C+C Music Factory

  • C+C Music Factory war ein Dance-Music-Projekt, das mit Gonna Make You Sweat (Everybody Dance Now) im Jahre 1990 einen Welthit hatte. Das Akronym „C+C“ im Namen steht für die Nachnamen der beiden Produzenten Robert Clivillés und David B. Cole, die im Jahre 1989 das Projekt gründeten und die Sänger unter Vertrag nahmen.

    Mitglieder

    • Robert Clivillés (Produzent)
      • Robert Manuel Clivillés (* 30. August 1964 in New York) ist puerto-ricanischer Abstammung.
    • David B. Cole (Produzent)
      • David B. Cole (* 3. Juni 1962 in Johnson City, Tennessee; † 24. Januar 1995 in New York) verstorben an Meningitis.
    • Freedom Williams (Rapper)
    • Martha Wash (voc)
    • Deborah Cooper (voc)
    • Zelma Davis (voc)

    Geschichte

    Die Aufnahme des ersten Albums Gonna Make You Sweat erfolgte im Jahr 1990. Durch die Stimme des Rappers Freedom Williams schafften es die beiden Produzenten Clivillés und Cole, Hip-Hop und Clubsound zu verschmelzen, was den Erfolg des Albums ausmachte. Die drei Hitsingles Gonna Make You Sweat (Everybody Dance Now), Here We Go und Things That Make You Go Hmmmm… waren weltweit in den vorderen Plätzen der Charts im Jahr 1991. Nach diesem Erfolg verließ Freedom Williams das Projekt, um eine erfolglose Solokarriere zu starten. Clivillés und Cole veröffentlichten ihre größten Remixe anderer Künstler (u. a. mit Pride der irischen Rockband U2). Ihr zweites Album veröffentlichten sie im Sommer 1994 unter dem Titel Anything Goes!, welches nicht so erfolgreich war wie der Vorgänger, da eine richtige Hitsingle fehlte. Das war das letzte Album der beiden, da David B. Cole am 24. Januar 1995 an Meningitis starb.

    Die Arbeit als Remixer und Produzenten für Dritte

    Clivillés und Cole machten auch als Remixer anderer Interpreten von sich reden und waren Anfang der 1990er Jahre sehr gefragt:

    • „No More Games: The Remix Album“ (1991) von den New Kids on the Block
    • „Black or White“ (1992) (The Clivillés & Cole (C&C) Remixes) von Michael Jackson
    • „Pride“ von U2
    • „Pink Cadillac“ von Natalie Cole
    • „Can’t Get Enough of Your Love“ von Taylor Dayne
    • „Let the Beat Hit Em“ von Lisa Lisa & Cult Jam
    • „Emotions“ und „Make It Happen“ von Mariah Carey

    Mariah Carey arbeitete intensiv mit Clivillés & Cole zusammen. Sie ließ sich Lieder von ihnen schreiben und Remixe ihrer Hit-Singles anfertigen. Die Sängerin Deborah Cooper, die bei C+C Music Factory unter Vertrag stand, wirkte auf vielen CDs mit und tourte auch als Backgroundsängerin mit Mariah Carey.

    Wissenswertes

    • C+C Music Factory gewannen 35 Musikpreise weltweit, inklusive fünf Billboard Awards, fünf American Music Awards, zwei MTV Video Music Awards und eine Grammy-Nominierung (als bester Neuling).
    • Im Jahre 2006 veröffentlichte Bob Sinclar die Single Rock This Party (Everybody Dance Now) mit zahlreichen Samples von C+C Music Factory.
    • C+C Music Factory ist die Lieblingsband von „Borat“ Sacha Baron Cohen.
    • 1991 absolvierte die Band einen Gastauftritt in der Folge „Ein Babysitter zum Küssen“ der Serie Blossom.
    • 1992 erschien das Videospiel Power Factory Featuring C+C Music Factory mit dem Spielreihe Make My Video begründet wurde.

    Quellen

    1. a b c Chartquellen: DE AT CH UK Alben UK Singles US
    2. a b The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7

    Weblinks

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