Amorphis

  • Amorphis ist eine im Jahr 1990 gegründete finnische Metal-Band aus Helsinki.

    Der Stil der Band unterlag seit der Gründung einem steten Wechsel. Zu Beginn spielte die Band Death Metal, den sie jedoch bald mit Progressive-Metal-Elementen und Einflüssen aus finnischer und arabischer Musik weiterentwickelte. Mit dem Verzicht auf Growlgesang wandte sich die Band vorübergehend vollständig vom Death Metal ab. Erst auf dem Album Eclipse verband Amorphis wieder teilweise Growlgesang mit den progressiven Elementen der Vorgänger. Neben der Musik sind auch die Texte von der finnischen Kultur inspiriert, einige davon entstammen der finnischen Gedichtsammlung Kanteletar oder dem Nationalepos Kalevala.

    Amorphis gilt als eine der erfolgreichsten finnischen Metal-Bands. In ihrem Heimatland erreicht sie seit zehn Jahren mit nahezu jeder Veröffentlichung eine Platzierung in den Top 10 der Charts.

    Geschichte

    Bandgründung (1990–1996)

    Amorphis wurde im Herbst 1990 von Jan „Snoopy“ Rechberger, Esa Holopainen, Tomi Koivusaari und Olli-Pekka Laine gegründet. Die drei Erstgenannten hatten Ende der 1980er zusammen in der Speed-Metal-Band Violent Solution gespielt, die sich jedoch im Laufe des Jahres 1990 aufgelöst hatte. Koivusaari war seit 1989 außerdem Mitglied in der Death-Metal-Band Abhorrence gewesen. Nach der Auflösung von Violent Solution wollten Rechberger und Holopainen auch eine Death-Metal-Band gründen. Da Abhorrence sich Ende 1990 bereits weitgehend aufgelöst hatte, fragten sie Koivusaari, ob er sich ihnen als Gitarrist anschließen wolle, Bass sollte Olli-Pekka Laine spielen. Jukka Kolehmainen, der Sänger von Abhorrence, sollte Sänger der neuen Band werden, lehnte aber ab. Schlussendlich übernahm Tomi deshalb auch den Gesang in der neu gegründeten Band Amorphis, während sich Abhorrence auflöste.

    Im Januar 1991 nahm Amorphis die Demo Disment of Soul im TTT Studio von Timo Tolkki auf. Die Arbeit an den drei Stücken dauerte zwei Tage, die Band war jedoch recht unzufrieden mit dem Sound der Aufnahmen. auf der 7"-Single Amorphis veröffentlicht. Die gesamten Aufnahmen erschienen im Jahr 1993 auf der CD Privilege of Evil.

    Nach einigen Konzerten wurde im Mai 1992 das Debütalbum The Karelian Isthmus im Sunlight Studio in Stockholm produziert. Den Vertrieb in Europa für dieses, wie auch für die vier nachfolgenden Alben, übernahm Nuclear Blast. Im Juli 1994 erschien das zweite Album Tales from the Thousand Lakes. Der Gastmusiker Ville Tuomi übernahm den erstmals eingesetzten, klaren Gesang. Mit Kasper Mårtenson hatte Amorphis den ersten Keyboarder der Bandgeschichte, für das Debütalbum hatte Jan Rechberger noch die wenigen Keyboardspuren eingespielt. Die Single Black Winter Day sollte eigentlich vor dem Album erscheinen, die Veröffentlichung verzögerte sich jedoch, sodass sie schließlich erst einige Zeit nach dem Album erschien.

    Kommerzieller Erfolg (1996–2004)

    Die Aufnahmen zum dritten Album Elegy verzögerten sich, da sich Esa Holopainen bei einem Sturz den Arm verletzte und zudem noch jenes Studio umzog, in dem die Stücke eingespielt werden sollten. Mit Pasi Koskinen wurde während der Aufnahmen auch ein fester zweiter Sänger gefunden, der den melodischen Gesang übernehmen sollte, während Tomi Koivusaari weiterhin die Growls sang. Im Juni 1996 erschien Elegy, mit dem Amorphis erstmals der Einstieg in die Top 10 der finnischen Charts gelang. Wie schon nach Tales from the Thousand Lakes spielte die Band die nächsten knapp anderthalb Jahre viele Konzerte, unter anderem eine Europatournee mit Therion und Hardware im Herbst 1996 und mit Evereve im Frühjahr 1997. Außerdem erschien die EP My Kantele. Im August 1997 trat Amorphis zum ersten Mal auf dem Wacken Open Air auf. Nach der Tournee legte Amorphis eine Schaffenspause ein, um über die weitere musikalische Entwicklung nachzudenken. Außerdem verließ Kim Rantala die Band wieder.

    1999 wurde Tuonela veröffentlicht, auf dem die Gastmusiker Santeri Kallio Keyboard und Sakari Kukko Saxophon und Flöte spielten und so die Instrumentierung der Band erweiterten. Nachdem Tomi Koivusaari bereits auf Elegy weniger Anteil am Gesang hatte, verabschiedete er sich auf Tuonela endgültig davon. Bei Konzerten übernahm Pasi Koskinen neben seinen eigenen Gesangsspuren auch das Growling von Koivusaari.

    Mit dem Album Am Universum, zu dem Ende 2000 die Aufnahmen beendet wurden und das von Simon Efemey produziert wurde,

    Das nächste Album hieß Far from the Sun und wurde von Amorphis selbst aufgenommen und produziert. Die Veröffentlichung im März 2003 übernahm das Major-Label Virgin Records. Im Oktober 2003 gab Amorphis einige Konzerte mit Paradise Lost in Finnland, bei denen Atte Sarkima von Ajattara den verhinderten Jan Rechberger vertrat. Im Frühjahr 2004 spielte Amorphis einige Demos für neue Stücke in den CPCC Studios ein. Erst im September 2004,

    Gegenwart (ab 2005)

    Bereits vor der Absage der USA-Tournee kündigte Pasi Koskinen seinen Austritt aus der Band an, nachdem er für neun Jahre als Sänger an Amorphis beteiligt war. Am 21. August 2004 spielte er sein letztes Konzert mit Amorphis auf dem Kontu Rock Festival. In einem Interview sagt Niclas Etelavuori: „Pasi fühlte sich nich mehr motiviert und glücklich, bei ‚Amorphis‘ zu singen, es gab keine Konflikte oder Streit und wir sind immer noch gute Freunde.“ (Niclas Etelavuori in einem Interview mit The-Pit.de Demos von Sängern an, die jedoch alle nicht überzeugen konnten.

    Über Markku Mäkinen, den Gitarristen der Rock-Band Sinisthra, gelangte Tomi Koivusaari zu dem aus Lohja stammenden Sinisthra-Sänger Tomi Joutsen, der auch in Death-Metal-Bands gesungen hatte und ein Fan von Amorphis war. Markku Mäkinen empfahl Tomi Joutsen als neuen Sänger. Über die erste Probe mit Tomi Joutsen sagte Esa Holopainen später: „Wir kamen schnell gut miteinander zurecht, und als er anfing, unsere Stücke zu singen, wussten wir, dass er der Richtige für den Job ist.“ (Esa Holopainen in einem Interview mit dem Musikmagazin Orkus Im Anschluss an die Veröffentlichung von Eclipse spielte die Band einige Konzerte, unter anderem im August 2006 auf dem Summer Breeze.

    Der Nachfolger Silent Waters wurde im Januar 2007 in den Sonic Pump Studios aufgenommen, die Produktion übernahm Mikko Karmila in den Finnvox Studios. Am 27. Juni 2007 erschien die gleichnamige Single und stieg auf Platz 2 in den finnischen Charts ein. Im Mai spielte Amorphis auf dem Wave-Gotik-Treffen, im August auf dem Wacken Open Air. Auf die Album-Veröffentlichung Ende des Monats folgte eine Tournee durch Finnland im September, ein Auftritt auf dem Loud-Park-Festival in Japan und eine Tournee mit Swallow the Sun und Insomnium durch den Rest Europas im November. Im Februar 2008 erhielt die Band die ersten goldenen Schallplatten für 15.000 verkaufte Einheiten in Finnland für die Alben Silent Waters und Eclipse. Im Jahr 2009 erschien der Nachfolger Skyforger sowie im Jahr 2011 das Album The Beginning Of Times.

    Am 22. August 2012 bestätigten Amorphis über ihre Facebookseite, dass die Aufnahmen für das elfte Studio-Album im September in den Petrax Studios in Helsinki beginnen würden. Die Texte würden erneut von Pekka Kainulainen stammen, der bereits an den drei letzten Alben der Band mitwirkte. Das neue Album mit dem Titel Circle wurde von Peter Tägtgren (Abyss Studio, Hypocrisy, Pain et al.) produziert und am 19. April 2013 weltweit von Nuclear Blast veröffentlicht.

    Stil

    Musik

    Viele, vor allem frühe Bandtitel sind durch die im Genre üblichen Gitarrenriffs, Powerchords und Schlagzeugrhythmen, sowie andere gängige stilistische Floskeln geprägt. Häufig wechseln sich - wie in den Songs Black Embrace, Grails Mysteries ( Hörbeispiel aus Grails Mysteries?/i) oder Warrior's Trail schleppende, oft durch Halbtonschritte an Black Sabbath erinnernde Riffs mit extrem schnellen, durch Doublebass begleitete 16-tel-Läufe in Einzeltönen ab.

    Langsamere balladenmäßigere Titel wie Grieve Stricken Heart oder Veil of Sin ( Hörbeispiel aus Veil of Sin?/i) - von dem auf Am Universum eine akustische Version mit Saxophon existiert - verweisen auf die mollgeprägten Midtempo-Songs der späteren Alben von Metallica.

    Andere Titel werden dagegen eher durch einprägsame, meist melodiöse Gitarrenfiguren strukturiert. Beispiele hierfür sind Under A Soil And Black Stone, oder Tuonela. Dieses erinnert (wenn man von den Metalelementen wie Powerchords und Schlagzeug absieht) in seinem instrumentalen Part ( Hörbeispiel aus Tuonela?/i) sogar entfernt an spanische Folklore.

    Vollkommen metalfremde Parts sind dann beispielsweise der Anfang des in der Gitarren- und Schlagzeugbearbeitung an U2 erinnernden Titels Alone, oder die differenzierte - im Metalbereich sonst meist relativ unübliche (an Rush erinnernde) - Schlagzeugarbeit im Titel Same Flesh.

    Bereits kurz nach der Gründung begannen die Bandmitglieder, sich mit traditioneller finnischer Musik zu beschäftigen.)

    So besteht zum Beispiel die Einleitung des Titels Withered vom Album Tunoela aus einer rhythmisch relativ freien E-Gitarren-Improvisation ( Hörbeispiel der Einleitung von Withered?/i) über die orientalisch wirkende phrygisch-dominante Tonleiter (hier C - Cis - E - F - G - Gis - Bb - C).

    Für die Instrumentierung der Band sind zusätzlich zur üblichen Rockbesetzung aus E-Gitarre, Bass und Schlagzeug der mehrstimmige Gitarren- und Keyboardsatz und der häufige Einsatz von Klavier und Hammond-Orgel typisch. Die Originalität ihrer Melodien wird häufig hervorgehoben. Der Titel Brother Moon integriert - wie schon von Thin Lizzy oder Gary Moore praktiziert - Elemente irischer Folkmusik in die Metalmusik. Deutlich hörbar wird dies anhand dieser von der E-Gitarre vorgetragenen typischen Figur ( Hörbeispiel aus Brother Moon?/i) aus dem Folk. Weiterhin verwendete die Band an zusätzlichen Instrumenten eine Sitar (auf dem Album Elegy) sowie ein Saxophon (auf den Alben Tuonela und Am Universum).

    Amorphis kombiniert häufig gutturalen und klaren männlichen Gesang und war 1994 auf Tales from the Thousand Lakes eine der ersten Death-Metal-Bands, die sich an dieser Mischung versuchten. Auf dem Album Elegy aus dem Jahr 1996 nahm der klare Gesang bereits eine dominante Stellung gegenüber dem gutturalen ein, auf dem nächsten Album Tuonela tritt gutturaler Gesang nur noch bei einem Stück auf. Nach zwei Alben ohne Growlgesang mischt der neue Sänger Tomi Joutsen wieder klaren und gutturalen Gesang.

    Ein weiteres Kennzeichen von Amorphis seit dem Album Tales from the Thousand Lakes ist die Verwendung von Themen, die meist am Anfang eines Liedes vorgestellt und im Laufe des Liedes von verschiedenen Instrumenten wieder aufgegriffen, und teilweise variiert werden. Ein Beispiel ist das Lied Black Winter Day von o.g. Album, bei dem zunächst ein Minimoog mit Klavier-Begleitung eine achttaktige Melodie vorstellt, die aus Vor- und Nachsatz besteht. Beim Nachsatz nimmt die Gitarre das Thema auf und wiederholt es zweimal variiert. Im Anschluss folgt ein achttaktiges Nebenthema der Gitarre, das ebenfalls variiert und schließlich vom Keyboard aufgegriffen wird. Im weiteren Verlauf des Stückes wird das thematische Material weiter verwendet und variiert, unter anderem folgt ein Keyboardsolo. Eine solche Kompositionstechnik verwendeten Amorphis vor allem auf dem Album Elegy, auf den folgenden Werken bis einschließlich Am Universum ging die Benutzung derartiger Strukturen jedoch wieder zurück. Auf aktuelleren Werken der Band, wie Far from the Sun und Eclipse wurde wieder verstärkt auf diese Technik zurückgegriffen.

    Der Musikstil von Amorphis war im Laufe der Bandgeschichte häufigen Änderungen unterworfen. In einem Interview von 1991 betonte Esa Holopainen, dass Amorphis ihren Stil nur wechseln würden, wenn sie es schaffen würden, etwas selbst zu entwickeln.

    Texte und Symbolik

    Wie auch der Musikstil veränderten sich die Texte von Amorphis deutlich im Laufe der Zeit. Auf der Demo Disment of Soul handelten die Texte noch hauptsächlich vom Tod, wie es im Death Metal recht häufig war, Die Texte auf dem zweiten Album Tales from the Thousand Lakes stammen aus dem finnischen Nationalepos Kalevala. In einem Interview mit dem Fanzine InfernoZine aus dem Jahr 1994 heißt es dazu:

    Bereits 1996 wandte sich die Band vorerst vom Kalevala ab. Da die Ausschnitte - ohne das Kalevala zu kennen – nicht verständlich genug waren,

    Rezeption

    Obwohl Amorphis sich zwischenzeitlich stark von den Metal-Wurzeln entfernte, wurde die Band weiterhin hauptsächlich in der Metal-Szene wahrgenommen. Die wichtigste deutschsprachige Progressive-Rock-Seite, die Babyblauen Seiten, hat keinen Eintrag zu Amorphis. Dafür wurden alle Alben von Amorphis in großen Metalmagazinen besprochen, auch die Vorbands von Amorphis waren ausnahmslos Metalbands. Auch in der Schwarzen Szene konnte Amorphis einige Bekanntheit erreichen, so spielte die Band 2007 als Hauptband der Metal-Bühne auf dem Wave-Gotik-Treffen und wird regelmäßig in Magazinen wie Sonic Seducer, Orkus und Zillo besprochen.

    Da Amorphis im Laufe der Bandgeschichte eine Vielfalt musikalischer Stile abgedeckt hat, wird die Band sehr unterschiedlich bewertet. Manche Death-Metal-Fans gehen sogar soweit, von zwei verschiedenen Bands zu sprechen. Insbesondere Tuonela, Am Universum und Far from the Sun werden häufig von Death-Metal-Fans angegriffen. Demgegenüber gilt das ältere Tales from the Thousand Lakes als Meisterwerk des Death Metal. So schreibt eine Fanseite, die sich „the old Amorphis“ verschrieben hat:

    Die finnische Melodic-Death-Metal-Band Noumena wird von Metalnews.de mit Amorphis auf Tales from the Thousand Lakes verglichen. Nachdem Amorphis vom Nuomena-Gitarristen Ville Lamminaho als Negativbeispiel einer Death-Metal-Band, die ihren Stil radikal ändert, genannt wird, nennt er Tales from the Thousand Lakes „bestes finnisches Metalalbum aller Zeiten“ und bezeichnet es als „wahrscheinlich eine der besten Platten aller Zeiten, die ein ganzes Genre definierte.“ (Ville Lamminaho im Interview mit Metalnews.de) Später nennt er den Nachfolger Elegy als weiteres Lieblingsalbum.

    Auch das Debütalbum The Karelian Isthmus wird häufig als herausragend beschrieben. Der All Music Guide nennt The Karelian Isthmus „eines der besten europäischen Death-Metal-Debütalben aus den frühen 1990er Jahren“ (Vincent Jeffries im Review zu The Karelian Isthmus), Matthias Herr schreibt in seinem Heavy Metal Lexikon:

    Auch Markus Toivonen, das letzte verbliebene Gründungsmitglied der finnischen Viking-Metal-Band Ensiferum, sieht sich stark von Amorphis beeinflusst. Nachdem Ensiferum im Jahr 2006 auf der EP Dragonheads den Amorphis-Song Into Hiding vom Album Tales from the Thousand Lakes coverten, sagte er in einem Interview: „Amorphis ) Weiter bezeichnet er Amorphis als „Roots des melodischen Death Metals und Melodic Metals“.

    Insomnium ist eine weitere finnische Melodic-Death-Metal-Band, die häufig mit Amorphis aus den Anfangstagen verglichen wird. In einem Review zum Album Since the Day It All Came Down schreibt Erik Thomas: „Insomnium sind im Wesentlichen, was Amorphis heute sein sollte.“ (Erik Thomas im Review zu Since the Day It All Came Down auf DigitalMetal.com).

    Elegy war das erste Amorphis-Album, das in die finnischen Albumcharts einstieg. Auch Tuonela erreichte die finnischen Top-10, enttäuschte aber viele Fans durch den weitgehenden Verzicht auf gutturalen Gesang. wurde deutlich, dass sich Amorphis vom Death Metal abgewendet haben, gleichzeitig konnten sie mit ihrem neuen Stil neue Fans gewinnen.

    Eclipse stellt mit dem Sängerwechsel und einigen Veränderungen bei Musik und Texten einen weiteren deutlichen Einschnitt in der Bandgeschichte dar, wird aber überwiegend positiv bewertet. Der Nachfolger Silent Waters wurde vom Metal Hammer zum Album des Monats für September 2007 gekürt. Mit diesen beiden Alben schlägt Amorphis abermals einen anderen Weg ein, der aber wieder mehr an den Stil der drei ersten Alben erinnert. Zwar sind auf beiden Alben immer noch ruhigere Stücke zu finden, aber Amorphis setzt vor allem wieder mehr "Growls" ein und auf beiden Alben sind mit Songs wie "A Servant" oder "Perkele (the God of Fire)" auch wieder härtere, mehr vom Melodic Death Metal beeinflusste Stücke. Die neueren Alben Skyforger und The Beginning Of Times folgen ebenfalls weitgehend dieser stilistischen Linie.

    Seit Tomi Joutsen 2005 als Sänger zu Amorphis stieß, produziert und arrangiert Marco Hietala für Amorphis die Vocals. Auf den Alben Eclipse, Silent Waters und Skyforger unterstützt er Amorphis überdies bei den Backing Vocals.

    Diskografie

    Diese Aufzählung enthält nur die Studioalben. Für eine ausführliche Diskografie siehe: Amorphis/Diskografie

    • 1992: The Karelian Isthmus (Relapse Records)
    • 1994: Tales from the Thousand Lakes (Relapse Records)
    • 1996: Elegy (Relapse Records)
    • 1999: Tuonela (Relapse Records)
    • 2001: Am Universum (Relapse Records)
    • 2003: Far from the Sun (Virgin Records)
    • 2006: Eclipse (Nuclear Blast)
    • 2007: Silent Waters (Nuclear Blast)
    • 2009: Skyforger (Nuclear Blast)
    • 2011: The Beginning of Times (Nuclear Blast)
    • 2013: Circle (Nuclear Blast)

    Einzelnachweise

    1. a b c d e Sami: Interview zu Disment of Soul (PDF; 316 kB) in Hellspawn, Sommer 1991 (englisch, abgerufen am 12. Juni 2007)
    2. a b c d e f Garry Sharpe-Young: Amorphis Biography auf musicmight.com (englisch, abgerufen am 6. September 2008)
    3. a b Matthias Herr: Heavy Metal Lexikon Vol. 4, S. 14 und 15, 1994
    4. a b c Arnoud Helmantel: Interview with Amorphis in The Inferno Zine (englisch, abgerufen am 12. Juni 2007)
    5. Mjöllnir: Ein Interview mit Tomi Koivusaari von Amorphis in The Inferno Zine #8 (englisch, abgerufen am 12. Juni 2007)
    6. a b c Gino Filicetti: The Alteration of All Norms auf ChroniclesOfChaos.com (englisch, abgerufen am 12. Juni 2007)
    7. Interview im Rock Hard Nr. 109, siehe Rock-Hard-Homepage
    8. a b Christopher J. Kelter: AMORPHIS / MOONSPELL / THE KOVENANT / SINGLE BULLET THEORY auf RoughEdge.com (englisch, abgerufen am 17. Juni 2007)
    9. Christopher J. Kelter: Am Universum (Relapse; 2001) auf RoughEdge.com (englisch, abgerufen am 17. Juni 2007)
    10. a b Offizielle Biografie (englisch, abgerufen am 10. Juni 2007)
    11. Far from the Sun bei Amazon.com (englisch, abgerufen am 19. Juni 2007)
    12. Stefan Kaufhold: Ich bin mir sicher, dass das neue Zeug direkt in die Fresse schlagen wird. auf The-Pit.de, 14. Februar 2006 (deutsch, abgerufen am 26. Juli 2007)
    13. Elke Huber: Interview Amorphis - Tomi Joutsen auf PowerMetal.de, 29. Januar 2006 (deutsch, abgerufen am 27. Juli 2007)
    14. a b c d e f Martin Kreischer: Feuerteufel in Orkus 101, S. 101, März 2006
    15. Laut.de: Biografie Amorphis (deutsch, abgerufen am 28. Juli 2007)
    16. ifpi.fi: IFPI (finnisch, abgerufen am 6. März 2008)
    17. a b c Andrea Veyhle: Amorphis: Finnische Kebaps, gebrochene Knochen, drei Gitarristen und serbische Diktatoren..! auf Vampster.com, 12. Mai 1999 (deutsch, abgerufen am 16. Juni 2007)
    18. a b Thomas: Review: Eclipse auf Metal.de, 16. Februar 2006 (deutsch, abgerufen am 30. Juli 2007)
    19. a b Andrea Veyhle: AMORPHIS: Am Universum auf Vampster.com, 22. März 2001 (deutsch, abgerufen am 17. Juni 2007)
    20. Rezension von Kai Wendel im Rock Hard Nr. 143, siehe www.rockhard.de - Reviews
    21. Nadya Vega: The Karelian Isthmus auf WholeNote, 8. April 2004 (englisch, abgerufen am 16. Juni 2007)
    22. Jason Muxlow: Review: The Karelian Isthmus auf Deadtide.com (englisch, abgerufen am 16. Juni 2007)
    23. Tordah: Tales From The Thousand Lakes auf NocturnalHorde.com, 1. Oktober 2005 (englisch, abgerufen am 16. Juni 2007)
    24. a b Luxi Lahtinen: Review Far from the Sun auf Metal-Rules.com, Juli 2003 (englisch, abgerufen am 17. Juni 2007)
    25. Dw Dunphy: Far from the Sun auf Musictap.com, 19. Juni 2003 (englisch, abgerufen am 17. Juni 2007)
    26. Karma E. Omowale: I think there are a lot of bands that give up after a certain point, when things get rough and they don't see much development. I think that's stupid because the point is you are suppose to be writing music for yourself… auf FourteenG.net, 13. März 2005 (englisch, abgerufen am 29. Juli 2007)
    27. Christopher J. Kelter: What is the voice of AMORPHIS? auf RoughEdge.com, 3. Mai 2000 (englisch, abgerufen am 17. Juni 2007)
    28. Markus Veyhle: Amorphis: Prelistening-Session zu Am Universum, 8. Dezember 2000, Karlsruhe, Kulturruine auf Vampster.com, 15. Dezember 2000 (deutsch, abgerufen am 17. Juni 2007)
    29. Andrea Veyhle: Der Teufel steht immer hinter dir und sieht über deine Schulter auf Vampster.com, 26. Mai 2003 (deutsch, abgerufen am 10. Juni 2007)
    30. Texte zu Silent Waters auf der offiziellen Website amorphis.net (englisch, abgerufen am 6. September 2008)
    31. AMORPHIS Discusses Upcoming Album auf Blabbermouth.net, 10. Mai 2007 (englisch, abgerufen am 10. Februar 2008)
    32. a b Thousand Tales – The Gathering (deutsch, abgerufen am 28. Juli 2007)
    33. Marcus Italiani: Interview mit Ville Lamminaho, Hannu Savolainen von Noumena bei Metalnews.de, 29. Mai 2005 (deutsch, abgerufen am 29. Juli 2007)
    34. Gabriel Gose: Tales From The Thousand Lakes (9/10) auf Metal-Observer.com (englisch, abgerufen am 16. Juni 2007)
    35. Andrea Veyhle: Man darf Musik nicht totdenken!! auf Vampster.com, 23 März 2001 (deutsch, abgerufen am 16. Juni 2007)
    36. Rock Hard: Best of Rock & Metal – Die 500 stärksten Scheiben aller Zeiten. Heel Verlag, 2005, ISBN 3-89880-517-4, S. 116
    37. Vincent Jeffries: The Karelian Isthmus > Review im All Music Guide (englisch, abgerufen am 16. Juni 2007)
    38. Andi Althoff, Stefan Popp: INTERVIEW: Ensiferum auf Metal1.info, 2. März 2006 (deutsch, abgerufen am 15. September 2007)
    39. a b c Verschiedene Reviews zu Since the Day It All Came Down (Memento vom 20. August 2008 im Internet Archive)
    40. „Truhe“: CD-Review: Tuonela auf Metal.de, 15. April 1999 (deutsch, abgerufen am 29. Juli 2007)
    41. Vincent Jeffries: Review: Tuonela im All Music Guide (englisch, abgerufen am 29. Juli 2007)
    42. Andrea Veyhle: Tuonela – CD-Review auf Vampster.com, 1. Januar 2000 (deutsch, abgerufen am 29. Juli 2007)
    43. „Necrotus“: CD-Review: Tuonela auf Metal.de, 13. April 1999 (deutsch, abgerufen am 29. Juli 2007)
    44. Rainer Raithel: Review Am Universum auf PowerMetal.de, 8. August 2001 (deutsch, abgerufen am 30. Juli 2007)
    45. Elke Huber: Review: Eclipse auf PowerMetal.de, 10. Februar 2006 (deutsch, abgerufen am 30. Juli 2007)

    Weblinks

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