De-Phazz

  • DePhazz Die Idee dahinter war, dass jedes Album eine Reise zu einem anderen Musikplaneten bzw. -stil darstellen sollte. Bekannt wurden De-Phazz unter anderem durch ihren Radiohit The Mambo Craze aus ihrem zweiten Album Godsdog. DePhazz hat seine Musik anfangs bei Mole Listening Pearls veröffentlicht und wurde später bei Universal Music Classics & Jazz (Universal Music) unter Vertrag genommen. Verantwortlicher Labelmanager bei MLP war Haluk Soyoglu, der Pit Baumgartner unter Vertrag nahm und ihm dann den Vertrag bei Universal „einfädelte“. Heute leiten Pit Baumgartner und Haluk Soyoglu gemeinsam das Label Phazz-a-delic New Format Recordings, bei dem seit Jahren DePhazz auch erscheint.

    Die meisten Alben erschienen parallel als LP und CD. Bei Live-Auftritten der Band in Clubs und bei Open Air-Konzerten gibt es Licht- und Farbspiele, Projektionen und Tänze. 2006 entstand gemeinsam mit der hr-Bigband das Album Big.

    Musikstil

    Die Mischung von elektronisch synthetisierten Sounds und verschiedensten Instrumenten war von Anfang an prägend für den Stil der Musik. Beginnend mit Godsdog bis Death By Chocolate vollzieht sich ein Stilwechsel; man entfernte sich von Trip Hop und Drum and Bass und baut den Stil weiter in Richtung Soul und Latin aus. Ab „Death By Chocolate“ wird die Musik im Allgemeinen bei Lounge eingeordnet.

    Die Musik enthält unter anderem Elemente von Dub, Jazz, Soul, Trip Hop, Latin, Drum and Bass, Ambient und R'n'B. Auch Elemente des Turntablism werden in die Musik eingebunden. De-Phazz Songs wurden mehrmals in Werbespots eingesetzt. Der Song Anchorless wird in der Sendung Space Night – All-Tag Nachts im Bayerischen Fernsehen verwendet. Einige Songs liefern Parodien auf die heutige Musik- und Unterhaltungsindustrie.

    Bandmitglieder

    Die Besetzung der Band ändert sich fortwährend. Zu ihren Mitgliedern gehören oder gehörten:

    • Pit Baumgartner (Bandleader und Gründer)
    • Karl Frierson (Gesang)
    • Barbara Lahr (Gesang)
    • Susan Horn (Gesang)
    • Adax Dörsam (Gitarre)
    • P.G. Gonzales
    • Joo Kraus (Trompete)
    • Otto Engelhardt (Posaune)
    • Pat Appleton (Gesang)
    • Roy Randolph (Percussion, Gesang)
    • Jan Fride (Schlagzeug)
    • Charity D. Sanders
    • Flo Dauner (Schlagzeug)
    • Oli Rubow (Schlagzeug)
    • Ralf Oehmichen (Gitarre)
    • Frank Spaniol (Saxophon)
    • Matthias Dörsam (Saxophon)
    • Bernd Windisch (Bass)
    • Markus Lang (Keyboards, Video Artist, DJ)
    • Haluk Soyoglu (Manager und „Erfinder“ von De-Phazz)

    Diskografie

    Studioalben

    • 1997: Detunized Gravity
    • 1999: Godsdog
    • 2001: Death by Chocolate
    • 2002: Daily Lama
    • 2005: Natural Fake
    • 2007: Days of Twang
    • 2009: Big
    • 2010: LaLa 2.0
    • 2012: Audio Elastique
    • 2013: Naive

    Compilations, Remixes, Boxes

    • 2002: Plastic Love Memory
    • 2002: Rare Tracks & Remixes
    • 2002: Best of - Beyond Lounge
    • 2008: The Supper Club
    • 2012: The Uppercut Collection

    Maxis

    • 1997: Good Boy
    • 1998: No Jive
    • 1998: Hero Dead and Gone
    • 1999: Jazz Music
    • 2000: The Mambo Craze
    • 2001: Something Special

    DVDs

    • 2005: De Phazz – Onstage/Backstage: A Retrospective

    Einzelnachweise

    1. Die anfängliche Schreibweise De-Phazz veränderte sich im Lauf der Jahre über De|Phazz (2001) zu De Phazz (2005) und letztlich DePhazz. (vgl. Diskographie auf der Bandhomepage)
    2. a b c d e De-Phazz in den deutschen Charts
    3. a b c d De-Phazz in den AT-Charts
    4. a b c d De-Phazz in den CH-Charts
    5. a b Lala 2.0 in den deutschen Albumcharts
    6. a b Hit-Bilanz, deutsche Chart Singles auf CD-Rom, Taurus Press

    Weblinks

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