Lost Boyz

  • The Lost Boyz war eine Hip-Hop-Gruppe aus Queens, New York City. Die Gruppe begann ihre musikalische Karriere 1995 und beendete sie nachdem Mord an dem Mitglied Freaky Tah 1999. Größter kommerzieller Erfolg war die Single „Renee“.

    Mitglieder

    Die Gruppe bestand aus den Rappern Mr. Cheeks und Freaky Tah sowie dem DJ Spigg Nice und Pretty Lou. Freaky Tah wurde am 28. März 1999 bei einer Geburtstagsparty für Mr. Cheeks beim Verlassen des Sheraton Hotel in Queens in den Kopf geschossen. Er starb kurz nach der Ankunft im Jamaica Hospital Medical Center. Die drei Täter um den Schützen kamen aus der unbekannten Rapgruppe Hellraisers und wurden anschließend wegen Mordes angeklagt. Die Rivalität zwischen beiden Gruppen hatte ihren Ursprung in einem Raubüberfall auf ein Mitglied der Lost Boyz im November 1998. Daraufhin hatte ein Bekannter der Lost Boyz den Halbbruder des Schützen erschossen. Der Mörder von Freaky Tah nahm fälschlicherweise an, Freaky Tah sei ein Cousin des Mörders.

    Geschichte

    Die Band veröffentlichte 1995 ihre Debüt-Single „Lifestyles of the rich & shameless“, die bei den Billboard Hot 100 auf Platz 91 gelangte.

    Das zweite Album „Love, Peace & Nappiness“ wurde 1997 veröffentlicht und erreichte Goldstatus. Nach dem Tod von Freaky Tah kam mit „LB IV Life“ das letzte reguläre Release der Gruppe auf den Markt. Es konnte nicht an alte Erfolge anknüpfen. Die Gruppe löste sich anschließend auf. 2005 kam das Best-Of-Album „Lost Boyz Forever“ auf den Markt.

    Mr. Cheeks veröffentlichte drei Soloalben „John P. Kelly“ (2001), „Back Again!“ (2003) und „Ladies And Ghettomen“ (2004). Mit der Single „Lights, Camera, Action!“ aus dem ersten Soloalbum erreichte er Platz 14 der Popcharts. Er war auf der von Timbaland produzierten Platin-Single „Jump off“ von Lil’ Kim zu hören, die 2003 in den USA Platz 16 und in Deutschland auf Platz 78 erreichte.

    Diskografie

    • 1996: Legal Drug Money
    • 1997: Love, Peace & Nappiness
    • 1999: LB IV Life
    • 2005: Lost Boyz Forever

    Einzelnachweise

    1. VH-1: Freaky Tah One Of Three Killed In Feud, Police Say, 9. April 1999 (Englisch)
    2. a b c d Billboard: Artist Chart History (Englisch)
    3. a b RIAA: Durchsuchbare Datenbank (Englisch)
    4. The New York Times: Touched by Death, Hip-Hop Turns to Dirges, 13. Oktober 1996 (Englisch)

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