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Oomph!

Über Oomph!

Oomph! ist eine deutsche Rockband aus Braunschweig, die 1989 in Wolfsburg gegründet wurde.

Geschichte

Die frühen Jahre

Dero, Flux und Crap beschlossen 1989 auf einem Indie-Festival in Wolfsburg, ihre Band Oomph! zu gründen. Wobei Dero und Crap sich bereits seit ihrer frühen Kindheit kannten. Der Bandname wurde von der Band selbst in einem alten englischen Wörterbuch gefunden und bedeutet so viel wie „das gewisse Etwas“, „Sex-Appeal“, „energiegeladen“ oder „der Schwung“. Das Ausrufezeichen ist Namensbestandteil.

1990 wurden sie von dem Produzenten Jor Mulder für das Berliner Elektro-Label Machinery Records entdeckt und unter Vertrag genommen. Mit dem gleichnamigen Debüt Oomph! konnte sich die Band hauptsächlich im EBM-Umfeld einen Namen machen.

1992/1993 gelangen sie mit der Maxi Ich bin Du auch zu internationaler Anerkennung u. a. in den USA (Billboard) und gelangten über das dortige College-Radio auch in die Top 10 der Independent-Charts.

1993 folgten der erste USA-Auftritt im ausverkauften New Yorker Club „Limelight“ und die Produktion des ersten Videoclips.

Auf dem zweiten Album Sperm (1994) zeigte sich – beeinflusst durch Gruppen wie Sepultura, Prong und Pantera

Weg zum Erfolg

Das Album Wunschkind brachte die ersten großen Erfolge in Deutschland. 1998 folgte der Labelwechsel zu dem Major Virgin Records in München. Der große Durchbruch gelang 1999 mit Plastik und den Hitsingles Das weiße Licht und Fieber feat. Nina Hagen.

Im Februar 2004 landeten sie mit Augen auf! einen Nummer-eins-Hit in Deutschland. Das Album Wahrheit oder Pflicht schaffte es auf den zweiten Platz der Media-Control-Charts und erreichte Gold-Status. Die Nachfolge-Single Brennende Liebe schaffte es ebenfalls in die Top Ten. Im Dezember 2004 erhielten sie für Augen auf! Platin und wurden zudem bei der 1 Live Krone zur besten Band 2004 gewählt.

Im März 2006 wurden Oomph! von der vom Fernsehsender RTL übertragenen Echo-Verleihung ausgeschlossen. Der Sender hatte Bedenken gegen den Song Gott ist ein Popstar aufgrund der Diskussion um die Mohammed-Karikaturen. Auch andere Radio- und Fernsehsender weigerten sich, diesen Titel zu spielen. Im Text heißt es unter anderem „Ich geb’ euch Liebe, ich geb’ euch Hoffnung, doch nur zum Schein, denn die Massen wollen betrogen sein“.

Die Band selbst sagte dazu in einem Interview mit dem Online-Magazin whiskey-soda:

Am 9. Februar 2007 gewannen Oomph! zusammen mit der Die-Happy-Frontsängerin Marta Jandová für Niedersachsen den dritten Bundesvision Song Contest mit ihrer ebenfalls am 9. Februar 2007 erschienenen Single „Träumst du?“, die die Top Ten der Media-Control-Charts erreichte. Somit fand der Bundesvision Song Contest im Jahr 2008 in Niedersachsen statt, bei dem sie als Sieger des Vorjahres einen Auftritt hatten.

Bei der Wok-Weltmeisterschaft, die am 9. März 2007 in Innsbruck stattfand, nahmen Oomph! teil. Beim ersten Lauf zog sich Dero bei einem Unfall eine Gehirnerschütterung zu. Da er daraufhin ins Krankenhaus musste, nahm die Band nicht weiter am Wettbewerb teil.

2008 erschien das Top-Ten-Album Monster, von dem das Lied Wach auf! auch als Titelsong für den Film Aliens vs. Predator 2 verwendet wurde.

2010 steuerte die Band mit Ernten was wir säen einen Titel zum Album A Tribute to Fanta 4 bei. Zudem erschien international das Best-of-Album Truth or Dare, welches erfolgreiche Songs der letzten Jahre in englischer Sprache enthält.

Am 18. Mai 2012 ist das aktuelle Album Des Wahnsinns Fette Beute erschienen. Mit der gleichnamigen Europatournee ging Oomph! mit der schwedischen Rockband Blowsight auf Tournee.

Auszeichnungen

  • 1 Live Krone
    • 2004: für „Beste Band“[6]
  • Goldene Schallplatte
    • Deutschland: für die Single Augen auf![7]

und für das Album Wahrheit oder Pflicht

    • Österreich: für die Single Augen auf![8]

und für das Album Wahrheit oder Pflicht

  • Platin Award

Deutschland: für die Single Augen auf!

Einzelnachweise

  1. Uwe Rothhämel: Interview mit Oomph! In: New Life Soundmagazine, Heft 5/94, Seite 7, Mai 1994
  2. New Life Soundmagazine, Heft 5/94, Seite 23, Mai 1994
  3. musicline.de: Chartverfolgung / Oomph! / Longplay (abgerufen am 27. Mai 2008)
  4. austriancharts.at: Oomph! in der österreichischen Hitparade (abgerufen am 27. Mai 2008)
  5. hitparade.ch: Oomph! in der Schweizer Hitparade (abgerufen am 27. Mai 2008)
  6. 1 Live Krone#2004
  7. musikindustrie.de
  8. ifpi.at

Weblinks

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