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Alison Krauss

  • Alison Krauss (* 23. Juli 1971 in Decatur, Illinois) ist eine US-amerikanische Sängerin, Violinistin und Fiddlespielerin, die in der Bluegrass-Musik in den 1990er Jahren neue Maßstäbe gesetzt hat. Sie ist auch als Produzentin tätig.

    Biografie

    Bereits mit fünf Jahren lernte Krauss Violine zu spielen und nahm klassischen Musikunterricht. Schon bald wurde sie jedoch der Klassik müde und begeisterte sich für Country- und Bluegrass-Licks. Mit acht Jahren begann sie, in und um ihre Heimatstadt Champaign (Illinois) herum an Talentwettbewerben teilzunehmen. Zwei Jahre später hatte sie ihre eigene Band. 1984 gewann sie ebenso wie in den beiden Folgejahren die „Illinois State Fiddle Championship“. Die Society for the Preservation of Bluegrass in America kürte sie zum „Most Promising Fiddler“ im Mittleren Westen. Sie wurde von Bluegrass-„Erfinder“ Bill Monroe gefördert.

    Ihr Tonträgerdebüt gab Alison Krauss 1985 auf einem Album ihres Bruders Viktor, das er zusammen mit Jim Hoiles und Bruce Weiss aufgenommen hatte. Es heißt „Different Strokes“ und wurde auf dem unabhängigen Fiddle Tunes-Label veröffentlicht. Das erste eigene Album, Too Late To Cry, veröffentlichte Krauss 1987 im Alter von 16 Jahren. In Europa wurde sie besonders durch ihre Mitarbeit an dem Soundtrack zum Film O Brother, Where Art Thou? im Jahr 2000 bekannt. 2005 wurde ihr Duett Whiskey Lullaby mit Brad Paisley bei den CMA Awards als „Song of the Year“ ausgezeichnet.

    Krauss arbeitet seit vielen Jahren mit der Begleitband Union Station, bestehend aus Dan Tyminski (Gitarre, Gesang), Ron Block (Banjo, Gitarre, Gesang), Jerry Douglas (Dobro) und Barry Bales (Bass, Gesang).

    Darüber hinaus ist Krauss auch als Produzentin tätig, u. a. für die Bluegrass-Bands Nickel Creek und The Cox Family sowie für Alan Jackson.

    2007 lernte Alison Krauss den früheren Sänger von Led Zeppelin, Robert Plant, bei der Vorbereitung zu einem gemeinsamen Beitrag für ein „Tribute to Leadbelly“-Konzert kennen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein gemeinsames Musikprojekt, aus dem im Oktober 2007 das Album Raising Sand hervorging. Es wurde 2009 mit fünf Grammys ausgezeichnet.

    Auszeichnungen

    • Krauss wurde bisher mit 27 Grammys ausgezeichnet und ist damit die erfolgreichste Künstlerin. Sie erhielt auch mehrere CMA Awards und International Bluegrass Music Awards.
    • 2012 erhielt sie vom Berklee College of Music einen Ehrendoktor der Musik.[3]

    Diskografie

    Alben

    • 1985: Different Strokes
    • 1987: Too Late To Cry
    • 1989: Two Highways
    • 1990: I've Got That Old Feelin
    • 1992: Every Time You Say Goodbye
    • 1994: I Know Who Holds Tomorrow
    • 1995: Now That I've Found You: A Collection
    • 1997: So Long So Wrong
    • 1999: Forget About It
    • 2001: New Favorite
    • 2002: Live
    • 2004: Lonely Runs Both Ways
    • 2007: A Hundred Miles or More: A Collection
    • 2007: Raising Sand (mit Robert Plant)
    • 2009: Essential (Best-of-Album)
    • 2011: Paper Airplane

    Soundtracks

    • 2003: O Brother, Where Art Thou? (O Brother, Where Art Thou?)
    • 2003: Mona Lisa's Smile (Mona Lisas Lächeln)
    • 2004: In Search Of Cold Mountain (Unterwegs nach Cold Mountain)

    DVD

    • 2002: Live
    • 2004: Down From The Mountain
    • 2009: A Hundred Miles Or More: Live From The Tracking Room

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. Roberta A. Johnson: Shelbyville – "The Fiddle Capitol of Illinois" for 50 years. Shelbyville Daily Union, abgerufen am 26. Januar 2015 (englisch).
    2. Bertram Eisenhauer: Sogar kokett kann sie werden. FAZ, 5. Mai 2011, abgerufen am 26. Januar 2015.
    3. Laudatio (YouTube)

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