Ugly

Sevendust

  • Sevendust ist eine US-amerikanische Metal- und Rockband aus Atlanta, Georgia, die im Jahr 1994 unter dem Namen Rumblefish gegründet wurde. Es gibt auch einen gleichnamigen Computervirus, der auch unter dem Namen „666“ bekannt war, der im Jahr 1998 Macs infizierte.

    Geschichte

    Der Bassist Vince Hornsby und der Schlagzeuger Morgan Rose spielten 1994 noch in einer Band namens Snake Nation. Nach einem Auftritt mit der R-’n’-B-Band Body and Soul wurden beide auf deren Sänger Lajun Witherspoon aufmerksam. Daraufhin beschlossen die drei zusammen eine eigene Band zu gründen. Kurze Zeit später kamen der Schlagzeuger John Connolly und der Gitarrist Lee Banks zur Besetzung. Die Gruppe nannte sich daraufhin Rumblefish. Zudem wurde der Twisted-Sister-Gitarrist Jay Jay French auf die Band aufmerksam und wurde Manager der Gruppe. Mittlerweile hatte sich die Gruppe in Crawlspace umbenannt. Danach begab sie sich nach New York City, um dort ihr erstes Konzert abzuhalten. Daraufhin wurde der Konzertorganisator des Rock Ridge Saloons auf die Band aufmerksam und buchte sie schließlich, obwohl er vorher deren Anfrage abgelehnt hatte. Etwas später wurde Banks für 72 Stunden inhaftiert, nachdem er ein Auto unter Alkoholeinfluss gesteuert hatte. Im August 1995 nahm die Band ein erstes Demo auf, ehe weitere Auftritte folgten. Währenddessen verließ Lee die Band und wurde durch Clint Lowery ersetzt. Daraufhin begab sich die Band mit French und seinem ehemaligen Twisted-Sister-Bandkollegen Mark Mendoza als Produzenten ins Studio, um neues Material aufzunehmen. Das hierbei entstandene Lied My Ruin war auf dem Sampler Mortal Kombat: More Mortal Kombat

    Im September 1999 erschien das zweite Album Home, wodurch die Band auch in Europa ihre Bekanntheit steigern konnte. Das Album wurde von Toby Wright (Korn, Alice in Chains, Primus, Fishbone) produziert und von Andy Wallace Gegen Ende des Jahres verließ Clint Lowery die Band, um sich anderen Bandprojekten widmen zu können. Als Ersatz kam Sonny Mayo (Snot, Amen) zur Band, während das Management und das Plattenlabel ebenfalls wechselten.

    Daraufhin begann die Band mit dem Aufnahmen zum nächsten Album, das Ende Oktober 2005 bei Roadrunner Records in Europa unter dem Namen Next

    Stil

    Laut Daniel Bukszpan in seinem Buch The Encylopädia öf Heavy Metal spielen die Band für die 1990er-Jahre typischen aggressiven, mit heruntergestimmten Gitarren, groove-orientierten und gefühlvollen Metal, vergleichbar mit der Musik von Creed, wobei sich Sevendust durch den in seinen Augen besseren Sänger abhebe.

    Martin Popoff äußerte sich in seinem Buch The Collector’s Guide of Heavy Metal Volume 3: The Nineties auch positiv über den Gesang. Auf dem selbstbetitelten Album setze die Band vor allem auf Power-Chord-Alternative-Metal vergleichbar mir der Musik von Godsmack als Basis und füge dann noch Nu-Metal- und Industrial-Metal-Einflüsse hinzu. Auf Home habe sich die Band im Vergleich zum Vorgänger gesteigert und spiele teils rhythmisch komplizierte Riffs, die an Industrial, Grunge und die Band Korn erinnere. Zudem zog er erneut einen Vergleich zu Godsmack.

    Laut Matthias Weckmann vom Metal Hammer kombiniere die Band auf Animosity Härte mit Klargesang Zudem gehöre die Band mit Disturbed zu den punktgenauesten Rhythmen- und Riffmeistern des Genres.

    Diskografie

    Weitere Veröffentlichungen

    • Black (Single, 1997)
    • Breathe / School's Out (Single, 1997)
    • Live and Loud (EP, 1998)
    • Bitch (Single, 1998)
    • Too Close to Hate (Single, 1998)
    • Denial (Single, 1999)
    • Waffle (Single, 1999)
    • Licking Cream (Single, 1999)
    • Homework (Single, 1999)
    • Going Back to Call (Single, 2000)
    • Home (Single, 2000)
    • Animosity (Limited Edition Package) (EP, 2001)
    • Animosity (Album Sampler) (EP, 2001)
    • Angel's Son (Single, 2001)
    • Crucified (Single, 2001)
    • Praise (Single, 2001)
    • Retrospect (DVD, 2001)
    • Live Again (Single, 2002)
    • Seasons Sampler (EP, 2003)
    • Broken Down (Single, 2003)
    • Enemy (Single, 2003)
    • Face to Face (Single, 2004)
    • Selected Tracks From Best Of (Chapter One 1997-2004) (EP, 2005)
    • Ugly (Single, 2005)
    • Pieces (Single, 2005)
    • Failure (Single, 2006)
    • Alpha Two Track Sampler (EP, 2007)
    • Retrospective 2 (Kompilation, 2007)
    • Prodigal Son (Single, 2008)
    • Inside (Single, 2008)
    • The Past (Single, 2008)
    • Forever (Single, 2010)
    • Unraveling (Single, 2010)
    • Ride Insane (Single, 2011)
    • Decay (Single, 2013)
    • Picture Perfect (Single, 2013)

    Quellen

    1. Graham Cluley: History of Mac malware: 1982 - 2011. 1998. nakedsecurity.sophos.com, abgerufen am 18. Mai 2014.
    2. a b c d e f g h Kirk Dombek: Sevendust. Allmusic, abgerufen am 17. Mai 2014.
    3. Sevendust. artinbase.info, abgerufen am 18. Mai 2014.
    4. a b c d  Joel McIver: The Next Generation of Rock & Punk Nu-Metal. Omnibus Press, 2002, ISBN 0-7119-9209-6, S. 111.
    5.  Wolf Kohl: Powerman 5000+Coal Chamber Sevendust. New York: Wetlands. In: Metal Hammer. Oktober 1997, S. 132.
    6. a b c d e f g h Biography. rockdetector.com, abgerufen am 17. Mai 2014.
    7.  Michael Schäfer: Sevendust. Videodreh mit Skin. In: Metal Hammer. Januar 2000, S. 11.
    8. a b c d  Christian Graf: Nu Metal & Crossover Lexikon. Lexikon Imprint Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-89602-515-5, S. 256 f..
    9. a b  Armin Weber: Saisonstart. Sevendust. In: Metal Hammer. November 2003, S. 41.
    10.  Matthias Weckmann: Sevendust. Best of Chapter One (1997 - 2004). In: Metal Hammer. März 2006, S. 107.
    11. a b Sevendust. laut.de, abgerufen am 17. Mai 2014.
    12.  Daniel Bukszpan: The Encylopädia öf Heavy Metal. Sterling Publishing, 2012, ISBN 978-1-4027-9230-4, S. 111.
    13.  Andreas Herz: Sevendust. Sevendust. In: Rock Hard. Nr. 149, Oktober 1999, S. 136.
    14.  Carsten Agthe: Sevendust. Best of (Chapter One 1997-2004). In: Eclipsed. Nr. 80, März 2006, S. 53.
    15.  Martin Popoff: The Collector’s Guide of Heavy Metal Volume 3: The Nineties. Collectors Guide Ltd, Burlington, Ontario, Kanada 2007, ISBN 978-1-894959-62-9, S. 393.
    16.  Martin Popoff, David Perri: The Collector’s Guide of Heavy Metal Volume 4: The ’00s. Collectors Guide Ltd, Burlington, Ontario, Kanada 2011, ISBN 9781-926592-20-6, S. 436 f..
    17.  Matthias Weckmann: Sevendust. Animosity. In: Metal Hammer. Oktober 2003, S. 101.
    18.  Armin Schäfer: Sevendust. Zurück ins Rampenlicht. In: Metal Hammer. Mai 2003, S. 132.
    19.  Sevendust. Separate. In: Metal Hammer. November 2003, S. 51.
    20.  Elmar Salmutter: Sevendust. Seasons. In: Metal Hammer. November 2003, S. 116.
    21.  Matthias Weckmann: Sevendust. Southside Double-Wide Acoustic. In: Metal Hammer. Juli 2004, S. 113.
    22.  Elmar Salmutter: Sevendust. Next. In: Metal Hammer. November 2005, S. 106 f..
    23.  Matthias Weckmann: Sevendust. Chapter VII: Hope and Sorrow. In: Metal Hammer. Juni 2008, S. 104.
    24. billboard.com: Sevendust
    25. a b c riaa.com

    Weblinks

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