem Auftakterfolg der Single Pure (1989) entstanden zwei weitere erfolgreiche Alben, deren Singles Life of Riley, Sense, Lucky You oder Change mit sehr eingängigen Melodien noch heute zum Standardrepertoire der Radiosender gehören.

    1996 produzierten The Lightning Seeds die offizielle Hymne der englischen Mannschaft zur Fußball-Europameisterschaft 1996 in England, Three Lions (Football's Coming Home), benannt nach den drei Wappen-Löwen auf den englischen Nationaltrikots, und spielten sie zusammen mit dem Comedy-Duo David Baddiel und Frank Skinner ein. Der Song wurde schnell zum Nummer-eins-Hit und zur internationalen Fußballhymne und wurde wesentlich populärer als der offizielle Turniersong We're in This Together von Simply Red. 1998 wurde der Song erneut zur Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich eingespielt und erreichte in England erneut die Spitze der Hitparade. Im Video zur 1998er Version ist Robbie Williams unter den Fans. Außerdem tragen die deutschen Fans in dem Video in der Mehrzahl das Trikot mit der Rückennummer 11 von Stefan Kuntz, dessen Nachname, englisch ausgesprochen, ein Schimpfwort (cunts) darstellt und als Ausdruck der fußballerischen Rivalität zwischen beiden Mannschaften gedeutet werden kann.

    Ende der 1990er Jahre konzentrierte sich Ian Broudie auf seine Solokarriere, was zunächst das Ende des Projektes The Lightning Seeds bedeutete. Anlässlich der Fußball-WM 2006 und der damit verbundenen Neuauflage von Three Lions (Football's Coming Home) vereinte sich die Band wieder; das Best-of-Album The Very Best of the Lightning Seeds erschien in England im Juni 2006, in Deutschland im September 2007.

    Literatur

    • Christian Graf und Burghard Rausch: Rockmusiklexikon. Europa. Band 2. Fischer Taschenbuch Verlag Frankfurt am Main 2005 ISBN 3-596-16429-X
    • Martin Strong: The Great Rock Discography. 7th Edition, Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2004. ISBN 3-86150-701-3

    Quellen

    1. a b Chartquellen: DE CH UK US

    Weblinks

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