Yesterday [feat. Trey Songz]

Toni Braxton

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    Toni Michelle Braxton (* 7. Oktober 1967 in Severn, Anne Arundel County) ist eine US-amerikanische Soul- und R&B-Sängerin. Die sechsfache Grammy-Gewinnerin gehört mit über 40 Millionen verkauften Tonträgern zu den kommerziell erfolgreichsten Künstlerinnen der Branche.

    Kindheit

    Toni Braxton kam im Oktober 1967 als erstes Kind eines Geistlichen und einer Hausfrau in Severn (Maryland), südlich von Baltimore zur Welt. Bereits im Alter von fünf Jahren trat sie als Teil des örtlichen Kirchenchors bei Wohltätigkeitskonzerten und Gesangswettbewerben vor größerem Publikum auf. Wie auch ihr jüngerer Bruder und ihre vier Schwestern Traci, Trina, Towanda und Tamar besuchte sie zunächst die Richard-Henry-Lee-Grundschule, später die Corkran Middle School und die Glen Burnie High School. Ihr anschließendes Studium an der Bowie State University brach Braxton zu Gunsten einer Gesangskarriere vorzeitig ab.

    Karriere

    1989–1995: Toni Braxton

    Ende der 1980er Jahre beschlossen die Braxton-Schwestern, ihr Glück gemeinsam mit der Formation The Braxtons zu versuchen, ein Schritt, der bereits ein Jahr nach der Bandgründung (1989) zu einem Plattenvertrag mit Arista Records führte. Die erste Single The Good Life, die im Sommer 1990 erschien, erntete zwar kaum Erfolge, zog jedoch erstmals das Interesse der Produzenten Antonio „L. A.“ Reid und Kenneth „Babyface“ Edmonds auf sich, die Braxton wenig später einen Vertrag als Solointerpretin bei ihrem Sublabel LaFace Records anboten. Braxton verließ daraufhin die Band und veröffentlichte 1992 mit dem Duett Give U My Heart und Love Shoulda Brought You Home zwei Hits zu Eddie Murphys Kinoerfolg Boomerang.

    Wenig später begann Braxton mit den Aufnahmen zu ihrem nach ihr selbst benannten Debütalbum, das im Juli 1993 erschien. Dank vielfältiger Produktionen von Reid, Babyface und Daryl Simmons entwickelte sich die Platte mit acht Platinauszeichnungen und über zehn Millionen verkauften Einheiten weltweit zu einem beachtlichen Erfolg. Toni Braxton kletterte bis auf Platz 1 der US-Albumcharts und erreichte die Top 10 in einer Reihe weiterer Länder, darunter Großbritannien, Deutschland, Österreich und die Schweiz. Toni Braxton erhielt den Grammy Award for Best New Artist 1994 und zudem den Grammy Award for Best Female R&B Vocal Performance für Another Sad Love Song sowie drei American Music Awards. Die fünf Singleauskopplungen Another Sad Love Song, Breathe Again, Seven Whole Days, You Mean the World to Me und How Many Ways konnten zumindest im englischsprachigen Raum punkten. Für Breathe Again erhielt sie 1995, für You're Makin’ Me High 1997 und He Wasn't Man Enough 2001 erneut jeweils den Grammy für die beste R&B-Darbietung.

    1996–1999: Secrets

    Der Erfolg des Debüts wurde 1996 von Braxtons zweitem Album Secrets überboten. Die Platte erreicht zwar lediglich Platz 2 in den USA, verkaufte sich insgesamt jedoch mehr als zwölf Millionen Mal und brachte Braxton acht weitere Platinauszeichnungen ein. Mit dem Nummer-1-Hit You're Makin' Me High, I Don't Want To und dem Kenny-G-Duett How Could an Angel Break My Heart festigte Toni Braxton ihre Prominenz im Musikgeschäft. Den größten Erfolg ihrer Karriere hatte die Sängerin anschließend mit Diane Warrens Ballade Un-Break My Heart: Der Song hielt sich elf Wochen an der Spitze der Billboard Hot 100 und erreichte auch Platz 1 in Österreich und der Schweiz.

    Im Zuge ihres Engagements beim Broadway-Musical Die Schöne und das Biest und ihrer anschließenden Tour lernte Braxton 1997 den Musiker und späteren Produzenten Keri Lewis kennen, der Toni als Mitglied der Vorgruppe Mint Condition durch die USA begleitete. Nach ihrer Trennung von Footballspieler Curtis Martin heirateten die beiden im April 2001. Mittlerweile hat das Paar zwei gemeinsame Söhne, die 2001 und 2003 geboren wurden.

    2000–2001: The Heat

    Nach beigelegten Streitigkeiten mit Arista Records veröffentlichte Toni Braxton im Januar 2000 ihr drittes Studioalbum The Heat. Trotz hoher Chartplatzierungen und der von Rodney „Darkchild“ Jerkins produzierten Hitsingle He Wasn't Man Enough reichte das Album mit vier Millionen verkauften Kopien nicht an den Erfolg der beiden Vorgänger heran. Die beiden weiteren Auskopplungen Just Be a Man About It und Spanish Guitar erhielten ebenfalls nur mäßige Platzierungen.

    2001 veröffentlichte Braxton ihr erstes Weihnachtsalbum namens Snowflakes.

    2002–2004: More Than a Woman

    2002 erschien mit More Than a Woman Braxtons viertes Studioalbum. Die Platte verkaufte sich weltweit etwa eine Million Mal. Als auch die Singles Lies, Lies, Lies und Let Me Show You the Way (Out) nicht zündeten, beschloss Arista, sich im Zuge der Veröffentlichung der Greatest-Hits-CD Ultimate Toni Braxton endgültig von Braxton zu trennen.

    2005–2008: Libra

    Nach Vertragsunterzeichnung mit dem Independent-Label Blackground Records kam im September 2005 Braxtons fünftes Album Libra auf den Markt (nach einer Vielzahl von Verschiebungen). Obwohl die beiden Auskopplungen Please und Trippin' (That's the Way Love Works) sich erneut kaum in Charts platzieren konnten, stieß die Platte zumindest in den USA auf Interesse.

    Im deutschsprachigen Raum wurde die CD im Juni 2006 inklusive des offiziellen Fußball-WM-Songs The Time of Our Lives (zusammen mit Il Divo) wiederveröffentlicht. Von 2006 an hatte Braxton eine Show im Hotel Flamingo Las Vegas, die sie im April 2008 wegen gesundheitlicher Probleme vorzeitig beendete.

    2008 hat Braxton an der amerikanischen Version von Let’s Dance teilgenommen.

    seit 2009: Pulse

    Am 7. Mai 2010 wurde das Studioalbum Pulse gleichzeitig mit der ersten Singleauskopplung Yesterday im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. In der Schweiz und den USA stieg das Album bis auf Platz 9.

    Diskografie

    Kompilationen

    Weitere Veröffentlichungen:

    • 2004: Artist Collection: Toni Braxton
    • 2004: Platinum & Gold Collection
    • 2005: Un-Break My Heart: The Remix Collection
    • 2005: Breathe Again: Toni Braxton at Her Best
    • 2007: The Essential Toni Braxton
    • 2008: Playlist: The Very Best of Toni Braxton
    • 2010: Essential Mixes

    EPs

    • 2007: Discover Toni Braxton
    • 2010: Discover More
    • 2010: Discover Further
    • 2010: Discover Beyond
    • 2011: Soul Pack: Toni Braxton

    Singles

    Weitere Veröffentlichungen:

    • 1993: Seven Whole Days
    • 2001: Maybe
    • 2001: Snowflakes of Love
    • 2001: Christmas in Jamaica (feat. Shaggy)
    • 2010: Make My Heart

    Filmografie

    • 2001: Kingdom Come
    • 2002: Play'd: A Hip Hop Story

    Quellen

    1. a b c d Chartquellen: DE AT CH UK US

    Weblinks

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