Kanye West

  • Kanye Omari West (* 8. Juni 1977 in Atlanta, Georgia) ist ein US-amerikanischer Rapper, Sänger, Musikproduzent und Modedesigner. Aufgewachsen ist er in Chicago, Illinois. Seine Karriere begann mit Musikproduktionen für den Rapper Jay Z, an dessen erfolgreichem Album The Blueprint er maßgeblich mitwirkte. Auch mit dem Sänger John Legend sowie dem Rapper Common, beide bei seinem Plattenlabel GOOD Music unter Vertrag stehend, arbeitete West eng zusammen. Seit Ende 2003 veröffentlicht er eigene Singles und Alben, auf denen er meist als Rapper und Produzent gleichermaßen in Erscheinung tritt.

    West gilt als einer der prägendsten Musiker der Hip-Hop- und Popmusik des 21. Jahrhunderts. Charakteristisch ist vor allem sein oft auf Samples basierender Produktionsstil, der elektronische und akustische Elemente kombiniert. Beeinflusst unter anderem von Soul, Klassik und Electronica, war West mit seiner Musik an der kommerziellen Abkehr vom Gangsta-Rap sowie an der Entwicklung der Hip-Hop-Subgenres Chipmunk Soul und Hipster-Rap beteiligt. Seine Raptexte sind zumeist auf die eigene Person und das Leben in der Öffentlichkeit bezogen, enthalten aber auch politische und gesellschaftskritische Kommentare.

    Mit allein in den USA über 60 Millionen verkauften Tonträgern und Downloads gehört West zu den erfolgreichsten Musikern aller Zeiten.

    Leben und Karriere

    Frühe Jahre

    Kanye West wuchs allein mit seiner Mutter Donda auf, hatte aber regelmäßig Kontakt zu seinem Vater. Donda West war Professorin für Anglistik an der Clark Atlanta University. Nachdem sie sich von ihrem Mann Ray, einem ehemaligen Black Panther, getrennt hatte und nach Chicago gezogen war, wurde sie Vorsitzende des Anglistik-Fachbereichs an der Chicago State University. Über die Erziehung ihres Sohnes schrieb sie 2007 das Buch Raising Kanye: Life Lessons from the Mother of a Hip-Hop Superstar.

    In der dritten Klasse begann Kanye West zu rappen. Beeinflusst wurde er vor allem von Run-D.M.C. und Public Enemy, später von The Pharcyde

    Nach seinem High-School-Abschluss im Jahr 1995 besuchte Kanye West die American Academy of Art und die Chicago State University; auf Drängen seiner Mutter sollte er mindestens einen Abschluss machen,

    Karrierebeginn und Unfall

    Wests Karriere in der Musikindustrie begann Ende der 1990er Jahre; unter anderem produzierte er Stücke für kommerziell erfolgreiche Alben der Rapper Jermaine Dupri und Foxy Brown. Durch seinen Kontakt zu Beanie Sigel lernte er Jay-Z kennen, mit dem West seitdem regelmäßig zusammenarbeitet. Erste Bekanntheit erlangte der Musiker 2001 durch seine Arbeit an mehreren Songs auf Jay-Zs Album The Blueprint, darunter die Top-Ten-Single Izzo (H.O.V.A.). The Blueprint war drei Wochen auf Platz eins der US-Charts; Kritiker lobten vor allem die vom klassischen Soul beeinflusste Musikproduktion.

    Im darauffolgenden Jahr produzierte Kanye West unter anderem Get By von Talib Kweli und 03 Bonny & Clyde von Jay-Z und Beyoncé Knowles. Für das erstere Lied verwendete er Teile des Stückes Sinner Man von Nina Simone, für letzteres den Song Me and My Girlfriend von 2Pacs Album The Don Killuminati: The 7 Day Theory. Seine „Beats“ verkaufte er für ungefähr 90.000 Dollar. Kurz darauf nahm ihn der damalige CEO Damon Dash bei Roc-A-Fella Records unter Vertrag.

    Im Oktober 2002 erlitt West einen Autounfall, nachdem er zuvor bis spät in der Nacht in einem kalifornischen Studio gearbeitet hatte. Er kam mit einer dreifachen Kieferfraktur in das Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles. West meinte später, dass dieses Erlebnis sein Leben verändert habe, Bereits drei Wochen nach dem Unfall nahm er das Stück Through the Wire auf, in dem er, noch mit einem verdrahteten Kiefer rappend, den Vorfall verarbeitete.

    The College Dropout und Late Registration

    2003 produzierte West unter anderem die Hits Stand Up für Ludacris (Platz eins in den Billboard Hot 100) und You Don’t Know My Name für Alicia Keys (Platz drei). Zudem veröffentlichte er mehrere Mixtapes unter eigenem Namen. Im September des Jahres erschien Through the Wire als Wests erste Solosingle und erreichte Rang 15 der US-Charts. Für die Kosten des dazugehörigen Musikvideos kam er selbst auf. Ende des Jahres erschien Slow Jamz, ein Tribut an klassische Slow Jams, in Zusammenarbeit mit Twista und Jamie Foxx. Offiziell Twistas Single, erreichte das Lied im Februar 2004 die Spitzenposition der Billboard Charts. Für alle drei Künstler war es der erste Nummer-eins-Erfolg. In der Folge schrieb Kanye West mit Janet Jackson drei Lieder für ihr Album Damita Jo und in Zusammenarbeit mit der Sängerin Brandy entstand die Single Talk About Our Love. Mit der deutschen Produzentin Melbeatz arbeitete West an einem Stück für ihr Album Rapper’s Delight

    Aufgrund eines bereits vorab in Umlauf gekommenen Bootlegs nahm West große Teile seines Debütalbums The College Dropout, mit dem er thematisch unter anderem seinen Schulabbruch verarbeitete, neu auf.

    2004 gründete Kanye West das Plattenlabel GOOD Music; GOOD ist ein Apronym für Getting Out Our Dreams. Unter anderem stehen die Musiker John Legend, Common, Kid Cudi, Mr Hudson und seit 2010 Mos Def unter Vertrag. Die ersten Veröffentlichungen des Labels waren Legends erfolgreiches Debütalbum Get Lifted und Be von Common. West war an der Produktion beider Alben beteiligt, für Be produzierte er neun von elf Songs. Daneben steuerte er einen Song zu Mariah Careys Album The Emancipation of Mimi bei und war in die Arbeit an Leela James’ Debütalbum involviert.

    Zugleich arbeitete er an seinem zweiten Album Late Registration, das Ende August 2005 erschien und sich auf Anhieb auf Rang eins der Billboard 200 platzierte. West schrieb die Musik mehrerer Stücke gemeinsam mit dem Multiinstrumentalisten und Produzenten Jon Brion, der zuvor an der Seite von Künstlern wie Aimee Mann und Fiona Apple in Erscheinung getreten war. Nach der ersten Single Diamonds from Sierra Leone erschien noch vor dem Album das Lied Gold Digger. Jamie Foxx, der damals gerade für seine Rolle als Ray Charles im Film Ray große Anerkennung erhalten hatte, interpretierte dafür Charles’ Gesang und den Text dessen Stückes I Got a Woman. Gold Digger hielt sich zehn Wochen an der Chartspitze in den USA und erhielt mehrere Auszeichnungen. Mit der von Just Blaze produzierten Single Touch the Sky enthielt das Album erstmals ein nicht von West produziertes Stück. Im dazugehörigen Musikvideo spielt West eine dem Stuntman Evel Knievel nachempfundene Figur. Dieser verklagte den Musiker, da das „vulgäre und anstößige“ Video seiner Reputation schade. Tage vor Knievels Tod einigten die beiden sich außergerichtlich.

    Anfang Juli 2007 trat der Rapper bei den Benefizveranstaltungen Concert for Diana und Live Earth auf; 2005 hatte er bereits an Live 8 teilgenommen. Ende Juli erschien Commons Album Finding Forever, das von West im Geiste des zuvor verstorbenen J Dilla produziert wurde.

    Graduation und 808s & Heartbreak

    Im September 2007 erschien Wests drittes Album Graduation. Da 50 Cents Album Curtis am selben Tag auf den Markt kam, schrieben die Medien von einem „HipHop-Showdown“.

    Vorab waren die Singles Can’t Tell Me Nothing und Stronger veröffentlicht worden. Stronger, auf einem Sample von Daft Punk basierend, erreichte weltweit Spitzenplatzierungen und erhielt drei Platin-Schallplatten. Das Lied gehört ebenso wie Homecoming mit Chris Martin (auch auf Graduation) zu Wests erfolgreichsten Singles in Deutschland. 2008 erhielt der Rapper vier Grammys, darunter das dritte Mal in Folge für das Best Rap Album, während er – ebenfalls das dritte Mal in Folge – in der Kategorie Album of the Year verlor. Neben Stronger waren vor allem die dritte Single Good Life mit T-Pain und das dazugehörige, von Justice’ D.A.N.C.E. beeinflusste Video künstlerische Erfolge. Seine Premiere feierte der Song in einer Folge der HBO-Fernsehserie Entourage, in der Kanye West auch selbst auftrat.

    Im April 2008 begann seine bis Ende des Jahres andauernde Welttournee namens Glow in the Dark Tour, die ihn im November auch nach Oberhausen und Hamburg brachte. Die Bühnenshow bestand aus einer aufwendigen „Mischung aus Performance, Musical und Konzert“, während der „die Geschichte eines Raumfahrers erzählt Während der Tournee produzierte der Musiker für Michael Jackson den Remix Billie Jean 2008 zum 25. Jahrestag der Veröffentlichung von Thriller. Für das Stück Beat Goes On von Madonnas Album Hard Candy nahm Kanye West einen Gastpart auf und neben Estelle war er in dem sehr erfolgreichen Song American Boy zu hören. Auch an Lil Waynes Tha Carter III war West beteiligt.

    Bei den MTV Video Music Awards 2008 stellte West den Song Love Lockdown als erste Single aus dem im November 2008 veröffentlichten Album 808s & Heartbreak vor. Mit dem Stück probierte er sich erstmals als Sänger. Love Lockdown hielt sich siebzehn Wochen in den Media-Control-Charts, mit Platz acht als Wests bisher höchster Chartposition in Deutschland. Die weltweiten Verkaufszahlen von 808s & Heartbreak blieben allerdings hinter denen der vorherigen Werke zurück; auch die Kritiker bewerteten das Album höchst unterschiedlich. Musikalisch und inhaltlich war 808s & Heartbreak beeinflusst von einer Trennung wenige Monate zuvor und vom Tod seiner Mutter Donda im November 2007. Bei den Grammy-Verleihungen im Februar 2008 sang Kanye West ihr zu Ehren das Lied Hey Mama; der letzte Song auf 808s & Heartbreak, Coldest Winter, ist ihr gewidmet.

    Von 2009 bis 2010 war Kanye West mit dem Model Amber Rose liiert. Nach dem Erdbeben in Haiti 2010 beteiligte West sich an dem Benefizprojekt Artists for Haiti.

    My Beautiful Dark Twisted Fantasy und Watch the Throne

    Im November 2010 erschien zu fast durchweg überschwänglichen Kritiken My Beautiful Dark Twisted Fantasy und platzierte sich als Wests viertes Album in Folge auf Rang eins in den US-Charts. Bei den Aufnahmen arbeitete er mit einer Reihe von angesehenen Produzenten zusammen, darunter Pete Rock, Q-Tip, RZA und DJ Premier; als Gastmusiker wirkten unter anderem Raekwon, Bon Iver und Elton John mit. Wie schon sein vorheriges Album nahm West My Beautiful Dark Twisted Fantasy teilweise auf Hawaii auf. Nachdem die erste Single Power mit einem King-Crimson-Sample und Gesang von Dwele früh geleakt war, präsentierte West das Lied Runaway im September 2010 bei den MTV Video Music Awards. Im darauffolgenden Monat veröffentlichte er einen gleichnamigen 35 Minuten dauernden Kurzfilm, der unter seiner Regie gedreht wurde und beinahe alle Stücke von My Beautiful Dark Twisted Fantasy enthält. Der Musiker verliebt sich darin in einen vom Himmel gefallenen Phönix – gespielt von dem Model Selita Ebanks –, der von der Gesellschaft wegen seiner Andersartigkeit nicht akzeptiert wird.

    Für Drakes Debütalbum steuerte West zwei Songs bei; 2011 arbeitete er unter anderem mit Snoop Dogg und Beyoncé zusammen. Im April des Jahres trat der Rapper als Headliner beim Coachella Valley Music and Arts Festival auf und wurde anschließend für seine Performance von mehreren Kritikern hoch gelobt. Ebenfalls als einer der Headliner spielte er im August auf dem britischen Festival The Big Chill und im November auf dem SWU Music & Arts Festival in Brasilien.

    Im August 2011 veröffentlichte West gemeinsam mit Jay-Z das Album Watch the Throne. Beide Rapper hatten seit 2000 regelmäßig zusammengearbeitet; auch auf zwei Stücken von My Beautiful Dark Twisted Fantasy war Jay-Z vertreten gewesen. Aufgenommen wurde das Werk unter anderem in New York, Sydney und Paris. Neben West waren Swizz Beatz, Q-Tip, The Neptunes und viele weitere Musiker an der Produktion beteiligt. Vorab wurden der von den Kritikern unterschiedlich aufgenommene Song H•A•M und das erfolgreichere Stück Otis ausgekoppelt. Für letzteres verwendete West Try a Little Tenderness von Otis Redding. Zu der Zeit ungewöhnlich für ein medial viel beachtetes Album, wurde Watch the Throne aufgrund erhöhter Sicherheitsmaßnahmen nicht vorab geleakt. Wie schon 2008 erhielt der Rapper bei den Grammy Awards 2012 vier Auszeichnungen.

    Im September 2011 stellte West in Paris seine erste eigene Modekollektion vor.

    Yeezus

    Nach mehrjähriger Freundschaft ist Kanye West seit 2012 mit dem It-Girl Kim Kardashian liiert. und heiratete im Mai 2014 in Florenz.

    Mitte 2012 begann West mit der Arbeit an seinem ersten Soloalbum seit My Beautiful Dark Twisted Fantasy. Inspiration holte er sich unter anderem in der Ästhetik des Architekten Le Corbusier sowie in Besuchen des Louvre. dennoch platzierte auch Yeezus sich auf Platz eins der Billboard 200.

    2014 arbeitete West unter anderem mit Paul McCartney an neuen Songs und trat als Executive Producer von Rihannas Album in Erscheinung.

    Stil und Entwicklung

    Kanye West inszeniert seine Musik bewusst als Kunstwerk, sowie seinem modisch ausgerichteten Erscheinungsbild spiegelt sich dieser Anspruch wider.

    Musik

    Wests Musikstil beeinflusste den Hip-Hop und Pop der 2000er Jahre maßgeblich.

    Seit Anfang der 2000er zeichneten sich viele seiner Produktionen durch das durchgängige Loopen älterer Soulstücke und der Stimmen von Soulsängern aus, ergänzt durch meist ebenfalls gesamplete Schlagzeugbeats, allerdings korrigierte er die Tonhöhe der gesampleten Stimmen nach oben (Pitch-Shifting), wodurch sie klanglich denen der Chipmunks ähneln. West nutzte den „Chipmunk Soul“ genannten Musikstil prominent auf seinem Debütalbum The College Dropout, aber auch später immer wieder. Als Ergänzung zu den Samples ist in vielen Stücken die Violinistin Miri Ben-Ari zu hören, gelegentlich setzte der Musiker zudem Chorgesänge ein. Neben der Soulmusik verwendete West in seinen frühen Produktionen vereinzelt auch Stücke aus anderen Genres wie Rock (The Doors), Reggae (Max Romeo) und Hip-Hop (Tupac Shakur).

    Nach dem kommerziellen Erfolg von The College Dropout begann Kanye West mit weiteren Stilen zu experimentieren. So fanden sich auf Late Registration viele klassische und orchestrale Elemente. Vermehrt wurden Live-Instrumente benutzt, darunter viele eher ungewöhnliche; Fortan integrierte West auch in viele Konzerte ein Streichorchester.

    Auch für seine folgenden Werke arbeitete West mit Streichern. Auf Graduation hielten zudem Einflüsse der elektronischen Tanzmusik und des Rock Einzug. So wechseln sich etwa in dem Stück Flashing Lights orchestrale Legato- mit elektronischen Staccato-Passagen ab. Insgesamt war die Musik bewusst auf Stadiontauglichkeit ausgelegt, dazu passend stammten die Samples von weltbekannten und erfolgreichen Künstlern wie Elton John, Michael Jackson, Steely Dan und Can.

    808s & Heartbreak war dagegen musikalisch und textlich deutlich introvertierter. In den größtenteils im Moll-Tongeschlecht

    Auf My Beautiful Dark Twisted Fantasy kombinierte West die Stilrichtungen seiner vorherigen Alben und erschuf opulentere Songs mit komplexen Strukturen und Arrangements;

    Verfolgte West schon auf My Beautiful Dark Twisted Fantasy und Watch the Throne einen deutlich eklektischeren Ansatz, so kompartimentierte er die einzelnen Bestandteile seiner Songs auf Yeezus deutlich stärker. Im Song Bound 2 etwa kontrastiert er ein Soul-Sample – so wie er sie vor allem zu Beginn seiner Karriere einsetzte – im Refrain mit einer übersteuerten, punkigen Basslinie. Auch Dancehall-Motive prägen einige Songs. Die opulenten orchestralen Elemente der vorherigen Alben wichen einem vom entsprechenden Architekturstil beeinflussten Minimalismus. Verschiedentlich genutzte Soundeffekte dienen zusätzlich der Verfremdung der musikalischen Motive.

    Nach der Arbeit an The College Dropout nahm der Anteil anderer Musiker an Wests Werken zu. Die Beteiligung von Jon Brion an Late Registrations musikalischer Ausrichtung wird als hoch ermessen.

    Lyrik

    Das US-amerikanische Hip-Hop-Magazin XXL definierte im Jahr 2010 fünf “key elements” (deutsch: „Schlüsselelemente“), aus denen sich Kanye Wests Lyrik zusammensetze, nämlich Verletzlichkeit, Humor, Wortspiele, Arroganz und Gesellschaftskritik.

    Der renommierte Musikjournalist Robert Christgau lobte in einer Kritik zu Late Registration die Reimarbeit des Rappers. Vor allem am Anfang seiner Karriere arbeitete er mit Overdubs – einer ergänzenden Tonaufnahme über eine bereits bestehende Aufnahme –, um seine Raps nicht in einem Take aufnehmen zu müssen.

    Die Texte des Rappers drehen sich oft um im Mainstream-Hip-Hop eher untypische Themen wie Rassenkonflikte, Selbstzweifel und Kritik an der Konsumgesellschaft. So handelt etwa seine Strophe im Remix des Stückes Diamonds from Sierra Leone von den sierra-leonischen Blutdiamanten und seiner zwiespältigen Einstellung ihnen gegenüber.

    Auf den folgenden Alben konzentrierten seine Themen sich hauptsächlich auf die eigene Person und ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Auf 808s & Heartbreak sowie My Beautiful Dark Twisted Fantasy verarbeitete er dagegen frühere Beziehungen, den Verlust seiner Mutter und Anfeindungen in der Folge der MTV Video Music Awards 2009.

    Die Texte des Albums Watch the Throne bestehen größtenteils aus Prahlereien bezüglich des eigenen Wohlstands, enthalten aber in vereinzelten Songs auch tiefgründigere Aussagen. In Murder to Excellence rappt West über Gewalt unter Afroamerikanern und deren folglich geringe Lebenserwartung. Der Musiker vergleicht dabei die Mordrate in seiner Heimatstadt mit der im Irakkrieg: “I feel the pain in my city wherever I go / 314 soldiers died in Iraq, 509 died in Chicago.” (deutsch: „Ich spüre den Schmerz in meiner Stadt wo auch immer ich hingehe / 314 Soldaten starben im Irak, 509 starben in Chicago.“) New Day ist dagegen an den eigenen – tatsächlich noch nicht gezeugten – Sohn adressiert, den West davor warnen will, die Fehler seines Vaters zu wiederholen.

    Yeezus wurde von The New York Times als lyrisch provokantestes Werk des Künstlers bezeichnet. Die eingestreuten Obszönitäten ergänzt West im Song New Slaves durch Kritik am Materialismus und modernen Rassismus sowie Bezüge zur vermeintlichen Neuen Weltordnung.

    Rezeption

    Im Hinblick auf einige seiner Aussagen wird Kanye West oft als arrogant bis hin zu snobistisch wahrgenommen.

    Musik und Texte

    Ende 2009 schrieb das deutsche Musikmagazin Rolling Stone, dass von niemandem der „Pop in den letzten zehn Jahren stärker beeinflusst“ worden sei als von Kanye West; zudem habe West „den Sound des US-HipHop neu“ definiert.

    The College Dropout wurde beinahe ausnahmslos positiv kritisiert und fand sich auf zahlreichen Bestenlisten wieder, etwa auf Platz zehn der von der Rolling Stone bestimmten einhundert besten Alben der Dekade

    Bereits am Anfang seiner Karriere wurde Kanye West in Hinblick sowohl auf seine Texte als auch auf seine Öffentlichkeitsarbeit

    Wests Texten wird des Weiteren bescheinigt, dass sie mit den im Mainstream-Hip-Hop verbreiteten Konventionen brächen, indem sie eine Botschaft transportierten.

    Erfolg und Einfluss

    Kanye Wests Erfolg als Musiker äußert sich konkret in der Anzahl an Auszeichnungen, die er bisher erhielt, und in den Verkaufszahlen seiner Singles und Alben. Mit insgesamt vierzehn Awards gewann er in den 2000ern so viele Grammys wie kein anderer Künstler. Daneben erhielt er unter anderem zwei American Music Awards und drei BRIT Awards. Die RIAA zeichnete seine Werke bisher (Stand: Mai 2010) mit achtzehn Platin-Schallplatten aus.

    Bereits nachdem The College Dropout veröffentlicht wurde, galt West als einer der einflussreichsten Künstler in der Musikindustrie.

    West ist in erster Linie als Hip-Hop-Produzent anerkannt. In einer von About.com aufgestellten Liste der fünfzig besten Hip-Hop-Produzenten nahm er den achten Platz ein.

    Aufgrund seiner inhaltlichen Orientierung an „Mittelschicht-Angst“ und musikalischen Pop-Einflüssen gilt West als Mitbegründer und „Galionsfigur“ des sogenannten „Hipster-Rap“,

    Durch seine Zusammenarbeit sowohl mit angesehenen Künstlern als auch mit Newcomern war Kanye West entscheidend beteiligt an der Karriere anderer Musiker. Zu Beginn seiner musikalischen Laufbahn wirkte er – ebenso wie Just Blaze – als Hausproduzent von Jay-Z mit an den als „Klassiker“ des Hip-Hop-Genres geltenden 2005 sorgte er durch die Produktion eines Großteils von Commons Be für eine musikalische Neuorientierung des Rappers, die in dem Platz-eins-Erfolg des Nachfolgers Finding Forever – ebenfalls größtenteils von West produziert – seinen Höhepunkt fand. Auch einer Reihe von weiteren Musikern, die bei GOOD Music unter Vertrag stehen sowie Keyshia Cole und Lupe Fiasco verschaffte West erste mediale Aufmerksamkeit.

    Kanye West beeinflusste mit seiner Musik so verschiedene Künstler wie den deutschen Rapper Denyo,

    Kontroversen

    Mediales Aufsehen neben seiner Musik erregte Kanye West durch einige kontroverse Auftritte und Aussagen.

    Äußerungen über Politik

    Anlässlich seines Live-8-Auftritts behauptete Kanye West im Juli 2005, dass AIDS eine “man-made disease” (deutsch: „von Menschen gemachte Krankheit“) sei.

    Bei einer Benefizveranstaltung zugunsten der Opfer des Hurrikans Katrina auf NBC im September 2005 äußerte Kanye West sich erneut kritisch gegenüber der Regierung. In Abweichung vom Text des Teleprompters sagte er unter anderem, die Hilfsmaßnahmen würden durch den Einsatz vieler Nationalgardisten im Irakkrieg behindert, während die nach New Orleans gesandten Nationalgardisten die Erlaubnis hätten, auf Einwohner zu schießen. Zudem seien sowohl die Berichterstattung der Medien als auch die unterlassene Hilfe der Regierung rassistisch:

    West äußerte abschließend: “George Bush doesn’t care about black people.” (deutsch: „George Bush sind die Schwarzen egal“). Der letzte Kommentar wurde aus der Übertragung an die US-Westküste geschnitten. Die Aussage erregte öffentlich großes Aufsehen und in der Folge viele politische Diskussionen.

    Mediale Aufmerksamkeit erhielt im August 2011 eine Zeile des Songs Who Gon Stop Me von Kanye West und Jay-Z. West rappt in dem Stück: “This is something like the Holocaust / Millions of our people lost.” (deutsch: „Das ist sowas wie der Holocaust / Millionen unseres Volkes verloren“). Damit vergleicht er den Völkermord an den Juden mit der systematischen gesellschaftlichen Benachteiligung der Afroamerikaner. Der Online-Ableger von Die Welt erkannte darin ein indirektes Wiederaufwerfen des Historikerstreits, der sich mit der Frage beschäftigte, inwieweit es sich bei diesem Völkermord um eine historische Singularität handle. Der Autor des Artikels verglich West dabei mit dem als „Revisionist“ verfemten Ernst Nolte. Ebenfalls in einem nationalsozialistischen Kontext äußerte West sich im selben Monat auf dem Festival The Big Chill. Dort behauptete er, er werde des Öfteren von Menschen angestarrt, als sei er Hitler.

    Verhalten bei Preisverleihungen

    Wests Verhalten fiel bei mehreren Musikpreisverleihungen negativ auf. Die American Music Awards 2004 verließ er vorzeitig, nachdem ihn Gretchen Wilson in der Kategorie Favorite Breakthrough Artist geschlagen hatte.

    Bei den MTV Video Music Awards 2009 unterbrach Kanye West erneut eine Dankesrede. Während die Sängerin Taylor Swift die Auszeichnung für das Best Female Video erhielt, betrat West die Bühne, nahm Swift das Mikrofon aus der Hand und verkündete lautstark, die ebenfalls nominierte Beyoncé hätte „eines der besten Videos aller Zeiten abgeliefert.“ deutlich kritisiert. West entschuldigte sich nach dem Auftritt mehrfach öffentlich, unter anderem in der Jay Leno Show, und zog sich vorübergehend stark aus der Öffentlichkeit zurück.

    Bei den Grammy Awards 2015 kam es wieder zu einem Zwischenfall, als West andeutete, die Bühne zu stürmen, nachdem der Musiker Beck den Preis für das Album des Jahres erhalten hatte. Abseits der Bühne reklamierte West im Anschluss den Preis erneut für die ebenfalls nominierte Beyoncé und kritisierte die Grammy Awards dafür, keinen Respekt für Kunst und Inspiration zu haben.

    Diskografie

    Kollaborationsalben

    Filmografie

    • 2006: Dave Chappelle's Block Party (Musikdokumentation, West tritt neben u. a. Erykah Badu, Jill Scott, Black Star und The Fugees auf)
    • 2008: Der Love Guru (The Love Guru, Komödie mit einem Cameo-Auftritt von West)
    • 2009: We Were Once a Fairytale (Kurzfilm unter der Regie von Spike Jonze, basiert auf dem Stück See You in My Nightmares)
    • 2010: Runaway (Kurzfilm unter eigener Regie, nach eigener Story und Drehbuch von Hype Williams, Musik stammt aus My Beautiful Dark Twisted Fantasy)
    • 2012: Cruel Summer (Kurzfilm unter eigener Regie gemeinsam mit Alexandre Moors)

    Bibliografie

    •  Kanye West, J. Sakiya Sandifer: Thank You and You’re Welcome. Super Good LLC, 2008, ISBN 978-0-9789679-1-8 (englisch, handelt von Wests Lebensphilosophie).
    •  Kanye West, Nabil Elderkin (Fotografien): Glow in the Dark. Rizzoli, 2009, ISBN 978-0-8478-3240-8 (englisch, handelt von Wests gleichnamiger Tournee, enthält eine CD mit Instrumentalstücken der Tour und einem Interview mit Spike Jonze).
    •  Kanye West, Bill Plympton (Illustrationen): Through the Wire. Atria, 2009, ISBN 978-1-4165-3775-5 (englisch, handelt von Wests Raptexten).

    Auszeichnungen (Auswahl)

    • American Music Awards:
      • 2008: Favorite Rap/Hip-Hop Male Artist
      • 2008: Best Hip-Hop Album für Graduation
    • BET Awards:
      • 2005: Best New Artist
      • 2005: Best Male Hip-Hop Artist
      • 2005: Video of the Year für Jesus Walks
      • 2006: Best Collaboration für Gold Digger
      • 2006: Video of the Year für Gold Digger
      • 2008: Best Male Hip-Hop Artist
      • 2008: Best Collaboration für Good Life
      • 2011: Best Male Hip-Hop Artist
    • BRIT Awards:
      • 2006: International Male Solo Artist
      • 2008: International Male Solo Artist
      • 2009: International Male Solo Artist
    • Grammy Awards:
      • 2005: Best Rap Album für The College Dropout
      • 2005: Best Rap Song für Jesus Walks
      • 2005: Best R&B Song für You Don’t Know My Name von Alicia Keys
      • 2006: Best Rap Solo Performance für Gold Digger
      • 2006: Best Rap Song für Diamonds from Sierra Leone
      • 2006: Best Rap Solo Performance für Stronger
      • 2008: Best Rap Solo Performance für Stronger
      • 2008: Best Rap Performance By A Duo Or Group für Southside von Common
      • 2008: Best Rap Song für Good Life
      • 2008: Best Rap Album für Graduation
      • 2009: Best Rap/Sung Collaboration für American Boy von Estelle
      • 2009: Best Rap Performance By A Duo Or Group für Swagga Like Us von T.I.
      • 2010: Best Rap/Sung Collaboration für Run This Town von Jay-Z
      • 2010: Best Rap Song für Run This Town von Jay-Z
      • 2012: Best Album für My Beautiful Dark Twisted Fantasy
      • 2012: Best Rap/Sung Collaboration für All of the Lights
      • 2012: Best Rap Song für All of the Lights
      • 2012: Best Rap Performance für Otis mit Jay-Z
      • 2013: Best Rap Performance für Niggas in Paris mit Jay-Z
      • 2013: Best Rap/Sung Collaboration für No Church in the Wild mit Jay-Z
      • 2013: Best Rap Song für Niggas in Paris mit Jay-Z
    • MTV Europe Music Awards:
      • 2006: Best Hip-Hop Act
      • 2008: Ultimate Urban
    • MTV Video Music Awards:
      • 2005: Best Male Video für Jesus Walks
      • 2008: Best Special Effects in a Video für Good Life
      • 2011: Best Collaboration für E.T. von Katy Perry
      • 2011: Best Special Effects in a Video für E.T. von Katy Perry
    • Soul Train Music Awards
      • 2006: Best R&B/Soul or Rap Music Video für Gold Digger
    • World Music Awards
      • 2004: World’s Best New Male Artist
      • 2006: World’s Best Selling Hip-Hop/Rap Artist

    Am 11. Mai 2015 wurde West die Ehrendoktorwürde der School of the Art Institute of Chicago für seine Beiträge zur Musik, Mode und Popkultur verliehen.

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. a b c d e f g Kanye West: Faszinierender Avantgardist des HipHop. In: Rolling Stone, Ausgabe Januar 2010, S. 57.
    2. The 100 Best Albums of 2010-2014. Pitchfork Media. Abgerufen am 15. Februar 2015.
    3. RIAA: Searchable Database. Recording Industry Association of America. Abgerufen am 15. Februar 2015.
    4. Jason Birchmeier: Kanye West Biography. In: Allmusic. Abgerufen am 2. Mai 2010 (englisch).
    5. Margena A. Christian: Dr. Donda West tells how she shaped son to be a leader in ‘Raising Kanye’. 14. Mai 2007, archiviert vom Original am 8. Juli 2012, abgerufen am 19. April 2010 (englisch).
    6. a b c d e f g h i j Stephan Szillus, Denyo: Denyo meets… Kanye West. In: Juice, Ausgabe September 2005, S. 46–50 (Interview).
    7. Shaheem Reid: Kanye, Run-DMC, Outkast, Justin Sound Off On Our Top 10 Hip-Hop Groups. In: Internet-Auftritt von MTV. 6. März 2007, abgerufen am 8. Mai 2010 (englisch).
    8. a b c d e Davide Bortott: Kanye West: Bigger than Beats. In: Juice, Ausgabe August 2007, S. 50–55 (Interview).
    9. Kanye West – West Designed Sexy Video Games. In: contactmusic.com. Abgerufen am 1. Mai 2010 (englisch).
    10. a b c d e Shaheem Reid, Sway Calloway: Kanye West: Kanplicated. In: Internet-Auftritt von MTV. Abgerufen am 19. April 2010 (englisch).
    11. a b c d e Josh Tyrangiel: Why You Can’t Ignore Kanye. In: Internet-Auftritt der Time. 21. August 2005, abgerufen am 28. April 2010 (englisch).
    12. a b c Alexander Engelen: „Ich rappe über Gott und Sex“. In: laut.de. Abgerufen am 28. April 2010 (Interview).
    13. GRAVITY (da music). In: MySpace. Abgerufen am 19. April 2010 (englisch).
    14. a b c Ian Burrell: Kanye West: King of rap. In: Internet-Auftritt von The Independent. 22. September 2007, abgerufen am 3. Mai 2010 (englisch).
    15. Die 50 wichtigsten Alben. In: Sounds, Ausgabe 1/2008, S. 102.
    16. a b Kanye West, Hungry. In: okayplayer.com. 4. April 2003, abgerufen am 22. Mai 2010 (englisch, Interview).
    17. Steve Jones: Kanye West, hip-hop's writer-in-residence. In: Internet-Auftritt der USA Today. 21. August 2005, abgerufen am 12. April 2010 (englisch).
    18. Henry Adaso: Kanye West. In: About.com. Abgerufen am 10. Mai 2010 (englisch).
    19. Evel Knievel, Kanye West settle lawsuit. In: Internet-Auftritt der USA Today. 27. November 2007, abgerufen am 8. Mai 2010 (englisch).
    20. Andy Kellman: Common: Finding Forever. In: Allmusic. Abgerufen am 11. April 2015 (englisch).
    21. a b Jonathan Fischer: Duell der Rap-Stars: Mannsbilder reloaded. In: Spiegel Online. 7. September 2007, abgerufen am 16. Mai 2010.
    22. Jayson Rodriguez, Tim Kash: 50 Cent Explains Last Week’s Blowup, ‘Says I Will Be #1 On September 11’. In: Internet-Auftritt von MTV. 14. August 2007, abgerufen am 17. Mai 2010 (englisch).
    23. Kanye Crushes 50 Cent In Huge Album Sales Week. In: Internet-Auftritt des Billboard Magazine. Abgerufen am 3. Mai 2010 (englisch).
    24. a b c d e Stephan Szillus, Ndilyo Nimindé (Interview): Kanye West: Zwischen Genie und Größenwahn. In: Juice, Ausgabe Januar/Februar 2009, S. 50–53.
    25. Kanye West Bares All At Album Listening. In: Rap-Up.com. Abgerufen am 29. Mai 2010 (englisch).
    26. Kanye West: Mutter stirbt nach Schönheits-OP. In: laut.de. 13. November 2007, abgerufen am 28. April 2010.
    27. Ulrike von Bülow: Rap-Mutter starb nach Schönheits-OP. In: Internet-Auftritt des stern. 13. November 2007, abgerufen am 28. April 2010.
    28. Kanye West: Beziehung von Kanye West und Model Amber Rose offiziell. In: motor.de. 20. Februar 2009, abgerufen am 28. April 2010.
    29. Kanye West Reveals What Amber Rose Taught Him, Searches for Mrs. Right. In: Rap-Up.com. 12. August 2010, abgerufen am 20. November 2010 (englisch).
    30. Kanye West: Kany West nimmt sich eine Auszeit. In: motor.de. 17. September 2009, abgerufen am 28. April 2010.
    31. Lady Gaga: “Fame kills” the tour mit Kanye West. In: laut.de. 2. Oktober 2009, abgerufen am 30. April 2010.
    32. Mawuse Ziegbe: Kanye West’s ‘Runaway’ Film Premieres. In: Internet-Auftritt von MTV. 23. Oktober 2010, abgerufen am 29. Oktober 2010 (englisch).
    33. Jason Gregory: Kanye West Coachella Performance ‘One Of The Greatest Ever’. 19. April 2011, abgerufen am 25. Mai 2011 (englisch).
    34. “Watch the Throne” blieb ungeleakt. In: rap.de. 9. August 2011, abgerufen am 2. September 2011.
    35. a b Kanye West und Jay-Z brechen iTunes-Rekord. In: stern.de. 16. August 2011, abgerufen am 31. August 2011.
    36. Kanye West zeigt Kollektion in Paris. In: Madonna24.at. 19. September 2011, abgerufen am 2. Oktober 2011.
    37. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatMatthew Perpetua: Kanye Announces G.O.O.D. Music Album. In: Internet-Auftritt des Rolling Stone. 2011-20-10, abgerufen am 31. März 2012.
    38. Cannes: Kanye West Filmpremiere “Cruel Summer”. 24. Mai 2012, abgerufen am 7. Juni 2012.
    39. Kim Kardashian und Kanye West: Hochzeitsalarm in Hollywood? In: Internet-Auftritt von Pro7. 30. August 2012, abgerufen am 11. September 2012.
    40. Münchner Merkur: Kim Kardashian und Kanye West sind verlobt, abgerufen am 25. Oktober 2013
    41. a b c d Jon Caramanica: Behind Kanye’s Mask. In: The New York Times. 11. Juni 2013, abgerufen am 25. August 2013 (englisch).
    42. Andrew Romano: Rick Rubin on Crashing Kanye’s Album in 15 Days. In: The Daily Beast. 26. Juni 2013, abgerufen am 25. August 2013 (englisch).
    43. On The Charts: Kanye’s Worst Opening Sales Week Still Leads ‘Yeezus’ To No. 1. 26. Juni 2013, abgerufen am 25. August 2013 (englisch).
    44. Kanye West: „Ich bin fertig mit HipHop“. In: viviano.de. 3. Dezember 2008, abgerufen am 28. April 2010.
    45. Wests Glow-in-the-Dark-Tournee wurde in der Juice, Ausgabe Januar/Februar 2009, S. 51, als eine „krude Mixtur aus psychedelischer Rockoper à la The Who, schrägem Hip-Hop-Musical und jeder Menge bombatischem Broadway-Pathos“ beschrieben.
    46. Das Artwork von Graduation sowie von den Singles Can’t Tell Me Nothing, Stronger und Flashing Lights wurde vom japanischen Superflat-Künstler Takashi Murakami gestaltet, während der US-amerikanische Maler George Condo für die Gestaltung von My Beautiful Dark Twisted Fantasy sowie Power und Runaway verantwortlich zeichnete.
    47. Kanye West – ASR 10 & MPC 2000XL – The Making of Through The Wire. 10. Juni 2007, abgerufen am 28. April 2010 (englisch).
    48. explore music… Rap. In: Allmusic. Abgerufen am 6. Mai 2010 (englisch).
    49. a b Spencer Kornhaber: The Shocking Poignance of Kanye West’s Yeezus. In: The Atlantic. 18. Juni 2013, abgerufen am 25. August 2013 (englisch).
    50. Rodrigo Perez: Kanye’s Co-Pilot, Jon Brion, Talks About The Making Of Late Registration. In: Internet-Auftritt von MTV. 13. August 2005, abgerufen am 27. Mai 2010 (englisch).
    51. a b Robert Christgau: Growing by Degrees. In: Internet-Auftritt von The Village Voice. 30. August 2005, abgerufen am 29. Mai 2010 (englisch).
    52. Dan Cairns: Kanye West: 808s & Heartbreak - the Sunday Times review. In: gemeinsamer Internet-Auftritt von The Times und The Sunday Times. 23. November 2008, abgerufen am 9. Juni 2010 (englisch).
    53. Nick Levine: Kanye West: '808s & Heartbreak'. In: Digital Spy. 24. November 2008, abgerufen am 9. Juni 2010 (englisch).
    54. Andy Kellman: My beautiful Dark Twisted Fantasy – Kanye West. In: allmusic. Abgerufen am 23. November 2010 (englisch).
    55. Tom Breihan: Jay-Z / Kanye West – Watch the Throne. In: Pitchfork. 11. August 2011, abgerufen am 9. September 2011 (englisch).
    56. Neil McCormick: Jay-Z and Kanye West: Watch the Throne, CD review. In: gemeinsamer Internet-Auftritt von The Daily Telegraph. 12. August 2011, abgerufen am 2. September 2011 (englisch).
    57. John Jurgensen: The Inside Story of Kanye West’s ‘Yeezus’. In: Blog von The Wall Street Journal. 14. Juni 2013, abgerufen am 25. August 2013 (englisch).
    58. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJim Farber: Kanye West’s ‘Yeezus’ is as much industrial rock as rap: music review. In: Daily News. 2013-06-214, abgerufen am 25. August 2013 (englisch).
    59. a b c Top 11 Hip-Hop Producers of All-Time. In: UGO.com. 23. Oktober 2008, abgerufen am 9. September 2011 (englisch).
    60. Jayson Greene: kiD CuDi: Man on the Moon II: The Legend of Mr. Rager. In: Pitchfork Media. 18. November 2010, abgerufen am 23. November 2010 (englisch).
    61. Stronger Revisited. In: vimeo. 2007, abgerufen am 9. September 2011 (englisch).
    62. a b The 5 Elements of Kanye’s Lyricism [#1 Producer Turned MC.] In: Internet-Auftritt des XXL Magazine. 15. Oktober 2010, abgerufen am 30. Oktober 2010 (englisch).
    63. Alan Lawrence Sitomer: Yo, Hip-Hop’s Got Roots. 2008, abgerufen am 7. Juni 2010 (englisch).
    64.  Yasemin Genc: The Morphology of African American English in African American Rap Lyrics. GRIN Verlag, München 2009, ISBN 3-640-46614-4, S. 11 (englisch). Einsehbar bei Google Bücher.
    65. Kelefa Sanneh: Kanye West’s Argument With Himself. In: Internet-Auftritt von The New York Times. 21. August 2005, abgerufen am 27. Mai 2010 (englisch).
    66. „How could somethin’ so wrong make me feel so right. “ (deutsch: „Wie kann ich mich durch so etwas Falsches nur so gut fühlen?“)Kanye West – Diamond from Sierra Leone (Remix) Lyrics. Abgerufen am 28. Mai 2010.
    67. a b Özlem Evans: The Misconception of Kanye West. In: Bounce, Ausgabe September/Oktober 2005, S. 44–49 (Interview).
    68. Booklet von The College Dropout
    69. a b Jan-Christoph Deissner: Fette Töne – 50 Cent und Kanye West streiten. In: Internet-Auftritt von Die Welt. 17. September 2007, abgerufen am 28. Mai 2010.
    70. a b Jocelyn Vena, Sway Calloway: U2 Take Cues From Kanye West, Jay-Z. In: Internet-Auftritt von MTV. 10. März 2009, abgerufen am 1. Mai 2010 (englisch).
    71. Jonathan Fischer: Kanye West: Graduation: Mehr als gewalthungrige Zuhälter. In: Internet-Auftritt der Süddeutschen Zeitung. 20. September 2007, abgerufen am 7. Mai 2010.
    72. Ndilyo Nimindé: Kanye West & Jay-Z Review #10. In: Internet-Auftritt der Juice. 18. August 2011, abgerufen am 2. September 2011.
    73. Kanye Says ‘South Park’ Put Him In Check. In: Internet-Auftritt des Billboard Magazine. 10. April 2009, abgerufen am 17. April 2010 (englisch).
    74. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatJames Montgomery: Kanye West Says ‘South Park’ Didn’t Cause His ‘Ego Epiphany’. In: Internet-Auftritt von MTV. 13. April 2009, abgerufen am 2012-31-03 (englisch).
    75. a b Andi Schoon: Sie lassen den Pop funkeln. In: Internet-Auftritt von Die Zeit. 28. Dezember 2005, abgerufen am 26. Mai 2010.
    76. Henry Adaso: Top 50 Hip-Hop Producers. In: About.com. Abgerufen am 15. April 2010 (englisch).
    77. Rolling Stone’s 100 Best Albums, Songs Of The ’00s. 10. Dezember 2009, abgerufen am 2. September 2010 (englisch).
    78. 10 Best Albums of the Decade. In: Internet-Auftritt der Entertainment Weekly. 17. Dezember 2009, abgerufen am 11. April 2010 (englisch).
    79. Kanye West. In: Metacritic. Abgerufen am 23. November 2010 (englisch, gesammelte Bewertungen von Kanye Wests Werken).
    80. Andy Kellman: 808s & Heartbreak Review. In: allmusic. Abgerufen am 29. Juni 2010 (englisch).
    81.  Matthew Gasteier: 33 ⅓: Illmatic. Continuum, New York, London 2009, ISBN 0-8264-2907-6, S. 81 (englisch).
    82. James Montgomery: Kanye West’s Dark Twisted Fantasy: Everything You Need To Know. In: Internet-Auftritt von MTV. 22. November 2010, abgerufen am 23. November 2010 (englisch).
    83. Andreas Borcholte: Abgehört: Die wichtigsten CDs der Woche. In: Spiegel Online. 23. November 2010, abgerufen am 4. Dezember 2010.
    84. Highest and Lowest Scoring Music and Albums at Metacritic. In: Metacritic. Abgerufen am 2. September 2011 (englisch).
    85. Daniel Haas: HipHop-Star Kanye West: Mit Rucksack und Rolls Royce. In: Spiegel Online. 2. Juni 2004, abgerufen am 2. Mai 2010.
    86. Barbara Kiviat: 10 Questions for Kanye West. In: Internet-Auftritt der Time. 17. Dezember 2004, abgerufen am 30. April 2010 (englisch, Interview).
    87. Frank Weiffen: Kanye West: Der rappende Bildungsbürger. In: Internet-Auftritt der Westdeutschen Zeitung. 6. September 2007, abgerufen am 27. Mai 2010.
    88. Gold & Platinum. In: Internet-Auftritt der RIAA. Abgerufen am 29. Mai 2010 (englisch, durchsuchbare Datenbank).
    89. Paul Grein: Chart Watch Extra: The Top 20 New Acts Of The 2000s. In: Internet-Auftritt von Yahoo. 22. Juli 2009, abgerufen am 23. April 2010 (englisch).
    90. Mr Confidence puts it all on the line. In: Internet-Auftritt von The Sydney Morning Herald. 1. August 2005, abgerufen am 23. Mai 2010 (englisch).
    91. Lea Goldman, Jake Paine: Hip-Hop Cash Kings. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. 16. August 2007, abgerufen am 25. Mai 2010 (englisch).
    92. a b Zack O’Malley Greenburg: Hip-Hop's Cash Kings 2008. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. 18. August 2008, abgerufen am 25. Mai 2010 (englisch).
    93. a b Zack O’Malley Greenburg: Hip-Hop’s Cash Kings 2009. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. 9. Juli 2009, abgerufen am 25. Mai 2010 (englisch).
    94. Zack O’Malley Greenburg: Hip-Hop Cash Kings. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. 17. August 2010, abgerufen am 20. August 2010 (englisch).
    95. Zack O’Malley Greenburg: Cash Kings 2011: Hip-Hop’s Top Earners. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. 17. August 2010, abgerufen am 9. August 2011 (englisch).
    96. a b Zack O’Malley Greenburg: Hip-Hop's Cash Kings 2012. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. 5. September 2012, abgerufen am 26. August 2013 (englisch).
    97. The World’s Most Powerful Celebrities. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. Abgerufen am 22. September 2013 (englisch).
    98. Hip-Hop Cash Kings 2014. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. Abgerufen am 23. September 2014 (englisch).
    99. The music industry’s 100 most influential people. In: Internet-Auftritt von The Independent. 29. Juni 2004, abgerufen am 30. April 2010 (englisch).
    100. The 2005 TIME 100: Artists and Entertainers. In: Internet-Auftritt der Time. Abgerufen am 30. April 2010 (englisch).
    101. Kanye West – Top 49 Men. In: AskMen.com. Abgerufen am 20. November 2010 (englisch).
    102. Men And Women Of The Year 2010. In: Internet-Auftritt von MTV. 17. Dezember 2010, abgerufen am 9. September 2011 (englisch).
    103. Henry Adaso: Top 50 Hip-Hop Producers. In: About.com. Abgerufen am 9. September 2011 (englisch).
    104. The Greatest Hip-Hop Producer Of All Time. Abgerufen am 9. September 2011 (englisch).
    105. Nigel D.: Men And Women Of The Year 2010. 18. Dezember 2009, abgerufen am 9. September 2011 (englisch).
    106. MTV News: Hottest MCs In The Game. In: Internet-Auftritt von MTV. Abgerufen am 13. April 2010 (englisch).
    107. a b Shaheem Reid: ‘Hottest MCs In The Game’: At Last, We Agree With Kanye West – He Is #1. In: Internet-Auftritt von MTV. 16. Mai 2008, abgerufen am 13. April 2010 (englisch).
    108. a b Shaheem Reid, Jayson Rodriguez: Kanye West Is The #4 Hottest MC In The Game! In: Internet-Auftritt von MTV. 4. Oktober 2009, abgerufen am 13. April 2010 (englisch).
    109. a b Paul Cantor: Kanye West Is Back As #3 Hottest MC In The Game! In: Internet-Auftritt von MTV. 24. Oktober 2010, abgerufen am 29. Oktober 2010 (englisch).
    110. Uh-Young Kim: Hipster-Rap: Schampus statt Schießerei. In: Spiegel Online. 9. Oktober 2008, abgerufen am 6. Mai 2010.
    111. Hipster Boogie. In: Internet-Auftritt des XXL Magazine. 14. August 2008, abgerufen am 8. Mai 2010 (englisch).
    112. The 10 Most Stylish Men in America. In: Internet-Auftritt der GQ. 17. Februar 2007, abgerufen am 8. Mai 2010 (englisch).
    113. Achtung! Classic! In: Juice, Ausgabe September 2007, S. 90/92.
    114. Jayson Rodriguez: Drake’s ‘Find Your Love,’ Produced By Kanye West, Premieres Online. In: Internet-Auftritt von MTV. 29. April 2010, abgerufen am 1. Mai 2010 (englisch).
    115. Brian Boyd, Judith Kessler (Übersetzung): Obama und McCain verraten ihre Lieblingssongs. In: Internet-Auftritt des Musikexpress. 18. August 2008, abgerufen am 20. November 2010.
    116. Steve Helling: Kanye West's Bad Behavior: A Short History. In: Internet-Auftritt von People. 14. September 2009, abgerufen am 7. Mai 2010 (englisch).
    117. a b c d Shaheem Reid: ‘Can He Do It Again?’ — Kanye West Says New LP Backs Up His Bragging. In: Internet-Auftritt von MTV. 5. August 2005, abgerufen am 1. Juni 2010 (englisch).
    118. Brian Boyd, Judith Kessler (Übersetzung): „Wer Britney nicht mag, hat keine Ahnung“. In: Internet-Auftritt der Frankfurter Rundschau. 9. Dezember 2008, abgerufen am 25. Mai 2010 (Interview).
    119. a b Bill Lamb: Kanye West Biography. In: About.com. Abgerufen am 7. Mai 2010 (englisch).
    120. Lisa de Moraes: Kanye West’s Torrent of Criticism, Live on NBC. In: Internet-Auftritt der Washington Post. 3. September 2005, abgerufen am 29. April 2010 (englisch).
    121. Ken Tucker: George Bush really does not ‘appreciate’ Kanye West’s Katrina criticism: ‘The worst moment of my presidency’. In: Internet-Auftritt von Entertainment Weekly. 2. November 2010, abgerufen am 5. November 2010 (englisch).
    122. Ausstrahlung auf ARTE unter anderem am 22./29. April 2010.
    123. Jan Küveler: Kanye oder Habermas? In: Welt Online. 15. August 2011, abgerufen am 1. September 2011.
    124. Lisa Respers France: Anger over West’s disruption at MTV awards. In: Internet-Auftritt von CNN. 14. September 2009, abgerufen am 29. April 2010 (englisch).
    125. Kanye West Unleashes Tirade After Losing at MTV Europe Music Awards. In: Internet-Auftritt des Fox News Channel. 3. November 2006, abgerufen am 29. April 2010 (englisch).
    126. Kanye lashes out at Britney’s return to VMA. In: Internet-Auftritt von MSNBC. 9. September 2007, abgerufen am 2. Mai 2010 (englisch).
    127. Gina Serpe: Kanye beendet MTV-Boykott mit Auftritt bei den VMAs. In: Internet-Auftritt von E! Entertainment Television. 6. September 2008, abgerufen am 2. Mai 2010.
    128. a b MTV-Eklat: Barack Obama nennt Kanye West einen Idioten. In: Spiegel Online. 16. September 2009, abgerufen am 18. November 2010.
    129. "Beck sollte den Preis an Beyoncé abgeben": Kanye West stört die Grammy-Gewinnerrede von Beck. In: Internet-Auftritt des Rolling Stone. 9. Februar 2015, abgerufen am 11. April 2015.
    130. Kanye threatens another Grammy boycott over unfair voting practices. 12. Februar 2015, abgerufen am 11. April 2015.
    131. a b Chartplatzierungen: DE AT CH UK US
    132. Mr Confidence puts it all on the line - Music - Entertainment - smh.com.au
    133. http://www.complex.com/music/2013/05/the-50-best-selling-rap-albums/kanye-west-the-college-dropout
    134. a b c d Brad Wete: Kanye West: How the Rapper Grew From 'Dropout' to 'Yeezus'. In: Billboard. 14. Juni 2013, abgerufen am 28. November 2014.
    135. http://www.riaa.com/goldandplatinumdata.php?resultpage=1&table=SEARCH_RESULTS&artist=yeezus
    136. Eric Torres: Kanye West Receives Honorary Doctorate auf SAIC: Listen. In: Pitchfork. 11. Mai 2015, abgerufen am 12. Mai 2015 (englisch).
    137. Würdigung von Studienabbrecher: Ehrendoktor Kanye West. In: spiegel.de. 12. Mai 2015, abgerufen am 12. Mai 2015.

    Der Text ist unter der Lizenz "Creative Commons Attribution/Share Alike" verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind auf der Seite von Creative Commons beschrieben. Ursprüngliche(r) Autor(en) des verwendeten Textes.