Slipping Away

Bilal

  • Bilal (* 21. August 1979 in Philadelphia, Pennsylvania als Bilal Sayeed Oliver) ist ein US-amerikanischer Soulsänger und Songwriter. Bekannt wurde er vor allem durch die Beteiligung an der Neo-Soul-Bewegung und seine Zusammenarbeit mit dem Rapper Common.

    Musikalischer Werdegang

    Bilal begann seine musikalische Karriere nach dem Collegeabschluss als Jazzsänger in kleineren Clubs und bekam eine professionelle Gesangsausbildung am Mannes Music Conservatory in New York. Neben Jazz- und Big Band-Stücken sang er dort auch Opernarien. 1995 wurde er von den Betreibern des Plattenlabels Moyo Music entdeckt und unter Vertrag genommen. Er zog nach Brooklyn, wo wiederum Erykah Badu auf ihn aufmerksam wurde. Er arbeitete daraufhin an ihrem Album Mama’s Gun mit und wurde Mitglied des Neo-Soul-Zusammenschlusses Soulquarians, dem neben Badu unter anderem auch Questlove, D'Angelo, J Dilla und Common angehör(t)en. D'Angelo begleitete er auf Tour als Backgroundsänger.

    Bilal veröffentlichte 2001 sein Debütalbum 1st Born Second, das sich auf Rang 31 der Billboard 200 platzieren konnte und von den Kritikern fast einstimmig gelobt wurde („one of the most significant debuts in black pop during the past 25 years“ - PopMatters).

    2006 sollte der Nachfolger Love for Sale erscheinen. Da das Album vorab geleakt wurde und Bilals Label Interscope Records schlechte Verkaufszahlen befürchtete, wurde das Album, obwohl hoch gelobt, bis heute nicht offiziell veröffentlicht. Momentan hat er einen Plattenvertrag mit PlugResearch über welches 2010 auch das zweite offizielle Album Airtigh’s Revenge veröffentlicht wurde.

    Außerhalb der Soulquarians arbeitete Bilal unter anderem mit Max Herre, Guru, The Game und Jay-Z sowie Beyoncé und Solange Knowles zusammen.

    Diskografie

    Album

    • 2001: 1st Born Second
    • 2008: The Dresden Soul Symphony (Live-Album)
    • 2010: Airtight’s Revenge
    • 2013: A Love Surreal

    Singles

    • 2001: Fast Lane (feat. Jadakiss und Dr. Dre)
    • 2001: Love It
    • 2001: Soul Sista

    Weblinks

    Quellen

    1. US-Charthistorie
    2. „Vagina Monologues“, 7. August 2001
    3. a b Rezension auf PopMatters, 27. Juli 2001
    4. „Bilal Oliver continues with the new sound revival of jazz, funk and soul“, 1. August 2001
    5. „Love (Not) For Sale“, 17. September 2006
    6. Rezension zu Love for Sale, 26. Oktober 2006

    Der Text ist unter der Lizenz "Creative Commons Attribution/Share Alike" verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind auf der Seite von Creative Commons beschrieben. Ursprüngliche(r) Autor(en) des verwendeten Textes.