Und Du willst geh'n (Porque te vas)

Hape Kerkeling

  • Hape Kerkeling (* 9. Dezember 1964 in Recklinghausen; eigentlich Hans-Peter Wilhelm Kerkeling) ist ein deutscher Komiker, Autor, Moderator, Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher.

    Leben

    Kindheit und Jugend

    Hape Kerkeling wurde als Sohn eines Tischlers und einer Floristin in Recklinghausen geboren. Nach dem Tod seiner Mutter zog der Achtjährige mit seinem Vater und seinem Bruder zu seinen Großeltern väterlicherseits, bei denen er weiter aufwuchs.

    Karriereanfänge

    Kerkeling legte 1984 das Abitur am Marie-Curie-Gymnasium in Recklinghausen ab. In seiner Schulzeit war er Ministrant. Mit einigen Mitschülern brachte er unter dem Bandnamen Gesundfutter eine Schallplatte mit dem Titel Hawaii auf den Markt.

    Hape Kerkelings Fernsehkarriere begann mit einem Misserfolg: 1977 bewarb sich der damals 12-Jährige bei Loriot für die Rolle des moppeligen Kindes Dicki (Zicke Zacke Hühnerkacke) im Sketch Weihnachten bei Hoppenstedts. Die Rolle erhielt jedoch Katja Bogdanski.

    Seinen ersten TV-Auftritt hatte er mit 17 Jahren im Talentschuppen.

    Er trat bei verschiedenen Talentwettbewerben auf und gewann 1983 den damals erstmals vergebenen Kabarettpreis ScharfrichterBeil. Auch arbeitete er für verschiedene Rundfunkanstalten, unter anderem für den WDR und den BR. Den Durchbruch schaffte Kerkeling 1984/85 in der Musik- und Ulk-Show Känguru. Zur gleichen Zeit trat er in Kerkelings Kinderstunde mit der bekannten Figur des Vorschulkindes Hannilein auf. Es folgten Gastauftritte und Sketche (unter anderem mit Margarethe Schreinemakers) in der Radio-Bremen-Sendung Extratour. In seinem Buch erwähnt Kerkeling, dass Otto Waalkes einen großen Beitrag zu seinem Karrierestart leistete, indem er ihn zur richtigen Zeit an richtiger Stelle den richtigen Leuten bekannt machte, ihn quasi in die Szene einführte.

    Vorausscheidungen zum Eurovision Song Contest

    In der Zeit von 1989 bis 1991 moderierte Kerkeling auch die Deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest in der ARD. Die deutsch-österreichische Fehde bei dieser Veranstaltung verleitete ihn immer zu der satirischen Begrüßung „… und auch an unsere Nachbarn drüben in … Österreich“, die an die Begrüßung der DDR-Zuschauer im Westfernsehen erinnern sollte.

    Total normal

    1989 gestaltete Kerkeling zusammen mit dem Pianisten Achim Hagemann und Angelo Colagrossi als Co-Autor mit seiner medienkritischen Sendung Total Normal ein Comedy-Format, für das er mit der Goldenen Kamera, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Zwei Aktionen sind auch Jahre nach dem Ende der Sendung in Erinnerung geblieben: Verkleidet als Königin Beatrix gelang es Kerkeling am 25. April 1991, vor laufender Kamera in einem Wagen vor Eintreffen der echten Königin im Schloss Bellevue vorzufahren. Außerdem trug Kerkeling in der Maske eines polnischen Opernsängers zur Klavierbegleitung von Achim Hagemann ein „expressives Stück“ vor, eine Parodie auf Neue Musik, die in dem lauten und unvermittelten Ausruf „Hurz!“ mündete. Das nicht eingeweihte Publikum nahm die Darbietung ernst und ließ sich anschließend zu einer intellektuellen Diskussion über die Aussage des Stücks verleiten. Dabei wagte nur eine Teilnehmerin offen auszusprechen, dass sie mit seiner Darbietung überhaupt nichts anfangen konnte. Kerkeling antwortete daraufhin bewusst hochnäsig, dass ihr wohl „der intellektuelle Zugang“ fehle. Hurz! erschien 1992 als Single. Das Mottolied einer anderen Folge, Das ganze Leben ist ein Quiz, schaffte als Single-Veröffentlichung den Einstieg in die deutschen Hitlisten.

    Am 10. Dezember 1991 outete der Filmemacher Rosa von Praunheim Kerkeling und andere Prominente in der RTLplus-Talkshow Explosiv – Der heiße Stuhl als homosexuell. Den daraufhin einsetzenden Medienrummel, vor allem in der Boulevardpresse, kommentierte Hape Kerkeling mit den Worten:

    1992 lehnte Kerkeling ein Angebot des ZDF ab, die Nachfolge von Thomas Gottschalk als Moderator der Samstagabendshow Wetten, dass..? zu übernehmen. Stattdessen erschien 1993 Kerkelings erster Kinofilm, die Satire Kein Pardon, für die er gleichzeitig als Regisseur und Schauspieler tätig war und an deren Drehbuch er mitschrieb. Der Plot wurde 2011 als Bühnenfassung Kein Pardon – Das Musical uraufgeführt.

    Danach kehrte der bis dahin erfolgsverwöhnte Entertainer zurück zum Fernsehen. Zunächst ging er mit der Sendung Cheese (Januar bis April 1994, 13 Folgen), der ein ähnliches Konzept wie Total Normal zugrunde lag, zum Privatsender RTL. Nach diesem ersten Misserfolg in Kerkelings Karriere wechselte er wieder zurück zur ARD und präsentierte dort drei weitere erfolglose Formate: Warmumsherz (Oktober bis Dezember 1995, 6 Folgen), Zappenduster (Januar bis April 1997, 13 Folgen) und Gisbert (Mai bis Juni 1999, 6 Folgen).

    Während der Zeit drehte Kerkeling weiterhin mehrere Fernsehfilme: Club Las Piranjas (1995), Willi und die Windzors (1996) und Die Oma ist tot (1997).

    Fortsetzung der Karriere

    Erst 1999 war Kerkeling mit der Sat.1-Sendung Darüber lacht die Welt wieder im Fernsehen erfolgreich. Mit einem „Knopf im Ohr“ unterstützt von Schachmeisterin Elisabeth Pähtz spielte er verkleidet als iranischer Großmeister Mehdi Mikamahdav Simultanschach gegen die Schacherstligisten des FC Bayern München. Er trat als finnischer Sänger der fiktiven Rapgruppe R.I.P. Uli in der VIVA-Sendung Interaktiv bei Milka Loff Fernandes und als Kleingärtner Rico Mielke in einer Diskussionssendung von Heinrich Lummer auf. In einer weiteren Aktion trat er als litauischer Fußballtrainer Albertas Klimawiszys auf, der den damaligen Trainer Klaus Augenthaler beim Grazer AK ablösen sollte.

    Für den Sender Sat.1 moderierte er mehrmals die alljährliche Spenden-Gala für die Deutsche AIDS-Stiftung.

    Auf dem Parteitag der CDU im Mai 2000 versuchte er, verkleidet als italienischer Eisverkäufer, Angela Merkel einen Eisbecher „Copacabana“ zu servieren, während sie am Podium vor dem gesamten Saal sprach.

    Die Entfernung seiner Gallenblase und ein Hörsturz veranlassten Kerkeling zu einer kurzen Auszeit. Im Juni und Juli 2001 pilgerte Kerkeling ca. 630 Kilometer auf dem nordspanischen Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Diese Reise ist Gegenstand seines Buches Ich bin dann mal weg.

    Für die Moderation von Die 70er Show auf RTL wurde er 2003 mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Moderation Unterhaltung ausgezeichnet.

    2003 drehte Kerkeling erneut einen Kinofilm mit dem Titel Samba in Mettmann, der im nordrhein-westfälischen Mettmann spielt. Der Film floppte bei seiner Uraufführung im Januar 2004 in den Kinos und war kommerziell deutlich weniger erfolgreich als Kein Pardon, wurde aber bei RTL mit Erfolg ausgestrahlt und brachte dem Kölner Sender einen Marktanteil von 23,5 % in der werberelevanten Zielgruppe.

    Im Mai 2004 und im Mai 2005 moderierte er bei RTL den Großen Deutsch-Test sowie im Oktober 2004 den Großen Deutschlandtest.

    Karriere seit 2005

    Vom Frühjahr 2005 bis März 2006 moderierte Kerkeling die von Günther Jauchs Produktionsfirma i&u TV produzierte Show Hape trifft! die bei RTL saisonal ausgestrahlt wurde. Bisher wurde jeweils eine Staffel mit wöchentlichen Sendungen im Frühjahr und im Herbst gesendet. In der Sendung traf Kerkeling auf deutsche und internationale Stars und verkleidete sich u. a. als rasender Reporter Horst Schlämmer, als Schwabe Siggi Schwäbli und als niederländische Paartherapeutin Evje van Dampen. Die Show wurde im NOB Studio 8 in Hürth bei Köln produziert.

    Im April und im Mai 2006 moderierte er zusammen mit Nazan Eckes die Live-Show Let’s Dance. In einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit sagt Kerkeling im Nachhinein, dass er die Moderation von Let’s Dance wegen der Medienschelte um Heide Simonis abgebrochen hätte, wenn ihn die Vertragsbedingungen mit dem Sender nicht zum Weitermachen gezwungen hätten. Trotzdem moderierte er vom 14. Mai bis zum 30. Juni 2007 gemeinsam mit Nazan Eckes auch die zweite Staffel von Let’s Dance. Kerkeling ist seit Jahren mit verschiedenen Bühnenprogrammen auf Tournee. Seine letzte Tournee mit dem Programm Wieder auf Tour endete im Dezember 2006. Seine Live-Aufzeichnung Hape Kerkeling Live! erschien im März 2007 auf DVD.

    Kerkeling veröffentlichte im Mai 2006 sein Buch Ich bin dann mal weg über seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg im Jahr 2001, das zum meistverkauften Buch des Jahres 2006 (über zwei Millionen verkaufte Exemplare) in Deutschland wurde. Bis zum Mai 2008 wurden mehr als drei Millionen Exemplare verkauft. Darin konkretisiert er sein ganz persönliches Glaubenserlebnis mit dem Ausruf „Ich habe Gott getroffen!“. In einem Zeitungsinterview deutete er an, sich erneut für längere Zeit aus dem Fernseh-Geschäft zurückzuziehen, um sich einem Buchprojekt zu widmen und an neuen Ideen zu arbeiten. Von April 2008 bis Juni 2008 lief auf RTL seine neue Sendung Hallo Taxi. Sie war weniger erfolgreich. Im Juni 2008 synchronisierte Kerkeling die Rolle des Pandabären Po im Animationsfilm Kung Fu Panda.

    Das ZDF verfilmte ab Mai 2008 Kerkelings Hörbuch Ein Mann, ein Fjord!. Regie führt Angelo Colagrossi, das Drehbuch stammt von Hape Kerkeling, Angelo Colagrossi und Angelina Maccarone. Neben Jürgen Tarrach, Anneke Kim Sarnau, Matthias Brandt und Horst Krause ist Kerkeling in den Rollen von Horst Schlämmer, Uschi Blum und Gisela zu sehen. Der Film wurde am 21. Januar 2009 im ZDF ausgestrahlt. Am 28. Februar 2009 trat er als „Uschi Blum“ in der Fernsehsendung Wetten dass..? auf und sang sein Lied Sklavin der Liebe. Kerkeling nahm am 25. September 2009 zum 10-jährigen Jubiläum am Prominenten-Special von Wer wird Millionär teil und erspielte 125.000 Euro für die Deutsche AIDS-Stiftung. Seit 2010 moderiert er die Verleihung der Goldenen Kamera im ZDF. Im Mai 2010 nahm er als Präsident der fünfköpfigen Jury und Präsentator der Punktevergabe von Deutschland am Eurovision Song Contest 2010 teil. Am 17. Dezember 2010 strahlte RTL Kerkelings Show Hapes zauberhafte Weihnachten aus, zu der am 3. Dezember 2010 eine gleichnamige Audio-CD mit den Liedern der Show erschien.

    Kerkeling äußerte sich wiederholt zu spirituellen Themen. Hierfür stand er wiederholt unter Kritik. Die Sektenbeobachterin Ursula Caberta äußerte sich in ihrem Schwarzbuch Esoterik auch zu Kerkeling. Demnach floriere die Esoterikbranche mit ihren heilsamen Steinen, Armbändern, Meditationsseminaren und Aurabesprechungen auch deshalb, weil viele Prominente ihre spirituellen Höhenflüge „herumposaunen“. Wenn Hape Kerkeling, den sie sehr schätze, sich als „Buddhist mit christlichem Überbau“ bezeichne, befeuere das viele verunsicherte Menschen darin, sich ihre eigene Religion zusammenzubasteln.

    Mitte Oktober 2011 äußerte ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut, Kerkeling sei für ihn die erste Wahl als Nachfolger von Thomas Gottschalk als Moderator der Sendung Wetten, dass..?. Am 5. November 2011 erklärte Kerkeling allerdings während einer Ausgabe der Show, dass er die Moderation der Sendung nicht übernehmen werde. Er begründete seine Entscheidung damit, sich mehr auf seine aktuellen Projekte konzentrieren zu wollen.

    Figuren

    Evje van Dampen

    Ist eine niederländische Paarberaterin, die sich mit verschiedensten Prominenten trifft (beispielsweise mit Günther Jauch im Zoo oder mit Udo Jürgens in dessen Villa). Sie tauchte zum ersten Mal in Hape trifft auf. Sie ist ein Fan von David Hasselhoff, der auch in einer Sendung auftrat. Ihr Arbeitsmotto lautet: „Liebe ist Arbeit, Arbeit, Arbeit!“

    Gisela

    Gisela wurde erstmals 2007 in der Show Guinness World Records – Die größten Weltrekorde gezeigt, wo Hape Kerkeling seinen neuen Horst-Schlämmer-Song vorstellte. Schlämmer trifft in einer Kneipe auf Gisela und verguckt sich sofort in sie. Doch was er auch versucht, Gisela sagt ihren rheinisch gefärbten Standardsatz „Nein, isch möschte nischt“. Das Lied gelangte auf Platz 20 der deutschen Charts.

    Gisela ist Versicherungskauffrau und kommt aus Korschenbroich, der Nachbarstadt von Horst Schlämmers Wohnort Grevenbroich.

    2009 sah man Gisela in zwei Werbe-Spots der Marke Krüger. Hier ist auch ihr Mann Wolfgang (ebenfalls gespielt von Kerkeling) zu sehen.

    Im Film Horst Schlämmer – Isch kandidiere spielt Gisela ebenfalls mit. Sie ist wie bei ihrem ersten Auftritt Stammgast in der Kneipe und engagiert sich sehr dafür, dass Horst Schlämmer Bundeskanzler wird. So ruft sie zum Beispiel bei Domian an, um Schleichwerbung für die HSP zu machen.

    Ende 2009 sowie Mitte 2010 kamen noch weitere Werbe-Clips mit Gisela und Wolfgang dazu.

    Günther Warnke

    Im April 2008 startete bei RTL die Ausstrahlung der siebenteiligen Comedyreihe Hallo Taxi, in der Hape Kerkeling den Taxifahrer Günther Warnke verkörpert. Die Sendung wurde 2007 in Düsseldorf aufgezeichnet und mit sechs versteckten Kameras gedreht. Günther trägt eine braune Kappe, außerdem eine Hornbrille und einen Schnauzbart. Günther Warnke kommt aus Düsseldorf. Er ist NRW-Meister im Wettrülpsen. Seine Lieblingsspeise ist Currywurst.

    Hannilein

    Kerkeling in Kerkelings Kinderstunde als vorlautes Vorschulkind Hannilein, das mit roter Pumuckl-Frisur, Latzhose und auf übergroßen Stühlen sitzend die Welt der Erwachsenen kommentierte. Hierzu übte sich Kerkeling eine spezielle, kinderähnliche Stimmfärbung an und ahmte, gerne mit einem Spielzeug in der Hand, die typischen unkontrollierten Bewegungen von Kleinkindern nach.

    Horst Schlämmer

    Unter dem Motto „Immer janz discht dran und knallhart nachjefracht“ tritt die Kunstfigur Horst Schlämmer als stellvertretender Chefredakteur des fiktiven Grevenbroicher Tagblatts auf. Bekleidet mit einem grau-beigen Trenchcoat, einer schwarzen Herrenhandtasche („der Schnapper aus Nappa“) am Arm und einem altmodischen goldfarbenen Ring am Finger führt er beispielsweise Interviews auf realen Veranstaltungen durch, wie zum Beispiel zur Bundestagswahl. Um seine Gegenüber zu verunsichern, schüttet sich Kerkeling vor jedem Auftritt als Horst Schlämmer ein Fläschchen Doornkaat über seinen Trenchcoat, um das Alkoholproblem der Figur Schlämmer sensorisch darzustellen. Weitere äußerliche Charakteristika der Figur sind seine nach hinten gekämmten Haare, eine altmodische Brille, ein Schnurrbart, ein Überbiss und ein mittlerer Bierbauch. Schlämmer ist außerdem starker Raucher und hat gesundheitliche Probleme, die er immer mit dem Satz „Ich habe…“ und dem betreffenden Körperbereich (Kreislauf, Rücken, Füße, Steiß) erwähnt. Zudem gibt er an, unter Schnappatmung zu leiden. Diese Beeinträchtigungen hindern ihn freilich nicht daran, ständig junge attraktive Frauen in betont schleimiger Art „anzubaggern“, da seine Angebetete namens Gerti Kuhfuß (Wirtin seiner fiktiven Grevenbroicher Stammkneipe Wilddieb) nichts von ihm wissen will.

    Schlämmer wurde am 16. Oktober 1957 in Korschenbroich (Rhein-Kreis Neuss) geboren und ist ein extravertierter und fröhlicher Mensch, der im Grunde immer nur (berufsbedingt) die Wahrheit herausfinden möchte. Gerne bietet er dazu seinem Gegenüber eines seiner stets mitgeführten Fläschchen Doornkaat zum Brüderschaft trinken an, auch wenn es sich dabei um Prominente wie Ex-Verteidigungsminister Peter Struck, Schauspieler Ottfried Fischer oder Moderator Günther Jauch handelt. Die Figur Horst Schlämmer wurde ursprünglich für die RTL-Sendung Hape trifft entwickelt. Gleich in der ersten Folge am 23. April 2005 war die Figur mehrfach Teil der Sendung. Schlämmer berichtete unter anderem von der Landtagswahl in Schleswig-Holstein.

    Im Mai 2006 trat Schlämmer beim Prominenten-Special von Wer wird Millionär? auf und schaffte es als erster Kandidat, Günther Jauch selbst in die Rolle des Kandidaten zu drängen, indem er den Sitz des Moderators für sich in Anspruch nahm. Zusammen mit Jauch erspielte er 500.000 Euro für die Deutsche AIDS-Stiftung. Für diese Sendung wurde den beiden Akteuren 2006 der Deutsche Fernsehpreis verliehen. Horst Schlämmer erhielt außerdem den Sonderpreis des Deutschen Comedypreises 2006, unter anderem auch wegen des Auftritts mit Jauch. Anke Engelke überreichte den Preis in ihrer Rolle als Ricky und es kam zu einem humorvollen Dialog mit Horst Schlämmer.

    Anfang 2007 führte Horst Schlämmer ein Weblog, in dem der Verlauf seines Führerscheinerwerbs unter Anderem durch Videos dokumentiert wird. Die Texte werden von seiner fiktiven Praktikantin Valerie verfasst. Es handelte sich hierbei um eine bezahlte PR-Kampagne des VW-Konzerns.

    Mit Horst Schlämmer als Nebenfigur wurde ein PC-Spiel namens Weiße Bescheid entwickelt. Das Quizspiel wurde am 23. Mai 2007 in zwei verschiedenen Ausgaben veröffentlicht. Auch einige Singles wurden veröffentlicht: Am 3. Februar 2006 die Single Schätzelein, die unter anderem das an Herzilein von den Wildecker Herzbuben angelehnte Lied Schätzelein und Meine letzte Zigarette enthält; im September 2007 Gisela (Isch Möschte Nischt…), die sich bis auf Platz 28 der deutschen Charts platzieren konnte.

    Am 20. August 2009 kam der Film Horst Schlämmer – Isch kandidiere! in die deutschen Kinos, bei dem Produzent Angelo Colagrossi Regie führte.

    Am 6. Juni 2009 trug er sich in das Goldene Buch der Stadt Grevenbroich ein.

    Am 3. Oktober 2009 gab Hape Kerkeling bekannt, die Figur Horst Schlämmer eventuell bald „sterben“ zu lassen, um sich auf andere Projekte zu konzentrieren. Ein Jahr später trat Kerkeling jedoch wieder als Horst Schlämmer in seiner Sendung Hapes zauberhafte Weihnachten auf.

    Rico Mielke

    Hape Kerkeling trat Ende der 90er Jahre beim Regionalsender TV.Berlin in einer Diskussionssendung mit dem Titel Auf den Punkt Berlin (moderiert von Heinrich Lummer) das erste Mal als Rico Mielke auf. In dieser Sendung fordert Rico Mielke als aufgebrachter Marzahner Kleingärtner, dass etwas gegen die Wildschweinplage unternommen werden müsse. Ausgestrahlt wurde diese Sendung im Rahmen der Sat.1-Reihe Darüber lacht die Welt.

    Ein zweites Mal diskutierte Kerkeling in seiner Rolle als Rico Mielke (diesmal Weihnachtshasser und ehemaliger Gefängnisfriseur) in einer Sendung des Kölner Lokalsenders center TV mit dem Moderator Michael Schwan und dem Pfarrer Hans Mörtter über die Abschaffung von Weihnachten. Ausgestrahlt wurde diese Sendung im Rahmen von Hapes zauberhafte Weihnachten am 17. Dezember 2010 bei RTL.

    Der Stil von Rico Mielke zeichnet sich vor allem durch seine temperamentvolle Art aus, mit der er selbst über im Grunde lächerliche Probleme diskutiert. Dabei steigert er sich während des Gesprächs immer weiter in die Situation hinein, lässt seine Kontrahenten weder ausreden noch überhaupt wirklich zu Wort kommen und reagiert auf der anderen Seite überempfindlich auf Zurechtweisungen, die er am Ende immer zur Schikane gegen den von ihm so genannten „kleinen Sparer“ erklärt.

    R.I.P. Uli

    1999 gab sich Hape Kerkeling als Petri Danger Valkinnen mit seinen Kollegen Matti und Jaddi als finnische Gangsta-Rap-Band R.I.P. Uli aus. Mit der Single Helsinki is Hell, auf der, dem Gangsta-Rap-Klischee entsprechend, mit einer Aneinanderreihung von Schimpfwörtern das Genre parodiert wurde, erreichte R.I.P. Uli (der Name der Band leitet sich vom finnischen Wort ripuli für „Durchfall“ ab) Platz 45 der deutschen Single-Charts. Mit zu dem Erfolg beigetragen hat ein Auftritt der drei in der VIVA-Live-Sendung Interaktiv, bei dem sich Hape Kerkeling, Matti und Jaddi als bewusst provokative Rabauken gebärdeten, ohne dass die Moderatorin Milka den Komiker in seiner Rapper-Aufmachung erkannte. Mitglieder der Band waren auch Achim Hagemann und Jumbo Schreiner.

    Siegfried Schwäbli

    Der trottelige, stark weitsichtige und mit einer Brille aus Glasbausteinen ausgestattete Siegfried Schwäbli tritt von einem Fettnäpfchen ins andere und weiß oft nicht, wie ihm geschieht. So geriet er unter anderem mit Barbara Schöneberger auf dem Cannstatter Volksfest in Stuttgart in die Geisterbahn und fiel vor Angst fast in Ohnmacht. Die Figur Siegfried Schwäbli tauchte bereits Mitte der 80er Jahre in einigen Folgen von Känguru auf.

    Uschi Blum

    Uschi Blum ist der Charakter einer älteren Schlagerdiva. Kerkeling schlüpfte in seinem Film Kein Pardon (1993) erstmals in diese Rolle. In der Verfilmung des Hörbuchs Ein Mann, ein Fjord! (2008) lebte die Rolle wieder auf. Mit der parallel dazu veröffentlichten Single Sklavin der Liebe erreichte Uschi Blum die deutschen Singlecharts. Einen Bühnenskandal provozierte Uschi Blum in der Geburtstagsgala zu Hella von Sinnens 50. Geburtstag, wo sie auf die Frage nach ihrem Alter entsetzt die Veranstaltung verließ. Uschi Blum ist auch in Hapes Horst-Schlämmer-Film Horst Schlämmer – Isch kandidiere! zu sehen, als Unterstützerin der HSP. Zum Film steuerte sie das Lied Ich denke nur noch an mich bei.

    Laut Homepage der Künstlerin ist Uschi Blum als Hildegard Sterczinski in Dinslaken geboren worden. Uschi sei bei ihrer allein erziehenden Mutter Hannelore Beate Sterczinski aufgewachsen. Der Vater sei unbekannt. Die Diva behauptet, das Ergebnis einer romantischen Liaison zwischen ihrer Mutter und dem Prinzen Elzany von Albanien zu sein. Dabei sei die Künstlerin aber, was sie immer betone, noch nie in Albanien gewesen. Legendär sind ihre Auftritte bei Wetten, dass..? und der Echoverleihung 2010. Über das Geburtsjahr gibt es aus unterschiedlichen Quellen verschiedene Angaben: 1949, 1957 oder 1968. Uschi Blum bestehe auf 1968. 2010 veröffentlicht Hape Kerkeling als „Uschi Blum“ die Single Moskau (feat. Friedrichstadtpalast Berlin), eine Cover-Version des Hits der Band Dschinghis Khan aus dem Jahr 1979. Außerdem präsentierte Uschi Blum in der Sendung Hapes zauberhafte Weihnachten im Dezember 2010 ihren Song Großer dicker Mann.

    Wolfgang

    Wolfgang ist der Ehemann von Gisela und tritt erstmals in dem Krüger-Werbespot im Sommer 2009 auf. Zum ersten Mal wurde er noch vor der Werbung-Premiere in dem Boulevard-Magazin Blitz gezeigt.

    Wolfgang war zu der Zeit, als Gisela Horst Schlämmer zum ersten Mal in der Kneipe angetroffen hat, in Kur.

    Wolfgangs leidenschaftliches Hobby sind Modelleisenbahnen.

    Privatleben

    Hape Kerkeling lebte 28 Jahre lang mit seinem Co-Autor Angelo Colagrossi zusammen. Dieser schrieb für ihn Texte und Sketche, unter anderem für Total Normal, und führte Co-Regie bei den Filmen Kein Pardon, Willi und die Windzors und Regie bei Die Oma ist tot, Ein Mann, ein Fjord!, Samba in Mettmann und Horst Schlämmer – Isch kandidiere. Im März 2011 gab Kerkeling die Trennung bekannt.

    Seit Januar 2007 ist Hape Kerkeling Pate der Aktion Courage – Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage der Droste-Hülshoff-Realschule im Dortmunder Stadtteil Kirchlinde. Kerkeling spricht Niederländisch, Spanisch, Italienisch, Französisch und Englisch fließend.

    Hape Kerkeling wohnt in Berlin.

    Auszeichnungen

    • 1983
      • Passauer ScharfrichterBeil
    • 1991
      • Adolf-Grimme-Preis mit Silber für Total Normal
      • Bambi
      • Bayerischer Fernsehpreis für Total Normal
      • Goldene Europa
      • Goldene Kamera für Total Normal
      • Goldener Gong für Total Normal
      • Bronzene Rose von Montreux für Total Normal
      • Telestar
      • Karnevalsorden Suum cuique der Karnevalsgesellschaft Poahlbürger 1948 e.V. in Recklinghausen
    • 1993
      • RSH-Gold für die Comedy des Jahres (Hurz)[25]
    • 2002
      • Peter-Frankenfeld-Preis
    • 2003
      • Deutscher Fernsehpreis Beste Moderation Unterhaltung für Die 70er Show
    • 2004
      • Bayerischer Fernsehpreis für Moderation der Die 70er Show
      • Deutscher Comedypreis Beste Moderation für Die 70er Show
    • 2005
      • Im Jahr 2005 wurde Kerkeling das „Närrische Steckenpferd“ der Prinzengarde Krefeld verliehen.
      • Deutscher Comedypreis Bester Komiker
      • Goldene Kamera Bester TV-Entertainer
    • 2006
      • Deutscher Comedypreis Bester Komiker; Sonderpreis für Horst Schlämmer
      • Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie Beste Unterhaltungssendung/Beste Moderation Unterhaltung für seine Teilnahme bei Wer wird Millionär? Prominenten Special WM 2006 (RTL)
      • 1Live Krone Bester Comedian
      • Horst Schlämmer vom unabhängigen MediumMagazin als „Ehren-Unterhaltungsjournalist des Jahres“ ausgezeichnet
      • Jahresbestseller-Autor für 1,1 Millionen verkaufte Exemplare seines Reiseberichts Ich bin dann mal weg
      • Ehrenmitgliedschaft im Verein Deutsche Sprache
    • 2007
      • Deutscher Comedypreis Bester Komiker
      • Adolf-Grimme-Preis Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes[26]
      • Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen
      • Osgar in der Kategorie Charity
      • CORINE-Hörbuchpreis
      • Goldene Henne in der Kategorie TV Unterhaltung
      • Bambi in der Kategorie Kultur
      • Goldene Schallplatte
        • 1 × Gold und 1 × Platin für Wieder auf Tour – Live(CD)
        • 1 × Gold für Ein Mann, ein Fjord! (Hörbuch)
        • 1 × Gold und 1 × Platin für Ich bin dann mal weg (Hörbuch)
      • GQ Mann des Jahres in der Kategorie Literatur
    • 2008
      • Steiger Award in der Kategorie Entertainment
      • Champagne-Preis für Lebensfreude
      • Bayerischer Fernsehpreis für Kerkeling liest – Ich bin dann mal weg
    • 2009
      • Karl-Valentin-Orden
    • 2010
      • Medienpreis für Sprachkultur 2010, Sparte Fernsehen, der Gesellschaft für deutsche Sprache
    • 2011
      • Goldene Schallplatte
        • 2 × Platin für Wieder auf Tour – Live(CD)
      • ROMY-Fernsehpreis
      • Komturkreuz des spanischen zivilen Verdienstordens Illustrissime (für Ich bin dann mal weg)[27]
      • Deutscher Comedypreis
      • Bremer Stadtmusikantenpreis
      • Krawattenmann des Jahres
    • 2012
      • Goldene Kamera – Leserwahl („Bester Comedian“)
    • 2015
      • Goldene Kamera – („Jubiläumskamera“)

    Werke

    • Der Junge muss an die frische Luft - Meine Kindheit und ich. Piper Verlag, München 2014, ISBN 978-3-492-05700-4.
    • Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg. Malik Verlag, München 2006, ISBN 3-89029-312-3. (als Taschenbuch in englischer Übersetzung I'm Off Then. My Journey Along the Camino De Santiago. Free Press, 2009, ISBN 978-1-4165-5387-8)
      • Hape Kerkeling liest „Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg“. Hörbuch. (6 CDs) Roof Music, Bochum 2006, ISBN 3-938781-37-8.
    • Hape Kerkeling Live „Wieder auf Tour“. DVD. Sony BMG Spassgesellschaft! (VÖ: 16. März 2007; ca. 180 Minuten; Bildformat: 4:3 PAL; Tonformat: Stereo 2.0; Bonusmaterial: Best-of der TV-Auftritte von Horst Schlämmer), EAN: 0886970623599
    • Ein Mann, ein Fjord! DVD. von Angelo Colagrossi, Hape Kerkeling, Angelina Maccarone; Roof Music (VÖ: 30. März 2007), ISBN 978-3-938781-47-0.
    • Amore und so’n Quatsch. Hörbuch. von Angelo Colagrossi, Hape Kerkeling, Elke Müller; Roof Music (VÖ: 24. Oktober 2007), ISBN 978-3-938781-89-0.
    • Hape Kerkeling Live „Wieder auf Tour“. DVD. (2 DVDs) Sony BMG Spassgesellschaft! (VÖ: 9. November 2007; ca. 210 Minuten, Bildformat: 4:3 PAL, Tonformat: Stereo 2.0; Bonus-DVD (ca. 30 Min.) mit Gisela und Making of), EAN: 0886971676891

    Filmografie (Auswahl)

    • 1989: Großstadtrevier: Dame in Not
    • 1993: Kein Pardon
    • 1995: Club Las Piranjas (Fernsehfilm)
    • 1996: Willi und die Windzors (Fernsehfilm)
    • 1997: Die Oma ist tot (Fernsehfilm)
    • 2001: Alles wegen Paul
    • 2003: Lindenstraße: Heldentum
    • 2004: Samba in Mettmann
    • 2008: Kung Fu Panda (Stimme von Po)
    • 2008: Ein Mann, ein Fjord! (Fernsehfilm)
    • 2009: Horst Schlämmer – Isch kandidiere!
    • 2011: Unterwegs in der Weltgeschichte
    • 2011: Kung Fu Panda 2 (Stimme von Po)
    • 2013: Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (Stimme von Olaf)
    • 2014: Hape Kerkeling: Keine Geburtstagsshow!

    Literatur

    • Gero von Boehm: Hape Kerkeling. 14. Juni 2006. Interview In: Begegnungen. Menschenbilder aus drei Jahrzehnten. Collection Rolf Heyne, München 2012, ISBN 978-3-89910-443-1, S. 498–511.
    • Alexandra Reinwarth: Hape – Auf den Spuren des lustigsten Deutschen. Biographie über Hape Kerkeling. riva, München 2011, ISBN 978-3-86883-139-9.
    •  Johannes Saltzwedel, Martin Wolf: Auf den Zähnen gelaufen. In: Der Spiegel. Nr. 20, 2006, S. 196f (Der Fernsehkomiker Hape Kerkeling über seine Wanderung auf dem Jakobsweg, deutsche Mühen mit dem Humor und die neue Sehnsucht nach Form, online).

    Siehe auch

    • Liste der meistverkauften Comedytonträger in Deutschland

    Quellen

    1. Hape Kerkeling: Der Junge muss an die frische Luft – Meine Kindheit und ich. Piper Verlag, München 2014, S. 60–100.
    2. Komiker fürs höchste Amt. Interview mit prisma (Ausgabe 44/2011, S. 8)
    3. Viele Promis waren Messdiener. dpa/FAZ, 24. September 2014, Zugriff am 2. Oktober 2014.
    4. Stern Online – Was macht eigentlich…
    5. zitiert nach Spiegel Special 8/1996, S. 108: "Outing" [1] / [2]
    6. quotenmeter.de
    7. bild.t-online.de
    8. Spiegel Online: Fjordsetzung im ZDF (abgerufen am 3. April 2008)
    9. stern.de
    10. spiegel.de
    11. focus.de
    12. quotenmeter.de
    13. tz.de: Zum 50. Geburtstag ist Schluss, abgerufen am 14. Oktober 2014.
    14. DWDL.de: „Isch kandidiere“: Horst Schlämmer kommt ins Kino
    15. Alexander Kohnen: Politclowns reißen den Wahlkampf an sich. In: Die Welt. 10. August 2009.
    16. welt.de
    17. youtube.com
    18. youtube.com
    19. vgl. z.B. Kerkeling trennt sich-Isch bin solo, Spiegel Online, 6. März 2011.
    20. Auftritt in der Talkshow Het Elfde Uur am 25. September 2007.
    21. a b c d Hape Kerkeling in den deutschen Charts (Media Control)
    22. a b c d e DE-Singles: Hitbilanz Deutsche Chart Singles […] 1991–1992, Günter Ehnert (Hrsg.), Taurus Press 1993, ISBN 3-922542-49-2; Hitbilanz Deutsche Chart Singles […] 1999–2000, Günter Ehnert (Hrsg.), Taurus Press 2001, ISBN 3-922542-71-9.
    23. a b c d Horst Schlämmer in den deutschen Charts
    24. a b c Uschi Blum in den deutschen Charts
    25. RSH-Gold Verleihung 1993
    26.  Wikinews: Hape Kerkeling erhält den Adolf-Grimme-Preis – Nachricht
    27. NWZ online

    Weblinks

    • Literatur von und über Hape Kerkeling im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
    • Hape Kerkeling auf filmportal.de
    • Mensch, Hape!, Focus, 42/14, S. 64-70, 13. Oktober 2014

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